14 Dec 2013, Jean Paul: Dintenuniversum – Schreiben ist Wirklichkeit

Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7, 10117 Berlin, 12.10.-29.12.2013, www.berlin.de/ausstellungen/archiv/3225626-3238788-jean-paul-dintenuniversum-schreiben-ist-.html

Die erste große Einzelausstellung, die das Gesamtwerk des deutschen Dichters Jean Paul präsentiert; durchgeführt anlässlich seines 250. Geburtstages mit dem Ziel, Werk und Dichter aus Perspektive der heutigen Wissenschaft und Literatur neu zu erschließen und seine besondere Stellung als Wegbereiter der europäischen Moderne sichtbar zu machen.

Zeigt Manuskripte, Arbeitsnotizen, Briefe,  Erstdrucke, Gemälde, Büsten, Stiche, Karten sowie Tonträger, Videos und Nachbauten von Apparaten (z. B. eine Sprechmaschine), für die sich Jean Paul sehr interessiert hat.


Aus dem Info-Flyer: “Jean Paul gehört zu den Schriftstellern, die das Leben nicht be-, sondern erschrieben haben… Jean Paul als Leser …, der besessen das Gelesene festhielt, das Festgehaltene ordnete und eine Ordnung für die Ordnung entwickelte. … Das Deutsche Literaturarchiv Marbach … in einem Exkurs mit Zettelkästen der Moderne vertreten … (u.a. von Arno Schmidt), der dem gigantischen Zettelkasten von Jean Paul zur Seite gestellt wird.”

FAZ 15.11.13, Alfred Brendel: Jean Pauls Sprachkürze. “Dass Sprachkürze Denkweite gibt, hat Jean Paul in einem wunderbar knappen Aphorismus festgehalten. Seinen eigenen Lesern hat er diese Denkweite selten zugetraut. … Wenn er nicht schrieb, dann las er. … Und wenn er beides nicht tat, dann exzerpierte er. … seine Aufzeichnungen … meist fragmentarischer und schnipselhafter als jene Lichtenbergs in den ‘Sudelbüchern’ …”

FAZ 15.11.13, Jürgen Kaube: Existenzgründung mit der Essigfabrik. “… es gab in der ganzen deutschen Literaturgeschichte keinen anderen Dichter, der so wie er dem Papier, dem Auf-, Ab- und Niederschreiben, dem Buch anhing. …Scribomanie … exzerpiert unablässig vom sechzehnten Jahr an … viel zu unruhig dafür war, irgendetwas reifen zu lassen …”

14 Dec 2013, Meret Oppenheim – Retrospektive

Martin-Gropius-Bau, Berlin, 16.8.2013-6.1.2014: Meret Oppenheim – Retrospektive

„Die Ausstellung präsentiert das gesamte Spektrum von Oppenheims … Die Künstlerin beschäftigte sich mit bestimmten Topoi über lange Zeiträume hinweg … Verschlüsselte Selbstdarstellungen, Erotische Objekte, Traumszenen und Mythen, Metamorphosen und Fabelwesen, Dialog mit der Natur, Darstellungen des Unsichtbaren, Spiel als künstlerische Strategie … Oppenheims emanzipatorische Haltung sowie ihre kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Festschreibungen und zugewiesenen Geschlechterrollen machten sie zu einer Identifikationsfigur für nachfolgende Generationen von Künstlerinnen”, www.berlin.de/ausstellungen/archiv/3158700-3238788-meret-oppenheim-retrospektive.html

„Am 6. Oktober dieses Jahres 2013 wäre die berühmte Künstlerin 100 Jahre alt geworden. Der spielerisch-humorvolle Umgang ihrer Werke mit Alltagsmaterialien, die in immer neue Sinnzusammenhänge transferiert werden, ist ein besonderes Charakteristikum ihrer künstlerischen Arbeit. Dies verbindet sie auch mit ihren Künstlerfreunden Max Ernst, Alberto Giacometti, Hans Arp oder Man Ray…“, www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/gropiusbau/archiv_mgb/mgb_archiv_ausstellungen/veranstaltungsdetail_mgb_ausstellungen_55897.php

13 Nov 2013, Paris: Petit Palais & Au Planteur

Short visit / Kurzbesuch:

29 Aug – 7 Sep 2013, Transsylvania / Siebenbürgen (RO)

Hermannstadt: Städtepartnerschaft mit Marburg/Lahn; Teutschhaus (Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in Rumänien) mit Ausstellungen: Siebenbürger Sachsen, Siebenbürger Künstlerinnen, www.teutsch.ro/

Schässburg (Sighișoara, ungarisch Segesvár, lateinisch Castrum Sex, später Saxoburgum) an der Großen Kokel; mit historischem Zentrum (Unesco-Weltkulturerbe seit 1999), Stundturm, Bergkirche, deutscher Friedhof. In der Nähe: Naturschutzgebiet „Die Breite“ (moorige Hochebene), https://de.wikipedia.org/wiki/Sighi%C8%99oara

Kirchenburgen

img_2478aPalais Brukenthal in Freck / Avrig, Sommerresidenz und historische Parkanlage, www.brukenthal.org/index.php?id=4; Samuel von Brukenthal, http://freimaurer-wiki.de/index.php/Samuel_von_Brukenthal

 

 

2013_09_07-img_2617aKarpaten mit Bulea- (Bâlea-)See (Gletschersee)

10 Aug 2013, Kunsthaus: Ausstellung Fritz Schumacher

„Die Reform der Großstadtkultur – Das Lebenswerk Fritz Schumachers (1869-1947). Eine Ausstellung des Fritz-Schumacher-Instituts, 18. Juni bis 15. September 2013“

https://www.kunstecho-hamburg.de/files/extern_full_fenster.php?id=2555&veranstalter=31

„Fritz Schumacher war ein wichtiger Vordenker, Planer und Gestalter, der Wege gefunden hat, die Großstadt des 19. und 20. Jahrhunderts durch Reformen im Städtebau und im Wohnungswesen oder durch seinen Einfluss auf die Reform des Schulwesens lebenswert und attraktiv zu gestalten … Schumachers Ideen und Arbeitsergebnisse haben bis heute hohe Akzeptanz. Sie tragen zur Identifizierung und zum guten Ruf Hamburgs als einer besonders lebenswerten Stadt bei“.


Aus der Ausstellung: „Die kranke Stadt – Die Diagnose. Schumacher … diagnostizierte die negativen Auswirkungen der Stadt auf die Menschen als ‚Großstadtkrankheit`…“ „Die Therapie. Frühe Reformideen zur Gesundung der Großstadt“. Schumacher: „… Gedanke, statt eines ‚Häusermeers‘ beim Neuaufbau kleinere Inseln zu schaffen, die in sich eine gewisse Geschlossenheit der Lebens- und Kultureinrichtungen haben“.