12 Mar 2020, Φ Greening the European Public Health (EPH) conferences. Report for the EUPHA Green Club

12.3.20 Greening the European Public Health (EPH) conferences. Report for the European Public Health Association (EUPHA)’s Green Club

This report (dated 24 Jan 2020) documents recent developments and summarizes current discussions: Greening EPH confs report 2020_01_24.

From the content:

  • The impacts on health and environment which emerge from scientific conferences receive increasing attention … For EUPHA, such conferences are an essential element for pursuing its goals, providing crucial opportunities for scientific exchange and debate. During the last few years, EUPHA has strived to “green” the European Public Health conferences, especially to minimize negative impacts. This paper aims to document main lines of activities since 2016, identify current challenges, and sketch potential solutions (p. 2).
  • What measures are apt for EUPHA to undertake? Certainly, the extraordinary scale of the problem needs to be acknowledged … Minimizing the footprint from conferences (and other activities) should be include into a new EUPHA strategy and workplan. EUPHAnxt, EUPHAS “next generation network”, should obviously be a protagonist. It is reasonable to continue monitoring conference practices, exchanging experiences and learning from each other … Climate compensation should be integrated into the conference registration process. However, upscaling and involving EUPHA executive bodies will be needed. A decision on when and where exploring simultaneous multicentric hybrid conferencing will have to be made; … regional hubs could be located all over Europe, based on 1-day train ride distances. A better European train system can become an issue for Public Health advocacy … Beyond the conferences, we need to bring Public Health and sustainability issues more closely together, in both theory and practice, and start working on personal CO2 budgets … This is unfinished business, bound to require attention and energy also from Public Health professionals for years to come (pp. 11-12).

Concerning this report, the comprehensive cooperation with the EUPHA executive director, the EUPHA Green Club president and the HIA Section president is gratefully acknowledged. The responsibility, however, for opinions expressed, errors and omissions lies with RF.


Cf.:

11 Mar 2020, Φ Coronavirus (II) und StadtGesundheit

11.3.2020 Coronavirus COVID-19 (Post II) und StadtGesundheit

Durch das Coronavirus COVID-19 beherrscht „Gesundheit“ gegenwärtig die Schlagzeilen der Medien; siehe bspw. Conradi M (SZ, 10.3.2020): „Land im Ausnahmezustand. Erste Tote in Deutschland, Kurssturz an den Börsen, Fußballspiele ohne Fans im Stadion und geschlossene Schulen. Wie das Coronavirus das Leben verändert“, www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-im-ausnahmezustand-1.4837899 und Uhlman B (SZ, 11.3.2020): „Die große Leere. Veranstaltungen in Deutschland und vielen Ländern werden abgesagt. Die Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus lähmt das öffentliche Leben auf der ganzen Welt“.

Die aktuelle Popularität des Themas „Gesundheit“ gründet sich auf eine Epidemie mit rasch wachsenden Zahlen von Erkrankungs- und Todesfällen in zahlreichen Ländern der Erde. Sie ist mit Leiden, Einschränkungen und Verunsicherungen verbunden. Das volle Ausmaß der Folgewirkungen der Epidemie dürfte sich erst nach und nach abschätzen lassen.

Unabhängig davon illustrieren die letzten Wochen in dramatischer Weise, wie „Gesundheit“ in kürzester Zeit zu einem beherrschen Thema für Individuum, Gesellschaft und unterschiedlichste Lebensbereiche werden kann. Hier folgt eine provisorische Einordnung aus Sicht von StadtGesundheit, anknüpfend an die zwei ersten Bände unserer Edition „Nachhaltige Gesundheit in Stadt und Region“.

Schon jetzt ist erkennbar, dass diese COVID-19 Epidemie das ganze Spektrum unterschiedlicher Gesundheitsperspektiven (vgl. Editionsband 1, p.60ff): zum Tragen bringt:

  • biomedizinisch: hier stehen im Mittelpunkt Virologie, Hygiene, Diagnostik, Bemühen um Immunisierung und Therapie, Rolle von Alter und Co-Morbidität.
  • gesundheitssoziologisch: Auswirkungen der Epidemie betreffen diverse soziale und gesellschaftliche Einrichtungen, alle Lebenswelten, unterschiedlichste Zusammenkünfte und Unternehmungen; (amtliche) Empfehlungen werden ausgesprochen; Alternativen zur Präsenz am Arbeitsplatz werden in großem Umfang erprobt.
  • gesundheitspsychologisch: die Epidemie verursacht Sorgen und Ängste – um eigene Gesundheit, um Familienangehörige und befreundete Personen; sie beeinflusst u.a. das persönliche (Hygiene-) Verhalten, Ortsbewegung/Reiseverhalten, Bevorratung; zu mehreren dieser Aspekte liegen ebenfalls (amtliche) Empfehlungen vor.
  • gesundheitsökonomisch: Diagnose-/Behandlungs-/Versorgungkosten lassen sich noch nicht abschätzen; die wirtschaftlichen Folgewirkungen, u.a. durch Produktionsausfälle, werden bedeutend sein.
  • human-ökologisch: diese integrierende Gesundheitsperspektive versucht, dem komplexen und fragilen Verhältnis zwischen Mensch, Gesundheit und Umwelt gerecht zu werden. Ausdrücklich geht es bei diesem Ansatz auch um „die vielfältigen Folgewirkungen von Gesundheit und Krankheit auf den einzelnen Menschen, seine Umwelt und die Gesellschaft“ (pp.66-67).

Dieser humanökologische Blick auf Gesundheit und Krankheit, der ja auch der bekannten Ottawa-Charta von 1986 zugrunde liegt, liefert die Grundlage für (Nachhaltige) StadtGesundheit. Er dürfte auch helfen, die verschiedenen Dimensionen der COVID-19 Epidemie und die Wucht ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft zu verstehen.

Stadtsektoren, Gesundheit und Nachhaltigkeit

Konstituierende Elemente von Nachhaltiger StadtGesundheit sind Blickfelderweiterung und Brückenbau. Unter der Überschrift Blickfelderweiterung liegt besonderes Augenmerk auf den Stadtsektoren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet in diesem Sinne das Konzept „Gesundheit in allen Politikbereichen“ („Health in all Policies“). Dieses wird oftmals allein auf die förderlichen oder hemmenden Einfl üsse bezogen, die die unterschiedlichen Politikbereiche auf die Gesundheit der Bevölkerung haben. Was hier fehlt sind die Auswirkungen von (eingeschränkter) Gesundheit für Bereiche wie Bildung, Arbeit und Mobilität. Die Verflechtung von Gesundheit mit allen Politikbereichen gilt real in beiden Richtungen: auf Gesundheit und von Gesundheit (Fehr & Hornberg 2017). Die Stadtsektoren mit ihren unterschiedlichen „Policies“ üben einerseits vielfältige Einflüsse auf Gesundheit aus und bekommen gleichzeitig die Auswirkungen gesundheitlicher Einschränkungen zu spüren.

Bd01_p139Im Editionsband 1 ist in der umfangreichen Tabelle 6.1 (pp.139-141) exemplarisch angesprochen, wie sich Gesundheit (und ihr Fehlen) auf Stadtsektoren auswirken kann. Hier ist die Vielfalt der Bezüge zu den 18 dargestellten Sektoren deutlich erkennbar. Die aktuelle COVID-19 Epidemie macht klar, wie außerordentlich weitreichend diese Auswirkungen sein können, u.a. für die (dargestellten) Stadtsektoren Arbeitswelt, (Stadt-)Ökonomie, Bildung und Erziehung, Freizeit, Justiz, Kommunikation, Soziales, Sport, Verbraucherschutz und Verkehr.

Im Editionsband 2 kommen u.a. Öffentlicher Gesundheitheitsdienst (Kap. 3.4), Hafen- und Flughafenärztlicher Dienst (in Kap. 3.5) und Präventive Infekt(i)ologie (Kap. 6.7) zur Sprache. Das Gesundheitsamt „setzt … Bundesgesetze wie das Infektionsschutzgesetz um und stellt bei infektiösen Lagen … nicht nur den ersten Ansprechpartner dar, sondern trägt auch zur Krisenbewältigung bei … Der Bereich des Infektionsschutzes stellt einen elementaren Bestandteil im Aufgabenspektrum eines Gesundheitsamtes dar” (p.137). Im hafen- und flughafenärztliche Dienst ist es „notwendig, … neue Infektionserreger wie SARS … zu erkennen“ (p.147). „Infektionskrankheiten sind wegen ihrer Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch (oder auch von Tier zu Mensch) traditionell besonders gefürchtet, tragen auch in Europa weiterhin zur Krankheitslast bei und dürften diese Rolle ungeachtet gewisser Verschiebungen in absehbarer Zukunft nicht verlieren“ (p.315).

Vorläufiges Fazit:

  • Infektionskrankheiten bleiben ein ernstzunehmendes Thema für die Menschheit; von einer vollständigen Verdrängung durch chronische Krankheiten kann (auch z.B. in Mitteleuropa) nicht die Rede sein. Programme der Prävention, Gesundheitsförderung und -bildung sowie StadtGesundheit benötigen auch infektionsprophylaktische Elemente.
  • Eine Epidemie wie diese COVID-19 bezogene kann für das Versorgungssystem zur bedeutenden Herausforderung werden, u.a. durch Erkrankung (oder auch nur Quarantäne) von medizinischem und Pflegepersonal sowie durch Schließung von Kindergärten und Schulen mit Folgewirkungen auch für kritisch benötigtes Personal.
  • Eine integrierende, human-ökologische Gesundheitsperspektive, wie sie der Konzeption von StadtGesundheit zugrunde liegt, kann helfen, die vielfältigen gesellschaftlichen Auswirkungen der CORVID-19 Epidemie zu verstehen. Gleichzeitig gibt diese Epidemie Anlass zum „Nacharbeiten“, bspw. zur weiteren Verdeutlichung der Auswirkungen von fehlender bzw. gefährdeter Gesundheit auf die Gesellschaft.

Lit.

  • Fehr, R., Hornberg, C. (2017): Brückenbau für Nachhaltige StadtGesundheit. „Stadtpunkte-Thema“ der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung (HAG): „Gesundheitsförderung und Prävention in der Kommune“, Ausgabe 02, Nov. 2017, pp.3-5, hag-gesundheit.de/uploads/docs/1687.pdf
  • Fehr R, Hornberg C (Hrsg.) (2018): Stadt der Zukunft – Gesund und nachhaltig. Brückenbau zwischen Disziplinen und Sektoren. Edition Nachhaltige Gesundheit in Stadt und Region, Band 1. Oekom Verlag, München, ISBN 978-3-96238-074-8, oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/nachhaltige-stadtgesundheit-hamburg.html, mit Kapitel 6: Nachhaltige StadtGesundheit als “Blickfelderweiterung” und “Brückenbau” (pp.131-167)
  • Fehr R, Trojan A (Hrsg.) (2018): Nachhaltige StadtGesundheit Hamburg. Bestandsaufnahme und Perspektive. Edition Nachhaltige Gesundheit in Stadt und Region, Band 2. Oekom Verlag, München, ISBN 978-3-96238-059-5, oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/nachhaltige-stadtgesundheit-hamburg.html

11 Mar 2020, Φ Coronavirus (I)

11.3.2020 Coronavirus COVID-19 (Post I)

Autoritative Quellen für aktuelle Informationen zum Thema:

Robert-Koch-Institut (RKI), www.rki.de

European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC), www.ecdc.europa.eu/en

Inkl. Factsheet for health professionals on Coronaviruses, www.ecdc.europa.eu/en/factsheet-health-professionals-coronaviruses

Weltgesundheitsorganisation, Regionalbüro Europa (WHO-Euro), www.euro.who.int

Weltgesundheitsorganisation (WHO), www.who.int/

Coronavirus disease (COVID-19) outbreak, /www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019, inkl. Protect yourself; Your questions answered; Travel advice; Situation reports; Media resources; Technical guidance (e.g., “Home care for patients with suspected novel coronavirus (COVID-19) infection presenting with mild symptoms, and management of their contacts – Interim guidance”); Research and Development


Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg (BGV), www.hamburg.de/bgv

Informationen zum Coronavirus, www.hamburg.de/coronavirus/13429836/informationen/: „… am 27. Februar wurde der erste Fall in Hamburg bestätigt …“

Empfehlungen für Veranstaltungen in Hamburg, www.hamburg.de/coronavirus/13701520/empfehlungen-veranstaltungen/. Hier erläutert die BGV, dass je nach Form, Art und Größe der Veranstaltung zum Schutz der Gesundheit der Teilnehmenden eine Änderung, Verschiebung oder Absage gerechtfertigt sein kann; dabei wird u.a. Folgendes hervorgehoben (Wiedergabe in Auswahl):

  • Die Veranstalter haben die Teilnehmenden durch Aushänge und Durchsagen aktiv darauf hinzuweisen, dass diese von einem Besuch der Veranstaltung absehen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, darunter aktuelle erkältungsähnliche Symptome, oder kürzlicher Aufenthalt in definierten Risikogebieten.
  • Bei Durchführung der Veranstaltung werden bestimmte Maßnahmen empfohlen, darunter Aushang von Infobögen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Hygienischen Händewaschung, Sicherstellung der Nachbefüllung von Seifenspendern und Einmalhandtüchern, Intensivierung der Flächen- und Raumreinigung und angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes.
  • Für Teilnehmende wird empfohlen, Hust- und Nies-Etikette einzuhalten, anderen Personen nicht die Hand zu geben und ausreichend Abstand zu anderen Personen zu halten.

6 Mar 2020, Φ Aussendung zur Tandem-Veranstaltung Gesundheitsversorgung & „Stadt der Zukunft“, 26.-27.10.20

6.3.2020, Heutige Aussendung zur Tandem-Veranstaltung:

  • Hamburger Symposium zur regionalen Gesundheitsversorgung am 26. Oktober 2020: Gesundheit und Versorgung der Zukunft – wie sind Stadt und Land aufgestellt? www.hamburg-symposium.com, Kontakt: info@hamburg-symposium.com
  • Konferenz „Stadt der Zukunft – Gesunde, nachhaltige Metropolen“ am 27. Oktober 2020: Gesundheit und nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld: Analysen, Initiativen & Planungspraxis, www.stadt-und-gesundheit.de, Kontakt: stadtgesundheit@uni-bielefeld.de.

SaveTheDate_Tandemveranstaltung

28 Feb 2020, Hamburg: Großsiedlung Mümmelmannsberg mit RISE-Projekt MINTarium

28.2.2020, Hamburg: Großsiedlung Mümmelmannsberg mit RISE-Projekt MINTarium

Mümmelmannsberg (im Stadtteil Billstedt): bewohnt von ca. 1% der Hamburger Bevölkerung.

Radrundfahrt inkl. Edvard-Munch-Str., Mondrianweg, Mümmelmannsberg, Kandinskyallee, Havighorster Redder, Feinigerstraße, Strietkoppel, Am Mühlenbach, Heideblöck, etc.

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCmmelmannsberg: … im Hamburger Stadtteil Billstedt, benannt nach der gleichnamigen Straße, die sich hier bereits vor dem Bau der Siedlung befand. Die Großwohnsiedlung wurde zwischen 1970 und 1979 in drei Bauabschnitten errichtet … Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung und die Glinder Au grenzen an diese Siedlung und sind beliebte Naherholungsziele … Der Ausländeranteil beträgt knapp 23 Prozent; der Anteil an Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern ist überdurchschnittlich hoch.

Mümmelmannsberg [10 Wohnungsunternehmen], http://muemmelmannsberg-stadtteil.de/startseite: Mümmelmannsberg … im Osten Hamburgs. 18.500 Einwohner aus verschiedenen Nationen prägen die kulturelle Vielfalt Mümmelmannsbergs. Wir … haben uns zusammengetan, um gemeinsame Projekte für einen attraktiven Stadtteil zu realisieren …

  • Stadtteilrundgang Natur, inkl. (1) Grüne Meile [im Norden, NO, NW], (2) Steinbeker Teich/Mühlenteich [NW], (3) Glinder Au, ein 17 Kilometer langer Zufluss der Bille … Nach dem Passieren einer Fischtreppe unterquert die Glinder Au nordwestlich von Mümmelmannberg die A 1, wo sie sich zum Steinbeker Teich erweitert, um … circa einen Kilometer südlich davon in die Bille zu münden, (4) Streuobstwiese … wurden bei allen Bäumen regionale Sorten gewählt … (6) Steinfurths Diek … von der Glinder Au gespeist. Es handelt sich um einen künstlich angestauten See, welcher sich biologisch zu einer der wichtigsten Grünanlagen im Hamburger Osten entwickelt hat und Heimat von Sumpflilien und einigen Libellenarten geworden …
  • Weitere Stadtteilrundgänge: Kunst, Modernisierung, Spielplätze, Kinder + Schulen.

MINTarium, https://li.hamburg.de/mintarium/

  • …macht Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zum Erlebnis … umfasst zurzeit: eine Mitmach-Mathematik-Ausstellung; Werkstätten zu den Themen Schiffbau, Luftfahrt und CAD/CAM; Exponate und Angebote zur Robotik; ein Gentechnik-Labor … Schülerinnen und Schüler können … an … Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich teilnehmen … unterstützt das MINTarium die Stadtteile Billstedt und Horn – insbesondere die Schulen des Quartiers Mümmelmannsberg …
  • ein Schlüsselprojekt der Integrierten Stadtteilentwicklung in Billstedt / Horn, das seit 2005 als Fördergebiet der Sozialen Stadt ausgewiesen ist …. In den Fördergebieten der Integrierten Stadtteilentwicklung (RISE – Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung) bündeln Senat und Bezirke ihre Aktivitäten, um … zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Entwicklungsperspektiven in den Quartieren beizutragen. Schulbau Hamburg … ist Bauherr dieses … Projektes, das das Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, gemeinsam mit dem Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung (LI), der Schulleitung der GSM [wohl: Stadtteilschule Mümmelmannsberg] und dem Architekten Ulrich Suntrop … entwickelt und durchgeführt hat. Das … [LI] betreibt das MINTarium – einen besonderen außerschulischen Lernort …
  • Ausstellung “mach mit Mathe”: … erkunden Besucherinnen und Besucher … spielerisch Phänomene der Mathematik. Zahlreiche Exponate laden zum Ausprobieren, Knobeln und Tüfteln ein. Wer die Ausstellung besucht, kann mathematische Puzzles lösen, Brücken-Modelle bauen oder sich einmal in eine Seifenblase stellen.

www.saga.hamburg/pressemitteilung/Rundgang%20Muemmelmannsberg: “Masterplan Mümmelmannsberg“ auf Kurs – SAGA investiert mehr als 100 Mio. Euro in die Revitalisierung des Quartiers in Hamburgs Osten … Zum aktuellen Stand des „Masterplan Mümmelmannsberg“:

  • 1) Modernisierungsstrategie: … ist die Aufwertung mit der energetischen Gebäudemodernisierung in weiten Teilen abgeschlossen … unter anderem Fassadendämmung, neue Fenster, die Überarbeitung der Eingangsbereiche und Treppenhäuser, moderne Küchen und Bäder … die Sanierung von Leitungssystemen … ein Farbkonzept der Gebäudefassaden, welches dem Quartier … einen individuellen Charakter verleiht.
  • 2) Entwicklung der Quartiersmitte: Die Quartiersmitte, bestehend aus drei Wohntürmen …, einer Gewerbezeile und einem Einkaufszentrum ist für die Gesamtentwicklung Mümmelmannsbergs von zentraler Bedeutung … wird … jetzt ein neues Einkaufszentrum … errichten … Ziel ist … auch den Quartiersmittelpunkt durch die Aufwertung der Außenanlagen und die Schaffung eines Boulevards nachhaltig zu gestalten und zu beleben.
  • 3) Das energetische Konzept ist in weiten Teilen umgesetzt. Die Nahwärme wird in Mümmelmannsberg … mit zwei … Blockheizkraftwerken sowie drei Brennwertheizkesseln erzeugt … konnten die Energiebereitstellung und der Energieverbrauch … erheblich reduziert werden.
  • 4) Entwicklung der Außenanlagen: … Nutzung der Innenhöfe als Aufenthaltsbereiche und Orte der Kommunikation im privaten Wohnbereich … neues Beleuchtungskonzept sowie die Erneuerung und Umgestaltung der Hauptfußgängerwege …
  • 5) Aktive Stadtteilarbeit: Zentraler Träger ist das „Stadtteilmarketing Mümmelmannsberg“ … Quartiersentwicklung …
  • Ausblick. Mümmelmannsberg ist Fokusraum im Senatskonzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ … Neben der Fortführung des Modernisierungsprogramms … auch … Wohnungsneubau … Im Rahmen einer … Arrondierung des östlichen Teils der Siedlung ist hier künftig kleinteiliger Wohnungsneubau … nach dem … Prinzip der kooperativen Stadtentwicklung denkbar.