21-22 Sep 2022, Lüneburger Heide: Oberhaverbeck und Wilseder Berg

21-22.9.2022, Lüneburger Heide: Oberhaverbeck und Wilseder Berg

Kombinierte Rad-/Fußwanderung Oberhaverbeck – Wilsede – Wilseder Berg – Wilsede – Sellhorn – Oberhaverbecker Holz – Oberhaverbeck


Haverbeck, https://de.wikipedia.org/wiki/Haverbeck_(Bispingen): … Ortsteil der Gemeinde Bispingen im Landkreis Heidekreis … archäologische Fundstücke aus der frühen Mittelsteinzeit … – Oberhaverbeck, mit Stimbekhof, www.stimbekhof.de/

Wilseder Berg, https://de.wikipedia.org/wiki/Wilseder_Berg: … nahe Wilsede … mit 169, m … die höchste Erhebung in der Lüneburger Heide … Entstanden … während … der Saaleeiszeit … Teil einer Endmoräne … Der Berg hat … einen flachen Gipfel. An den Rändern … vielgestaltig ausgeprägt mit Mulden, Tälern und kleinen Schluchten … Die Böden der Umgegend bestehen aus … kiesig-sandigen Böden mit Ortsteinschichten. Darauf liegen offene Sandflächen, großflächige Heidegebiete und weitläufige Nadelwälder … Heideflächen … von Heidschnucken beweidet … Am Wilseder Berg liegt eine Wasserscheide. Hier treten die Quellbäche mehrerer Flüsse aus, wie die von Este, Luhe, Wümme … Einige der Gewässer leiten zum Flusssystem der Weser, andere zur Elbe ab …

Lüneburger Heide, https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Heide: … überwiegend flachwellige Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens … umfasst den Hauptteil des früheren Fürstentums Lüneburg … weiträumige Heideflächen … bedeckten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts weite Teile Norddeutschlands … inzwischen außerhalb der Lüneburger Heide fast vollständig verschwunden … seit der Jungsteinzeit durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf unfruchtbaren Sandböden … entstanden. Die … Reste dieser historischen Kulturlandschaft werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten … liegt zwischen der Elbe im Nordosten und der Aller im Südwesten … Biogeographisch gehört die Lüneburger Heide zum östlichsten Rand der Atlantischen Region … Hohe Heide … Staffel von Endmoränen des Inlandeises der Saale-Eiszeit (230.000–130.000 Jahre vor heute) mit dem Wilseder Berg als Zentrum … Südheide … ausgedehnte, wellig bis sanft hügelige Sanderflächen, Grundmoränenplatten und Endmoränenreste älterer Eiszeiten … Ostheide … von zahlreichen Endmoränen durchzogene Ostheide … von Lüneburg bis nördlich von Wolfsburg. Teilweise … intensiv landwirtschaftlich genutzt. Die nördlichen Teile, die … Göhrde und der stark kuppige Drawehn … größtenteils bewaldet … Uelzener und Bevenser BeckenLuheheide … Die Heide wird von ihren Flüssen entweder nach Norden zur Elbe hin entwässert oder nach Süden zur Aller hin … 2012 bewarb sich der Verein Naturschutzpark [VNP] um Aufnahme der Lüneburger Heide als Kulturlandschaft in die deutsche Tentativliste … als UNESCO-Welterbestätte. Eine Expertenkommission … lehnte die Kandidatur ab … stattdessen … einen … seriellen Antrag gemeinsam mit anderen „agro-pastoralen“ Orten zu stellen … Die Bewerbung soll gemeinsam mit anderen Organisationen in europäischen Heide-Weidelandschaften in Frankreich, Norwegen und Portugal erfolgen …

17 Sep 2022, Hamburger Dachtage

17.9.2022, Hamburger Dachtage

16.-18.9.2022: Hamburger Dachtage, www.hamburgerdachtage.de/: Das erste Hamburger Dachfestival ist eine Initiative von obenstadt, um auf das vielfältige Potential von Dachnutzungen … aufmerksam zu machen … Das Dach des Jupiters, des ehemaligen Karstadt Sport Gebäudes in der Mönckebergstraße … ist die zentrale Anlaufstelle … obenstadt/ Hamburger Dachtage wird von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen unterstützt … Hamburg hat rund 7.000 ha Dachfläche, dies entspricht etwa einem Zehntel der Hamburger Landesfläche … mehr als die Hälfte flach bzw. flach geneigt. Davon sind bisher nur ca. 4% begrünt … nur ein Bruchteil wird als Lebensraum für Menschen genutzt … innovative Ansätze zur Nutzung der Dachfläche von Schulen bietet bereits die Katharinenschule in der HafenCity …


Vgl. Der Spiegel 36 (2.9.2022): Neue Auswertung – Hamburg baut die wenigsten Solardächer. www.spiegel.de/wirtschaft/hamburg-baut-die-wenigsten-solardaecher-a-e5dd8112-1578-4e47-8f14-17834c9558e3

14 Sep 2022, Hamburger Radrunde, Teil 02

14.9.2022, Hamburger Radrunde, Teilstrecke 02

Zur „Hamburger Radrunde“: siehe 25.8.2022.

Radeltour am 14.9.22: Hinfahrt zum Hbf.; per S-Bahn (Linie 21) nach Aumühle; ca. 50 km auf der Strecke der Radrunde; von Bargteheide per Regionalbahn nach Hbf.; Rückfahrt vom Hbf. (Tagesstrecke ca. 60 km). – Route und Aufzeichnung: Komoot.

Route:

  • Sachsenwald, https://de.wikipedia.org/wiki/Sachsenwald: … Schleswig-Holsteins größtes zusammenhängendes Waldgebiet … dem Amt Hohe Elbgeest zugehöriges gemeindefreies Gebiet … Kreis Herzogtum Lauenburg … Revier Aumühle (Westen), Revier Wohltorf (Süden), Revier Stangenteich (Osten) … Durch den Sachsenwald fließt in ostwestlicher Richtung die Schwarze Au … Entlang der nordwestlichen Grenze des Gebiets fließt die Bille … Es findet sich noch ein seltener Bestand eines Eichen-Hutewaldes … gesamte Tal der Bille ist Naturschutzgebiet und als FFH-Gebiet gemeldet … Der Sachsenwald ist der Rest eines riesigen Urwaldes, … vorwiegend aus Eichen und Buchen, der sich von der Ostsee bis nach Niedersachsen erstreckte … Kaiser Wilhelm I. schenkte Otto von Bismarck … 1871 den Sachsenwald in Anerkennung seiner Verdienste um die Reichsgründung …
  • Sachsenwaldstraße; Rotenbek; Kuddewörde; Bille; Auf dem Hohenfelder Damm in die Hahnheide, bei Trittau, https://de.wikipedia.org/wiki/Trittau: …Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein … liegt im Stormarner Endmoränengebiet … bewegte Topographie … Höchste Erhebung ist der Kleine Hahnheider Berg mit 101,1 m ü. NHN … Trittau und die Hahnheide waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Luftkurort ein beliebtes Ausflugsziel …
  • Hahnheide, https://de.wikipedia.org/wiki/Hahnheide: leicht hügelige Waldlandschaft im Osten der Gemeinde Trittau (Kreis Stormarn) … im Naturraum Stormarner Endmoräne … Name bedeutet „Hohe Heide“ … Große Hahnheider Berg (99 m ü. NN) … hölzerner Aussichtsturm … mit einer Höhe von 27 m … Höchste Erhebung ist … der Kleine [!] Hahnheider Berg … mit 100,1 m ü. NN … Die im 18. Jahrhundert angelegte Straße … von Trittau nach Hohenfelde besteht aus einem gepflasterten Teil auf der einen Seite und einem unbefestigten sogenannten Sommerweg auf der anderen Seite … unter Denkmalschutz … 2018 wurde durch … Robert Habeck die Naturschutzgebietsverordnung novelliert … mehrere Teilflächen des Waldnaturschutzgebietes als Naturwaldzelle ausgewiesen … nur noch die nicht standortheimischen Nadelbäume werden entnommen …

Holzdörfer, https://de.wikipedia.org/wiki/Holzd%C3%B6rfer: Der Begriff … bezeichnete 17 Dörfer im heutigen Kreis Stormarn … … die Bauern dieser Dörfer … Sonderrechte in der Waldnutzung besaßen. Neben der normalen Waldnutzung in der Hahnheide und angrenzenden Wäldern …, vorwiegend Schweinemast, Waldweide und Köhlerei, konnten die Bauern alle drei Jahre … Nutz- und Radholz beanspruchen … Über die Einhaltung der Waldrechte und -pflichten wachten vier Holzvögte … Bei den 17 Holzdörfern handelte es sich um: …, Grande, Grönwohld, Großensee, Hamfelde, … Lütjensee, … Trittau …

11 Sep 2022, Historische Barkassenfahrt zum Harburger Binnenhafen

11.9.2022, Historische Barkassenfahrt zum Harburger Binnenhafen

Im Rahmen der Tage des offenen Denkmals: Barkassenfahrt mit „Hansa III“ vom Ponton Hohe Brücke 2 (Binnenhafen, nahe dem Mäuseturm) zum Kanalplatz, Harburger Binnenhafen. Motto: „Barkassenfahrt wie vor 100 Jahren“. Organisator: Museumshafen Harburg e.V.

Route:

  • (Hamburger) Binnenhafen
  • Norderelbe
  • Vorbei an Blohm + Voss / Werfthafen
  • Vorhafen mit Containerterminal Tollerort, https://de.wikipedia.org/wiki/Containerterminal_Tollerort: der kleinste der vier Containerterminals im Hamburger Hafen … liegt am Tollerort in Hamburg-Steinwerder östlich der Einmündung des Köhlbrands in die Norderelbe … Betrieb … manuell durchgeführt …
  • Roßhafen
  • Köhlbrand, https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6hlbrand: ein Mündungsarm der Süderelbe in die Norderelbe … die Hauptzufahrt zu den Harburger Häfen und zum Containerterminal Altenwerder … Bestandteil der Bundeswasserstraße Elbe … Der Köhlbrand entstand im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts, als nach schweren Sturmfluten die Elbinsel Gorieswerder in mehrere Inseln getrennt wurde. An seinen Ufern wurde Holzkohle gebrannt, die … an die Schiffer verkauft wurde (daher der Name Köhlbrand) …
  • Köhlbrandbrücke
  • Süderelbe mit Containerterminal Altenwerder, https://de.wikipedia.org/wiki/Containerterminal_Altenwerder: … mit dem 1.400 Meter langen Ballinkai im Stadtteil Altenwerder … seit seiner Eröffnung … 2002 einer der weltweit modernsten Containerterminals … befindet sich am Köhlbrand … zwischen Kattwyk-Brücke und Köhlbrandbrücke … eigenen Containerbahnhof … Auf neun parallelen, je 700 Meter langen Gleisen werden Ganzzüge von vier Portalkränen mit Drehwerkkatzen abgefertigt …
  • Kattwykbrücken
  • Kohlekraftwerk Moorburg
  • Vorbei an Harburger Seehäfen 4 bis 1
  • Harburger Hafenschleuse
  • Harburger Binnenhafen: durch Verkehrshafen zum Anleger Kanalplatz.

Im Harburger Binnenhafen:

  • Ehem. Seenotrettungskreuzer Theodor Heuss, jetzt THeuss (aktuell zum Kauf angeboten), https://de.wikipedia.org/wiki/23,2-Meter-Klasse_der_DGzRS: Die 23,2-Meter-Klasse war eine Serie von vier Seenotkreuzern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) … in den Jahren 1957 bis 1960 von der Schiffs- und Bootswerft Schweers in Bardenfleth sowie von Abeking & Rasmussen in Lemwerder gebaut … in den 1980er-Jahren außer Dienst gestellt … Typschiff … der Kreuzer Theodor Heuss … die weltweit erste Klasse moderner Seenotrettungskreuzer mit neuartigem Antriebs- und Tochterboot-Konzept … – www.smc-seestern.de/Seiten%20Schiffe/Galerie%20Schlepper/theodor_heuss.htm: … 2015/16 … in Finkenwerder renoviert … 2016 unter neuem Namen THeuss …
  • Gelber Liebherr-Portaldrehkran; Denkmalstiftung: „Der Liebherr-Portalkran von 1972 (10t Nutzlast) symbolisiert die industriell-gewerbliche Epoche der etwa 1000-jährigen Geschichte des Harburger Binnenhafens.“

Museumshafen Harburg e.V., https://muhahar.de/: „Wir geben historischen Schiffen aus der Region eine Heimat und halten unsere beiden Hafenkräne funktionstüchtig.“ – https://muhahar.de/events/barkassenshuttle: Strecke, die seit den 1860er Jahren für gut 100 Jahre mit Dampffähren betrieben wurde [modifiziert]

Tage des offenen Denkmals, 9.-11.9.2022, www.denkmalstiftung.de/index.php?pg=denkmaltag&me1=216&hl=de.

10 Sep 2022, Hummelsee & Wittmoor

10.9.2022, Hummelsee & Wittmoor

Radeltour: Langenhorn – Raakmoor – Hummelsee mit Müllberg Hummelsbüttel – Hummelsbütteler Moore – Kupferteichweg – (Nahe der Mellingbek) – Am Moor – Wittmoor (Kreis Segeberg, Kreis Stormarn) – Wittmorer See – Am Wittmoor, bis Gedenkstein KZ Wittmoor – Meesterbrooksweg (Duvenstedt) – Lohe – Wulksfelder Damm – Gut Wulksfelde – und zurück nach Langenhorn.

Hummelsee, https://de.wikipedia.org/wiki/Hummelsee_(Hamburg): … ungefähr acht Hektar großer und bis zu neun Meter tiefer See … im Stadtteil Hummelsbüttel … Entstanden … 1982 … In den 1960er Jahren wurde in der Hummelsbüttler Feldmark eine Sand- und Kiesgrube angelegt … Nach dem Ende der Ausbaggerung wurden die Gruben verfüllt, d. h. als Deponie genutzt …

Wittmoor, https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Wittmoor: … (niederdeutsch für weißes Moor) … in den Stadtteilen Duvenstedt und Lemsahl-Mellingstedt … Hochmoor erstreckt sich bis nach Glashütte, einem Ortsteil Norderstedts in Schleswig-Holstein … wurde bis 1958 zur Torfgewinnung genutzt, seit … 1978 … Naturschutzgebiet … Auf dem Damm der alten Lorenbahn führt ein Wanderweg durch das renaturierte und aufgestaute Hochmoor … frühgeschichtliche Bohlendämme … Renaturierung … Die mittlerweile verbreiteten Birken starben ab, und die Moorentwicklung begann erneut … Quer über das Wittmoor führten mindestens zwei Bohlenwege als frühgeschichtliche Verkehrswege …, der ältere Weg datiert um das Jahr 330 n. Chr. und der zweite, etwa 500 m nördlich liegende in das 7. Jahrhundert. Von April bis Oktober 1933 befand sich im Wittmoor eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager …

Lit.: Schmille, Kai (2011): Die hamburgischen Naturschutzgebiete. Edition Temmen, Bremen, S.279-283: „… vor ca. 7000 Jahren eine baumlose Moorfläche … In er Bronzezeit (ca. 2200 bis 1200 v.Chr.) … durch zwei Bohlenwege aus Eichenholz passierbar gemacht worden … zentrale Moorteil in den Kreisen Stormarn und Segeberg … Anstaumaßnahmen des mooreigenen Regenwassers … Tendenz zum Aufwachsen eines Birkenwaldes … Am Beginn der Regeneration … stand 1978 der Anstau der großen, mittig gelegenene Flächen … Birken … als Totholz stehen geblieben … Unterschiedliche Versuche der Heidepflege … Moorschnuckenbeweidung keinen Einfluss auf die Heideregeneration hat … hingegen das Abplaggen … gute Besenheidebestände mit vielen begleitenden Pflanzenarten und artenreichen Sandinsektenvorkommen erzeugt …“