29 Dec 2018, Trafalgar Square: The Fourth Plinth

29 Dec 2018, Trafalgar Square: The Fourth Plinth

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2018_12_29 Trafalgar Square: Fourth plinth

“The Fourth plinth is the northwest plinth in Trafalgar Square … originally intended to hold an equestrian statue of William IV, but remained bare due to insufficient funds. For over 150 years the fate of the plinth was debated; in 1998, the Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures and Commerce … commissioned three contemporary sculptures to be displayed temporarily on the plinth … In 2003, the ownership of Trafalgar Square was transferred … to the Mayor of London … this marked the beginning of the Mayor of London’s Fourth Plinth Commission … Under the stewardship of the Fourth Plinth Commissioning Group, the following artworks have been commissioned:

  • 5 March 2015 – 6 September 2016, Hans Haacke: Gift Horse. Depicts a skeletal, riderless horse…
  • 29 September 2016 – 6 March 2018, David Shrigley: Really Good. A bronze sculpture of a human hand in a thumbs-up gesture, with the thumb greatly elongated…
  • 28 March 2018 – Present, Michael Rakowitz: The Invisible Enemy Should Not Exist. A recreation of a sculpture of a lamassu (a winged bull and protective deity) that stood at the entrance to Nergal Gate of Nineveh from 700 B.C. It was destroyed in 2015 by Isis [Islamic State of Iraq and the Levant], along with other artefacts in the Mosul Museum. Rakowitz’s recreation is made of empty Iraqi date syrup cans, representing the destruction of the country’s date industry
  • Planned for 2020, Heather Phillipson: The End. A dollop of whipped cream with an assortment of toppings: a cherry, a fly, and a drone. The drone will film passers-by and display them on an attached screen”, https://en.wikipedia.org/wiki/Fourth_plinth,_Trafalgar_Square

Context: 3 Jan 2019, Φ Sojourn in London, 27 Dec 2018 – 3 Jan 2019

29 Dec 2018, London: National Gallery, incl. Claude L.

29 Dec 2018, London: The National Gallery, incl. Claude L.

Trafalgar Square, West End, London, WC2N 5DN, www.nationalgallery.org.uk/

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2018_12_29 National Gallery

Claude paintings (MR = Marcel Röthlisberger 1961, The paintings, vol. I, II. LV = Liber veritatis)

  • Landscape with a goatherd and goats (c. 1636-7) – MR p. 129 & fig. 54; described as a variant of LV 15
  • Seaport with the embarkation of Saint Ursula (1641) – MR p. 190 & figs. 118f.; LV 54
  • A seaport (1644) – MR p. 175 & fig. 106; LV 43
  • Landscape with Hagar and the Angel (1646) – MR p. 268 & fig. 187; LV 106
  • Landscape with the marriage of Isaac and Rebekah (“The mill”) (1648) – MR p. 281 & figs. 196, 198; “There are two almost identical originals of the same size and of equal beauty, in London … and in the Doria Gallery”; LV 113
  • Seaport with the embarkation of the Queen of Sheeba (1648) – MR p. 286 & figs. 201, 434; “Clear, rather cool atmosphere, suggesting morning, which is appropriate to the subject … Water blue-green … Fine painterly handling …”; LV 114
  • Landscape with David at the Cave of Adullam (1658) – MR p. 344 & fig. 240 (“Landscape with David and the three heroes”); LV 145
  • Landscape with Aeneas at Delos (1672) – MR p. 422 (“Coast view of Delos  with Aeneas”) & fig. 292.

Context: 3 Jan 2019, Φ Sojourn in London, 27 Dec 2018 – 3 Jan 2019

25 Nov 2018, Φ Berlin: Medizinhistorisches Museum Charité & Gropiusbau: Archäologie

25.11.2018, Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Charitéplatz 1, 10117 Berlin, Gelände der Charité (Campus Mitte), https://bmm-charite.de/

  • Hervorgegangen aus dem Pathologischen Museum Rudolf Virchows, welches am 27.6.1899 eröffnet wurde
  • Einblicke in die Entwicklung der Medizin der letzten 300 Jahre
  • Dauerausstellung: eine etwa 750 Objekte umfassende Sammlung pathologisch-anatomischer Präparate sowie „Modelle und Abbildungen aus zentralen medizinischen Aktionsräumen: dem Anatomischen Theater, dem Anatomischen Museum, dem Labor sowie dem Krankensaal“
  • Hörsaalruine des ehemaligen Rudolf-Virchow-Hörsaales – im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstört; jetzt Veranstaltungsort.

25.11.2018, Gropiusbau: Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland.

21.09.2018 bis 06.01.2019, www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/bewegte-zeiten/

Gropius Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin, www.museumsportal-berlin.de/de/museen/martin-gropius-bau/

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 zeigen das Museum für Vor- und Frühgeschichte und der Verband der Landesarchäologen diese Ausstellung. „ … die überregionale Vernetzung … beeinflusst das Leben der Menschen seit prähistorischer Zeit grundlegend“. Die Ausstellung „präsentiert die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert ….“

Themen:

  • Mobilität: u.a. vier große Migrationsereignisse im Neolithikum, die den Genpool der Europäer geformt haben; und „jungsteinzeitlicher Ritualort in Herxheim (Rheinland-Pfalz), wo Menschen am Beginn des 5. Jahrtausends v. Chr. aus einem Umkreis von 400 km für ein rätselhaftes Opferritual zusammengekommen sind“
  • Konflikt: u.a. bronzezeitliche Schlacht an der Tollense (Mecklenburg-Vorpommern), wo ca. 1300 v. Chr. die früheste belegbare Schlacht in der Geschichte Europas ausgetragen wurde; und “ Berliner Skulpturenfund … 16 Werke … aus der in den 1930er-Jahren von den Nationalsozialisten … gezeigten Ausstellung ‚Entartete Kunst‘ … wurden … in einer Wohnung eingelagert, die 1944 durch Bombardierung zerstört wurde“
  • Austausch: „…weiter Bogen … von der Rohstoffgewinnung über Distribution und professionalisierten Handel … der Goldhort von Gessel (Niedersachsen) mit 82 normierten Goldspiralen oder der Kupferschatz von Oberding (Bayern) mit 796 gleichartigen … Spangenbarren zeigen …, dass es schon vor 4000 Jahren überregionale Handelsgrößen gegeben hat“. Und „…im Gründungsviertel der Stadt Lübeck … entstanden im 12. Jahrhundert standardisierte und auf Kaufleute zugerichtete Häuser, deren für Handelswaren konzipierte Holzkeller sich bis heute erhalten haben“.
  • Innovation: u.a. die früheste figürliche Kunst der Menschheit, die ca. 35.000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels (Baden-Württemberg); die bronzezeitliche Himmelscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt) mit der weltweit ältesten bisher bekannten konkreten Darstellung des Kosmos; und 3000 Jahre alte Goldhüte aus Deutschland und Frankreich … eine Meisterleistung der Goldschmiedetechnik … mit kalendarischen Symbolen verziert“

Ambros Waibel (Taz, 10.10.2018): Es ging nicht mehr ohne Kunst. Die Ausstellung “Bewegte Zeiten“ im Gropius-Bau zeigt viel archäologische Superlative, die in den vergangenen 20 Jahren in deutschem Boden gefunden wurden. Sie beweist einmal mehr: Wir sind nur Zufällige hier.

„Was wir wissen, ist, dass sich die figürliche Kunst, einmal erfunden, sehr rasch verbreitete…. Mensch sein ging nicht mehr ohne.“    „Die allermeisten Menschen, deren Hinterlassenschaften im Gropius-Bau zu bestaunen sind, hatten von Deutschland und den Deutschen nie gehört…“

10 Nov 2018, Bremen inkl. Kunsthalle: Hans Christian Andersen – Poet mit Feder und Schere

Kunsthalle Bremen: Hans Christian Andersen – Poet mit Feder und Schere, 20.10.2018 – 24.2.2019, kunsthalle-bremen.de/view/exhibitions/exb-page/hans-christian-andersen

„Mit Märchen wie Des Kaisers neue Kleider, Die Prinzessin auf der Erbse oder Die kleine Meerjungfrau erlangte Hans Christian Andersen (1805–1875) bereits zu Lebzeiten größte Berühmtheit … auch … bildkünstlerisch tätig … Seine ebenso zauberhafte wie bizarre Papierwelt reicht von radikal reduzierten Landschaftszeichnungen über grotesk anmutende Scherenschnitte bis zu experimentierfreudigen Klecksographien …“

„Neben Andersens Kunst und deren Rezeption wird die Ausstellung auch die Aufenthalte des Dichters in der Hansestadt Bremen dokumentieren … Viele seiner Reiseetappen waren wenig angenehm, über die Hansestadt jedoch heißt es in seinem Tagebuch: ‚…Bremen tauchte als Oase auf, das machten die freundlichen Gesichter, die ich dort traf‘ “

„… Leihgaben aus den Odense City Museums, der Königlichen Bibliothek Kopenhagen, dem Museum Jorn in Silkeborg und aus Privatbesitz“

Bremer Impressionen

Bremer Roland: siehe 11.2.2016

Rathaus: Gebaut 1405 bis 1409 (gotisch); 1608 Renaissance-Fassade (Bremer Baumeister Lüder von Bentheim); „das einzige europäische Rathaus des Spätmittelalters, das nie zerstört wurde“; seit 2004 auf der UNESCO-Welterbeliste als Zeugnis „für die Entwicklung von bürgerlicher Autonomie und Marktrechten, wie diese sich im Laufe von Jahrhunderten in Europa herausformten“, www.rathaus.bremen.de/welterbe___architektur-2085, https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Rathaus

Schütting: „das Gebäude der Bremer Kaufmannschaft, ehemals Gilde- und Kosthaus der Kaufleute und seit 1849 der Sitz der Handelskammer Bremen“, https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtting_(Bremen)

Böttcherstraße: großenteils 1922-1931 entstanden, Bernhard Hoetger / Backstein-Expressionismus; Fassadenrelief: Der Lichtbringer (von B. Hoetger), www.boettcherstrasse.de/, https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ttcherstra%C3%9Fe_%28Bremen%29

Bremer Stadtmusikanten, https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bremer_Stadtmusikanten

12 Oct 2018, Kunsthalle München: Lust der Täuschung

12.10.18, Kunsthalle München: Lust der Täuschung – Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstraße 8, 80333 München; 17.8.18 – 13.1.19

„Optische Täuschungen, Illusionen, visuelle Tricksereien und Fälschungen gab es schon immer – besonders in der Kunst. Seit der Antike spielen Künstler mit unserer Wahrnehmung … Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen … Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion“, www.kunsthalle-muc.de/ausstellungen/details/lustdertaeuschung/