31 Dez 1951, Ausflüge des Jahres 1951 und kumulativ bis 1960

31.12.1951, Ausflüge des Jahres 1951 und kumulativ bis 1960

Mit „Ausflug“ ist hier eine Ortsveränderung gemeint, die über einen von zu Hause startenden „Spaziergang“ hinausgeht, typischerweise die Nutzung eines Verkehrsmittels (Fahrrad, Bus, Bahn, Pkw) einschließt, aber nicht zu einer auswärtigen Übernachtung führt und somit unterhalb einer „Reise“ bleibt.

Die Rekonstruktion meiner frühen Ausflüge stützt sich insbesondere auf Fotos/Fotoalben und – soweit vorhanden – auf Tagesnotizen eines Familienmitglieds (EM). Für ergänzende Information zu den aufgesuchten Orten ziehe ich bspw. das Oldenburger Wanderbuch (1951) sowie aktuelle Internet-Quellen heran.

1951

Laut Fotoalbum:

  • Sandkrug / Osenberge

(Notizen von Familienmitgliedern liegen für 1951 nicht vor.)

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

p.81 Sandkrug: „gern besuchter Ausflugsort … viele Wochenendhäuser … Eisenbahnerkinderheim, Licht- und Luftbad … “, p.82 Osenberge: „Dünenreihe von Bümmerstede nach Sandhatten und Kirchhatten, seit etwa 50 Jahren mit Fuhren besät oder einzeln bepflanzt … Herz und Lungen belebender Duft des Nadelwaldes, unhörbares gehen über den weichen, mit nadeln bestreuten Boden … Wohltuend die unendliche Stille … zur Steilen Wand … mächtigste Sanddüne im Höhenzug … Sagen: … soll Graf Otto ein Wunderhorn von der ‚Feemöhne‘ (Königin der Erdmännchen) … erhalten haben …“

Weitere Ortsinfo, Stand Dez.2020:

  • Osenberge, https://de.wikipedia.org/wiki/Osenberge: … südlich von Bümmerstede … Im Westen … von einem Abschnitt der Hunte passiert … die höchsten Erhebungen der Region … Ihre zwei höchsten, mit jeweils 23 m Höhe gleich hohen Erhebungen sind der Kistenberg … und der Gierenberg …; vom zuletzt genannten „Berg“ … Ausblick auf das Tal der Hunte …. Innerhalb des Forst- und Waldgebiets Barneführer Holz … großflächig mit alten Kiefern bewachsen … in der Mitte … durch die … Ortschaft Sandkrug in zwei Teile geteilt … Der nördliche Bereich … Standortübungsplatz … Die Erhebungen bilden in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Ostfriesisch-Oldenburgische Geest (Nr. 60), in der Haupteinheit Hunte-Leda-Moorniederung (600) … den Naturraum Osenberge (600.14) … Im Südosten der Osenberge liegt das Naturschutzgebiet Tannersand und Gierenberg … mit … Fauna-Flora-Habitat-Gebiet … (FFH-Nr. 2915-331 …) … im Südosten befindet sich das Landschaftsschutzgebiet … Staatsforst Alt-Osenberge, Wunderhorn, Oldenburger Sand, Tannersand mit Randgebieten … Die sandreiche Landschaft … während der letzten Eiszeit (Weichseleiszeit) geformt. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit … massiver Raubbau an der Natur in Form von jahrhundertelanger Hudewirtschaft sowie ungeregelter Holzwirtschaft … Verheidung der Osenberge … Beweidung … durch Schafherden … Plaggenhieb … führte … zu einer Bildung großer Flugsandflächen und zur Ausbildung meterhoher Wanderdünen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts … Wanderdünen … Bedrohung landwirtschaftlicher Nutzflächen und der Siedlungen. Dies führte ab 1803 zu einer … Kultivierung des entstandenen Ödlandes …, der Festlegung der Dünen und anschließender Wiederaufforstung in Form einer Kiefer-Monokultur … erwiesen sich … als sehr anfällig gegen Windbruch … 1972 … die Bestände durch … Orkan … nahezu vollständig vernichtet … Wiederaufforstung … Aus der Sagenwelt … in den Osenbergen ein Zwergenvolk … Ferner spielt dort die Sage vom Oldenburger Wunderhorn … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Sandkrug, https://de.wikipedia.org/wiki/Sandkrug_(Hatten): Ortsteil der Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg … zehn Kilometer südlich von Oldenburg … fand unter dem Namen Streek seine erste urkundliche Erwähnung … 1275 … Den Namen Sandkrug erhielt die Ortschaft, als vor den Dünen der Osenberge der Sandkrug, eine Station zur Verpflegung von Reisenden und Postreitern sowie ihrer Pferde, errichtet wurde … nachdem die “Oldenburgische fahrende Post” 1734 ihren Dienst aufnahm. Seit … 2010 … am Sandkruger Bahnhof … eine bronzene Skulpturengruppe, genannt Osenzwerge … [Hydrogeogr.: wohl Bümmersteder Fleth -> Hunte -> Weser]

Dazu:

  • Hutewald, Hudewald, https://de.wikipedia.org/wiki/Hutewald: … vormaliger (Ur-)Wald, der … als Weide zur Viehhaltung genutzt wird – anstelle der aufwendigen Rodung und Anlage von Grünland … wird das Vieh in den Wald getrieben, um dort sein Futter zu suchen … vom Beginn der europäischen Jungsteinzeit bis über das Mittelalter hinaus üblich …
  • Plaggenhieb oder Plaggenstechen: hier „wird der humose und durchwurzelte Oberboden mit Teilen der darauf befindlichen Vegetation in … vier bis sechs Zentimeter Stärke abgestochen“, siehe: Plagge … ein ausgestochenes Stück Oberboden, https://de.wikipedia.org/wiki/Plaggen.

Übersicht der dokumentierten, vom Wohnort Oldenburg aus unternommenen Ausflüge 1951-1960 (gesamt = 278):

1951195219531954195519561957195819591960
18321253134574157

Ca. 80 Ausflugsziele (Exzerpte/Ortsinfo jeweils beim Jahr der Ersterwähnung):

  • Ahlhorn 1956, 1960
  • Altes Land 1960
  • [Bad] Bentheim 1960
  • Bad Essen 1957
  • [Bad] Zwischenahn, mit Zwischenahner Meer 1952, 1954, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
  • Bensersiel 1958
  • Berum 1958
  • Bielefeld 1960
  • Blumenthal (mit Farge) 1956, 1958, 1960
  • Brake/Hammelwarden 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
  • Bremen 1952, 1954, 1955, 1956 (Flughafen), 1957, 1958, 1959, 1960
  • Bremerhaven 1952
  • Bümmerstede 1958
  • Bunde 1955, 1956, 1958, 1959, 1960
  • Burhave 1956
  • Buxtehude 1960
  • Carolinensiel 1959
  • Clemenswerth 1959
  • Cuxhaven 1953
  • Dammer Berge 1952, 1956
  • Dangast 1954, 1957, 1958, 1959, 1960
  • Dornum 1952
  • Dreibergen 1955, 1956
  • Elbe 1960
  • Emden 1955
  • Friesoythe 1955, 1959
  • Garrel 1960
  • Glane mit Glaner Braut 1953, 1959
  • Glaner Eck (Hunteniederung) 1953
  • Groningen (NL) 1960
  • Hamburg 1954, 1957 (Hagenbecks Tierpark), 1958
  • Harpstedt 1960
  • Hude 1955, 1957
  • Hümmling 1959
  • Hundsmühlen 1955, 1956, 1957, 1958, 1960
  • Huntlosen 1957
  • Hüttenbusch 1957, 1958, 1959, 1960
  • Hüvener Mühle 1959
  • Jaderberg 1953, 1957, 1960
  • Jever 1958
  • Jork 1960
  • Kloster Blankenburg 1960
  • Kniphausen (Burg) 1952
  • Lilienthal 1960
  • Linswege 1958, 1959, 1960
  • Littel 1960
  • Lühe 1960
  • Lüneburger Heide 1957
  • Lütetsburg (Schloss und Park) 1952
  • Neuenburger Urwald 1952
  • Neuharlingersiel 1954, 1955, 1956, l957, 1959, 1960
  • Neustadtgödens 1952
  • Norddeich 1952, 1954
  • Ohmstede 1952
  • Osenberge 1951
  • Osnabrück 1960
  • Osterholz-Scharmbeck 1960
  • Petersfehn 1956, 1957
  • Rastede 1959
  • Rheiderland 1959
  • Ritterhude 1960
  • Sandhatten 1959
  • Sandkrug 1951, 1954, 1955, 1956, 1957 (mit Forsthaus Badenfleth), 1958, 1959, 1960
  • Schierbrok 1959
  • Sögel 1959
  • St.Magnus 1960
  • Stade 1960
  • Stenum 1959, 1960
  • Surwold 1959
  • Thülsfelder Talsperre 1958, 1959, 1960
  • Vegesack 1956, 1960
  • Weser 1954, 1958
  • Westerscheps 1956
  • Westerstede 1955, 1957, 1960
  • Wiefelstede mit Kiesgrube Mollberg 1958
  • Wiesmoor 1958
  • Wildenloh 1954, 1956, 1957, 1958
  • Wildeshausen 1960
  • Wilhelmshaven 1959
  • Worpswede, mit Niedersachsenstein 1956
  • Wüsting[-Holle] 1960
  • Zeven 1960