1 Dec 1994, Φ ILS: Stadtplanung unter dem Leitbild Gesunde Stadt; inkl. Beitrag: Gesundheit in UVP

1.12.1994, Φ Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS): Werkstattgespräch – Stadtplanung unter dem Leitbild Gesunde Stadt; inkl. Beitrag: Gesundheit in UVP

Venue: Campus-Treff, Universität Dortmund.


Own contribution / Eigener Beitrag:

  • Berücksichtigung gesundheitlicher Belange in Umweltverträglichkeitsprüfungen (Fehr R) [94-40].

4-7 Oct 1994, Φ Düsseldorf, Jahreskongress der DGSMP und der DGMS: Gesundheitswissenschaften / Public Health – eine neue Perspektive

4.-7.10.1994, Φ Gemeinsamer Jahreskongress, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS), der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und dem Institut für Medizinische Soziologie der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf: Gesundheitswissenschaften / Public Health – eine neue Perspektive.

Venue: Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf.


Own contributions / Eigene Beiträge:

  • Umweltbezogene Gesundheitsziele und -indikatoren: internationaler Vergleich (Fehr R). Programmheft, p.28 [94-17]
  • Gesundheitsverträglichkeitsprüfung (GVP): Vergleich existierender Ansätze (Fehr R). Programmheft, p.24; Abstract: Gesundh-Wes. 56 (1994), p.X [94-16].

Abstract [94-16]:

1. Hintergrund der Studie: Nicht nur bei gesetzlich vorgeschriebener Umweltverträglichkeitsprüfung, sondern auch im Kontext von Technik(folgen)forschung, Produktlinien-Analyse, Öko-Bilanzierung und Öko-Auditing stellt sich die Aufgabe, auf der Basis von Epidemiologie und Toxikologie gesundheitliche Folgewirkungen abzuschätzen und zu bewerten.

2. Methoden: Fünf verschiedene Ansätze zur Realisierung von GVP (WHO-Europa, Canadian Public Health Association, US-EPA, US-ATSDR und CAPCOA) wurden verglichen anhand von  Raum-Zeit-Bezug, Prospektivität, Input-Erfordernis, Rolle von Grenz-/Richtwerten, Kombinationswirkungen, Rechtsgrundlagen, Adressaten und anderen Kriterien.

3. Ergebnisse: Insbesondere die Quantitative Risikoanalyse (US-EPA, CAPCOA) und das Public Health Assessment (US-ATSDR) stellen hochentwickelte Instrumentarien dar, die Gesundheitsrisiken explizit (auch prospektiv) behandeln und sich zur Adaptierung für GVP unter deutschen Verhältnissen anbieten. Die bei prospektiver Anwendung besonders umfangreichen Modellannahmen verlangen nach integrierter Uncertainty analysis, um Mißverständnissen über die Aussagekraft vorzubeugen; ferner wird die Anwendbarkeit durch z.T. unzureichende Datenlage begrenzt.

4. Schlußfolgerungen; Die prospektive Abschätzung gesundheitlicher Folgewirkungen von Entwicklungsvorhaben ist, als Synthese existierender Ansätze, näherungsweise bereits machbar, jedoch besteht weiterhin umfangreicher Bedarf an methodischer Weiterentwicklung sowie Verbesserung der Datenlage.

18-25 Sep 1994, Φ Dresden, 39. Jahrestagung der GMDS und Tagung Epidemiologie der DAE

18.-25.9.1994, Dresden, 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS): “Medizin und Information – Neue Paradigmen in Medizinischer Informatik, Biometrie und Epidemiologie”; und Tagung Epidemiologie der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Epidemiologie (DAE)

Veranstalter:

  • Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS)
  • Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Epidemiologie (DAE).

Own contributions / Eigene Beiträge:

  • Fehr R, Kohn-Schulze E, Fritsche B: Landesweites Noxen-Informationssystem „NIS“: Ergebnisse eines User-Survey. Poster P40, GMDS-Programm, p.23; im DAE-Abstractband unter “P40” [94-12]
  • Fehr R, Kobusch A-B: Datenbanken und Analysesysteme als Werkzeug der Gesundheitsverträglichkeitsprüfung (GVP). Poster P39, GMDS-Programm, p.23; im DAE-Abstractband unter “P39” [94-11]
  • Heinemann L, Fehr R (Vorsitz): Gesundheitsverhalten. Sitzung, 22.9.1994
  • Fehr R (Vorsitz): Arbeitskreis Umweltmedizin [Risikoabschätzung und -kommunikation]. 20.9.1994, GMDS-Programm, p.28 (6 Beiträge) [94-19].

Abstract (mit vorgegebenen Kategorien): Landesweites Noxen-Informationssystem „NIS“: Ergebnisse eines User-Survey [94-12]

1. Ziel der Studie: Die Aufgaben des öffentliche Gesundheitsdienstes im Bereich umweltbezogenen Gesundheitsschutzes verlangen effizienten Zugang zu detaillierten, aktuellen und verläßlichen Informationen. Diesen auch international anerkannten Bedarf (z.B. HFA-Gesundheitsziel 19: Umwelthygiene-Management) für das Land Nordrhein-Westfalen möglichst gut zu decken, ist Aufgabe des NIS, welches im ministeriellen Auftrag vom IDIS erstellt wird und seit 1993 landesweit eingeführt ist. Sowohl Art und Umfang verfügbarer Informationsquellen als auch Erfahrungen und Informationsbedarfe der Benutzer entwickeln sich ständig fort. Daher wird der Einsatz von NIS fortlaufend evaluiert mit dem Ziel, die Weiterentwicklung zu optimieren.

2. Untersuchungsgut: Die hier mitgeteilten Ergebnisse beziehen sich auf NIS-Teilnehmer in den Gesundheitsämtern des Landes als primäre Zielgruppe. Von den insgesamt 54 Gesundheitsämtern im Lande sind 51 an NIS beteiligt, darunter 10 als Pilotgruppe seit 1992. Die hier mitgeteilte Evaluation betrifft die NIS-Datenbank, die aus Fakten-Modul, Bibliographie, Glossar und Index-Modul besteht. Letzterer ist ein Wegweiser durch 8 ausgewählte externe Quellen (Datenbanken und Druckwerke).

3. Methoden: Nach abgeschlossenem Trainingsprogramm und mehrmonatiger Erprobungsphase wurde unter den NIS-Teilnehmern eine schriftliche Befragung durchgeführt, um zentrale Aspekte der NIS-Datenbank beurteilen zu lassen und Entwicklungswünsche zu erfahren. Neben diesem User-Survey und vorausgegangenen Befragungen werden auch andere Formen der Rückmeldung prozeßbegleitend ausgewertet.

4. Ergebnisse: Von über 80% der NIS-beteiligten Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen liegen Rückantworten vor. Unter diesen Antwortern wollten 92% auf den Index-Modul nicht verzichten; den (bisher) als Teilmenge der bibliographischen Datenbank SOMED gebildeten Bibliographie-Modul möchten 97% beibehalten. Mehr als ¾ der antwortenden Teilnehmer wünschten eine Erweiterung des Glossars, insbesondere bzgl. Toxikologie und Epidemiologie. 17% schlugen weitere Merkmale für den Faktenteil und 18% weitere Rechtsvorschriften zur Aufnahme in die Datenbank vor. Fast alle Antworter gaben ihr Urteil zur prioritären Bearbeitung weiterer chemischer Stoffe ab. Mehr als die Hälfte der Antworter sind zur Teilnahme an einer künftigen NIS-Entwicklungsgruppe bereit.

5. Schlußfolgerungen: Die Ergebnisse des User-Survey entsprechen den informellen Rückmeldungen und weisen darauf hin, daß die meisten Anwender die NIS-Datenbank erfolgreich einsetzen können. Gleichzeitig bestehen umfangreiche Wünsche zur Weiterentwicklung, u.a. hinsichtlich inhaltlicher Komplettierung und weitergehender Unterstützung durch Informationstechnologie. Gerade auch angesichts der erfreulich hohen Bereitschaft von Anwendern zur Mitwirkung sollte es möglich sein, das System künftig noch stärker an den spezifischen Bedarf der Zielgruppe anzupassen.


Poster: Datenbanken und Analysesysteme als Werkzeug der Gesundheitsverträglichkeitsprüfung (GVP), Poster P39 [94-11].

Aus dem Poster:

  • Tab. 1 Übersicht der ausgewählten Datenbanken und Analysesysteme
  • Tab. 2 Anwendungsbereich und Analyseform
  • Tab. 3 Mathematisches Modell, Datenbasis, Uncertainty Analysis
  • Tab. 4 Input-Parameter
  • Tab. 5 Programm-Output
  • Tab. 6 GVP-Ablaufschritte nach Bielefelder Modell sowie jeweils einsetzbare Informationswerkzeuge.

14-18 Jun 1994, Φ 14th Annual Meeting IAIA, Québec (CAN): 25 Years of IA: Looking back and projecting the future; incl. contribution on HIA

14.-18.6.1994, Φ 14th Annual Meeting of the International Association for Impact Assessment (IAIA), Québec City, Québec (CAN): 25 Years of Impact Assessment: Looking back and projecting the future.

Venue: Radisson Gouverneurs Hotel, Québec.


Own contribution / Eigener Beitrag:

  • Development of Health Impact Assessment in Environmental Impact Assessments in Germany (Kobusch A-B, Fehr R, Protoschill-Krebs G, Serwe H-J) Presenter / Vortragende: A.-B. Kobusch [94-03]. – Presented by the first author.

14 Mar 1994, Φ Colloquium “Möglichkeiten der Gesundheitsförderung im Städtebau auf kommunaler Ebene“, Berlin, inkl. GVP

14.3.1994, Colloquium “Möglichkeiten der Gesundheitsförderung im Städtebau auf kommunaler Ebene“, Berlin, inkl. GVP

Berliner Forschungsverbund Public Health, Projekt A5 – Gesundheitsförderung im Städtebau, Prof. Dr. Rudolf Schäfer, TU Berlin, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Baurecht und Bauverwaltungslehre


Own contribution / Eigener Beitrag:

  • Gesundheitsverträglichkeitsprüfung: ein Instrument für verbesserten Gesundheitsschutz in der Stadt? (Fehr R, Kobusch A-B, Protoschill-Krebs G, Serwe H-J) [94-21].