10 Mar 2014, Marseille: MUCEM

img_3794Musée des Civilisations de l’Europe et de la Méditerranée (MUCEM), Marseille

„Suspendu entre ciel et eau, flottant à l’entrée du Vieux-Port de Marseille, le MuCEM déploie de nouvelles passerelles. Ouvert sur le large, ce musée est par sa situation même un grand projet pour la Méditerranée dont il redessine l’horizon, désormais point de rencontr…” / “Suspended between sky and water, floating at the entrance to the Vieux Port in Marseille, the MuCEM is building new bridges. In its very location, facing the open sea, this museum is a major project for the Mediterranean, reshaping its future and forming a meeting point… ”

Jamais aucun musée n’avait été consacré aux cultures de la Méditerranée: la singularité du MuCEM est de retracer, d’analyser et d’éclairer, dans un même élan et un même lieu, les antiques fondations de ce bassin de civilisation si fertile, ainsi que les tensions qui le traversent jusqu’à l’époque contemporaine…“ / “This is the first time that a museum has been devoted to the cultures of the Mediterranean: the MuCEM is unique in that it retraces, analyses and sheds light on, in a single dynamic and a single place, the ancient foundations of this fertile cradle of civilization, as well as the tensions that have been a feature right up to the present day…”


SZ 30.7.2013, Joseph Hanimann: „Der Dampfer vom Mittelmeer.“ „… Marseille, die Anlaufstelle Nordafrikas und die einzige französische Großstadt, die ihre unterpriviligierten Bevölkerungsschichten nicht in die Banlieue auslagert… Völkerkundemuseen sind ein Auslaufmodell aus dem 19. Jahrhundert, das Mucem will einen neuen Typus von Zivilisationsmuseum schaffen.“

14 Dec 2013, Jean Paul: Dintenuniversum – Schreiben ist Wirklichkeit

Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7, 10117 Berlin, 12.10.-29.12.2013, www.berlin.de/ausstellungen/archiv/3225626-3238788-jean-paul-dintenuniversum-schreiben-ist-.html

Die erste große Einzelausstellung, die das Gesamtwerk des deutschen Dichters Jean Paul präsentiert; durchgeführt anlässlich seines 250. Geburtstages mit dem Ziel, Werk und Dichter aus Perspektive der heutigen Wissenschaft und Literatur neu zu erschließen und seine besondere Stellung als Wegbereiter der europäischen Moderne sichtbar zu machen.

Zeigt Manuskripte, Arbeitsnotizen, Briefe,  Erstdrucke, Gemälde, Büsten, Stiche, Karten sowie Tonträger, Videos und Nachbauten von Apparaten (z. B. eine Sprechmaschine), für die sich Jean Paul sehr interessiert hat.


Aus dem Info-Flyer: “Jean Paul gehört zu den Schriftstellern, die das Leben nicht be-, sondern erschrieben haben… Jean Paul als Leser …, der besessen das Gelesene festhielt, das Festgehaltene ordnete und eine Ordnung für die Ordnung entwickelte. … Das Deutsche Literaturarchiv Marbach … in einem Exkurs mit Zettelkästen der Moderne vertreten … (u.a. von Arno Schmidt), der dem gigantischen Zettelkasten von Jean Paul zur Seite gestellt wird.”

FAZ 15.11.13, Alfred Brendel: Jean Pauls Sprachkürze. “Dass Sprachkürze Denkweite gibt, hat Jean Paul in einem wunderbar knappen Aphorismus festgehalten. Seinen eigenen Lesern hat er diese Denkweite selten zugetraut. … Wenn er nicht schrieb, dann las er. … Und wenn er beides nicht tat, dann exzerpierte er. … seine Aufzeichnungen … meist fragmentarischer und schnipselhafter als jene Lichtenbergs in den ‘Sudelbüchern’ …”

FAZ 15.11.13, Jürgen Kaube: Existenzgründung mit der Essigfabrik. “… es gab in der ganzen deutschen Literaturgeschichte keinen anderen Dichter, der so wie er dem Papier, dem Auf-, Ab- und Niederschreiben, dem Buch anhing. …Scribomanie … exzerpiert unablässig vom sechzehnten Jahr an … viel zu unruhig dafür war, irgendetwas reifen zu lassen …”

14 Dec 2013, Meret Oppenheim – Retrospektive

Martin-Gropius-Bau, Berlin, 16.8.2013-6.1.2014: Meret Oppenheim – Retrospektive

„Die Ausstellung präsentiert das gesamte Spektrum von Oppenheims … Die Künstlerin beschäftigte sich mit bestimmten Topoi über lange Zeiträume hinweg … Verschlüsselte Selbstdarstellungen, Erotische Objekte, Traumszenen und Mythen, Metamorphosen und Fabelwesen, Dialog mit der Natur, Darstellungen des Unsichtbaren, Spiel als künstlerische Strategie … Oppenheims emanzipatorische Haltung sowie ihre kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Festschreibungen und zugewiesenen Geschlechterrollen machten sie zu einer Identifikationsfigur für nachfolgende Generationen von Künstlerinnen”, www.berlin.de/ausstellungen/archiv/3158700-3238788-meret-oppenheim-retrospektive.html

„Am 6. Oktober dieses Jahres 2013 wäre die berühmte Künstlerin 100 Jahre alt geworden. Der spielerisch-humorvolle Umgang ihrer Werke mit Alltagsmaterialien, die in immer neue Sinnzusammenhänge transferiert werden, ist ein besonderes Charakteristikum ihrer künstlerischen Arbeit. Dies verbindet sie auch mit ihren Künstlerfreunden Max Ernst, Alberto Giacometti, Hans Arp oder Man Ray…“, www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/gropiusbau/archiv_mgb/mgb_archiv_ausstellungen/veranstaltungsdetail_mgb_ausstellungen_55897.php

13 Nov 2013, Paris: Petit Palais & Au Planteur

Short visit / Kurzbesuch:

29 Aug – 7 Sep 2013, Transsylvania / Siebenbürgen (RO)

Hermannstadt: Städtepartnerschaft mit Marburg/Lahn; Teutschhaus (Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in Rumänien) mit Ausstellungen: Siebenbürger Sachsen, Siebenbürger Künstlerinnen, www.teutsch.ro/

Schässburg (Sighișoara, ungarisch Segesvár, lateinisch Castrum Sex, später Saxoburgum) an der Großen Kokel; mit historischem Zentrum (Unesco-Weltkulturerbe seit 1999), Stundturm, Bergkirche, deutscher Friedhof. In der Nähe: Naturschutzgebiet „Die Breite“ (moorige Hochebene), https://de.wikipedia.org/wiki/Sighi%C8%99oara

Kirchenburgen

img_2478aPalais Brukenthal in Freck / Avrig, Sommerresidenz und historische Parkanlage, www.brukenthal.org/index.php?id=4; Samuel von Brukenthal, http://freimaurer-wiki.de/index.php/Samuel_von_Brukenthal

 

 

2013_09_07-img_2617aKarpaten mit Bulea- (Bâlea-)See (Gletschersee)