4 Dec 2021, Hamburg Domplatz mit Archäoskop

4.12.2021, Hamburg Domplatz mit Archäoskop

https://de.wikipedia.org/wiki/Domplatz_(Hamburg): … stand hier über Jahrhunderte der mittelalterliche Mariendom (abgerissen 1804–06) und später der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Neubau des Johanneums und der Staatsbibliothek … unter dem Platz die Reste der frühmittelalterlichen Hammaburg vermutet … als Keimzelle der Stadt … Seit … 2008 … 39 … Sitzgelegenheiten aus Acryl, die die Standorte der Stützpfeiler der einstigen Domkirche markieren … Eine der Sitzbänke ermöglicht den Durchblick auf ein erhaltenes Pfeilerfundament … teilweise begehbare Stahlskulpturen …, die den Wallring der Hammaburg veranschaulichen sollen. Ein als „Archäoskop“ bezeichneter stationärer VR-Betrachter ermöglicht … eine Visualisierung der Umgebung zur Zeit der Hammaburg … heutige Gestaltung … als Zwischenlösung bis zu einer endgültigen städtebaulichen Entscheidung …

Archäologisches Museum Hamburg: „Verbundprojekt erweckt Domplatz wieder zum Leben“, https://amh.de/digitales-angebot/verbundprojekt-erweckt-domplatz-wieder-zum-leben/: Kann die Geschichte des Hamburger Domplatzes mittels neuer Technologien erlebbar gemacht werden? … kann die Attraktivität des Platzes durch kulturelles Storytelling und innovative Dienstleistungsangebote gesteigert werden? … untersucht das Archäologische Museum Hamburg (AMH) in Kooperation mit Forschenden der HafenCity Universität Hamburg (HCU), dem Digitalnetzwerk Hamburg@work und eCulture.info die Revitalisierungspotenziale … vom BMBF … finanziertes Projekt … datenorientierte Bestandsaufnahme und Analyse des Platzes … Modellierung verschiedener Nutzungsszenarien … Entwicklung und … Implementierung von Dienstleistungsangeboten … evaluiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit … überprüft …

3.1.2022 (Nachtrag) Dominik Kloss (2021): Rezension “Jens Natter, Hammaburg …” Zschr. d. Vereins f. Hmb. Geschichte, Bd. 107, S.126-128. Auszug: “Archäologische Museum Hamburg … stets vorne mit dabei, wenn es um innovative Vermittlungsformate … geht. So haben Blogs, Apps, Podcasts und vor Ort eine ganze Reihe mehrere Sinne ansprechende Infotafeln und Medienstationen aus dem … Domplatz … einen … ‘Smart Square’ gemacht” … Comicbuch ‘Hammaburg’ … Siedlung auf dem Geestsporn zwischen Elbe und Alster …”

6 Sep 2021, Φ♣ Begehung „Mitte Altona” aus StadtGesundheits-Perspektive

6.9.2021, Begehung „Mitte Altona” aus StadtGesundheits-Perspektive

Geführte Begehung durch interessierte Personen, mit folgenden Stationen:

  • Startpunkt: altes Güterbahnhofsgelände neben der Harkortstraße
  • Straße „Lille Torv“ (vgl. gleichnamiger Platz in Aarhus, DK)
  • Recha-Ellern-Weg mit Baustelle der Stadtteilschule Altona (für 1.110 Schüler.innen) und Wohnungsbau u.a. zur Integration von Menschen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Einschränkungen sowie Wohnungen für Flüchtlinge
  • Elfriede-Land-Weg; an der Kreuzung mit Felicitas-Kukuck-Str.: taktiles Bodenleitsystem mit Leitstreifen und Aufmerksamkeitsfeldern / Rillen- und Noppenplatten und abgesenkten Bordsteinkanten (https://de.wikipedia.org/wiki/Bodenleitsystem)
  • Harkortstraße mit Quartiersbüro Mitte Altona (https://mitte-altona.info/kontakt/), betrieben von ProQuartier Hamburg Gesellschaft für Sozialmanagement und Projekte mbH; in der Harkortstraße unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen und entwicklungsfähiges Straßengrün
  • Straße „An der Kleiderkasse“, mit Gleiswiese, Gerüst der Alten Güterhallen, Gebäude der Kleiderkasse
  • Emma-Poel-Straße; Domenica-Niehoff-Twiete; Eva-Rühmkorff-Straße; Mariannruhplatz; Susanne-von-Paczensky-Straße; Eduard-Dukesz-Straße
  • Zielpunkt: in der Glückel-von-Hameln-Straße die Mobilstation Mitte Altona (https://mitte-altona.info/mobilstation-mitte-altona/).

Nach diesem ersten Abschnitt Mitte Altona soll ein weitere Abschnitt entstehen, wenn der Bahnhof nach Diebsteich (https://rfehr.eu/2018/10/06/6-oct-2018-diebsteich-stadtokologie-fernbahnhofsplanung/) verlagert ist.


Lit.: Q8 – Quartiere bewegen (2017): Eine Mitte für Alle. Inklusive Stadtentwicklung in Hamburg-Altona. Q8 Praxis 01. www.q-acht.net/downloads/2017/2017-07-Eine-Mitte-fuer-Alle-inklusive-Stadtentwicklung.pdf

  • p.4 Im Wohnprojekt BliSS entstehen Wohnungen für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen … werden Wohnstrukturen entwickelt, die die Erfordernisse von blinden und sehbehinderten Menschen berücksichtigen …
  • p.11 Von einem inklusiven Stadtteil sprechen wir, wenn alle Menschen im Quartier selbstverständlich dazu gehören … Die Bedingungen … sind so gestaltet, dass jeder Mensch am Leben teilnehmen kann, unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten, seiner körperlichen Verfassung, seiner sozialen oder kulturellen Herkunft, von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Alter. Jeder und jede kann alle öffentlichen Angebote uneingeschränkt nutzen, ggfs. mit entsprechender Unterstützung: Schallschutz … VermittlerInnen, wenn Menschen sich nicht verstehen … Ebenerdigkeit oder Fahrstühle … leichte Sprache und leichte Schrift … Berücksichtigung verschiedener kultureller Herkunft, Informationen in mehreren Sprachen …

Zusatz: Ein vor 10 Jahren veröffentlichtes Quartiersprofil Altona-Altstadt behandelte acht Themenbereiche, darunter „Gesundheit und Pflege“. Hierzu wurde im Abschnitt 3 (Quantitative Datenerfassung anhand der Q8 Entwicklungsfaktoren) u.a. resümiert: „Die ärztliche und pflegerische Versorgung … ist gut ausgeprägt. Die Barrierefreiheit und Kultursensibilität der Praxen und Dienste sollte noch überprüft werden. Es existiert keine zentrale Anlaufstelle für PatientInnen bzw. für Gesundheitsfragen allgemein. Im Hinblick auf die hohe Zahl von EinwohnerInnen mit Migrationshintergrund fehlen Angebote, die sich speziell dieser Bevölkerungsgruppe zuwenden und kulturspezifische Bedarfe aufgreifen oder sprachliche Unterstützung bieten …“ Im Abschnitt 4 (Qualitative Analyse und Bewertung auf Basis der Q8 Leitlinien) wurde u.a. wie folgt resümiert: „Es gibt Bedarf an kultursensiblen Beratungsstellen und Unterstützungsnetzwerken für ältere Menschen, Menschen mit Assistenzbedarf und pflegende Angehörige. Es existieren keine erkennbaren Netzwerke im Bereich der Pflegeleistungen … Wohnortnahe Netzwerke zur Unterstützung von Familien, Alleinerziehenden oder pflegenden Angehörigen sind selten“. Quelle: Q8 – Quartiere bewegen (2011): Quartiersprofil Altona-Altstadt, www.q-acht.net/downloads/quartiersprofile/Q8-Quartiersprofil-Altona.pdf.

Eine analoge, aktuelle Analyse für “Mitte Altona” erscheint wünschenswert.

18 Aug 2021, ♣ Berlin, Holzmarkt: „Kiez der Zukunft“

18.8.2021, Berlin, Holzmarkt: „Kiez der Zukunft“

www.umweltbank.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/finanzierte-projekte/finanzierte-projekte-bauen-wohnen/HolzmarktBerlin: In dem genossenschaftlich organisierten Projekt werden Natur, Wirtschaft und Kultur zusammengedacht. Die UmweltBank finanziert den Mikrokosmos am Spreeufer ... Das 18.000 Quadratmeter große Gelände bietet Unterhaltung und Erholung, Wohnraum und Arbeitsplätze sowie viel Platz für Eigeninitiative und Beteiligung der Nutzer … Herzstück … das sogenannte Dorf … fungiert als Marktplatz des Quartiers und bietet gleichzeitig durch eine Vielzahl kleiner Kreativ- und Gewerbeeinheiten viel Raum für künstlerische Entfaltung … Musik- und Aufnahmestudios … Artistenhalle … Veranstaltungshalle Säälchen … Bäcker und Bioladen … Händler, Frisöre … Handwerker … Kindertagesstätte … Kleinteiligkeit und Vielfalt prägen den Ort, ständiger Wandel wird als Chance verstanden … Gemüse- und Schulgärten … Bildungs- und Wissensvermittlung. Pflanz- und Lehraktionen ermöglichen Einblicke in den ökologischen Anbau von Gemüse und Pflanzen … Das Ensemble wird zukünftig durch ein Hotel abgerundet … Von einfachen Zimmern … über hochwertige Suiten bis zu Apartments für temporäres Wohnen … Gewinn als ganzheitliches Konzept … Ziel ist es, einen Mehrwert für die Stadt und ihre Bürger zu schaffen und nicht nur Geld zu erwirtschaften … am 1. Mai 2017 … feierte der Holzmarkt Eröffnung … „Ein baulicher Endzustand wird … nicht angestrebt – alle Teile sollen einem stetigen Wandel unterliegen…“

Cloud van Daten (lokale Infotafel): „Cloud ist ein Hybridwesen aus dem Digi Tal. Es hat Datenmüll Management an der Dark Data University studiert … Gründer des einflussreichen ‚Don’t Think Tank‘ …“