7 Oct 2018, ♣ Lüneburg: Rathaus(garten) und Senkungsgebiet

7.10.18, Kurzbesuch in Lüneburg / Short visit to Lüneburg

Rathaus / Town Hall

„… entstand um 1230, wurde über Jahrhunderte hinweg immer wieder erweitert und ist noch heute Hauptsitz von Rat und Verwaltung der Hansestadt Lüneburg. Der … Rathauskomplex … gilt als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands … An der Marktseite befand sich das Niedergericht … Die vorspringenden Mauerwerksteile sind mit acht aus Sandstein gearbeiteten und teilvergoldeten Figuren geschmückt, die folgende Tugenden oder Personen darstellen: Severitas …, Veritas …, Clementia, Prudencia, … Carolus Magnus, … Fridericus Rex”, https://de.wikipedia.org/wiki/Rathaus_L%C3%BCneburg

Senkungsgebiet / Subsidence area

„Unter Teilen der Lüneburger Innenstadt liegt ein großer Salzstock. Der Abbau von tausenden Tonnen Sole jährlich hat Lüneburg vor allem im 15. und 16. Jahrhundert zu Reichtum verholfen… messtechnisch überwachte Senkungsgebiet mit einer Größe von 1,8 Quadratkilometern … An heute rund … 300 Messpunkten werden die Erdbewegungen aufgezeichnet … Seit Ende 2009 liegt die Frommestraße (wieder) im Fokus … Besonders beliebtes Anschauungsobjekt ist das so genannte Tor zur Unterwelt … Ursprünglich ein ganz normales Gartentor, hat es sich seit seiner Errichtung im Jahr 1898 um fast zwei Meter in die Tiefe bewegt … ein Bau- und Bodendenkmal, da es anschaulich die geologische Situation in Lüneburg dokumentiert … Das Salz befindet sich in Lüneburg zwischen 30 und 70 Meter tief unter der Erdoberfläche. Durch Grundwasserströme laugen die salzigen Erdschichten in Schwächebereichen (Aufwölbung des Gipshutes, Störungszone) aus und lösen das anstehende Gestein. Das darüber liegende Gestein sackt dann je nach eigener Festigkeit mit ab“, www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Geschichte/Senkung.aspx

6 Oct 2018 Diebsteich – Stadtökologie – Fernbahnhofsplanung

6.10.18 Altona: Diebsteich – Stadtökologie – Fernbahnhofsplanung

Diebsteich: ein S-Bahn-Durchgangsbahnhof im nördlichen Hamburg-Altona; soll zum Fernbahnhof ausgebaut werden und im Jahr 2023 den Bahnhof Hamburg-Altona als Haltestelle des Fernverkehrs ersetzen. „Der Bahnhof soll sechs Fernbahngleise, zwei S-Bahn-Gleise und vier Bahnsteige umfassen. Der Betrieb soll zum Jahreswechsel 2023/2024 aufgenommen werden“, https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Hamburg_Diebsteich

„Rund um den zukünftigen Bahnhof wird ein modernes, urbanes und durch Arbeitsstätten geprägtes Stadtquartier entwickelt, das bestehende und neue Nutzungen in Einklang bringt. Zugleich sind auf den Konversionsflächen von Mitte Altona und dem angrenzenden Holstenareal neue mischgenutzte Wohnquartiere in Planung und Realisierung“, www.hamburg.de/diebsteich-mittealtona/10955308/einfuehrung-diebsteich-mitte-altona/

 

“Ich bin ein Biotop – Bitte nicht mit Müll füttern”

12 Sep 2018, ♣Φ Hamburg: Gut Karlshöhe, Umweltzentrum

Gut Karlshöhe – Hamburger Umweltzentrum, www.gut-karlshoehe.de

„Wir engagieren uns für ein Leben mit der Natur und fördern die Energiewende mit unseren Veranstaltungen und Seminaren. Zwischen Nostalgie und lebenswerter Zukunft führt unser Weg über das Glück der kleinen Dinge.“

Technik für die Umwelt:

  • Photovoltaik: „Auf dem Dach der KulturScheune … eine 160 m² große Photovoltaikanlage“
  • Entwässerung: „Mit dem vom Kooperationspartner Hamburg Wasser entwickelten Hamburg Water Cycle verfügt Gut Karlshöhe … über ein neuartiges Entwässerungssystem. Dieses umfasst die Nutzung des anfallenden Regenwassers, die Reinigung des Grauwassers über eine neue Pflanzenkläranlage ….“
  • Gläsernes Energiehaus: „Hier werden verschiedene energiesparende Heiztechniken – von einer Brennstoffzelle, über ein Blockheizkraftwerk bis hin zu einem Pellet-Heizkessel mit Solarthermie-Anlage – anschaulich im Betrieb vorgestellt“
  • Multifunktionsspeicher: „…4.000 Kubikmeter Wasser fassende Wärmespeicher, der … an das Fernwärmenetz angeschlossen ist. In einem Pilotprojekt von HanseWerk Natur im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit der Stadt zu Hamburgs Energiewende wird hier Wärme von Solarthermie-Anlagen sowie Blockheizkraftwerken und der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zwischengelagert und je nach Bedarf verwendet.“

Gutshof mit Stall, Scheune (KulturScheune) und Gutshaus (heute Sitz der Hamburger Klimaschutzstiftung als Trägerin von Gut Karlshöhe). Weiden, Streuobstwiesen, Wald.

 

 

Natur- und Klimaschutzausstellung jahreszeitHAMBURG, „wo die BesucherInnen mit einem Gang durch alle vier Jahreszeiten erfahren, was die Menschen der Natur für einen zukunftsfähigen Umgang mit Energie abschauen können“

Akademie, Bildungszentrum für Nachhaltigkeit, ein Projekt der Hamburger Klimaschutzstiftung.

  • Thematische Schwerpunkte: Natürliche Lebensgrundlagen und Biodiversität; Klimaschutz und Energie; Nachhaltiger Konsum und gutes Leben
  • Zielgruppen: Kitagruppen und Schulklassen; Familien, Kindergruppen, SeniorInnen; interessierte Laien, lokale und regionale Initiativen sowie Fachleute und MultiplikatorInnen aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft.

Gut Karlshöhe wurde 2014 mit dem NUN-Zertifikat „norddeutsch und nachhaltig“ ausgezeichntet.