1 Jan 2011, Hamburger Kunsthalle: Kosmos Runge

Philipp Otto Runge: Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik. 3.12.2010-13.3.2011

„Anlässlich seines 200. Todesjahres widmet die Hamburger Kunsthalle Philipp Otto Runge (1777-1810) die erste umfassende Retrospektive seit über 30 Jahren. Der aus Wolgast stammende und später in Kopenhagen, Dresden sowie Hamburg lebende Runge, gilt als einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts… neben Caspar David Friedrich der maßgebliche Begründer der Romantik. … Mit seiner berühmten arabesken Graphikfolge der Zeiten (1805/1807) sowie den Gemälden Der Kleine und Der Große Morgen (1808/1809) gelang es Runge, für das zyklische Naturverständnis der Romantik kongeniale Ausdrucksformen zu finden. … Neuland betrat er …  auch mit seiner Idee eines Gesamtkunstwerks … von der Idee beseelt, die Künste von Dichtung, Malerei und Musik in einem architektonischen Raumzusammenhang zu vereinen“, www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/kosmos-runge


Taz, 14.12.2010. Petra Schellen: Verführung zur Erkenntnis. Romantik. … Eine hochkarätige, angenehm sperrige Ausstellung …

„Dieser Mann war nie zufrieden. Erst missfielen ihm seine zeichnerischen Fertigkeiten, dann seine Porträts, schließlich die Komposition des „Großen Morgen“ … ein komplizierter Charakter – und mit seiner lebenslangen Tuberkulose und Armut wäre das nur unzureichend erklärt … Er wollte die Welt als Ganzes darstellen. …“