Category: Site_visit
15-18 Feb 2018, Winter in Hinterzarten & Titisee
14-18 Feb 2018, Freiburg im Breisgau
Selected history / Auswahl historischer Daten
- 1091: City founded / Stadtgründung
- 11th century: Red bear’s Inn; for this inn, the building history since 1120 is known and studied; there is an uninterrupted chronology of innkeepers since 1311 / 11. : Gasthof zum Roten Bären; seit 1120 ist seine Baugeschichte bekannt und erforscht; es existiert eine lückenlose Chronologie der BärenwirtInnen seit 1311
- 1220: First documentation of a street brooklet / Erste urkundliche Erwähnung eines Freiburger Bächle, https://de.wikipedia.org/wiki/Freiburger_B%C3%A4chle
- 1349: Black death epidemic / Pest-Epidemie
- 1529: Coming from Basel, Erasmus of Rotterdam arrives in Freiburg and lives in the Whale’s House until 1531 / Erasmus von Rotterdam kommt von Basel nach Freiburg und wohnt im Haus zum Walfisch bis 1531.
Minster (Cathedral) / Münster „Unserer Lieben Frau“
- Building startet in 1200, was completed in 1513; church bell “Hosianna” cast in 1258 / Bauarbeiten begannen 1200, abgeschlossen 1513; Glocke „Hosianna“ gegossen 1258
- Gargoyle: Pig respresenting one of the seven deadly sins – Gluttony / Scheinwasserspeier: Schwein als Darstellung einer der sieben Todsünden: Völlerei. Freiburg, ca. 1300/1310
- Northern part: Farmers’ market, Southern part: Traders’ market / Nordseite: Bauernmarkt, Südseite: Händlermarkt
- 16.2.18, „5 nach 5“ – Orgelmeditation zur Fastenzeit, Michaelsorgel: (i) Dietrich Buxtehude (1637-1707): Präludium fis-Moll (BuxWV 146), (ii) „O Haupt voll Blut und Wunden“ (BuxWV 178), (ii) Felix Mendelssohn-Bartoldy (1809-1847): Sonate in f-Moll, op.65,1. Münsterorganist Jörg Kosef Schwab.
Augustinermuseum
Formerly a monastery church, now a modern museum building. Original stone figures and stained glass windows from the Freiburg Minster / Ursprünglich Klosterkirche, jetzt moderner Museumsbau. Steinerne Originalfguren und Glasfenster des Freiburger Münsters.
History museum / Museum für Stadtgeschichte
Housed in an artist‘s residence of the late baroque period; partially closed for refurbishment. Selected item: Model of the minster’s construction site / In einer spätbarocken Künstlerresidenz untergebracht; z.,T. geschlosen für Renovierung. Exemplarisches Ausstellungsstück: Modell der Münsterbaustelle.
Archeological museum / Archäologisches Museum
Housed in the Colombischlössle (1859). Regional findings from the Palaeolithic, Neolithic, Bronze and Iron Age as well as from Roman and Alemannic times. Selected topics: The first towns; From foreign countries; Pharmaceutical stamps (seals); Mithras, the invincible god (mystery traditions near the Kaiserstuhl; Temple of Mithras in Riegel) / Im Colombischlössle von 1859. Regionale Funde aus Alt-, Jungsteinzeit, Bronze- und Eisenzeit sowie römischer und alemannischer Zeit. Ausgewählte Teilthemen: Die ersten Städte; Aus fernen Ländern; Arzneistempel; „Mithras, der unbesiegbare Gott“ („Mysterienkult am Kaiserstuhl“, Mithrastempel in Riegel).
Albert-Ludwigs-Universität
1457 University founded / Universitätsgründung
2015 Opening of the new University library / Eröffnung der neuen Universitätsbliothek.
Eco-City / Ökostadt
Early focus on environmental technology, including solar architecture, certified multi-storey passive house, quartier Vauban, Green Industry Park etc. / Früher Fokus auf Umwelttechnologie, Solararchitektur, Passivhochhaus, Quartier Vauban und Green Industry Park.
17 Feb 2018, Markgräflerland: Fauststadt Staufen – St. Cyriakus – Villa urbana
Markgräflerland: the area between Freiburg and Basel, incl. Staufen, Sulzburg, Heitersheim / Landschaft zwischen Freiburg und Basel, einschl. Staufen, Sulzburg, Heitersheim
Staufen im Breisgau
- Small town on the border between Schwarzwald and Upper Rhine Valley; including brooklets in the streets (like in Freiburg) and the ruins of “Staufen” castle / Kleinstadt an der Grenze zwischen Schwarzwald und Oberrheintal, mit Straßen-„Bächle“ (wie Freiburg) und Burgruine Staufen
- “Faust’s town”: the castle’s lord is said to have hired the alchemist, astrologer and master of black magic Johann Georg Faust (c. 1480 – c. 1540) for making gold / „Fauststadt“: der Burgherr soll den Alchemisten, Astrologen und Schwarzkünstler Johann Georg Faust (ca. 1480 – ca.1540) als Goldmacher angestellt haben. Fassadeninschrift: „Anno 1539 ist … zu Staufen Doctor Faustus so ein wunderbarlicher Nigromanta gewesen, elendiglich gestorben und es geht die Sage, … der Mephistopheles … habe ihm, nachdem der Pakt von 24 Jahren abgelaufen, das Genick abgebrochen und seine arme Seele der ewigen Verdammnis überantwortet”
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2018 Staufen In 2007, geothermal drillings unintentionally created a connection between a layer of pressurized groundwater and a layer of Keuper gypsum anhydride on top of it. By absorbing water, the anhydride started transforming into gypsum, with the volume increasing by up to 60%. This made the old town lift, causing cracks in nearly 270 buildings. Later on, it was possible to reduce the lifting from 1 cm to 3 mm per month. Wall sticker: „Staufen must not break!“ / Geothermie-Bohrungen 2007 schufen unbeabsichtigt eine Verbindung zwischen einer Schicht unter Druck stehenden Grundwassers und einer darüber liegenden Keuperschicht von Gipsanhydrid. Durch die Wasseraufnahme begann der Anhydrid, sich zu Gips umzuwandeln mit einem Volumenzuwachs von bis zu 60%. Dies führte zur Hebung der Altstadt, welche Risse an fast 270 Häusern verursachte. Die Hebung konnte später von monatlich 1 cm auf 3 mm reduziert werden (https://de.wikipedia.org/wiki/Hebungsrisse_in_Staufen_im_Breisgau); Wandaufkleber: „Staufen darf nicht zerbrechen!“

Sulzburg
- Church St. Cyriakus, Ottonic basilica, founded in 963; functioning as a monastery church for the Benedictines’ monastery since 1008, with remains of wallpaintings from this era. The tower contains wooden remains which, according to dendrochronologic analysis, stem from a fir tree which had been felled in the winter of 996 / St. Cyriakus-Kirche: 963 (ottonisch) gegründete Basilika; seit 1008 Funktion als Klosterkirche des Benekdiktinerinnen-Klosters, mit Resten von Wandgemälden aus dieser Zeit. Im Turm Balkenreste, die laut dendrochronologischer Bestimmung aus einer im Winter 996 gefällten Tanne stammen
- Synagogue / Synagoge (1822)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Sulzburg, www.ekiba.de/html/content/sulzburg_stcyriakus.html?t=&tto=28e315e3&

Malteserstadt Heitersheim
- Settlements dating back at least to the Bronze age, c. 1000 a.C. / Besiedlung zumindest seit Bronzezeit, um 1000 v.Chr.
- Roman park with Villa urbana, i.e. a manorial lord’s residence: AD 30 initial building; AD 110 first phase of stone building with Pars rustica and Pars urbana; end of 3rd century scheduled abandonment of the site / Römer-Park mit Villa urbana = Wohnsitz eines Gutsherrn: 30 n. Chr. Gründerbau; 110 n.Chr. erste Steinbauphase mit Pars rustica und Pars urbana; Ende des 3. Jh. planmässiges Verlassen der Anlage, heitersheim.de/unsere-stadt/roemerpark/villa-urbana/ (April – Oktober)
- Former Maltese castle: Founded around 1350; 1428 site of the Great priorate of the “German tongue” … In 1897, the Order of the Merciful Sisters of St. Vincenz von Paul buys the group of buildings. Now it also contains a workshop for the handicapped, a school for mentally handicapped children, and a museum of the Knights of St. John of Jerusalem – Maltese Knights / Ehemaliges Malteserschloss: „Errichtet um 1350 als eine Niederlassung (Kommende) des Johanniter- bzw. Malteserordens, wird es 1428 zum Sitz des Großpriorats ‚Deutscher Zunge‘ und 1548 zum geistlichen Reichsfürstentum erhoben. … 1897 erwirbt der Orden [der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vincenz von Paul] den Gebäudekomplex und betreibt in den Räumlichkeiten zu Anfang eine Einrichtung zur Erziehung und Beschäftigung von Mädchen … Seit 1967 bzw. 1971 nutzen eine Behindertenwerkstätte des Caritasverbandes und eine Schule für geistig behinderte Kinder … Gebäudeteile. Im Haus St. Lazarus befindet sich ein Museum zur Geschichte des Johanniter- bzw. Malteserordens“, vinzentinerinnen-freiburg.de/wo-wir-wirken/heitersheim.html.
- Recognized in the State of Baden-Württemberg’s competition „Sustainable urban renewal“ / Ausgezeichnet im Wettbewerb „Zukunftsfähige Stadterneuerung“ durch das Land Baden-Württemberg“
15 Feb 2018, Freiburg – Quartier Vauban
Freiburg im Breisgau: Quartier Vauban
www.freiburg.de/greencity, www.freiburg.de/vauban
Model project of Green City Freiburg. About 5.500 inhabitants in c. 2.470 households; average age c. 28.7 years; c. 172 cars per 1.000 inhabitants / Modellprojekt der Green City Freiburg. Ca. 5.500 Einwohner in ca. 2.470 Haushalten; Durchschnittsalter ca. 28.7 Jahre; Pkw-Dichte ca. 172 pro 1.000 Einwohner.
Slogans:
- „Stadtentwicklung mit ökologischem Bewusstsein und hohem Bürgerengagement“
- „Lebendige Nachbarschaft mit einer Vielfalt an Wohformen“
- „Stadtteil der kurzen Wege mit nachhaltiger Verkehrspolitik“
- „Energie & Umwelt für eine hohe Lebensqualität“
Selected objects / Auswahl von Einzelobjekten:
- Selbstverwaltete Stadtteilzentrum am Alfred-Döblin-Platz
- Erstes Mehrfamilienhaus Deutschlands als Passivhaus
- Blockheizkraftwerk Vauban
- Green City Hotel Vauban: vereint moderne Architektur mit sozialen und ökologischen Ansprüchen; vergibt mehr als die Hälfte seiner Arbeitsplätze an Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen
- Sonnenschiff: erster Gewerbebau in Plusenergiebauweise
- Solarsiedlung
- Heliotrop: erstes Plusenergiehaus der Welt (produziert ein Dreifaches seines Energieverbrauchs)
„Junger, teilweise autofreier Stadtteil auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne. … Innovatives Verkehrskonzept mit zentralen Quartiersgaragen … und ausgezeichneter öffentlicher Infrastruktur … Grünspangen als intensiv genutzter Lebensraum“. Source / Quelle: Architekturforum Freiburg & Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co KG (2017): Moderne Architektur in Freiburg – Ein Cityguide zu außergewöhnlichen Gebäuden. 2. Aufl.
