10 Feb 2019, Φ Altonaer Museum, incl. Lauenburger Apotheke 1736 & Altonaer Stadtentwicklung

10.2.2019: Visit to the Altona Museum / Besuch im Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg, https://shmh.de/de/altonaer-museum

“Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig-Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee”, https://shmh.de/de/altonaer-museum

“Die Sammlung enthält Grafiken, Gemälde, Textilien, Spielzeuge sowie kulturgeschichtliche Objekte aus den Bereichen Kunsthandwerk, Schifffahrt, Leben und Arbeiten auf dem Land und in der Stadt … verbindet … mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen Themen aus der Geschichte mit den Perspektiven, die sich für die heutigen Bewohner ergeben und die deren Identität innerhalb Hamburgs bestimmen: Stadtentwicklung, Flucht und Migration, Inklusion”, https://shmh.de/de/ueber-das-altonaer-museum


Lauenburger Raths-Apotheke, https://shmh.de/de/die-lauenburger-raths-apotheke

“… seit 1997 … im Altonaer Museum. Die letzte Besitzerin, die Apothekerin Margarete Lammers (1915-2008) hatte ihrem Schwiegervater Johann Lammers versprochen, ‘auf die Apotheke gut acht zu geben’. Die Apotheke war 1736 vom Rat der Stadt zur Verbesserung der Einnahmen und zur besseren Kontrolle des Apothekenwesens gegründet … worden … Die Apotheke lag direkt an der Elbe und wurde deshalb auch von Binnenschiffern zum Auffüllen der Bordapotheken frequentiert. Ausgestellt wird fast maßstabsgetreu die Offizin, der Verkaufs- und Arbeitsraum, deren Mobiliar zum Teil bis auf die Gründungszeit zurückgeht … von alters her das zweite wirtschaftliche Standbein des Apothekers …: Gewürze, Farben und Duftstoffe.


Sonderausstellung “Schöner Wohnen in Altona? Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert”, 29.9.2018 bis 24. 6.2019, https://shmh.de/de/schoener-wohnen-in-altona (Guided tour / Führung)

“… setzt sich mit dem vielfältigen Wandel des Stadtteils im 20. Jahrhundert, aber auch mit den aktuellen Veränderungsprozessen auseinander … In Form eines Parcours durch die Geschichte präsentiert die Ausstellung die verschiedenen Wohnungsbauvorhaben der letzten 130 Jahre in Altona und die damit verbundenen wichtigsten Phasen der Stadtentwicklung. Neben der Schaffung von gesundem Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten in den 1920er Jahren, über die Vision einer autogerechten Stadt in den 1950er und 1960er Jahren werden die funktional organisierte Stadt der 1970er Jahre und die selbstbestimmte und von den Bürgern selbst getragene Stadtentwicklung der 1980er Jahre thematisiert.”

Anstehende Planungen zum Holstenareal und zu den Kolbenhöfen … „Gemeinsam mit den Besuchern möchte das Museum … den sich ständig verändernden Charakter des Stadtbezirks erkunden und zu Reflexionen über die Fragen anregen: Inwiefern ist die rasante und vielschichtige Entwicklung Altonas beispielhaft für das urbane Leben im 21. Jahrhundert? Welche Zukunftsvisionen haben Experten und Stadtplaner und welche Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen haben die Bewohner Altonas, wenn sie sich die Zukunft in ihrem Stadtteil vorstellen?”

Ausgewählte Teilthemen:

  • Elbe-Einkaufszentrum (1966 eröffnet)
  • Trabantenstadt am Osdorfer Born (1967-71 entstanden)
  • (neue) Mitte Altona (nach der HafenCity das zweitgrößte Städtebauprojekt in Hamburg)
  • 1892: Die erste Wohnungsbaugenossenschaft (Altonaer Spar- und Bauverein Altoba)
  • 50er Jahre: Constanze-Wettbewerb für Lurup (damals größter Architekturwettbewerb der Welt)

Detail: “What would happen if we had no limits how tightly packed constructions could be, no distances between buildings, no minimum … sizes for rooms and apartments?” / “Was wäre, wenn es keine Begrenzung der Dichte, keine Abstandsflächen, keine Mindest- … größen von Ziummern und Wohnungen mehr gäbe?”