13 Feb 2021, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 05, Niendorfer Gehege bis Volkspark

13.2.2021, HH: 2. Grüner Ring, Teil 5, Niendorfer Gehege bis Volkspark

Heutige Wanderung: ein weiterer Teilabschnitt des 2. Grünen Rings (Anschluss an 4.12.2020), nämlich: vom Niendorfer Gehege bis zum Altonaer Volkspark, ca. 12.5 km des Ringes, dazu Rückweg, insgesamt ca. 18.1 km.

Details:

  • Stadtteil Niendorf (Bezirk Eimsbüttel): Lokstedter Holt -> Kollaustraße -> südlich (und dann westlich) des Alten Niendorfer Friedhofes -> im Niendorfer Gehege Richtung WSW. Etwa parallel zur Straße „Niendorfer Gehege“, Querung von „Bondenwald“ -> Damwildgehege -> Querung der Straße „Niendorfer Gehege“ ->nach NW bis zur Kollau -> kleine Brücke -> auf Südseite der Kollau nach SO (rechts liegt die Eidelstedter Feldmark) -> Querung der Mühlenau -> am Gabelpunkt nach Süden
  • Stadtteil Eidelstedt (Bezirk Eimsbüttel): auf Kollenhof weiter nach S -> vor der Güterumgehungsbahnrechts nach SW -> Überquerung der A7
  • Stadtteil Stellingen (Bezirk Eimsbüttel): rechts in den Olloweg -> Querung eines Baches, laut OpenStreetmap ist dies die Düngelau; Infoschild: Maßnahmen an Hamburger Gewässern – Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtline: Naturnahe Umgestaltung der Mühlenau … Das begradigte Bachbett wird in einen geschwungenen Verlauf gelegt … Strömungslenker aus Kies und Totholz … -> links zum Sola-Bona-Park -> nach SW -> Querung der Kieler Straße -> Unterquerung der Güterumgehungsbahn-> nach SO -> Querung Kronsaalsweg -> Querung Wittenmoor -> Unterquerung A7 -> S-Bahnhof Stellingen -> Volksparkstraße -> Überquerung Schnackenburgsalle
  • Stadtteil Bahrenfeld (Bezirk Altona): August-Kirch-Straße -> vorbei an Volksparkstadion -> Max-Schmeling-Straße -> Luftbadweg -> Hellgrundweg (am Hauptfriedhof Altona) -> Nordrand des Altonaer Volksparkes
  • Ähnlicher Rückweg -> am erwähnten Gabelpunkt nach rechts (O), kollauabwärts -> Querung Vogt-Kölln-Straße -> südliche Strecke im Niendorfer Gehege, vorbei am Eichenteich und an der Villa Mutzenbecher -> Kollaustraße -> Lokstedter Holt.

Hintergrund-Info:

  • Altonaer Volkspark, https://de.wikipedia.org/wiki/Altonaer_Volkspark: .. Hamburgs größter öffentlicher Park … 1895 trat ein privates Komitee mit der Forderung an den Altonaer Magistrat heran, den eklatanten Freiflächenmangel im Interesse einer aktiven Gesundheitsfürsorge zu beheben: Das industriell geprägte, bis 1938 selbständige Altona/Elbe war seinerzeit die neben Breslau dichtestbesiedelte Großstadt im Deutschen Reich … 1913 beschloss der Magistrat unter Oberbürgermeister … Schnackenburg die Anlage eines Kaiser-Wilhelm-Parks … berief … Tutenberg zum Gartenbaudirektor. Dieser plante den Park in bewusster Abgrenzung von der verbreiteten Gartenbauschule … Kunstpark … (wie etwa im Ostteil des Hamburger Stadtparks) – vielmehr sollten die natürlichen Gegebenheiten … die Gestaltung bestimmen. 1914/15 begannen ca. 1.000 arbeitslose „Notstandsarbeiter“ mit der Herrichtung des Geländes —
  • Düngelau, https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCngelau: … etwa 1,8 Kilometer langer Bach in … Stellingen und … Eidelstedt [mündet in die Mühlenau]
  • Eidelstedt, https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Eidelstedt: … Die Eidelstedter Feldmark … ist Weideland geblieben und soll als naturnaher Zwischenraum zwischen zwei Hamburger Siedlungsachsen erhalten bleiben … 1979 kam es zu einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg wegen chemischer Kampfmittel- und Giftfunde auf dem Gelände der Chemischen Fabrik Stoltzenberg am Farnhornstieg im südlichen Zipfel von Eidelstedt …
  • Güterumgehungsbahn Hamburg, https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCterumgehungsbahn_Hamburg: … führt von … Eidelstedt über … Rothenburgsort nach … Harburg und verbindet dabei die Hamburger Eisenbahn-Fernstrecken unter Umgehung der Verbindungsbahn [Altona – HH-Hbf] … hauptsächlich für den Schienengüterverkehr genutzt …
  • Kollau, https://de.wikipedia.org/wiki/Kollau_(Tarpenbek): … knapp acht Kilometer langer Bach … entspringt im Stadtteil Schnelsen, durchfließt Niendorf und Lokstedt und mündet an der Grenze zu Groß Borstel in die Tarpenbek. Über die ganze Strecke läuft der Kollauwanderweg neben dem Bach entlang, ab dem Niendorfer Gehege … zusätzlich die Gleise der Güterumgehungsbahn …
  • Mühlenau, https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BChlenau_(Kollau): … etwa 3,6 Kilometer langer Bach in … Bahrenfeld, …Lurup und … Eidelstedt … Zwischen ihrer Quelle in der Nähe des Volksparkstadions bis zur Mündung in die Kollau verläuft sie zu großen Teilen begehbar …
  • Niendorfer Gehege, https://de.wikipedia.org/wiki/Niendorfer_Gehege: südliche Teil … auch Grafen- oder Königsgehege genannt, war ein Waldgebiet im Besitz der Herrschaft Pinneberg … 1912 kam der Rest des herrschaftlichen Waldes in den Privatbesitz des Versicherungs-Direktors Hermann F. M. Mutzenbecher und wurde zur Parkanlage umgestaltet … 1908–10 ließ [Mutzenbecher] …sich … einen Backsteinbau … nach englischem Vorbild umbauen … Im Nordosten schloss sich der Niendorfer Bauernwald an. Ursprünglich als Allmende genutzt …
  • Sola-Bona-Park, https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Eidelstedt: nördlich der Güterumgehungsbahn … bildet das südliche Eingangstor zur Eidelstedter Feldmark … Inschrift an einer Villa im Park, die heute als Kita genutzt wird: „sola bona quae honesta“ … Der ehemalige Besitzer war ein katholischer Geistlicher, der in Hamburg zum Protestantismus übergetreten war … richtete hier einen Gasthausbetrieb ein. Im Park legte er allerlei Laubengänge und Verstecke ein … viele botanische Raritäten …

Zuordnung zu den Stadtteilen und Bezirken: nach bester Kenntnis.


2. Grüner Ring Hamburg:

  • 22.11.2020 (Teil 01) Alsterflusstal bis Öjendorfer See (Bezirke Nord und Wandsbek)
  • 4.12.2020 (Teil 02) Alsterflusstal bis Kollau (Bezirke Nord und Eimsbüttel)
  • 16.1.2021 (Teil 03) Öjendorfer See, Boberger Niederung, Dove Elbe (Bezirke Hamburg-Mitte und Bergedorf)
  • 21.1.2021 (Teil 04) Wilhelmsburg, Harburg.

21 Jan 2021, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 04, Wilhelmsburg und Harburg

21.1.2021, HH: 2. Grüner Ring, Teil 04, Wilhelmsburg und Harburg

Heutige Radeltour: weiterer Teilabschnitt des 2. Grünen Rings, in Wilhelmsburg und Harburg, ca. 17.2 km des Ringes, dazu Rückfahrt (mit Abstecher), insgesamt ca. 32.8 km.

Details:

  • Stadtteil Rothenburgsort (Bezirk Hamburg-Mitte): Billhorner Mühlenweg -> Alexandra-Stieg –> Unterführung; vorbei am Billhafen-Löschplatz -> Billhorner Brückenstraße nach SW -> Neue Elbbrücke
  • Stadtteil Veddel (Bezirk Hamburg-Mitte): Sieldeich -> Veddeler Brückenstraße -> Überquerung der Müggenburger Durchfahrt
  • Stadtteil Wilhelmsburg (Bezirk Hamburg-Mitte): entlang zwischen Ballin-Park und Müggenburger Zollhafen -> Veddeler Bogen -> Niedergeorgswerder Deich -> Fiskalische Straße; Energieberg: geschlossen -> Niedergeorgswerder Deich; entstehender „Quartiersplatz Georgswerder Kirchenwiese“ -> Buschweide -> Hövelpromenade (neben Wilhelmsburger Dove Elbe) -> Schönenfelder Str., mit Windmühle Johanna -> Kirchdorfer Str. -> Jenerseitedeich -> Goetjensorter Deich -> Moorwerder Hauptdeich, mit Auenlandschaft Norderelbe -> In de Huuk -> Stillhorner Weg -> Stillhorner Hauptdeich -> Querung der Süderelbe entlang der Autobahn
  • Stadtteil Neuland (Bezirk Harburg): Neuländer Elbdeich -> Feldwege nach S und SW -> Neuländer Weg nach O und dann S -> Fünfhausener Landweg -> nach S zum Neuländer See, dort „Wasserskilift“ -> Großmoordamm -> Nutriaweg [Stadtteil-Zuordnung?]
  • Stadtteil Harburg (Bezirk Harburg): Hörstener Str. -> Schlachthofbrücke -> Weg nach NW -> Hannoversche Straße -> Neuländer Straße -> Veritaskai -> Zitadellenbrücke -> Lotsekai -> Am Festungsgraben -> Harburger Schloss -> zurück über Zitadellenbrücke -> Veritaskai (mit Kaffeepause) -> Nartenstraße -> Alte Harburger Elbbrücke (Querung der Süderelbe)
  • Stadtteil Wilhelmsburg: [Straße:] Alte Harburger Elbbrücke -> Georg-Wilhelm-Straße -> Rotenhäuser Str. -> Loop -> Querung Ernst-August-Kanal -> Honartsdeicher Weg; Ende der GPS-Aufzeichnung wg. Akku-Erschöpfung, bei 29.1 km -> entlang am Kleingartenverein „Hoffnung“ von 1931 -> Veddeler Str. -> Querung der Müggenburger Durchfahrt
  • Stadtteil Veddel: Veddeler Brückenstr. -> Querung der Norderelbe: Neue Elbbrücke
  • Stadtteil Rothenburgsort: Alexandra-Stieg -> Billhorner Mühlenweg; zusätzliche Strecke ohne GPS-Aufzeichnung: 3.7 km.

Hintergrund-Info:

  • Alte Harburger Elbbrücke, https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Harburger_Elbbr%C3%BCcke: … eine Stahlbogenbrücke, die die Hamburger Stadtteile Harburg und Wilhelmsburg über die Süderelbe verbindet … aus Portasandstein errichteten Portale … 1899 von Kaiser Wilhelm II. eröffnet … verband die damals beide noch preußischen Städte Harburg und Wilhelmsburg miteinander … Ursprünglich waren die Wege für Fußgänger und Radfahrer außen an der Brücke entlanggeführt, im Zuge einer grundlegenden Sanierung … wurden sie … demontiert.
  • Auenlandschaft Obere Tideelbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Auenlandschaft_Obere_Tideelbe: ein Naturschutzgebiet in den … Stadtteilen Wilhelmsburg im Bezirk Hamburg-Mitte und Billwerder, Spadenland, Ochsenwerder, Kirchwerder, Moorfleet und Tatenberg im Bezirk Bergedorf … teilweise Bestandteil des FFH-Gebietes „Hamburger Unterelbe“ … steht seit 2010 – zunächst als … Naturschutzgebiet „Auenlandschaft Norderelbe“ – unter Schutz … wurde 2016 auf seine heutige Größe erweitert und umbenannt … liegt im Stromspaltungsgebiet der Elbe und erstreckt sich entlang der Norderelbe von der Bundesautobahn 1 im Norden bis zur Bunthäuser Spitze im Süden, der Dove Elbe bis zur Tatenberger Schleuse sowie am Nordufer der Süderelbe bis zum Naturschutzgebiet „Heuckenlock“ …
  • Ballin-Park, www.hamburg.de/parkanlagen/3050204/ballinpark/: BallinStadt, eine …. [A]usstellung … im Stadtteil Wilhelmsburg, thematisiert … einen bedeutenden Abschnitt der Hamburger Stadtgeschichte, die Auswanderungswelle zwischen 1850 und 1939 … brachen etwa fünf Millionen Menschen … nach Amerika auf … große Wiese … wird von nur wenigen Wegen durchschnitten … sie fungieren als Zeitachsen … die Baumarten greifen den historischen Hintergrund … auf. Während am Ufer … Europäische Platanen die Alte Welt symbolisieren, stellen amerikanische Silberahorne an der Westseite die Neue Welt dar …
  • Dove Elbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Dove_Elbe: … 1437/1438 am Gammer Ort durch einen Verbindungsdeich zwischen den Inseln Altengamme und Neuengamme vom Hauptstrom der Unterelbe abgetrennt, um das Fahrwasser des Hamburger Hafens zu verbessern … verläuft … durch die Hamburger Vierlande … Dove-Elbe-Schleuse …nur noch als Hochwassersperrtor … fließt … durch die Hamburger Marschlande … mündet von Süden die Gose Elbe, ein weiterer Altarm der Elbe … Dove Elbe [hier] … zu einem … See verbreitert … als Regattastrecke für den Ruder- und Kanusport ausgewiesen … Hinter der Tatenberger Schleuse fließt die Dove Elbe seit 1579 mit der Norderelbe zusammen … Die Mündung und die Norderelbe selbst entstanden durch Durchtrennung der … Insel Spadenland … und die Abdeichung der eigentlich nach Westen weiterfließenden Dove Elbe. Auch durch diese wasserbauliche Maßnahme versuchte Hamburg, seinen aufstrebenden Hafen zu Lasten des an der seinerzeit wasserreicheren Süderelbe gelegenen Harburg mit Wasser zu versorgen … (Stand 2019) Überlegungen, die Dove Elbe an der Tatenberger Schleuse zu öffnen und an das Tide-Geschehen der Norderelbe anzuschließen …
  • Energieberg, www.internationale-bauausstellung-hamburg.de/projekte/energieberg-georgswerder/projekt/energieberg-georgswerder.html: Von der giftigen Altlast zum Gipfel Erneuerbarer Energien: Der Deponiehügel Georgswerder wurde im Rahmen der IBA Hamburg zu einem regenerativen Energieberg … mit Windkraft und Sonnenenergie versorgt er rund 4.000 Haushalte mit Strom und ist als Aussichtspunkt öffentlich zugänglich.
  • Ernst-August-Kanal, https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-August-Kanal_(Hamburg): … etwa zwei Kilometer langer schiffbarer Kanal in … Wilhelmsburg …1852 bis 1854 erbaut … nach dem Sohn Georgs V. von Hannover … benannt … zweigte ursprünglich direkt aus dem Reiherstieg ab, seit dem Ausbau des Reiherstieg-Hauptdeichs ist er über die … Ernst-August-Schleuse mit dem Spreehafen verbunden … bildete lange Zeit die Grenze zwischen Hamburg und dem hannoverschen Wilhelmsburg …
  • Harburger Schloss, https://de.wikipedia.org/wiki/Harburger_Schloss: auf der Schlossinsel im Harburger Binnenhafen … das älteste bauliche Zeugnis des … Stadtteils Hamburg-Harburg und Entstehungskern der Siedlung Harburg, der späteren Stadt Harburg/Elbe … nur noch ein baulich stark veränderter Seitenflügel erhalten … Die Burg wurde zwischen 1133 und 1137 erstmals … urkundlich erwähnt … Der 1944 eingetragene Denkmalschutz wurde 1950 aufgehoben. 1972 wurde der Ostflügel abgerissen. 1988 … der Rest erneut in die Denkmalschutzliste eingetragen …
  • Neuländer See, www.hamburg.de/parkanlagen/4292686/parkanlage-neulaender-see/: entstand … durch die ehemalige Entnahme von Kies … Der See lässt sich … vollständig umrunden und ist … an das übergeordnete Wanderwegesystem angeschlossen … Wasserskianlage …
  • Quartiersplatz Georgswerder Kirchenwiese, https://www.iba-hamburg.de/de/aktuell/baustart-fuer-quartiersplatz-in-georgswerde-kirchenwiese: 5.3.2020 – … werden zurzeit die Baumaßnahmen für den neuen Quartiersplatz … vorbereitet … wird als zentraler Treffpunkt für ganz Georgswerder entwickelt … Platz für die Nachbarschaft mit vielen Angeboten für Jung und Alt … sichert ein flexibel nutzbarer … Bereich … auch die Möglichkeit für kleinere Veranstaltungen in Georgswerder … geht … ein im Zukunftsbild Georgswerder 2025 formuliertes … Ziel in die Realisierung …
  • Wilhelmsburger Dove Elbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Dove_Elbe: Hinter dem Deich, der heute die Insel Wilhelmsburg nach Osten begrenzt, setzt sich der ursprüngliche Verlauf der Dove Elbe in westlicher Richtung zunächst im Georgswerder Schleusengraben fort … geht … unter der Bezeichnung Dove Wettern und Wilhelmsburger Dove Elbe … weiter; diese trennt die ehemaligen Inseln Georgswerder im Norden und Stillhorn im Süden … fließt über den Ernst-August-Kanal in den Reiherstieg ab …
  • Windmühle Johanna, https://de.wikipedia.org/wiki/Windm%C3%BChle_Johanna:… eine denkmalgeschützte Holländerwindmühle im … Stadtteil Wilhelmsburg … in ihrer heutigen Form 1875 errichtet, eine Windmühle an diesem Ort ist … seit 1585 bekannt. Bis 1960 wurde auf „Johanna“ noch Korn gemahlen …

Zuordnungen zu den Stadtteilen und Bezirken: nach bester Kenntnis.

16 Jan 2021, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 03: Bille, Dove Elbe, Norderelbe

16.1.2021, Zweiter Grüner Ring, Teil 03: Bille, Dove Elbe, Norderelbe

Heutige Radeltour: weiterer Teilabschnitt des 2. Grünen Rings (Anschluss an 22.11.2020), nämlich: Billstedt (Bez. Hamburg-Mitte), Lohbrügge – Billwerder – Allermöhe – Moorfleet (Bez. Bergedorf), Rothenburgsort – Billbrook – Billstedt (Bez. Hamburg-Mitte); ca. 34km.

Details:

  • Billstedt (Bez. Hamburg-Mitte): Öjendorfer Park und See (vgl. 22.11.2020) / Barsbütteler Weg -> Glinder Str. -> Möllner Landstr. -> Steinfurther Allee -> An der Glinder Au (vorbei an Mümmelmannsberg, vgl. 28.2.2020) -> Steinbeker Hauptstr. -> An der Steinbek
  • -> Lohbrügge (Bez. Bergedorf): Walter-Hammer-Weg [Walter Hammer: Pseudonym des Schriftstellers Walter Hösterey], entlang Boberger (Kies-)See mit Badestelle, wo – bei ca. 0° C – auch gebadet wurde -> Bille-Brücke
  • -> Billwerder (Bez. Bergedorf): Mittlerer Landweg; Siedlung am Gleisdreieick
  • -> Allermöhe (Bez. Bergedorf): Mittlerer Landweg; Eichbaumsee und Dove Elbe (jenseitig: Die Reit, vgl. 8.5.2016) -> Moorfleter Deich
  • -> Moorfleet (Bez. Bergedorf): Moorfleeter Hauptdeich (re.: Wasserfenchel-Habitat als Ausgleich für Elbvertiefung), zwischen Norderelbe (li.) und Billwerder Bucht mit Holzhafen (re.)
  • -> Rothenburgsort (Bez. Hamburg-Mitte): Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe (vgl. 2.4.2016) -> Elbpark Entenwerder -> Billwerder neuer Deich -> Ausschläger Elbdeich (re.: Tiefstackschleuse) ->
  • -> Billbrook (Bez. Hamburg-Mitte): Tiefstacker Brücke (re.: Kraftwerk Tiefstack) -> Grusonstr. -> Wöhlerstr. -> Liebigstr. -> Moorfleeter Str.
  • -> Billstedt (s.o.): Schiffbeker Weg -> Öjendorfer Weg -> Glinder Str. -> Reinskamp -> Öjendorfer Park

Hintergrund-Info

  • Glinder Au, https://de.wikipedia.org/wiki/Glinder_Au:ein 17 Kilometer langer, rechter Zufluss der Bille aus dem Kreis Stormarn … mit Mündung in Hamburg-Billstedt.
  • Naturschutzgebiet Boberger Niederung, https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Boberger_Niederung: in den … Stadtteilen Billwerder und Lohbrügge … eines der artenreichsten Naturschutzgebiete der Hansestadt … beinhaltet die seit 1968 bestehenden Naturdenkmäler Boberger Düne und Achtermoor …umfasst unter anderem Geest-, Moor- und Marschlandschaften, sowie … den Boberger See … Binnendünen … Die zu früheren Zeiten existierenden Bauernhöfe … wurden aufgegeben und in Klein Nordende bei Elmshorn wieder angesiedelt … Boberger Hänge mit ihren Orchideenwiesen … Naturschutz-Experten sprechen von der Boberger Niederung als dem botanisch wertvollsten Gebiet der freien Hansestadt Hamburg … viele Tierarten, die bereits auf der Roten Liste stehen … 110 Pflanzenarten, die ebenfalls in die Rote Liste eingetragen sind … Der zentrale Teil der Schutzgebietsfläche bildet das FFH-Gebiet Boberger Düne und Hangterrassen …
  • Boberger (Kies)See, https://de.wikipedia.org/wiki/Boberger_See: künstlicher See im Naturschutzgebiet Boberger Niederung … entstand ab etwa 1937 durch Ausbaggern von Sand für den Bau des nahe vorbeiführenden Abschnitts Hamburg-Lübeck der damaligen Reichsautobahn … und spätere weitere bauliche Maßnahmen am Autobahnabschnitt Hamburg–Lübeck … An der Nordostseite … ein kleiner, allgemeiner Badestrand…
  • Mittlerer Landweg / Am Gleisdreieck, www.hamburg.de/quartier-mittlerer-landweg/: Hamburgs mit Abstand größte Flüchtlingsunterkunft. 2.500 Menschen leben hier …
  • Bille, https://de.wikipedia.org/wiki/Bille: entspringt nördlich der Hahnheide bei Trittau im Südosten Schleswig-Holsteins … mündet in Hamburg in die Unterelbe … Länge von 65 Kilometern … Die Obere Bille bis Bergedorf bildet an vielen Stellen die Grenze zwischen den Kreisen Stormarn und Lauenburg, die wiederum der historischen Grenze zwischen den Siedlungsgebieten von Sachsen und Wenden entspricht (Limes Saxoniae) … Der ursprüngliche Flussverlauf wurde mit der Bergedorfer beziehungsweise Lohbrügger Innenstadt überbaut …
  • Eichbaumsee, https://de.wikipedia.org/wiki/Eichbaumsee: Stadtteil Allermöhe … Der See … entstand 1972 nach dem Sandabbau, der für die Autobahn A25 benötigt wurde … wird nur von Grundwasser gespeist … war ein … beliebter Badesee … Trotz Sanierungsmaßnahmen durch Tiefenwasserbelüftung … ein generelles Badeverbot …
  • Dove Elbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Dove_Elbe: ein 18 Kilometer langer Nebenarm der Elbe … wurde 1437/1438 … durch einen Verbindungsdeich zwischen den Inseln Altengamme und Neuengamme vom Hauptstrom der Unterelbe abgetrennt, um das Fahrwasser des Hamburger Hafens zu verbessern … beginnt heute kurz hinter dem Deich als schmaler Graben und verläuft zunächst … durch die Hamburger Vierlande … Ab Curslack … mit größeren Sportbooten befahrbar … Dove-Elbe-Schleuse, die nur noch als Hochwassersperrtor fungiert und im Normalfall geöffnet ist … Es gibt (Stand 2019) Überlegungen, die Dove Elbe … an das Tide-Geschehen der Norderelbe anzuschließen … würde die Dove Elbe zweimal täglich streckenweise trocken fallen … Ob diese Öffnung der Dove Elbe unter Aspekten des Naturschutzes oder der Naherholung vorteilhaft oder schädlich wirken würde, ist umstritten …
  • Elbpark Entenwerder, https://de.wikipedia.org/wiki/Elbpark_Entenwerder: auf der Halbinsel Entenwerder in der Norderelbe im … Stadtteil Rothenburgsort … Die Halbinsel … diente als Zollinsel für Binnenschiffe. Bis in die 1990er Jahre … von Schaustellern als Wohnwagenplatz und Winterlager genutzt … der Elbpark … 1997 der Öffentlichkeit übergeben … 2017 wurde der Park durch Auseinandersetzungen um ein Protestcamp gegen den G-20-Gipfel … bekannt … Auf einem zehn mal 60 Meter großen Ponton … der „goldene Pavillon“ … begehbare Skulptur mit drei Ebenen … Außenhaut … aus goldfarbenem, gelochtem Messing … Café … „Entenwerder 1“ …
  • Tiefstack, https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefstack: frühere Schreibweise: Tiefstaak … ein Niederungsgebiet zwischen Norderelbe und Bille … erstreckt sich um die Mündung des von der Bille kommenden Tiefstackkanals in die Billwerder Bucht
  • Heizkraftwerk Tiefstack, https://de.wikipedia.org/wiki/Heizkraftwerk_Tiefstack: Kohlekraftwerk sowie Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk … erzeugt Strom, der in das Hamburger Stromnetz eingespeist wird, und Wärme, die in das Hamburger Fernwärmenetz eingespeist wird … im Stadtteil Hamburg-Billbrook …

Anm.:  Für die Zuordnung der Straßenzüge zu den Stadtteilen u.a. genutzt: www.statistik-nord.de/fileadmin/maps/verwaltungskarte_hh/index.html. Zuordnung erfolgte nach bestem Wissen, ohne Gewähr.

9 Jan 2021, ♣ Schwarze Berge – heute in Weiß

9.1.2021, Schwarze Berge – heute in Weiß

Fußwanderung

  • Start- und Endpunkt: Falkenbergsweg / Wendekehre, im Stadtteil Neugraben-Fischbek (Bezirk Harburg)
  • Strecke: 19.2 km; Höhenprofil 79-202m
  • Gestartet in Richtung SW; Stadtweg und Fischbeker Heidweg kreuzend; entlang Tempelberg; Staatsforst Rosengarten; Oheweg und Alten Postweg kreuzend; Karlstein (unweit der Rosengartenstraße); Rückweg in Richtung NO, erneut Alten Postweg kreuzend; Treppen (absteigend; aufsteigend); Paul Roth-Stein; Am Broocken kreuzend.
  • Lage: Soweit außerhalb des Bezirks Hamburg-Harburg, gehört das Gebiet zum Landkreis Harburg (Nieders.).

Hintergrund-Info

  • Neugraben-Fischbek, https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Neugraben-Fischbek: der am weitesten im Südwesten gelegene Stadtteil Hamburgs … Südlich der Siedlung Waldfrieden befindet sich mit dem Hasselbrack (116,1 m …) die höchste Erhebung in Hamburg … Am Falkenbergsweg wurden 500 tschechische Jüdinnen gefangen gehalten. Sie kamen aus dem Vernichtungslager KZ Auschwitz-Birkenau und wurden zum Aufbau der Siedlung am Falkenberg eingesetzt … Die IBA Hamburg initiierte und betreut mehrere Bauvorhaben in Neugraben-Fischbek … Aus Sicht der IBA Hamburg bietet sich der Stadtteil dank seiner Randlage und der Nähe zu Naherholungs- und Naturschutzgebieten … für „naturverbundenes Wohnen“ an. Die drei Neubaugebiete Vogelkamp Neugraben (Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65), Fischbeker Heidbrook (… 66) und Fischbeker Reethen (… 67) werden unter der Dachmarke „naturverbunden Wohnen“ entwickelt und vermarktet … Naturschutzgebiet Fischbeker Heide … die zweitgrößte Heide Deutschlands … In ihr befindet sich das Fischbektal, das Bett des versiegten Flüsschens Fischbek, welches durch Trinkwasserentnahme um 1930 austrocknete … und der Archäologische Wanderpfad in der Fischbeker Heide [https://de.wikipedia.org/wiki/Arch%C3%A4ologischer_Wanderpfad_in_der_Fischbeker_Heide) … 1975 vom Helms Museum der Öffentlichkeit übergeben … umfasst die größte geschlossene Gruppe oberirdisch sichtbarer Bodendenkmäler auf Hamburger Gebiet … von der Jungsteinzeit bis in die Eisenzeit entstandene Bodendenkmale an 11 Stationen … erläutert … Im Norden Fischbeks … das Naturschutzgebiet Moorgürtel, ein sumpfiger Ausläufer des Alten Landes, eines der letzten Rückzugsgebiete des gefährdeten Wachtelkönigs … EU-Vogelschutzgebiet …
  • Sielmann B (1975): Archäologischer Wanderpfad Fischbeker Heide. Veröffentlichung des Helms-Museums, Nr. 28. Hamburgisches Museum für Vor- und Frühgeschichte. Christians Verlag, Hamburg. Auszug: Pioniere im Urwald (… Tiefstich-Keramiker oder Trichterbecher-Leute … zwischen den schweren Findlingsblöcken … Trockenmauerwerk …). Politische Konkurrenz (Schnurkeramiker oder Einzelgrableute …). Status mit Bronze (Ab ca. 1900 v.Chr. … Baumsarg … Der größte Teil der heute noch sichtbaren Grabhügel in der Fischbeker Heide stammt aus der Bronzezeit … Fibeln …). Zeit des Umbruchs (Leichenbrand … in einer tönernen Urne gesammelt …). Eisen und Urnen (Fischbeker Urnenfriedhof…). . Mittelalterliches Nachspiel (Nach fast 1000 Jahren scheint es noch einmal zu heidnischen Zeremonien … gekommen zu sein …). Zerstörung und Wandel (… im 19. Jahrhundert … Nur wenige Grabanlagen entgingen … zerstörenden Eingriffen …)
  • Fischbeker Heide, https://de.wikipedia.org/wiki/Fischbeker_Heide: gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Lüneburger Heide (Nr. 64), in der Haupteinheit Hohe Heide (640) und in der Untereinheit Wilseder Endmoränen (640.0) zum Naturraum Schwarze Berge (640.00) … eine Heidschnuckenherde …, ohne die die Heide nicht in der Lage wäre zu bestehen. Zusätzlich ist es notwendig, dass sie regelmäßig entkusselt, das heißt von Baumtrieben befreit wird, woran auch Schulklassen teilnehmen …
  • Schwarze Berge / Harburger Berge, https://de.wikipedia.org/wiki/Harburger_Berge: Oft wird auf Landkarten mit (Die) Schwarzen Berge nur der Nordteil der Harburger Berge bezeichnet, doch der Naturraum Schwarze Berge ist viel größer. Geomorphologisch … eine in der Saaleeiszeit entstandene Endmoräne … innerhalb des Regionalpark Rosengarten als ILE-Region mit einem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) gefördert … In den Harburger Bergen liegen die Naturschutzgebiete Fischbeker Heide … im Norden und Buchenwälder im Rosengarten … im Mittelteil … als Fauna-Flora-Habitat-Gebiete … ausgewiesen … Der heutige Rosengarten … ab dem 14. Jahrhundert mit Grenzsteinen markiert. 176 Steine … erhalten … als … Kleindenkmale … unter Denkmalschutz … Vgl. Liste der Baudenkmale in Rosengarten (Landkreis Harburg), https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Rosengarten_(Landkreis_Harburg)
  • Karlstein, www.hamburg.de/geotourismus-geologie/3861972/karlstein-artikel/: … auf einer Anhöhe über einer … Geländerippe der Karlstein, ein … mittelgrober rötlich-grauer Granit … die tiefen Rinnen und die „Abdrücke“ von Hufeisen weckten früh das Interesse … Steine mit Hufeisenzeichen gibt es an verschiedenen Orten … Rosstrappe im Harz … Eine sachliche Erklärung für diese Zeichen gibt es bislang nicht … www.regionalpark-rosengarten.de/sehenswert/karlstein/: Seinen Namen … verdankt er der Sage nach dem Frankenkönig Karl dem Großen. Dieser … rief: „So sicher ich diesen Stein mit meinem Schwerte spalten werde, so gewiss werden wir die Sachsen besiegen.“ Sprang auf sein Ross, das über den Stein hinwegsetzte, und spaltete den Stein mit einem Hieb … sollen die Hufeisen des Pferdes … an die Begebenheit erinnern …
  • Paul Roth Stein, https://www.ndr.de/ratgeber/reise/hamburg/Wandern-in-Harburger-Bergen,harburgerberge101.html: … ein fast zwei Meter hoher Findling aus Granit, der laut Inschrift einem “Wanderer, Freund der Heide und des Waldes” gewidmet ist … – – – Bollhorst W (o.J.): “… um an den Hamburger Wanderfreund zu erinnern, der das erste Hamburger Wanderbuch geschrieben hat” [Text zur Karte: Radeln und Wandern durch die Harburger Berge. 1:25 000. Carl H. Brütt Verlag, Hamburg].

Vgl. Radeltour 13.5.2016 Fischbeker Heide und Moorgürtel.

4 Dec 2020, ♣ HH: 2. Grüner Ring, Teil 02, Großborstel

4.12.2020, HH: 2. Grüner Ring, Teil 02, Großborstel

Heutige Radeltour: weiterer Teilabschnitt des 2. Grünen Rings (vgl. 22.11.2020), in Großborstel, ca. 8 km des Ringes, dazu Rückfahrt

Details:

2020_12_04 Alsterfluss, bei Brabantstraße
2020_12_04 Alsterfluss, bei Brabantstraße
  • Winterhude (Bez. Nord): Dorotheenstr. -> Stadtpark ->
  • -> Alsterdorf: Brabandstr. (parallel zur Alster), Alsterdorfer Damm
  • -> Groß Borstel: Sportalle, Paeplowweg, Spreenende, Eberkamp, Borsteler Chaussee, entlang der Südgrenze des Flughafengeländes
  • -> Niendorf (Bez. Eimsbüttel): Vogt-Cordes-Damm, Kollaustraße
  • (zurück entlang der Kollau/Tarpenbek usw.)

Anm.: Für die Zuordnung der Straßenzüge zu den Stadtteilen u.a. genutzt: www.statistik-nord.de/fileadmin/maps/verwaltungskarte_hh/index.html. Abweichungen möglich.