23 Jul 2014, Deutsches Historisches Museum: The First World War

Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin: 1914-1918. The First World War / 1914-1918. Der Erste Weltkrieg, 29.5.-30.11.2014

“The First World War has been characterised as the ‘seminal catastrophe’ of the 20th century. Nine million soldiers and almost six million civilians died in this first industrialised, total war in history. It changed not only subsequent armed conflicts, but also influenced political thought and action for many years to come…” / “Der Erste Weltkrieg gilt als die ‘Urkatastrophe’ des 20. Jahrhunderts. Neun Millionen Soldaten und fast sechs Millionen Zivilisten starben im ersten industrialisierten und totalen Krieg der Geschichte. Er veränderte nicht nur die nachfolgenden bewaffneten Konflikte, sondern prägte langfristig das politische Denken und Handeln…“

The exhibition „approaches this previously unknown escalation of violence from a broad European and global perspective. Taking 14 salient places as points of departure, the exhibition offers a survey of the events and their different contexts. These places represent specific battlefields – such as Verdun, Tannenberg or Gallipoli – but also political-cultural centres like Petrograd and Berlin as well as occupied cities and regions, including Brussels and Galicia…” / „Der bis dahin ungekannten Eskalation von Gewalt nähert sich … [die Ausstellung] in einer breiten europäischen und globalen Perspektive. Anhand von 14 markanten Orten entwirft die Ausstellung eine Übersicht der Ereignisse und ihrer Zusammenhänge. Bei den Orten handelt es sich um konkrete Schlachtfelder – etwa Verdun, Tannenberg oder Gallipoli – aber auch um politisch-kulturelle Zentren wie Petrograd oder Berlin sowie besetzte Städte und Regionen wie Brüssel oder Galizien.“

“Taking the example of individual biographies, the exhibition reveals the very different ways in which the events were experienced and helps visitors to understand how dramatically the violence of this “Great War” affected the people…” / “Am Beispiel einzelner Biografien macht die Ausstellung die unterschiedlichen Perspektiven auf die Ereignisse deutlich und lässt die dramatischen Gewalterfahrungen erahnen, die dieser „Große Krieg“ verursachte…“

www.dhm.de/en/ausstellungen/archive/2014/first-world-war.html

27 May 2014, Statens Museum for Kunst: Asger Jorn

Statens Museum for Kunst, Copenhagen:

(1) Asger Jorn – Restless rebel, 28.2.-1.6.14

„This exhibition presented every facet of Jorn’s extensive body of work – paintings, sculpture, drawings, prints, ceramics, architecture, collaborative efforts, photography, texts, and ideas … an artist who was always evolving, always moving … The display ranged from Jorn’s political awakening in his youth to the liberation of colour and form during the Cobra years onwards to his increasingly avant-garde experiments”, www.smk.dk/en/visit-the-museum/exhibitions/asger-jorn-restless-rebel/about-the-exhibition/

(2) Claude L (c.1630): River landscape with herdsmen

img_5221a

Original text: “Claude Lorrrain, 1604/5-1682, Fransk / French. Flodlandskap med hyrder / River landscape with herdsmen. Ca. 1630. Olie på lærred / Oil on canvas. Gave fra Dansk Kunstmuseumsforening og Gustav Philipsens Legat 1956 / Acquired 1956. KMS4898.”

Department: European Art 1300-1800 (Floor 2).

23 May 2014, Karlsruhe: Mapping spaces

Center for Art and Media, Museum of Contemporary Art, Karlsruhe: Mapping Spaces. Networks of knowledge in the 17th century landscape painting / Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Museum für Neue Kunst, Karlsruhe: Mapping Spaces. Netzwerke des Wissens in der Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts, 12.4.-13.7.2014

The exhibition “throws new light on 17th century landscape painting. Comparable to modern satellite surveying (GPS), true to scale landscape representation is also indebted to the interdisciplinary exchange of knowledge: the alliance of geodesists, mathematicians, instrument makers and painters…” / Die Ausstellung „wirft einen neuen Blick auf die Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts. Vergleichbar der modernen Satellitenvermessung (GPS) verdankt sich auch die maßstäbliche Landschaftsaufnahme einem verzweigten Netzwerk des Wissens: der Allianz von Geodäten, Mathematikern, Instrumentenbauern und Malern…“

The exhibition „examines, for the first time ever on this scale, the influence of early modern guide books in geography, the science of surveying and the construction of fortification on Dutch painting around 1650…” / Die Ausstellung „untersucht erstmals in diesem Umfang den Einfluss frühneuzeitlicher Handbücher zur Geographie, der Vermessungskunde und dem Festungsbau auf die niederländische Malerei um 1650“.

“Over 220 exhibits, among them paintings, surveying instruments, graphics devices, books, maps and globes …” / “Mehr als 220 Exponate, darunter Gemälde, Messinstrumente, Zeichengeräte, Bücher, Karten und Globen…“

Selected sections / Ausgewählte Abschnitte:

  • Cartography and surveying around 1600 / Kartografie und Vermessung um 1600
  • The Copernican view of the world / Das kopernikanische Weltbild
  • The major Early Modern atlases / Die großen Atlanten der Frühen Neuzeit
  • The battlefield as a modern space of knowledge / Das Schlachtfeld als moderner Wissensraum
  • Navigating at sea /Navigation zur See
  • The Dutch siege wars / Die holländischen Belagerungskriege
  • Exploring the distance /Die Erkundung der Ferne
  • Surveying at Leiden Univesity / Landvermessung an der Universität Leiden
  • The built landscape / Die gebaute Landschaft
  • The Klencke atlas / Der Klencke Atlas
  • The Dutch panorama landscape / Die holländischen Landschaftspanoramen

Links:

18 May 2014, Germanisches Nationalmuseum: Wege in die Moderne

Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg: Pathways to modernity. World exhibitions, media and music in the 19th century / Wege in die Moderne. Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert, 27.3.-21.9.2014

„Die Moderne beginnt im 19. Jahrhundert… Die Ausstellung spürt … umfasst drei Themenschwerpunkte: Weltausstellungen, die Schaufenster der damaligen Welt sein wollten, neue Medien, die den Grundstein moderner Informations- und Kommunikationsstrukturen legten und die Musik, die verfügbar und präsent wurde wie nie zuvor… Seit 1851 zogen Weltausstellungen ein Millionenpublikum in ihren Bann. Die Nationen wetteiferten in Technik, Wissenschaft und Kunst. Pompöse Ausstellungsbauten avancierten zu Wahrzeichen der Länder…“

„Telegramm und Postkarte ermöglichten erstmals informelle Kurznachrichten. Telegraf, Telefon und Schreibmaschine lieferten tagesaktuelle Presseberichte. Neue Reproduktionstechniken begründeten den Bildjournalismus. In einer vielfältigen Presselandschaft wurde öffentliche Meinung gebildet wie auch manipuliert.“

www.gnm.de/ausstellungen/sonderausstellungen-rueckblick/wege-in-die-moderne/

12 May 2014, Φ Medizinhistorisches Museum: Spurensuche – Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE

Medizinhistorisches Museum, Universitätskrankenhaus Hamburg: Spurensuche – Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE

„Die … Ausstellung … untersucht die Verhältnisse vor Ort: … Ab wann waren hier die ersten approbierten Ärztinnen tätig und ab wann ließen sich Ärztinnen in eigener Praxis in Hamburg nieder? Wie ging ab 1919 die Hamburger Reformuniversität mit demokratischem Anspruch und insbesondere die medizinische Fakultät mit ihren weiblichen Ärzten um? … In welchen Fachgebieten waren Volontär- und Assistenzärztinnen vorrangig tätig? Eine der ersten Frauen, die als Assistentin schon im November 1919 an das UKE kam, war Rahel Plaut (1894-1993). Bereits vier Jahre später habilitierte sie sich als erste Frau an der Medizinischen Fakultät der Hamburgischen Universität. … Es dauerte 36 Jahre bis sich mit Hedwig Wallis (1959, Kinderheilkunde) die nächste Frau habilitieren konnte. Markieren … will die Ausstellung die bislang “blinden Flecken”, die nicht erwähnte und nicht erforschte Beteiligung und Teilhabe von Frauen im ärztlichen Alltag und in der medizinwissenschaftlichen Forschung“.

www.uke.de/kliniken-institute/institute/geschichte-und-ethik-der-medizin/medizinhistorisches-museum/ausstellungen/r%C3%BCckblende/weibliche-%C3%A4rzte.html