5 Oct 2018, Magazin Kino: Glücklich wie Lazzaro

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Magazin Kino. Fiefstücken

Alice Rohrwacher (Dir.): Glücklich wie Lazzaro.

www.lazzaro-film.de; https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCcklich_wie_Lazzaro

„Inviolata, ein abgeschiedenes Landgut im italienischen Nirgendwo. Hier herrscht die Marquesa Alfonsina de Luna mit harter Hand über ihre Landarbeiter. Lazzaro ist einer von ihnen … die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, keine magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects…“, www.lazzaro-film.de/synopsis.php

„Der Filmkritiker Rüdiger Suchsland erklärt, … Rohrwacher … setze den Traditionsstrang des italienischen Neorealismus auf ihre Weise sehr eigenwillig fort, und knüpfe dabei vor allem an Pier Paolo Pasolini an… Er nennt Rohrwachers Film ein Märchen, erfüllt von leisem Humor und feiner Poesie, wobei sie souverän mit verschiedenen Zeitebenen und verschiedenen Realitätsformen spiele, wodurch ihr Film zwischen Phantasien für Erwachsene, Naturalismus und einer Naivität schwanke …“, https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCcklich_wie_Lazzaro


Magazin-Kino

„Das Filmkunsttheater seit 1974 – in den historischen Winterhuder Lichtspielen“; Fiefstücken Ecke Efeuweg, 22299 Hamburg, https://magazinfilmkunst.de/

„Das MAGAZIN befindet sich in einer heute denkmalgeschützen Wohnanlage, die damals von Fritz Schumacher als Heimstätte für einfache Arbeiter- und Rentnerfamilien konzipiert wurde. Die Anlage … umfasst ca. 470 kleine Wohnungen und einen Saalbau im Inneren der Garten­hofanlage. Dieser Saalbau war ursprünglich als Speise- und Veranstaltungssaal mit Bühne und Orchesterraben für die Bewohner errichtet worden … 1937 zogen die „Winterhuder Lichtspiele“ … in den Saal und etablierten sich hier wegen des anspruchsvollen Spielplanes als sehr geschätztes und anerkanntes Filmkunsttheater. Nach Zwangspausen während des Krieges, den die Wohnanlage weitgehend unbeschadet überstand, waren die „Winterhuder Lichtspiele“ nach dem Krieg das erste Filmtheater, das ob seines anspruchsvollen Programms eine Lizenz zur öffentlichen Vorführung von Filmen in der damaligen britischen Besatzungszone erhielt.“