20 Nov 2020, Φ Dt. Stiftungszentrum: Jahresbericht 2020 „Lichtblicke“, inkl. „Stadt der Zukunft“

20.11.2020, Dt. Stiftungszentrum: Jahresbericht 2020 „Lichtblicke“, inkl. „Stadt der Zukunft“

Das Deutsche Stiftungszentrum (DSZ) hat seinen Jahresbericht 2019/2020 unter dem Titel „Lichtblicke“ veröffentlicht, www.deutsches-stiftungszentrum.de/medien/dsz-jahresbericht-2020: “Lichtblicke sind in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig. Der aktuelle Jahresbericht des Deutschen Stiftungszentrums setzt daher den derzeitigen Herausforderungen bewusst etwas Positives entgegen …“

Im Bericht wird u.a. die Arbeit von ungefähr einem Dutzend Stiftungen näher vorgestellt, darunter (S.11) die Arbeit der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung. Unter der Überschrift „Städte der Zukunft – Orte der Gesundheit“ heißt es dazu: „Um die ‘Stadt der Zukunft’ … gesünder, lebens- und … liebenswerter zu machen, hat die … Stiftung … in den vergangenen Jahren mehrere interdisziplinäre Juniorforschungsgruppen gefördert. Diese haben … innovative Konzepte zur Stadtentwicklung erarbeitet, etwa zur Gestaltung von Grünflachen, zur Erreichbarkeit von medizinischen Einrichtungen oder zum Zugang zu Sport- und Kulturangeboten … wurde die Initiative in diesem Jahr institutionell an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen verankert – durch die Förderung der Gründung des Instituts für Urban Public Health (InUPH) … Leiterin, die Gesundheitswissenschaftlerin und Biologin Susanne Moebus … Auch für die Verknüpfung und Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele 2030 ‚Gesundheit und Wohlergehen‘ und ‚Nachhaltige Städte und Gemeinden‘ – ein übergeordnetes, zentrales Anliegen der Stiftung – ist das neue Institut ideal aufgestellt …“

Als „Wirkung“ benennt der Bericht folgende Punkte:

  • Bedeutender Impuls für die systematische und kooperative Erforschung des Themas Stadt und Gesundheit
  • Erarbeitung von regional und international umsetzbaren Transformationsstrategien für Städte
  • Verfolgung der UN-Nachhaltigkeitsziele 2030: mehr Gesundheit und Wohlergehen der Bevölkerung in nachhaltigen Städten und Gemeinden.

Deutsches Stiftungszentrum, www.deutsches-stiftungszentrum.de/: Im Deutschen Stiftungszentrum hat der Stifterverband seine Kompetenz in Sachen Beratung und Management von Stiftungen gebündelt. Rund 670 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von mehr als 3,2 Milliarden Euro bauen aktuell auf den Service des DSZ …

Vgl. (Auswahl):

13 Nov 2020, Φ Urban health project “Building bridges” – 2-year extension granted -> part V

Project “Building bridges”: 2-year extension granted / Projekt “Brückenbau“: 2jährige Fortsetzung bewilligt [12-04]

Today, the Fritz und Hildegard Berg Foundation (http://stiftungen.stifterverband.info/t133_berg/) which is managed within the Stifterverband (www.stifterverband.org/english), granted another 2-year extension of our project “Building bridges across disciplines and sectors” / Heute bewilligte die Fritz und Hildegard Berg-Stiftung (http://stiftungen.stifterverband.info/t133_berg/), die dem Stifterverband (www.stifterverband.org) angehört, erneut eine zweijährige Fortsetzung unseres Projektes “Disziplinärer und sektoraler Brückenbau”.

The project is located at Universität Bielefeld, School of Public Health, Department Environmental Health (Prof. Dr. Claudia Hornberg), and is part of the Berg foundation’s research program “City of the Future – Healthy, sustainable metropolises” (www.urban-health.de) / Das Projekt ist angesiedelt an der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Arbeitsgruppe Umwelt und Gesundheit (Prof. Dr. Claudia Hornberg) und gehört zum Förderprogramm der Berg-Stiftung „Stadt der Zukunft: Gesunde, nachhaltige Metropolen“ (www.stadt-und-gesundheit.de).

11 Nov 2020, Φ Böhm et al. (Hg.): Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – Druckausgabe

11.11.2020, Φ Böhm et al. (Hg.): Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – Druckausgabe

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K. Böhm, S. Bräunling, R. Geene, H. Köckler (Hrsg.): „Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Konzept Health in All Policies und seine Umsetzung in Deutschland.“ Springer / VS, ISBN 978-3-658-30504-8.

Vgl. 1 Nov 2020 für e-Buch: nun liegt auch die Druckausgabe vor.

Unter „Grundlagen“ kommen im Buch zur Sprache: die Entwicklungsgeschichte von Gesundheit in allen Politikbereichen (HiaP) als ein Kernkonzept der Gesundheitsförderung; internationale Entwicklungen zu HiaP, Umsetzungsbeispiele und Perspektiven für Deutschland.

Zu den dargestellten „Politikfeldern“ gehören: Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Familienpolitik, Soziales, Einwanderung, Arbeitsmarkt, Arbeitsschutz, Verbraucherschutz, Umwelt, Klimapolitik, Wasserwirtschaft, Energieversorgung, Mobilität und Verkehr, Stadtentwicklung, Wohnen, Innere Sicherheit. Engagementpolitik.

Unter „Praxisbeispielen“ werden u.a. folgende Themen behandelt: Nationale Präventionsstrategie, Ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt, Pakt für Prävention Hamburg, Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Rheinland-Pfalz, Präventionsnetzwerke, Koordinierungsstellen, Fachplan Gesundheit und Leitfaden Gesunde Stadt NRW.

Der Abschnitt „Abschluss“ enthält zwei Beiträge: „Wie kommt Gesundheit auf die Agenda der Politikfelder? Das Beispiel der Stadtentwicklung“ (R.Fehr); „Health in All Policies: Wo stehen wir und was braucht es für die weitere Entwicklung?“ (K.Böhm, J.Lahn, H.Köckler, R.Geene, S.Bräunling).

1 Nov 2020, Φ Böhm et al. (Hg.): Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

1.11.2020, Φ Soeben erschienen (zunächst als e-book): Böhm et al. (Hg.): Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Soeben erschienen als e-book ist folgendes Werk: K. Böhm, S. Bräunling, R. Geene, H. Köckler (Hrsg.): „Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Konzept Health in All Policies und seine Umsetzung in Deutschland“ Springer / VS, ISBN 978-3-658-30504-8. – Druckausgabe ist angekündigt.

Vom Verlag folgendermaßen charakterisiert: „Das Standardwerk zu HiAP – Umfassende Darstellung der Perspektiven anderer Politikfelder auf Gesundheit – Viele praktische Beispiele für die konkrete Umsetzung von HiAP“.

www.springer.com/de/book/9783658305031: … das erste Standardwerk zum Thema Health in All Policies (HiAP) in Deutschland … beschreibt Idee und Grundanliegen sowie Kernmerkmale von HiAP und skizziert die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie die aktuelle Umsetzung … schildert die Perspektive unterschiedlicher Politikfelder (z.B. Bildung, Umwelt, Verkehr) auf Gesundheit und gibt einen Einblick in Potentiale, Hindernisse und Chancen einer gesamtgesellschaftlichen Berücksichtigung … enthält zahlreiche Praxisbeispiele der Umsetzung von HiAP und zeigt auf, wie Gesundheit zu einem wesentlichen Leitbild in allen Politikbereichen werden kann.“

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Darin Kapitel 40 (von 41): „Wie kommt Gesundheit auf die Agenda der Politikfelder? Das Beispiel der Stadtentwicklung“ (RF), Seiten 409-426 [18-17].

Abstract: Gesundheit ist vielfältig mit anderen Politikfeldern verknüpft. Die Bemühungen, das Thema „Gesundheit“ in allen Sektoren und insbesondere im Politikfeld „Stadtplanung und -entwicklung“ besser sichtbar zu machen, sind zahlreich. Das vorliegende, an die Arbeitsbiographie des Autors angelehnte Kapitel schildert vor allem Projekt- und Strukturarbeit sowie Kooperation und Kommunikation.

Gliederung: Der Beitrag berichtet dekadenweise (1970er bis 2010er Jahre) über ausgewählte Entwicklungen; fasst dann wichtige Arbeitsansätze zusammen: (a) Rezeption externer Entwicklungen und Erkenntnisse, (b) Aktion und Kooperation, (c) Produktion; und schließt ab mit einem Resümee.

Update: Zum Gesamtwerk siehe 11.11.2020.

29 Oct 2020, Φ Alle Sektoren sind Gesundheitssektoren – Beitrag im neuen Jahrbuch der Patriotischen Gesellschaft von 1765

29.10.2020, Φ Mit und ohne Pandemie: alle Sektoren sind Gesundheitssektoren. Beitrag aus der Themengruppe Nachhaltige StadtGesundheit im Jahrbuch 2019/2020 der Patriotischen Gesellschaft von 1765

Patriotische Gesellschaft (2020): Stadt der Bürgerinnen und Bürger. Jahrbuch 2019/2020 der Patriotischen Gesellschaft von 1765, www.patriotische-gesellschaft.de/.

Im Abschnitt 4, Arbeitsfelder und Aktivitäten, enthält das Jahrbuch einen Beitrag aus der Themengruppe Nachhaltige StadtGesundheit (www.patriotische-gesellschaft.de/de/ueber-uns/arbeitskreise-und-projektgruppen/themengruppe-nachhaltige-stadtgesundheit.html) mit der Überschrift: „Mit und ohne Pandemie: alle Sektoren sind Gesundheitssektoren“.

Aus dem Beitrag: „Seit ihrem Start warb die Themengruppe dafür, Gesundheit als ein zentrales Thema der Stadtgesellschaft anzusehen und sich an der Ausgestaltung von Urban Health (StadtGesundheit) für Hamburg zu beteiligen. Ein im August 2019 erstelltes Eckpunktepapier unterstreicht die enge Verbindung zu ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit … im Juni 2020 eine erste … Exkursion zu dem an der Wandse gelegenen Wandsbeker Eichtalpark. Die „Wiederentdeckung“ kleinerer Hamburger Parks und Fließgewässer bietet Anschauung nicht nur für Synergiepotenziale, sondern auch für Zielkonflikte, zu deren Lösung Nachhaltige StadtGesundheit beitragen sollte … COVID-19 … „Gesundheit“ wurde in kürzester Zeit ein Hauptthema der (Stadt-)Gesellschaft … Wie die Themengruppe registrierte, ist die Verflechtung von Bildung, Wirtschaft, Kultur mit „Gesundheit“ nun überdeutlich. Eine Pandemie-Vorsorgeplanung war wohl weithin nur formal erfolgt. Für den anlaufenden Klimawandel … darf dies kein Muster sein. Die Themengruppe wird sich weiter bemühen, im Kontakt mit (lokalen) Akteuren Lösungsansätze aufzuzeigen, Dialoge anzustoßen und positive Impulse in Hamburg zu setzen.”

Illustrationen: Aus der Posterserie „Stadtverkehr, Gesundheit und Nachhaltigkeit: Verkehrspolitik ist auch Gesundheitspolitik“, www.patriotische-gesellschaft.de/webfile/show/2797/2020_01-Posterserie-Verkehr-Nachh-StadtG-Pat-Ges-.pdf