26 Feb 2021, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 07, Volkspark bis Teufelsbrück

26.2.2021, HH: 2. Grüner Ring, Teil 07, Volkspark bis Teufelsbrück

Heutige Radeltour: unser letzter Teilabschnitt des 2. Grünen Rings (geographischer Anschluss an 13.2.2021), nämlich: von Altonaer Volkspark bis Teufelsbrück, ca. 7.2 km des Ringes, identischer Rückweg, insgesamt ca. 14.4 km.

Details:

  • Stadtteil Bahrenfeld (Bezirk Altona): Max-Schmeling-Straße, Nordabschnitt des Altonaer Volksparks mit Dahliengarten, Stadionstraße, Querung der Luruper Hauptstraße, im N und W am DESY entlang, Eisenkrautweg, Querung der Osdorfer Landstraße
  • Stadtteil Osdorf: Querung der Heinrich-Plett-Straße, nach W, dann S, links vorbei am Ziegeleiteich, Querung des Hemmingstedter Wegs, Max-Emden-Weg (rechts vorbei am Botanischen Garten), Hesten, Ohnhorststraße
  • Stadtteil Groß Flottbek: Bahnstation Klein Flottbek: Unterquerung der Gleise
  • Stadtteil Nienstedten: Jürgensalle, Eduard-Franz-Pulvermann-Weg durch den Westerpark, Querung der Straße Quellental, entlang der Kleinen Flottbek [nicht zu verwechseln mit der „Flottbek“], durch Wesselhoeftpark und links vorbei an Wesselhoeftteich, Lünkenberg, Baron-Voght-Straße, Querung der Elbchaussee, Teufelsbrück [gehört t.w. zum Stadtteil Othmarschen]
  • Rückweg auf derselben Strecke.

Zuordnung zu den Stadtteilen und Bezirken: nach bester Kenntnis.

Hintergrund:

  • Altonaer Volkspark, https://de.wikipedia.org/wiki/Altonaer_Volkspark: Hamburgs größter öffentlicher Park … 1895 trat ein privates Komitee mit der Forderung an den Altonaer Magistrat heran, den eklatanten Freiflächenmangel im Interesse einer aktiven Gesundheitsfürsorge zu beheben: Das industriell geprägte Altona/Elbe war seinerzeit die neben Breslau dichtestbesiedelte Großstadt im Deutschen Reich … 1913 beschloss der Magistrat … die Anlage eines Kaiser-Wilhelm-Parks … Ferdinand Tutenberg … Gartenbaudirektor plante den Park in bewusster Abgrenzung von der verbreiteten Gartenbauschule … sollten die natürlichen Gegebenheiten und die darin vorgefundenen Materialien die Gestaltung bestimmen. 1914/15 begannen ca. 1.000 arbeitslose „Notstandsarbeiter“ mit der Herrichtung des Geländes … wesentliche Teile der … Anlage 1920 fertiggestellt … eingebettet in einen großflächigen Wald mit steilen Hügeln und tiefen Schluchten … Europas ältester Dahliengarten mit rund 40.000 Pflanzen … Schul-, Stauden- und Rosengarten, … mehrere Aussichtspunkte … Schleswig-Holstein-Modell … Vielzahl von Waldvögeln, wie Habicht, Sperber, Waldkauz, Waldohreule … und als Seltenheit der Baumfalke … seit den 1970er Jahren … der Park mehr und mehr von den umliegenden Stadtteilen abgeschnitten … Insbesondere seit der Jahrtausendwende wirken … große, asphaltierte Verkehrsflächen tief in die Erholungsflächen hinein …
  • Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Elektronen-Synchrotron: Forschungszentrum für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit Sitz in Hamburg und Zeuthen [Brandenburg] … vier Forschungsschwerpunkte: • Entwicklung, Bau und Betrieb von Teilchenbeschleunigern, • Teilchenphysik, • …, • Forschung mit Photonen … Stiftung bürgerlichen Rechts … Gegründet … 1959 … Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren … Über 3000 Wissenschaftler aus über 45 Nationen nutzen die … Anlagen …
  • Teufelsbrück, https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsbr%C3%BCck: Mündungsbereich des Baches Flottbek in die Elbe … am Südrand des Jenischparks … bezeichnete eine Brücke der Elbchaussee. Der Name ist inzwischen auch auf den Anleger der Elbfähren und den kleinen Yachthafen übergegangen …
  • Botanischer Garten, https://de.wikipedia.org/wiki/Loki-Schmidt-Garten: Loki-Schmidt-Garten … beim Biozentrum der Universität Hamburg … Bis 2012 hieß er Neuer Botanischer Garten … 1821 … gegründet … Bis in die 1970er-Jahre lag der Garten ausschließlich in den Hamburger Wallanlagen auf dem Gelände des heutigen Parks Planten un Blomen … Neuaufbau … in starkem Maße durch die drei Internationalen Gartenbauausstellungen (IGA) der Jahre 1953, 1963 und 1973 geprägt … Im Rahmen der IGA 1963 wurden …die … Tropengewächshäuser errichtet …Der Bau des Neuen Botanischen Gartens begann 1971 … in verschiedene Artenschutzprojekte integriert … Bereich PflanzensystematikPflanzengeographiePflanze und Mensch

20 Feb 2021, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 06, Harburg bis Finkenwerder

20.2.2021, HH: 2. Grüner Ring, Teil 06, Harburg bis Finkenwerder

Heutige Radeltour: ein weiterer Teilabschnitt des 2. Grünen Rings (Anschluss an 21.1.2021), nämlich: von Veritaskai (Harburg) bis zum Rüschpark (Finkenwerder), ca. 21.5 km des Ringes, dazu Rückweg, insgesamt ca. 37 km.

Details:

  • Stadtteil Harburg (Bezirk Harburg): Von Veritaskai nach Süden, parallel zum Östlichen Bahnhofskanal, dann entlang Seevekanal
  • Stadtteil Wilstorf: entlang der Hannoverschen Straße nach SW, parallel zur Engelbek zum Harburger Stadtpark mit Außenmühlenteich und Themengärten inkl. Jugendstil; dann Marmstorfer Weg
  • Stadtteil Eißendorf: Gottschalkring und Reiherhoopring nach NW, dann Kleingartengelände in Hanglage; vor Lohmühlengraben (oder Göhlbach?) (mit Fahrzeug-Furt) links ab nach SW (gegenüberliegende Straße heißt Göhlbachtal); nach NW: Schattengang, Ehestorfer Weg, Triftstraße
  • Stadtteil Heimfeld: Triftweg nach NO, Überquerung der Heimfelder Straße, durch Heimfelder Holz und Meyers Park, kurz auf Stader Str. nach W, dann auf Moorburger Bogen wieder nach Norden; entlang der Moorburger Landscheide nach NW, entlang Fürstenmoordamm, Moorburger Kirchdeich
  • Stadtteil Moorburg: auf Moorburger Hinterdeich wieder entlang der Moorburger Landscheide nach NW; im N liegen die Unterburger Absetzteiche; Waltershofer Straße nach N bis Moorburger Kreuzung; Moorburger Elbdeich nach NW (auf Deichkrone)
  • Stadtteil Francop: neben Hohenwischer Straße weiter auf Moorburger Elbdeich; An der Alten Süderelbe (im W: Schlickdeponie Francop), Überquerung der Alten Süderelbe
  • Stadtteil Altenwerder: Weiter auf An der Alten Süderelbe
  • Stadtteil Waltershof (Bezirk Mitte): Finkenwerder Straße und Aue-Hauptdeich nach Norden
  • Stadtteil Finkenwerder: weiter Aue-Hauptdeich, Osterfelddeich nach NW, Uhlenhoffweg nach N, Finkenwerder Norddeich, Hein-Saß-Weg, auf W-Seite des Steendiekkanals, Leegerwall, Elbe mit Schiffsanleger Rüschpark (vgl. Deutsche Werft)

Rückweg:

  • Stadtteil Finkenwerder: Hein-Saß-Weg, Ostfrieslandstraße, Aue-Hauptdeich
  • Stadtteil Waltershof: Finkenwerder Straße
  • Stadtteil Altenwerder (Bezirk Harburg): Vollhöfner Weiden
  • Stadteil Moorburg: weiter Vollhöfner Weiden, Waltershofer Straße (via Moorburger Kreuzung), von hier ab fast „geradeaus“ nach OSO bis zum Ziel; Moorburger Hinterdeich
  • Stadtteil Heimfeld: Moorburger Kirchdeich, Fürstenmoordamm und Bostelbeker Hauptdeich (wieder entlang Moorburger Landscheide), Seehafenstraße, Konsul-Ritter-Straße, Lotsekai
  • Stadtteil Harburg: weiter Lotsekai, Zitadellenbrücke, Veritaskai.

Zuordnung zu den Stadtteilen und Bezirken: nach bester Kenntnis.

Hintergrund-Info:

  • Alte Süderelbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_S%C3%BCderelbe:ein Altarm der Elbe … langgestreckter See … zwischen den Stadtteilen Finkenwerder und Francop … nach der Alster der zweitgrößte See auf Hamburger Stadtgebiet … Nach der … Sturmflut 1962 … diese Einmündung im Bereich des Mühlenberger Lochs 1963 geschlossen … und abgedeicht … Der westliche Bereich des jetzigen Sees … mit seinen Uferbereichen … Naturschutzgebiet …
  • Außenmühlenteich, https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenm%C3%BChlenteich: Ein 250 Meter langer Damm staut … den circa 4 Kilometer südlich von Harburg entspringenden Mühlenbach … Der Außenmühlenteich … entwässert größtenteils unterirdisch über die Engelbek in den Seevekanal … Der Teich geht zurück auf die 1564/65 … errichtete Butenmühle …
  • Deutsche Werft, https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Werft: eine 1918 auf Initiative Albert Ballins gegründete Werft … beschäftigte ab 1940 … mehrere tausend Kriegsgefangene, Zwangs- bzw. „Ostarbeiter“ und ab 1944 auch KZ-Häftlinge … [baute u.a. die Cap San Diego, 1962]
  • Finkenwerder Süderelbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Finkenwerder_S%C3%BCderelbe: ein Naturschutzgebiet in den … Stadtteilen Finkenwerder im Bezirk Hamburg-Mitte und Neuenfelde und Francop im Bezirk Harburg … Uferbereiche … von Hochstaudenfluren und Röhrichten eingenommen … Auwaldreste … zwei Beobachtungshütten …
  • Harburger Stadtpark, https://de.wikipedia.org/wiki/Harburger_Stadtpark: ein im Stil der 1920er Jahre angelegter Volkspark … führt in einer hügeligen Waldlandschaft im Stadtteil Wilstorf rund um den Außenmühlenteich … Stadtteil Marmstorf … Aussichtspunkte und höher liegende Bereiche sind meist über Treppen oder Stufen zu erreichen … Der Park als Ganzes … befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Marmstorfer Flottsandplatte … [Flottsand = Löss] … Freilichtbühne … Apothekergarten … Arzneipflanzen, Gewürze und Kräuter. In den Themengärten werden verschiedene Zeitepochen wie Mittelalter, Renaissance, Barock oder Jugendstil der Jahrhundertwende dargestellt … … Heckengarten … der Dendrologische Garten … Sammlung von seltenen Bäumen, Gehölzen und Sträuchern …
  • Heimfelder Holz, www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/13397380/2019-12-30-bue-heimfelder-holz/: 30. Dezember 2019, Artenschutz – Heimfelder Holz soll Naturschutzgebiet werden – Die Vorbereitungen für eine Ausweisung als Naturschutzgebiet haben begonnen … Da in dem Wald beispielweise seltene Käfer- und Fledermausarten zu Hause sind, hat er einen hohen naturschutzfachlichen Wert …
  • Meyers Park, www.hamburg.de/parkanlagen/3068184/meyers-park/: Heinrich Christian Meyer … Fabrik für [Spazier]Stöcke, Stuhlrohr und Rattan … Die Firma gehörte … zu den bekanntesten … Unternehmen der Stadt … befand sich seit 1864 auch der heutige Meyers Park in Familienbesitz … Villa Meyer im Stil der Kruppschen Villa Hügel … Heute … vom Krankenhaus Mariahilf als Empfangs- und Verwaltungsgebäude genutzt …
  • Moorburger Landscheide, https://de.wikipedia.org/wiki/Moorburger_Landscheide: eine Wetterung [künstlich angelegter Vorfluter zur Entwässerung] in Hamburg-Moorburg … beginnt in Heimfeld und fließt … in die Moorwettern der Süderelbe … Alte Süderelbe in die Elbe … ein Überbleibsel eines langen Netzwerks von Prielen der Elbe, welches eine Anzahl von Flussinseln trennte … Der Name … hat seinen Ursprung in der Staatsgrenze, die sie zwischen dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg (später Königreich Hannover) … und Moorburg … bildete …
  • Rüschpark, https://www.hamburg.de/parkanlagen/3116106/rueschpark/: …Von der Deutschen Werft zeugen im Rüschpark … noch ehemalige Betriebsgebäude sowie Reste der Helgen- und Hafenanlagen … Gedenkstätte Fink II … Tarnname des hier gelegenen U-Boot-Bunkers … Schwarze Schottersteine zwischen den Bunkerresten machen die Dimension des Geländes nachvollziehbar …
  • Schlickdeponie Francop, www.hamburg-port-authority.de/fileadmin/user_upload/Landbehandlung_und_Schadstoffsanierung_FI_deponierung_WEB.pdf: Deponierung. Belastetes Baggergut sichern (Broschüre). … Moderne Bautechnik macht auf der Deponie Francop eine Parkanlage möglich … im Obstanbaugebiet der Harburger Süderelbmarsch. Mit einer Höhe von über 30 Metern … in der … flachen Marschenlandschaft weithin sichtbar … landschaftlich gestaltet …
  • Steendiekkanal, www.rege.hamburg/aktuelle-projekte/steendiekkanal/: Die westliche Kaimauerkonstruktion weist … umfangreiche Schäden am landseitigen Holm und den Spundwänden auf … wiederholt großflächige Versackungen … aufgetreten, so dass der vorhandene Fußweg in Teilbereichen gesperrt und verlegt werden musste … Die Kaimauer soll auf einer Länge von ca. 600m saniert und der Weg an der Kaimauer wiederhergestellt werden.

13 Feb 2021, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 05, Niendorfer Gehege bis Volkspark

13.2.2021, HH: 2. Grüner Ring, Teil 5, Niendorfer Gehege bis Volkspark

Heutige Wanderung: ein weiterer Teilabschnitt des 2. Grünen Rings (Anschluss an 4.12.2020), nämlich: vom Niendorfer Gehege bis zum Altonaer Volkspark, ca. 12.5 km des Ringes, dazu Rückweg, insgesamt ca. 18.1 km.

Details:

  • Stadtteil Niendorf (Bezirk Eimsbüttel): Lokstedter Holt -> Kollaustraße -> südlich (und dann westlich) des Alten Niendorfer Friedhofes -> im Niendorfer Gehege Richtung WSW. Etwa parallel zur Straße „Niendorfer Gehege“, Querung von „Bondenwald“ -> Damwildgehege -> Querung der Straße „Niendorfer Gehege“ ->nach NW bis zur Kollau -> kleine Brücke -> auf Südseite der Kollau nach SO (rechts liegt die Eidelstedter Feldmark) -> Querung der Mühlenau -> am Gabelpunkt nach Süden
  • Stadtteil Eidelstedt (Bezirk Eimsbüttel): auf Kollenhof weiter nach S -> vor der Güterumgehungsbahnrechts nach SW -> Überquerung der A7
  • Stadtteil Stellingen (Bezirk Eimsbüttel): rechts in den Olloweg -> Querung eines Baches, laut OpenStreetmap ist dies die Düngelau; Infoschild: Maßnahmen an Hamburger Gewässern – Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtline: Naturnahe Umgestaltung der Mühlenau … Das begradigte Bachbett wird in einen geschwungenen Verlauf gelegt … Strömungslenker aus Kies und Totholz … -> links zum Sola-Bona-Park -> nach SW -> Querung der Kieler Straße -> Unterquerung der Güterumgehungsbahn-> nach SO -> Querung Kronsaalsweg -> Querung Wittenmoor -> Unterquerung A7 -> S-Bahnhof Stellingen -> Volksparkstraße -> Überquerung Schnackenburgsalle
  • Stadtteil Bahrenfeld (Bezirk Altona): August-Kirch-Straße -> vorbei an Volksparkstadion -> Max-Schmeling-Straße -> Luftbadweg -> Hellgrundweg (am Hauptfriedhof Altona) -> Nordrand des Altonaer Volksparkes
  • Ähnlicher Rückweg -> am erwähnten Gabelpunkt nach rechts (O), kollauabwärts -> Querung Vogt-Kölln-Straße -> südliche Strecke im Niendorfer Gehege, vorbei am Eichenteich und an der Villa Mutzenbecher -> Kollaustraße -> Lokstedter Holt.

Hintergrund-Info:

  • Altonaer Volkspark, https://de.wikipedia.org/wiki/Altonaer_Volkspark: .. Hamburgs größter öffentlicher Park … 1895 trat ein privates Komitee mit der Forderung an den Altonaer Magistrat heran, den eklatanten Freiflächenmangel im Interesse einer aktiven Gesundheitsfürsorge zu beheben: Das industriell geprägte, bis 1938 selbständige Altona/Elbe war seinerzeit die neben Breslau dichtestbesiedelte Großstadt im Deutschen Reich … 1913 beschloss der Magistrat unter Oberbürgermeister … Schnackenburg die Anlage eines Kaiser-Wilhelm-Parks … berief … Tutenberg zum Gartenbaudirektor. Dieser plante den Park in bewusster Abgrenzung von der verbreiteten Gartenbauschule … Kunstpark … (wie etwa im Ostteil des Hamburger Stadtparks) – vielmehr sollten die natürlichen Gegebenheiten … die Gestaltung bestimmen. 1914/15 begannen ca. 1.000 arbeitslose „Notstandsarbeiter“ mit der Herrichtung des Geländes —
  • Düngelau, https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCngelau: … etwa 1,8 Kilometer langer Bach in … Stellingen und … Eidelstedt [mündet in die Mühlenau]
  • Eidelstedt, https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Eidelstedt: … Die Eidelstedter Feldmark … ist Weideland geblieben und soll als naturnaher Zwischenraum zwischen zwei Hamburger Siedlungsachsen erhalten bleiben … 1979 kam es zu einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg wegen chemischer Kampfmittel- und Giftfunde auf dem Gelände der Chemischen Fabrik Stoltzenberg am Farnhornstieg im südlichen Zipfel von Eidelstedt …
  • Güterumgehungsbahn Hamburg, https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCterumgehungsbahn_Hamburg: … führt von … Eidelstedt über … Rothenburgsort nach … Harburg und verbindet dabei die Hamburger Eisenbahn-Fernstrecken unter Umgehung der Verbindungsbahn [Altona – HH-Hbf] … hauptsächlich für den Schienengüterverkehr genutzt …
  • Kollau, https://de.wikipedia.org/wiki/Kollau_(Tarpenbek): … knapp acht Kilometer langer Bach … entspringt im Stadtteil Schnelsen, durchfließt Niendorf und Lokstedt und mündet an der Grenze zu Groß Borstel in die Tarpenbek. Über die ganze Strecke läuft der Kollauwanderweg neben dem Bach entlang, ab dem Niendorfer Gehege … zusätzlich die Gleise der Güterumgehungsbahn …
  • Mühlenau, https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BChlenau_(Kollau): … etwa 3,6 Kilometer langer Bach in … Bahrenfeld, …Lurup und … Eidelstedt … Zwischen ihrer Quelle in der Nähe des Volksparkstadions bis zur Mündung in die Kollau verläuft sie zu großen Teilen begehbar …
  • Niendorfer Gehege, https://de.wikipedia.org/wiki/Niendorfer_Gehege: südliche Teil … auch Grafen- oder Königsgehege genannt, war ein Waldgebiet im Besitz der Herrschaft Pinneberg … 1912 kam der Rest des herrschaftlichen Waldes in den Privatbesitz des Versicherungs-Direktors Hermann F. M. Mutzenbecher und wurde zur Parkanlage umgestaltet … 1908–10 ließ [Mutzenbecher] …sich … einen Backsteinbau … nach englischem Vorbild umbauen … Im Nordosten schloss sich der Niendorfer Bauernwald an. Ursprünglich als Allmende genutzt …
  • Sola-Bona-Park, https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Eidelstedt: nördlich der Güterumgehungsbahn … bildet das südliche Eingangstor zur Eidelstedter Feldmark … Inschrift an einer Villa im Park, die heute als Kita genutzt wird: „sola bona quae honesta“ … Der ehemalige Besitzer war ein katholischer Geistlicher, der in Hamburg zum Protestantismus übergetreten war … richtete hier einen Gasthausbetrieb ein. Im Park legte er allerlei Laubengänge und Verstecke ein … viele botanische Raritäten …

Zuordnung zu den Stadtteilen und Bezirken: nach bester Kenntnis.


2. Grüner Ring Hamburg:

  • 22.11.2020 (Teil 01) Alsterflusstal bis Öjendorfer See (Bezirke Nord und Wandsbek)
  • 4.12.2020 (Teil 02) Alsterflusstal bis Kollau (Bezirke Nord und Eimsbüttel)
  • 16.1.2021 (Teil 03) Öjendorfer See, Boberger Niederung, Dove Elbe (Bezirke Hamburg-Mitte und Bergedorf)
  • 21.1.2021 (Teil 04) Wilhelmsburg, Harburg.

21 Jan 2021, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 04, Wilhelmsburg und Harburg

21.1.2021, HH: 2. Grüner Ring, Teil 04, Wilhelmsburg und Harburg

Heutige Radeltour: weiterer Teilabschnitt des 2. Grünen Rings, in Wilhelmsburg und Harburg, ca. 17.2 km des Ringes, dazu Rückfahrt (mit Abstecher), insgesamt ca. 32.8 km.

Details:

  • Stadtteil Rothenburgsort (Bezirk Hamburg-Mitte): Billhorner Mühlenweg -> Alexandra-Stieg –> Unterführung; vorbei am Billhafen-Löschplatz -> Billhorner Brückenstraße nach SW -> Neue Elbbrücke
  • Stadtteil Veddel (Bezirk Hamburg-Mitte): Sieldeich -> Veddeler Brückenstraße -> Überquerung der Müggenburger Durchfahrt
  • Stadtteil Wilhelmsburg (Bezirk Hamburg-Mitte): entlang zwischen Ballin-Park und Müggenburger Zollhafen -> Veddeler Bogen -> Niedergeorgswerder Deich -> Fiskalische Straße; Energieberg: geschlossen -> Niedergeorgswerder Deich; entstehender „Quartiersplatz Georgswerder Kirchenwiese“ -> Buschweide -> Hövelpromenade (neben Wilhelmsburger Dove Elbe) -> Schönenfelder Str., mit Windmühle Johanna -> Kirchdorfer Str. -> Jenerseitedeich -> Goetjensorter Deich -> Moorwerder Hauptdeich, mit Auenlandschaft Norderelbe -> In de Huuk -> Stillhorner Weg -> Stillhorner Hauptdeich -> Querung der Süderelbe entlang der Autobahn
  • Stadtteil Neuland (Bezirk Harburg): Neuländer Elbdeich -> Feldwege nach S und SW -> Neuländer Weg nach O und dann S -> Fünfhausener Landweg -> nach S zum Neuländer See, dort „Wasserskilift“ -> Großmoordamm -> Nutriaweg [Stadtteil-Zuordnung?]
  • Stadtteil Harburg (Bezirk Harburg): Hörstener Str. -> Schlachthofbrücke -> Weg nach NW -> Hannoversche Straße -> Neuländer Straße -> Veritaskai -> Zitadellenbrücke -> Lotsekai -> Am Festungsgraben -> Harburger Schloss -> zurück über Zitadellenbrücke -> Veritaskai (mit Kaffeepause) -> Nartenstraße -> Alte Harburger Elbbrücke (Querung der Süderelbe)
  • Stadtteil Wilhelmsburg: [Straße:] Alte Harburger Elbbrücke -> Georg-Wilhelm-Straße -> Rotenhäuser Str. -> Loop -> Querung Ernst-August-Kanal -> Honartsdeicher Weg; Ende der GPS-Aufzeichnung wg. Akku-Erschöpfung, bei 29.1 km -> entlang am Kleingartenverein „Hoffnung“ von 1931 -> Veddeler Str. -> Querung der Müggenburger Durchfahrt
  • Stadtteil Veddel: Veddeler Brückenstr. -> Querung der Norderelbe: Neue Elbbrücke
  • Stadtteil Rothenburgsort: Alexandra-Stieg -> Billhorner Mühlenweg; zusätzliche Strecke ohne GPS-Aufzeichnung: 3.7 km.

Hintergrund-Info:

  • Alte Harburger Elbbrücke, https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Harburger_Elbbr%C3%BCcke: … eine Stahlbogenbrücke, die die Hamburger Stadtteile Harburg und Wilhelmsburg über die Süderelbe verbindet … aus Portasandstein errichteten Portale … 1899 von Kaiser Wilhelm II. eröffnet … verband die damals beide noch preußischen Städte Harburg und Wilhelmsburg miteinander … Ursprünglich waren die Wege für Fußgänger und Radfahrer außen an der Brücke entlanggeführt, im Zuge einer grundlegenden Sanierung … wurden sie … demontiert.
  • Auenlandschaft Obere Tideelbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Auenlandschaft_Obere_Tideelbe: ein Naturschutzgebiet in den … Stadtteilen Wilhelmsburg im Bezirk Hamburg-Mitte und Billwerder, Spadenland, Ochsenwerder, Kirchwerder, Moorfleet und Tatenberg im Bezirk Bergedorf … teilweise Bestandteil des FFH-Gebietes „Hamburger Unterelbe“ … steht seit 2010 – zunächst als … Naturschutzgebiet „Auenlandschaft Norderelbe“ – unter Schutz … wurde 2016 auf seine heutige Größe erweitert und umbenannt … liegt im Stromspaltungsgebiet der Elbe und erstreckt sich entlang der Norderelbe von der Bundesautobahn 1 im Norden bis zur Bunthäuser Spitze im Süden, der Dove Elbe bis zur Tatenberger Schleuse sowie am Nordufer der Süderelbe bis zum Naturschutzgebiet „Heuckenlock“ …
  • Ballin-Park, www.hamburg.de/parkanlagen/3050204/ballinpark/: BallinStadt, eine …. [A]usstellung … im Stadtteil Wilhelmsburg, thematisiert … einen bedeutenden Abschnitt der Hamburger Stadtgeschichte, die Auswanderungswelle zwischen 1850 und 1939 … brachen etwa fünf Millionen Menschen … nach Amerika auf … große Wiese … wird von nur wenigen Wegen durchschnitten … sie fungieren als Zeitachsen … die Baumarten greifen den historischen Hintergrund … auf. Während am Ufer … Europäische Platanen die Alte Welt symbolisieren, stellen amerikanische Silberahorne an der Westseite die Neue Welt dar …
  • Dove Elbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Dove_Elbe: … 1437/1438 am Gammer Ort durch einen Verbindungsdeich zwischen den Inseln Altengamme und Neuengamme vom Hauptstrom der Unterelbe abgetrennt, um das Fahrwasser des Hamburger Hafens zu verbessern … verläuft … durch die Hamburger Vierlande … Dove-Elbe-Schleuse …nur noch als Hochwassersperrtor … fließt … durch die Hamburger Marschlande … mündet von Süden die Gose Elbe, ein weiterer Altarm der Elbe … Dove Elbe [hier] … zu einem … See verbreitert … als Regattastrecke für den Ruder- und Kanusport ausgewiesen … Hinter der Tatenberger Schleuse fließt die Dove Elbe seit 1579 mit der Norderelbe zusammen … Die Mündung und die Norderelbe selbst entstanden durch Durchtrennung der … Insel Spadenland … und die Abdeichung der eigentlich nach Westen weiterfließenden Dove Elbe. Auch durch diese wasserbauliche Maßnahme versuchte Hamburg, seinen aufstrebenden Hafen zu Lasten des an der seinerzeit wasserreicheren Süderelbe gelegenen Harburg mit Wasser zu versorgen … (Stand 2019) Überlegungen, die Dove Elbe an der Tatenberger Schleuse zu öffnen und an das Tide-Geschehen der Norderelbe anzuschließen …
  • Energieberg, www.internationale-bauausstellung-hamburg.de/projekte/energieberg-georgswerder/projekt/energieberg-georgswerder.html: Von der giftigen Altlast zum Gipfel Erneuerbarer Energien: Der Deponiehügel Georgswerder wurde im Rahmen der IBA Hamburg zu einem regenerativen Energieberg … mit Windkraft und Sonnenenergie versorgt er rund 4.000 Haushalte mit Strom und ist als Aussichtspunkt öffentlich zugänglich.
  • Ernst-August-Kanal, https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-August-Kanal_(Hamburg): … etwa zwei Kilometer langer schiffbarer Kanal in … Wilhelmsburg …1852 bis 1854 erbaut … nach dem Sohn Georgs V. von Hannover … benannt … zweigte ursprünglich direkt aus dem Reiherstieg ab, seit dem Ausbau des Reiherstieg-Hauptdeichs ist er über die … Ernst-August-Schleuse mit dem Spreehafen verbunden … bildete lange Zeit die Grenze zwischen Hamburg und dem hannoverschen Wilhelmsburg …
  • Harburger Schloss, https://de.wikipedia.org/wiki/Harburger_Schloss: auf der Schlossinsel im Harburger Binnenhafen … das älteste bauliche Zeugnis des … Stadtteils Hamburg-Harburg und Entstehungskern der Siedlung Harburg, der späteren Stadt Harburg/Elbe … nur noch ein baulich stark veränderter Seitenflügel erhalten … Die Burg wurde zwischen 1133 und 1137 erstmals … urkundlich erwähnt … Der 1944 eingetragene Denkmalschutz wurde 1950 aufgehoben. 1972 wurde der Ostflügel abgerissen. 1988 … der Rest erneut in die Denkmalschutzliste eingetragen …
  • Neuländer See, www.hamburg.de/parkanlagen/4292686/parkanlage-neulaender-see/: entstand … durch die ehemalige Entnahme von Kies … Der See lässt sich … vollständig umrunden und ist … an das übergeordnete Wanderwegesystem angeschlossen … Wasserskianlage …
  • Quartiersplatz Georgswerder Kirchenwiese, https://www.iba-hamburg.de/de/aktuell/baustart-fuer-quartiersplatz-in-georgswerde-kirchenwiese: 5.3.2020 – … werden zurzeit die Baumaßnahmen für den neuen Quartiersplatz … vorbereitet … wird als zentraler Treffpunkt für ganz Georgswerder entwickelt … Platz für die Nachbarschaft mit vielen Angeboten für Jung und Alt … sichert ein flexibel nutzbarer … Bereich … auch die Möglichkeit für kleinere Veranstaltungen in Georgswerder … geht … ein im Zukunftsbild Georgswerder 2025 formuliertes … Ziel in die Realisierung …
  • Wilhelmsburger Dove Elbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Dove_Elbe: Hinter dem Deich, der heute die Insel Wilhelmsburg nach Osten begrenzt, setzt sich der ursprüngliche Verlauf der Dove Elbe in westlicher Richtung zunächst im Georgswerder Schleusengraben fort … geht … unter der Bezeichnung Dove Wettern und Wilhelmsburger Dove Elbe … weiter; diese trennt die ehemaligen Inseln Georgswerder im Norden und Stillhorn im Süden … fließt über den Ernst-August-Kanal in den Reiherstieg ab …
  • Windmühle Johanna, https://de.wikipedia.org/wiki/Windm%C3%BChle_Johanna:… eine denkmalgeschützte Holländerwindmühle im … Stadtteil Wilhelmsburg … in ihrer heutigen Form 1875 errichtet, eine Windmühle an diesem Ort ist … seit 1585 bekannt. Bis 1960 wurde auf „Johanna“ noch Korn gemahlen …

Zuordnungen zu den Stadtteilen und Bezirken: nach bester Kenntnis.

3 Jan 2021, Φ Project „Building bridges” – Brief portrait / Projekt „Brückenbau“ – Kurzporträt

3.1.2021, Project „Building bridges, Part V – Brief portrait / Projekt „Brückenbau“, Teil V – Kurzporträt

As part of the research and funding programme “City of the Future: Healthy, Sustainable Metropolises” of the Fritz and Hildegard Berg Foundation (in the Stifterverband), the project “Urban Development and Health – Disciplinary and Sectoral Bridge Building” is running as a longer-term component, cf. https://rfehr.eu/portfolio/2013-project-urban-health-building-bridges/ / Im Rahmen des Forschungs- und Förderprogramms „Stadt der Zukunft: Gesunde, nachhaltige Metropolen“ der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung (im Stifterverband) läuft als längerfristig angelegte Komponente das Projekt „Stadtentwicklung und Gesundheit – disziplinärer und sektoraler Brückenbau“, siehe https://rfehr.eu/portfolio/2013-project-urban-health-building-bridges/.

Project phase V was approved on 13.11.2020 and started on 1.1.2021, cf. www.stadt-und-gesundheit.de and www.urban-health.de. A brief portrait of the project has been formulated as an overview for all interested parties / Die Projektphase V wurde am 13.11.2020 bewilligt und startete am 1.1.2021, siehe auch www.stadt-und-gesundheit.de. Als Überblick für alle Interessierten wurde ein Kurzporträt des Projektes formuliert.

Project portrait, prepared for the Deutsches Stiftungszentrum / Projektporträt, erstellt für das Deutsche Stiftungszentrum:

Not only in Corona times: Urban development should also promote health, sustainability and social compatibility / Nicht nur in Corona-Zeiten: Stadtentwicklung sollte auch Gesundheit, Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit fördern.

Long before Corona, it was already clear that the issue of health is closely interwoven with all sectors of society, including housing, education, work and transport. “All sectors are health sectors”; and they themselves are also dependent on health. Therefore, the funding programme “City of the Future” develops new concepts and strategies for healthy, sustainable metropolises. Within this framework, the “Building Bridges” project is about providing impetus for Sustainable Urban Health, supporting exchange on the topic, bringing together research results and promoting their dissemination / Weit vor Corona war schon klar: Das Thema Gesundheit ist mit allen Bereichen der Gesellschaft samt Wohnen, Bildung, Arbeit und Verkehr aufs Engste verwoben. „Alle Sektoren sind Gesundheitssektoren“; und sie sind auch selbst auf Gesundheit angewiesen. Daher entwickelt das Förderprogramm „Stadt der Zukunft“ neue Konzepte und Strategien für gesunde, nachhaltige Metropolen. In diesem Rahmen geht es beim Projekt „Brückenbau“ darum, Impulse für Nachhaltige StadtGesundheit zu geben, den Austausch über das Thema zu unterstützen, Forschungsergebnisse zusammenzuführen und deren Verbreitung zu fördern.

The Corona pandemic is like a crash course on health issues. We are witnessing in fast motion how social disadvantage is intensifying and environmental sustainability is threatening to take a back seat. At the same time, the pandemic is also generating calls for change(s) of course: towards careful foresight, better protection for the disadvantaged and increased resilience in society. The view is gaining ground that efforts to protect biodiversity and conserve resources must also continue in order to mitigate future dramas. Accordingly, green and blue infrastructures must be developed in a sustainable manner / Die Corona-Pandemie wirkt wie ein Schnellkurs zu Gesundheitsthemen. Wir erleben im Zeitraffer, wie soziale Benachteiligungen sich verstärken und ökologische Nachhaltigkeit in den Hintergrund zu treten droht. Gleichzeitig bringt die Pandemie auch den Ruf nach Kurswechsel(n) hervor: hin zu sorgfältiger Vorausschau, besserem Schutz für Benachteiligte und verstärkter Widerstandskraft der Gesellschaft. Die Auffassung setzt sich durch, dass auch das Bemühen um Biodiversität und Ressourcenschonung nicht nachlassen darf, um künftige Dramen abzumildern. Demnach gilt es, grüne und blaue Infrastrukturen zukunftsfähig zu entwickeln.

Here, the current discussion points in a direction that also underlies the funding programme “City of the Future”: in addition to countless individual questions, it is also a matter of better recognising important interrelationships by looking “at the whole”, making comparisons, strengthening prevention and health promotion and making course corrections. For this purpose, the concept “Sustainable Urban Health” was developed, which aims both at gaining knowledge (“broadening the field of vision“) and at practical action (“building bridges“) / Hier weist die aktuelle Diskussion in eine Richtung, die auch dem Förderprogramm „Stadt der Zukunft“ zugrunde liegt: neben zahllosen Einzelfragen geht es auch darum, im Blick „aufs Ganze“ wichtige Zusammenhänge besser zu erkennen, Vergleiche durchzuführen, Prävention und Gesundheitsförderung zu stärken und Kurskorrekturen vorzunehmen. Hierzu entstand das Konzept „Nachhaltige StadtGesundheit“, das sowohl auf Erkenntnisgewinn („Blickfelderweiterung“) als auch auf Handlungspraxis („Brückenbau“) zielt.

Broadening the field of vision“, among other things, implies the coupling of health with ecological sustainability and social justice, as presented in the first volumes of a dedicated book series and represented as a condensate on the website www.stadt-und-gesundheit.de. In order for the numerous institutions in the city and region that are involved in the major goal of “health” to use common ground positively and to reduce possible conflicts, it still makes sense to “build bridges“: among other things between scientific disciplines, urban sectors and also between science, politics and civil society, e.g. through working groups and discussion events / Als „Blickfelderweiterung“ geht es u.a. um die Kopplung von Gesundheit mit ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit, wie in den ersten Bänden einer eigenen Buchreihe dargelegt und als Kondensat auf der Webseite www.stadt-und-gesundheit.de zu finden. Um für die zahlreichen Institutionen in Stadt und Region, die am großen Ziel „Gesundheit“ mitwirken, Gemeinsamkeiten positiv zu nutzen und mögliche Konflikte zu mindern, ist nach wie vor ein „Brückenbau“ sinnvoll: u.a. zwischen wissenschaftlichen Disziplinen, Stadtsektoren und auch zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, u.a. durch Arbeitsgruppen und Diskussionsveranstaltungen.

In the new project phase, a case study on sustainable urban health in the city state of Hamburg is being expanded; the willingness to participate in this new form of health reporting is gratifyingly high in science and practice, and the interest in the result is great. A planned conference is aimed at experts and civil society with the aim of bringing together sub-topics such as urban health, urban epidemiology, urban green and urban blue, mobility, and urban and regional planning, in a meaningful way. The conference will take place in cooperation with partner institutions and networks and is intended to formulate concrete recommendations, for example, on planning practice and training courses / In der neuen Projektphase wird eine Fallstudie zur nachhaltigen StadtGesundheit im Stadtstaat Hamburg ausgebaut; die Bereitschaft, an dieser neuen Form gesundheitlicher Berichterstattung mitzuwirken ist in Wissenschaft und Praxis erfreulich hoch und das Interesse am Ergebnis groß. Eine geplante Konferenz richtet sich an Fachvertreter*innen und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, Teilthemen wie Urbane Gesundheit, Stadtepidemiologie, Stadtgrün und Stadtblau, Mobilität sowie Stadt- und Regionalplanung sinnvoll zusammenzubringen. Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit Partner-Institutionen und Netzwerken erfolgen und soll konkrete Empfehlungen bspw. zur Planungspraxis und zu Ausbildungsgängen formulieren.

For the cooperation of specialised institutions and the exchange between science and society, the project wants to filter out promising options and show ways of implementation. Furthermore, international cooperation is to be intensified. – It seems certain that integrative approaches and community actions will gain in importance and that effective (expert) planning is necessary. The approaches to CityHealth should contribute to the solution of these tasks / Für die Zusammenarbeit von Fachinstitutionen sowie den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft will das Projekt erfolgversprechende Optionen herausfiltern und Wege zur Umsetzung aufzeigen. Ferner soll die internationale Zusammenarbeit intensiviert werden. – Sicher erscheint, dass integrative Ansätze und Gemeinschaftsaktionen an Bedeutung gewinnen werden und dass wirksame (Fach-)Planung nötig ist. Die Ansätze zu StadtGesundheit sollen zur Lösung dieser Aufgaben beitragen.

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Figures / Abbildungen: Hamburg, Stadtparksee.