23 Jun 2019, Φ Basel: „Die Vergänglichkeit“ (JP Hebel) <– Markttische (Bettina Eichin) <– Großbrand Schweizerhalle (Sandoz) 1986

23.6.19 Basel: „Die Vergänglichkeit“ (JP Hebel) <– Markttische (Bettina Eichin) <– Großbrand Schweizerhalle (Sandoz) 1986


Johann Peter Hebel (1760-1826): „Die Vergänglichkeit“, https://gutenberg.spiegel.de/buch/allemannische-gedichte-9671/35 (Allemannische Gedichte – 35, Erstveröffentlichung: 1803; Quelle: Verlag von Georg Wigand, 1872):

Die Vergänglichkeit. Gespräch auf der Straße von Basel zwischen Steinen und Brombach, in der Nacht.

  • Der Bueb seit zum Aetti [Vater]: Fast allmol, Aetti, wenn mer ‘s Röttler Schloß / So vor de Auge stoht, se denki dra, / Öbs üsem Hus echt au e mol so goht. / Stohts denn nit dört, so schudrig, wie der Tod / Im Basler Todtetanz? Es gruset eim, / Wie länger as me’s bschaut. Und üser Hus, / Es sitzt jo wie ne Chilchli uffem Berg, / Und d’Fenster glitzeren, es isch e Staat. / Schwetz [sprich], Aetti, gohts em echterst au no so? / I mein emol, es chönn schier gar nit si.
  • Der Aetti seit [sagt]: Du guete Burst, ‘s cha frili [freilich] si, was meinsch? / ‘s chunnt alles jung und neu, und alles schliicht / Si’m Alter zu, und alles nimmt en End, / Und nüt stoht still. Hörsch nit, wie’s Wasser ruuscht, / Und siehsch am Himmel obe Stern an Stern? / Me meint, vo alle rühr si kein, und doch / Ruckt alles witers, alles chunnt und goht …

Markttische, https://de.wikipedia.org/wiki/Markttische: … zwei bronzene Skulpturen der Schweizer Bildhauerin Bettina Eichin von 1986 … im kleinen Kreuzgang des Münsters in Basel … Zum 100. Jahrestag seiner Gründung 1886 wollte der Chemie- und Pharmakonzern Sandoz der Stadt Basel … ein Geschenk machen und bestellte bei … Bettina Eichin einen Brunnentrog aus Jurakalk sowie zwei Skulpturen. Sie sollten … auf dem Marktplatz vor dem Rathaus ihren Platz finden … Nachdem der erste Tisch fertig war, kam es am 1. November 1986 bei Sandoz zu dem verheerenden Grossbrand auf dem Industriegebiet Schweizerhalle … mit vernichtenden Folgen für die Umwelt. Eichin beschloss, ihr Skulpturenkonzept zu ändern und bei der Gestaltung des zweiten Markttisches auf die Brandkatastrophe einzugehen … der Konzern zog daraufhin seinen Auftrag an Eichin zurück … Eichins neue Gestaltungsidee für den zweiten Tisch, die sie tabula rasa nannte, bestand aus dem eingravierten Datum des Unglücks … und dem … Gedicht «Die Vergänglichkeit» von Johann Peter Hebel … Für die Skulpturen fand man längere Zeit keinen Standort, bis Ende November 1991 die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt ein … «Asyl» im Kreuzgang des Münsters gewährte … 2007 der Verein Markttische im Kreuzgang gegründet … 2010 … erhielt die bislang provisorisch untergebrachte Skulpturengruppe ihren endgültigen Standort im Münster … Bedeutung …«Nichts mehr erinnert an das Nahtod-Erlebnis einer gesamten Region. Auch die Kulturschaffenden haben schnell vergessen. Nur die ‹Markttische› … erinnern daran», beurteilte Philipp Probst 2011 im Infosperber [Schweizer Internet-Zeitung] … Festrede der Geschichtsprofessorin Regina Wecker … bemängelte, dass junge wie zugewanderte Basler «fast nichts mehr über ‹Schweizerhalle› wissen».


Grossbrand von Schweizerhalle, https://de.wikipedia.org/wiki/Grossbrand_von_Schweizerhalle: … am 1. November 1986 im Industriegebiet „Schweizerhalle“ bei Basel …, als eine Lagerhalle des damaligen Chemiekonzerns Sandoz, heute Novartis, mit Chemikalien in Brand geriet … gelangte mit Pflanzenschutzmitteln belastetes Löschwasser in den Rhein, was zu einem Fischsterben flussabwärts bis Mannheim führte … Der Brand weckte durch die in Richtung Basel gewehte stinkende Rauchwolke und den … Sirenenalarm bedrohliche Erinnerungen an die Chemie-Katastrophe von Bhopal … 1984.

22 Jun 2019, ♣ Heitersheim: Villa Urbana

22.6.19 Heitersheim: Villa Urbana

https://de.wikipedia.org/wiki/Heitersheim: … Römermuseum mit den Ausgrabungsfunden der einzigen bekannten rechtsrheinischen Villa urbana … im 1. Jahrhundert von einem römischen Großgrundbesitzer an der Straße nach Sulzburg (römischer Silber- und Bleiabbau) errichtet … bestand bis etwa 260 … in einen herrschaftlichen Wohnbereich, die pars urbana, und einen landwirtschaftlichen Teil, die pars rustica, aufgeteilt. … im Atrium ein … Wasserbecken nach mediterranem Vorbild … mit fließendem Wasser versorgt … Hypokaustum [Warmluftheizung] … ursprünglich von einem römischen Obst-, Gemüse- und Lust-Garten umgeben … schon in der Antike eine beeindruckende Aussicht … Kellerraum der Villa Urbana … Treppe und die typischen Nischen für Vasen und Statuen zu sehen … Vasen dienten der Zierde und auch der Bevorratung von Lebensmitteln … Wasserbecken samt Brunnenfigur rekonstruiert

Broschüre „Römermuseum Villa Urbana“ (o.J.): Die Felder östlich von Heitersheim machten sich bei den ansässigen Bauern als „Scherbenacker“ unbeliebt … 1. Phase: Reine Holzbauten … 2. Phase: Fachwerkbauten mit Steinsockel … 3. Phase: erste Steinbauten … 4. und 5. Phase: die größte Villa urbana

https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_urbana: Villa urbana … ( … urbanus = von städtischer Art) … im römischen Reich ein luxuriöses Anwesen auf dem Land …, das dem Gutsherrn und seiner Familie zum zeitweiligen Aufenthalt diente … Gegen Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. wurde der zeitlich begrenzte Urlaubsaufenthalt auf einer Villa – mit einem neuzeitlichen Begriff als Villeggiatur bezeichnet – allmählich zu einem festen Bestandteil der römischen Oberschichtkultur … wohlhabende Römer erbauten luxuriöse Landhäuser, um dort den Lebensbereich des otium, der schöpferischen Muße zu pflegen, die als Gegenpol zum negotium gesehen wurde, dem von geschäftlichen und politischen Verpflichtungen bestimmten Alltag … Wenn möglich, besaß man mehrere Villen in unterschiedlichen Gegenden, um die Vorteile des jeweiligen Klimas in der entsprechenden Jahreszeit genießen zu können … Cicero, der nur über ein mittleres Vermögen verfügte, besaß … sieben Villen. In Rom wurden der ausschweifende Luxus und die verschwenderischen Gastmähler auf den Villen des jeweiligen politischen Gegners gerne kritisiert, gleichwohl war der Villenluxus ein unverzichtbares Statussymbol für jeden Angehörigen der römischen Nobilität … Villeggiatur der römischen Kaiser … Tiberius zog sich für lange Zeit in seine berühmte Villa Jovis auf Capri zurück, von wo aus er die Regierungsgeschäfte … abwickelte… Eine der berühmtesten kaiserlichen Villen ist die Hadriansvilla bei Tivoli aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.

22 Jun 2019, Bad Krozingen, Rod Brandsch: „Phantastische Bilder“

22.6.19 Bad Krozingen, Rod Brandsch: „Phantastische Bilder“

Ausstellung in der Schwarzwaldklinik – Neurologie, Im Sinninghofen 1, 13.4.-28.6.2019

Bilder: Ohne Titel; Garteneck; Neuronales Netzwerk. Die Wiedergabe der Bilder auf dieser Website erfolgt mit Zustimmung des Künstlers.

Flyer: Die Bilder … eröffnen eine Phantasiewelt voller Überraschungen … inspiriert von der faszinierenden Erscheinungsvielfalt des Lebendigen … benützt der Künstler eine eigene, auf Ölfarbe basierende Mischtechnik, die unkonventionelle Materialien wie Glaskügelchen, Ionenaustauscher und Sand einsetzt. Dies führt zu einer besonders strukturierten Bildoberfläche … Je nach Lichteinfall leuchten die Bilder …behandeln die ständig aktuellen Themen von Entstehen und Verfall, Angst und Zuversicht … C.V.: Neben einer wissenschaftlich-universitären Laufbahn (Biochemie und Molekularbiologie), konstante, lebenslange, kreative Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst …

www.roderich-brandsch.de: Bilder; Zeichnungen; Kunstkonzept; Curriculum vitae; Ausstellungen.

Karin Servatius-Speck (20.5.19, Siebenbürgische Zeitung): Ansprechend, poetisch und zart: Roderich Brandsch stellt in Bad Krozingen aus. … Brandsch, Naturwissenschaftler und Maler, ist promovierter Molekularbiologe, seit 1993 habilitierter Professor am Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg, seit 2008 emeritiert, aber weiterhin in der Forschung tätig … jüngste Sohn des Schäßburger Malers Karl Brandsch … in seinen Bildern finden sich seit seinen zwei Ausstellungen in New York, 1975, Abbildungen zellbiologischer Mikroformen …, die sich zu schlichten ästhetischen Gebilden fügen können, einfach schön wie dekorative Mosaike …; in weiteren Bildern formen sie sich zu Zeichen dynamischer Gruppierung, die der Phantasie durch den unaufdringlichen Hinweis des Titels freien Lauf lässt … Ausgewachsen zu Gebilden surrealer Abstraktheit bauen sie geometrische Elemente ästhetisch und suggestiv aus  … Die Bilder bleiben ansprechend, poetisch und zart, manchmal geheimnisvoll ironisch blinzelnd, selbst wenn Standfestigkeit, Beständigkeit ihr Thema wird … www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/19911-ansprechend-poetisch-und-zart.html.

22 Jun 2019, Freiburg: Münster & Münsterbauhütte

22.6.19 Freiburg: Münster & Münsterbauhütte

Führung durch die Münsterbauhütte

www.muensterbauverein-freiburg.de: „Seit über 800 Jahren … in Freiburg die Münsterbauhütte, einer der traditionsreichsten Steinmetzbetriebe in Deutschland. Von ca. 1200 bis 1536 war die Bauhütte für den Bau des Freiburger Münsters verantwortlich, bis heute ist sie maßgeblich an seiner Instandhaltung beteiligt … 1911 zog die Münsterbauhütte ins Eckgebäude Schoferstraße / Schlossbergring … Aufgabengebiet … Planung der Restaurierungsmaßnahmen, die Wahl der entsprechenden Gesteinsarten, die Arbeit am Stein, der Auf‑ und Abbau der Gerüste, das Versetzen der fertigen Steine am Bauwerk sowie die Dokumentation der ausgeführten Arbeiten.


Dagmar Zimdars (2019): Spitzentechnologie einst und jetzt. Ausgerüstet: Der Turmhelm des Münsters Unserer Lieben Frau in Freiburg. Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Nr.1/2019 (48. Jg.), p.25-27:

Seit 2006 war der Turmhelm eingerüstet, denn die kühne mittelalterliche Konstruktion war an bedeutenden Stellen geschwächt, die Gesamtstatik des Turmes in Gefahr … Tragwerksmodell … Auswechslung tragender Steine … kamen diese Arbeiten 2018 … zum Abschluss …

20 Jun 2019, ♣ Klosterinsel Reichenau mit Strabos Hortulus

20.6.19, UNESCO: Klosterinsel Reichenau

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichenau_%28Insel%29: … eine bewohnte Insel im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg und die größte Insel im Bodensee. Seit 2000 … mit dem Kloster Reichenau auf der UNESCO-Liste des Welterbes … Die Insel sei … ein herausragendes Zeugnis der religiösen und kulturellen Rolle eines großen Benediktinerklosters im Mittelalter … – … war bereits von den Römern bebaut und besiedelt … Benediktinermönch Walahfrid Strabo in seinem Buch 7: „In diesem See (Bodensee) gibt es eine Insel derer sich Tiberius gleichsam als einer Burg anlässlich des Zuges gegen die Vindelicier bequem bei den Kämpfen zu Schiff bedienen konnte“ … Nach Ende des Zweiten Weltkriegs … Rund 3000 französische KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Dachau verbrachten dort ihre Quarantäne vor ihrer Rückkehr in die Heimat … Über den 1838 aufgeschütteten Reichenauer Damm … mit dem Festland verbunden … Durch die temperaturausgleichende Wirkung des Bodensees, die positiven Auswirkungen des Alpenföhns und die daraus resultierende hohe Zahl an Sonnentagen ist das Klima auf Reichenau besonders mild …

Münster St. Maria und Markus, https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnster_St._Maria_und_Markus_(Reichenau-Mittelzell): … romanische ehemalige Benediktiner-Klosterkirche … im Ortsteil Mittelzell … war die Abteikirche des bedeutenden Klosters Reichenau (… Monasterium Augiensis) … die größte der drei romanischen Kirchen der Insel … das barocke Chorgitter (1746) und dahinter der Heilig-Blut-Altar (1739)

Kräutergarten

  • Dortige Steintafel: „Zwischen 830 und 840 schuf der Reichenauer Mönch Walahfrid Strabo (Abt von 842-849) das Lehrgedicht ‚De cultura hortorum‘, kurz ‚Hortulus‘ (Gärtlein) genannt, über den Kräutergarten des Inselklosters. Der ‚Hortulus‘ ist die erste Kunde vom Gartenbau in Deutschland. In 444 Versen werden 24 Heilkräuter, Küchen- und Zierpflanzen beschrieben, die noch heute die Gärten bereichern“ [siehe 3.11.19]
  • Timo John (2017): Der Dichtermönch der Klosterinsel Walahfrid Strabo … („der Schieler“) … erste große Mönchsdichter des europäischen Mittelalters … Seine wichtigsten Werke sind die „Visio Wettini“ und das Gartengedicht „De cultura hortorum“, kurz genannt, der „Hortulus“ … Vom 8.-13. Jahrhundert waren Klöster in Mitteleuropa die Hüter der Wissenschaft … kopierten die alten Schriften … auch medizinisches Wissen tradiert … „Mönchsmedizin“ … in den Klöstern meist auch Kräutergärten … „Hortulus“ … beschreibt auf poetische Weise die Anlage und Pflege des Gartens … die früheste Garten- und Pflanzenbeschreibung des Mittelalters. In 444 Hexametern werden 24 Heil- und Zierpflanzen … hinsichtlich ihrer Morphologie, medizinischen Wirkung, Verwendung als Nutzpflanze, Gewürz und Farbstoff einschließlich ihrer Schönheit beschrieben … die Insel heute weithin auch als „Gemüseinsel“ bekannt … (Quelle: John T (2017): Die Klosterinsel Reichenau im Bodensee. „Wiege der abendländischen Kultur“. UNESCO Weltkulturerbe. Beuroner Kunstverlag, Beuron, 3. Aufl., pp.36-38)

Kloster Reichenau, https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Reichenau: Monasterium Augiensis … war eine Benediktinerabtei in Mittelzell … 724 von Pirminius gegründet … zählt neben St. Gallen und Fulda zu den bedeutendsten Klöstern der karolingischen Zeit. 1757 … Kloster aufgehoben, 1803 verließen die letzten Mönche die Insel … Die Buchmalerei des Klosters … 2003 in das Weltdokumentenerbe der … UNESCO aufgenommen … fiel eine erste Blütezeit der für die Christianisierung Alamanniens wichtigen Mönchsgemeinschaft in das ausgehende 8. und 9. Jahrhundert. Abt Waldo (786–806) war der Gründer der Reichenauer Gelehrtenschule …. Durch Privilegien wie Immunität, Zollfreiheit, Wahlrecht und Schenkungen … in der Zeit der ottonischen Könige um die Jahrtausendwende die zweite kulturelle Glanzzeit

Timo John (2017): (p.9:) … von den Benediktinermönchen seit dem frühen Mittelalter begonnene Kultivierung der Insel … (p.12:) …Im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen … Gründungsabt … Bischof Pirmin … 724 gründete er… das Benediktinerkloster … Bereits 727 verließ er die Insel wieder … ein Wanderbischof … (p.14-5:) Die Klosterinsel war religiöses und kulturelles Zentrum Europas. Unter Karl dem Großen (748/800-814) und Ludwig dem Frommen (778/816-843) erlebte sie ihr Goldenes Zeitalter … (p.17:) Das „Silberne Zeitalter“. Im 10. Jahrhundert … Kaiser Otto (I.) der Große … Äbte Witigo und Bern(o) … (p.25-6:) Im deutschen Sprachbereich waren die mittelalterlichen Klöster der Benediktiner wie St. Gallen, Fulda, Reichenau, … Corvey, Hersfeld usw. Mittelpunkte gelehrter Bildung (p.26-7:) Ein anonymer Schreiber aus dem 8. Jahrhundert mahnt den Leser „…O wie schwer ist das Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren … Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet…“ (p.40-1:) Hermann der Lahme … führte die … bis heute gültige Zeitrechnung „vor und nach Christus“ ein … (p.74:) Das Ende der Abtei … Im Zuge des „Reichsdeputationshauptschlusses“ und der damit eingeleiteten Säkularisation von 1803/1805 … damals über zwanzig Kirchen und Kapellen

Lit.: John, Timo (2017): Die Klosterinsel Reichenau im Bodensee. „Wiege der abendländischen Kultur“. UNESCO Weltkulturerbe. Beuroner Kunstverlag, Beuron, 3. Aufl.