Mai – Juni 2006, Φ

Mai – Juni 2006

11 Mai 2006, Dortmund (Rathaus): 3. Forum Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) NRW

2-5 Jun 2006, Dresden

  • 3 Jun 2006, Dresden: Frauenkirche
  • 4 Jun 2006, Dresden: Zwinger inkl. Porzellan-Sammlung, Neues Grünes Gewölbe, Mathematisch-physikalischer Salon
  • 5 Jun 2006, Dresden, Hygiene-Museum: Ausstellung “Mythos Dresden”

17 Jun 2006, Staatsoper Hamburg: (i) P. Mascagni: Cavalleria rusticana, (ii) R. Leoncavallo: I Pagliacci

6-7 Apr 2006, Φ Fakultät für Gesundheitswissenschaften, U Bielefeld, mit lögd NRW: LebensUMWELTEN und Gesundheit, inkl. Abschiedskolloquium U. Laaser

6.-7.4.2006, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, U Bielefeld, mit lögd NRW: LebensUMWELTEN und Gesundheit, inkl. Abschiedskolloquium U. Laaser

Fakultät für Gesundheitswissenschaften, U Bielefeld, mit lögd NRW, 13. Fakultätskolloquium: LebensUMWELTEN und Gesundheit – Forschungsstand, Handlungsfelder, Lösungsstrategien; mit:

  • Alumni-Ehrung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften
  • Abschiedskolloquium Prof. Dr. Ulrich Laaser

Venue: Stadthalle Bielefeld, Willy-Brandt-Platz 133602 Bielefeld

Aus dem Programm [05-04]:

  • Umweltbegriffe und Umweltfaktoren
  • Environmental Burden of Disease
  • Umweltmedizin, Umwelthygiene, Umweltepidemiologie, Teile I und II
  • Lösungsstrategien für Umwelt- und Gesundheitsprobleme in der Praxis,  Teile I und II

Eigene Beiträge:

  • Umwelt & Gesundheit – Vom Gesundheitsschutz zur Gesundheitsförderung [06-23]
  • Abschiedskolloquium: eines der Schlussworte.

Dazu Pressemitteilung der Universität.

15 Dec 2005, Graz (Steiermark), Symposium: Gesundheitliche Aspekte der UVP: Die GVP

15.12.2005, Graz (Steiermark, AT), Symposium: “Gesundheitliche Aspekte der Umweltverträglichkeitsprüfung: Die Gesundheitsverträglichkeitsprüfung (GVP)“

Tagungsort: Volksbildungsheim Schloss St. Martin, Kehlbergstr. 35, A-8054 Graz

Bebilderte Dokumentation (inkl. Ergebnis-Zusammenfasssung in 7 Punkten): www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11682378/74835740/

Aus dem Veranstaltungsflyer: Die Fachabteilung 8B Gesundheitswesen (Sanitätsdirektion) des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung und das Österreichische Institut für die Entwicklung der Umweltfolgenabschätzung (Austrian Institute for the Development of Environmental Assessment, ANIDEA) veranstalten mit Unterstützung der Stadt Graz (Bürgermeisteramt, Gesundheitsamt) erstmals in Österreich eine Tagung zum Thema Gesundheitsverträglichkeitsprüfung … Dieses Symposium möchte dazu beitragen, eine breite Diskussion über die GVP anzustoßen, ihre wachsende Bedeutung bewusst zu machen, ihre Möglichkeiten und Grenzen auszuleuchten sowie ihre Anwendung zu diskutieren und zu fördern.

Aus dem Programm: Präsentation der GVP-Studie; Deutsche Erfahrungen mit der GVP; Rechtliche Aspekte von GVP in Österreich; Daten und Indikatoren in der GVP; Internationale Aspekte: HIA versus GVP; Diskussionsrunde.


Eigener Beitrag

2005_12_15 Graz HIA
2005_12_15 Graz HIA

Abstract: „Erfahrungen mit GVP in Deutschland“, R. Fehr

  • Ein erster Zeitschriftenaufsatz zu „GVP“ erschien 1989, kurz vor dem Inkrafttreten des deutschen UVP-Gesetzes 1990. Die Gesundheitsministerkonferenz und nachgeordnete Gremien behandelten GVP wiederholt in den frühen 1990er Jahren. Ein GVP-Forschungsprojekt wurde 1992-96 vom damaligen Bundes-Forschungsministerium geför­dert. Gesundheitsdienstgesetze der Bundesländer verlangen die Gesundheitsvorsorge bei Planungsvorhaben, z.T. auch ausdrücklich eine GVP.
  • Eine Tagung im Rahmen des deutschen Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit in 2001 führte zu aktueller Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen. – Es erfolgt(e) deutsche Beteiligung an EU-geförderten GVP/HIA-Projekten: European Policy Health Impact Assessment (bis 2004), PHASE / HIA Toolkit (bis 2005), HIA Effectiveness (bis 2006) und Environmental Health Information System (bis 2007). Im Rahmen des NRW-Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit wurde ein Projekt „Kommunale Zusammen­arbeitsstrukturen zur Berücksichtigung von Umwelt- und Gesundheitsbelangen in Pla­nungsverfahren“ bis Frühjahr 2005 durchgeführt.
  • Das Gesetz zur Einführung einer Strategischen Umweltprüfung (SUPG) trat im Juni 2005 in Kraft; es ändert im Wesentlichen das UVPG. Entsprechend EU-Vorgaben spricht das novellierte UVP-Gesetz an mehreren Stellen ausdrücklich von menschlicher Gesundheit. – Die Praxis variiert in Deutschland nach wie vor in hohem Maße und umfasst „Leuchtturm“-Projekte wie Wiesbaden und langjährig-kontinuierliche Beteiligung an UVP-Verfahren z.B. in Hamburg.
  • Folgende Teilthemen vertieft dieser Beitrag: (1) GVP/HIA-Begrifflichkeit und Typologie, (2) Exemplarische Prüfungen (Überblick zu „Breite“ und „Tiefe“), (3) GVP/HIA-Kernprobleme, Lösungsansätze, Werkzeuge, (4) GVP/HIA als Ansatz ökologischer Prävention und Gesundheitsförderung, (5) Zukunftswege und -optionen incl. Kooperation und Vernetzung.

(Abstract auch unter: www.verwaltung.steiermark.at/cms/dokumente/11682378_74835740/7d42cf68/Fehr%20Abstract%20GVP%20Dez%202005.pdf) [05-6]

sowie unter: www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11682378/7483574

21 Sep 2005, DGSMP Berlin: Workshop “Health Impact Assessment”

21.9.2005, DGSMP Berlin: Workshop “Health Impact Assessment” [05-01]

4. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung: Die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Deutschland – Bedarfsgerechtigkeit, Innovation, Systemgestaltung; in Verbindung mit den Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS), 21.-24.9.2005 an der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum


Workshop: Programm, Beschreibung


Beitrag

Abstract:

  • Hintergrund/Ziele und Forschungsfragen. Da nahezu alle Gesellschaftssektoren zur „Produktion“ wie auch Minderung von Gesundheit beitragen, ist die Forderung nach intersektoraler Analyse gesundheitlicher Folgewirkungen (Health Impact Assessment, HIA) weit verbreitet. Die Umsetzung fällt im In- und Ausland weit dahinter zurück. Dieser Beitrag untersucht die Diskrepanz HIA-Programmatik vs. -Praxisprojekte und entwickelt Handlungsvorschläge.
  • Material und Methoden. Als Material dienen Programmatik-Dokumente sowie publizierte Studienberichte und Guidelines. Mittels qualitativer Metaanalyse werden programmatische Aussagen sowie Studienergebnisse und Guideline-Inhalte zu HIA synoptisch aufbereitet und analysiert.
  • Ergebnisse. Programmatik-Dokumente wie Europäische Charta Umwelt und Gesundheit (1989), Agenda 21 (1992), „Gesundheit 21“ (1999) und EU-Vertrag von Amsterdam (1999) fordern übereinstimmend die prospektive Abschätzung und Bewertung gesundheitlicher Folgewirkungen von (Entwicklungs-)Projekten, Plänen und Programmen. Um die Umsetzung bemüht(e) sich eine Reihe von Projekten, darunter „Gesundheitsverträglichkeit“ (-1996), „Guidelines“-Projekte (z.B. Merseyside 1998), „European Policy Health Impact Assessment“ (EPHIA) (-2004), „HIA Toolkit / PHASE“ (-2005), „Mitwirkung an Planungen“ (-2006) und „HIA effectiveness“ (-2007). Ziele, Ansätze und Ergebnisse variieren erheblich. Die frühen Projekte behandelten vorrangig Prinzipien und Verfahrensfragen, zumeist mit geringer Zielgruppenbeteiligung und (außerhalb UK) relativ geringer Resonanz. Die neueren HIA-Studien fokussieren auf Praxisbeispiele, Werkzeuge und Evaluationsfragen und streben nach Breitenwirkung.
  • Schlussfolgerungen und Diskussion. Um die mit HIA verbundenen Chancen für Prävention und Gesundheitsförderung zu nutzen, bedarf es u.a. konsequenterer Integration der Studienergebnisse und intensiverer Mitwirkung der Zielgruppen z.B. bei der Werkzeugentwicklung.