31 Dez 1959, Ausflüge des Jahres 1959

31.12.1959, Ausflüge des Jahres 1959

Fotoalbum:

  • Hümmling (Himmelfahrt 1959)
  • Neuharlingersiel (Sommer 1959)
  • Dangast (Sommer 1959)
  • Weser (Sommer 1959)

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM)

  • 1.1.1959 usw. Sandkrug (21mal), inkl. 10.1.1959 Rodeln; 28.3.1959 Ostereier-Suchen; 6.9.1959 Pilze gesucht, schwache Beute! 12.9.1959 in Sandhatten eingeladen
  • 4.1.1959 usw. Brake (4mal)
  • 7.1.1959 usw. Bremen (3mal), 7.1.1959 Skiausrüstungen eingekauft; 21.10.1959 Freimarkt
  • 30.3.1959 um 14 hrs zur Geniusbank hinter W[ilhelms]haven
  • 12.4.1959 usw. [Bad] Zwischenahn (2mal), 12.4.1959 im Spieker zu Abend gegessen
  • 19.4.1959 Neuharlingersiel, sehr stürmisch, aber herrliche Sicht und Himmel
  • 1.5.1959 nach Linswege zur Rhododendronblüte, in Rastede Kaffee getrunken
  • 3.5.1959 ins Rheiderland zur Tulpenblüte, anschließend in Bunde
  • 7.5.1959 (Himmelfahrt) Friesoythe, Hüvener Mühle, besonders schön, Sögel Mittag gegessen, Clemenswerth besichtigt, über Surwold (Waldspaziergang), Kü[sten]ka[nal] – [Hümmling]
  • [20.5.-12.6.1959 EM in Hamburg] / keine Notizen zu OL
  • 13.6.1959 Thülsfelder Talsperre, mit Schlauchboot
  • 14.6.1959 nach Stenum, Waldspaziergang nach Schierbrok, Backenköhler Kaffee getrunken
  • 17.6.1959 Glaner Braut
  • 21.6.1959 usw. Dangast (3mal)
  • 22.7.1959 Carolinensiel
  • 13.9.1959 Hüttenbusch

Insgesamt 41 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.61 Rastede … Luftkurort … während des Sommers starker Fremdenverkehr. 7 Gärtnereien … 1336 … eine Abschrift des ‚Sachsenspiegels‘ … gehört dem Erbgroßherzog von Oldenburg … Graf Anton Günther lässt … ein ‚Lusthaus‘ errichten …
  • p.87 Sandhatten …Wer auf der Hauptstraße von Sandhatten nach Kirchhatten bleibt, genießt etwa in der Mitte des Weges einen wunderschönen Blick auf die Osenberge und Oldenburg (Türme der Stadt deutlich erkennbar) …
  • p.103 Stenum … Oberhalb des Dorfes Sandhügel, Aussicht auf Dorf und Holz, Weserniederung und … bis nach Bremen hin …

Ortsinfo (Stand 2020) (alphabetisch):

  • [Bad] Zwischenahn, siehe Ausflüge 1952
  • Brake, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Bunde, siehe Ausflüge 1955
  • Carolinensiel, https://de.wikipedia.org/wiki/Carolinensiel: Stadtteil von Wittmund im gleichnamigen Landkreis … Namensgeberin des 1730 gegründeten Sielortes und Fischerdorfes war die Gemahlin Sophie Caroline des Ortsgründers Georg Albrecht von Ostfriesland … Harlebucht … Um 1500 begann … Landgewinnung durch Eindeichung … Zur Vermeidung von Konflikten … einigten sich … 1666 Fürstin Christine Charlotte von Ostfriesland und der Herr von Jever, Graf Anton Günther von Oldenburg, auf die zukünftige Grenze. Vom Treffpunkt der ostfriesischen und jeverschen Deiche … südöstlich von Carolinensiel zog man auf der Seekarte mit goldener Tinte eine Linie bis zu einem Punkt genau zwischen den Inseln Spiekeroog und Wangerooge. Die „Goldene Linie“ ist heute noch die Grenze zwischen dem … Landkreis Wittmund und dem Landkreis Friesland … 1806 … Die von Frankreich erlassene Kontinental­sperre untersagte den Handel mit Großbritannien … blühte der Schmuggel mit Tee, ein für Ostfriesen wichtiges Lebensmittel … Um 1860 … hier … 40 Kapitäne mit … 59 Schiffen … zwei Werften … Das Deutsche Sielhafenmuseum … Zur Ausstellung gehören auch die Hafenapotheke, ein ehemaliger Kaufmannsladen und eine Seemannskneipe … [Hydrogeogr.: Harle -> Nordsee]
  • Clemenswerth, https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Clemenswerth: … für Clemens August I. von Bayern errichtetes Jagdschloss in der Nähe des emsländischen Sögel … Die aus einem zentralen Hauptschloss und acht Pavillons bestehende Anlage gehört zu den Hauptwerken des westfälisch geprägten Barock … beherbergen das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth … Das zentrale Schloss steht inmitten eines großen Jagdsterns … Der Buchenwald reicht … bis an die Seitenwände der Pavillons heran … drei durch Gräben verbundene Teiche. Nördlich des Kapuzinerklosters liegt … der barocke Klostergarten, der mit geschnittenen Taxus- und Buxus-Gehölzen seit dem 18. Jahrhundert fast unverändert erhalten ist … [Hydrogeogr.: siehe Sögel]
  • Dangast, siehe Ausflüge 1954
  • Friesoythe, siehe Ausflüge 1955
  • Glane mit Glaner Braut, siehe Ausflüge 1953
  • Hümmling, https://de.m.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCmmling: bis zu 73 m hohe Grundmoränenlandschaft (Geest) des Norddeutschen Tieflandes … im Landkreis Emsland … Fließgewässer … zur … Ems … in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Ems-Hunte-Geest (Nr. 59), in der Haupteinheit Sögeler Geest (Hümmling) (592) …
  • Hüttenbusch, siehe Ausflüge 1957
  • Hüvener Mühle, https://de.m.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCvener_M%C3%BChle: eine der letzten komplett erhaltenen kombinierten Wind- und Wassermühlen Europas … im Landkreis Emsland … am Fluss Mittelradde … südsüdöstlich der Ortschaft Hüven … eine auf die Wassermühle aufzubauende Windmühle … ließ sich bei Bedarf über eine Kupplung zuschalten: eine … in Niedersachsen noch nie angewandte Bauart von Mühlen … 1852 … konnte die Mühle in ihrer heute noch bestehenden Form in Betrieb gehen. Bei ausreichendem Wasserstand mahlte der Müller das Getreide weiterhin mit Wasserkraft; sank der Wasserstand, konnte er auch die Windkraft nutzen … 1955 erwarb der Heimatverein Aschendorf-Hümmling die Mühle und setzte sie in den kommenden zwei Jahren grundlegend instand …  Die Mühle in ihrem heutigen Zustand … äußerlich … im einheitlichen Baustil, jedoch mit Bauteilen aus den vier verschiedenen Bauphasen …: die tragende Konstruktion der Wassermühle und große Teile der Mühlentechnik … von 1801, die Windmühle von 1850/51 … Details wie die wasserseitige Ausfachung des Gebälks … stammen von der ersten Restaurierung 1957 … die zusätzlichen tragenden Bauteile im Fundament, aber auch das Wasserrad und Wehr der Wasser- sowie Galerie und Steert der Windmühle sind Neubauten aus dem Jahr 2005 … [Hydrogeogr.: Mittelradde -> Hase -> Ems]
  • Linswege, siehe Ausflüge 1958
  • Neuharlingersiel, siehe Ausflüge 1954
  • Rastede, https://de.wikipedia.org/wiki/Rastede: Gemeinde im Landkreis Ammerland … am Ostrand der Oldenburger Geest, die auf dem Gemeindegebiet in die Wesermarsch übergeht … 1059 … Kirchengründung …1091 … Benediktiner-Kloster … Rastede hatte in dieser Zeit eine herausragende Stellung in der Region … Kloster Rastede wurde … zu einem geistigen Zentrum in Norddeutschland … Rastede lag an der Friesischen Heerstraße … Militär- und Handelsweg zwischen Bremen und Friesland … In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts baute Graf Anton Günther die säkularisierte Anlage zu seiner gräflichen Sommerresidenz mit Jagdschloss und Pferdeställen um … 1918 … auch in Oldenburg die Monarchie abgeschafft. Großherzog Friedrich August … machte seine Sommerresidenz in Rastede zu seinem ständigen Wohnsitz … um die Wende … zum 20. Jahrhundert entstanden viele … Oldenburger Hundehütten, ein populärer Haustyp des bürgerlichen Wohnens, die noch heute das Ortsbild … prägen … Schloss Rastede, https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rastede: war für lange Zeit die Residenz der Grafen und Großherzöge des Hauses Oldenburg … noch heute in Familienbesitz beispielhaft für den Oldenburger Klassizismus, der durch den Herzog Peter Friedrich Ludwig nach Oldenburg gebracht wurde … wichtigste Profanbau im Ammerland … inmitten einer Parklandschaft im englischen Stil … [Hydrogeogr.: Rasteder Bäke -> Jade -> Jadebusen -> Nordsee; Jade, https://de.wikipedia.org/wiki/Jade_(Fluss): eine der Quellen befindet sich mitten im Schlosspark von Rastede …]
  • Rheiderland, https://de.wikipedia.org/wiki/Rheiderland: Landstrich in Deutschland und den Niederlanden zwischen Ems und Dollart. Der deutsche Teil … liegt in Ostfriesland, westlich der Ems. Der niederländische Teil … liegt in der niederländischen Provinz Groningen …
  • Sandhatten, https://de.wikipedia.org/wiki/Sandhatten: Ortsteil der Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg … Im Nordwesten grenzen das Barneführer Holz und die Osenberge an den Ort … Das Gebiet war … schon in der Jungsteinzeit besiedelt … Großsteingrab Steenberg … Der Sandhatter Verein SV Murmel 011 war 2015 Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Murmelspiel … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Schierbrok: selbständige Bauerschaft in der Gemeinde Ganderkesee, am nördlichen Rand der Wildeshauser Geest … [Hydrogeogr.: wohl Schierbroker Bäke -> Randgraben – > Delme -> Ochtum -> Weser]
  • , https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6gel: Gemeinde … in der Samtgemeinde Sögel im Landkreis Emsland … am Südrand des Hümmlings … um 1000 erstmals im Heberegister des Klosters Corvey erwähnt. Corvey besaß hier im 11. Jahrhundert drei tributpflichtige Höfe … Die kanadische Armee bezeichnete den Kampf um Sögel als einen der für sie schwersten und verlustreichsten während des alliierten Vormarsches in Deutschland … ab 1963 … ein zentrales Atomwaffenlager … Das Jagdschloss Clemenswerth [s. dort] ist das am besten erhaltene barocke Jagd- und Lustschloss seiner Art in Europa [Hydrogeogr.: Nordradde -> Ems]
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Stenum_(Ganderkesee): selbständige Bauerschaft in der Gemeinde Ganderkesee … am nördlichen Rand der Wildeshauser Geest … erste urkundliche Erwähnung … 1275 … Großsteingrab …, das vermutlich namensgebend für den Ort war (Sten-um = Stein-Heim) … eine Fachklinik für Orthopädie …, Stenumer Holz, https://de.wikipedia.org/wiki/Stenumer_Holz: … NSG WE 311 … praktisch deckungsgleich mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet … Naturdenkmäler „Grabfindlinge im Stenumer Holz“ (ND213) und „Dicke Eiche Stenum“ … [Hydrogeogr.: ?]
  • Surwold, https://de.wikipedia.org/wiki/Surwold: Gemeinde … des Landkreises Emsland … Samtgemeinde Nordhümmling… am Nordrand des Hümmling südlich des Küstenkanals … Während der Zeit des Nationalsozialismus … KZ Börgermoor, eines der Emslandlager. Bekannt … durch das Lied von den Moorsoldaten … [Hydrogeogr.:?]
  • Thülsfelder Talsperre, siehe Ausflüge 1958
  • Wilhelmshaven, https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelmshaven: kreisfreie Stadt … an der Nordwestküste des Jadebusens … gehört … zur Metropolregion Nordwest … Die Stadtgeschichte ist seit der Einweihung als „erster deutscher Kriegshafen an der Jade … 1869 eng mit der … deutschen Marine verbunden … der … größte Standort der Bundeswehr … Tiefwasserhafen mit der größten Wassertiefe in Deutschland … der größte Erdölumschlaghafen des Landes … Mit dem … 2012 eröffneten JadeWeserPort … ein tideunabhängiges Containerterminal … Standort der Jade Hochschule sowie wissenschaftlicher … des Senckenberg-Instituts für Meeresgeologie und -biologie, des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung, … des Meeresforschungsinstituts Terramare … Unter dem Stadtgebiet … der Salzstock Rüstringen … als Speicherkaverne für die Erdöllagerung genutzt … Mit dem „Jade-Vertrag“ … 1853 kaufte Preußen … vom Großherzogtum Oldenburg … Gebiet am Jadebusen zur Errichtung eines Stützpunktes für die preußische Marine … Zweitname … Schlicktau entstammt der kaiserlichen Marine, die eine Anspielung auf den Schlick des Wilhelmshavener Watts als auch das Wortende der Hauptstadt Tsingtau des ehemaligen Pachtgebietes von Kiautschou in China in einem Wort vereinigten. In Tsingtau waren zur Kolonialzeit vor allem Wilhelmshavener Marinesoldaten stationiert … Begriff Schlicktown … in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden … Seit 1992 … eine Hafenpartnerschaft … [Hydrogeogr.: Jadebusen -> Nordsee]