25 Apr 2026, Thrakien – Türkei – “Orient” – “Levante”

25.4.2026, Thrakien – Türkei – Orient – Levante

Thrakien, https://de.wikipedia.org/wiki/Thrakien_(Landschaft) (11.4.26):… (altgriechisch Θρᾴκη …) … Landschaft auf der östlichen Balkanhalbinsel, die heute zu den Staaten Bulgarien, Griechenland und Türkei gehört … Der Volks- und Landesname ist bei Homer in ionischer Form überliefert: das Volk als θρήιχες …, das Land als θρήχη … Als Ost- und Südgrenze Thrakiens stehen seit der Antike die Küsten des Schwarzen Meers, Marmarameers und der Ägäis fest. Die Nordgrenze wurde vom Istros (untere Donau) oder aber später wie heute vom Hauptkamm des Haimos (Balkangebirge) gebildet … beträchtliche Schwankung in der Ausdehnung … in nördlicher und westlicher Richtung … Thrakien ist als „das goldene Reich des Orpheus“ (Homer) eine der ältesten Kulturlandschaften Europas …

Türkei, https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkei (11.4.26): … Einheitsstaat im vorderasiatischen Anatolien und südosteuropäischen Ostthrakien … mehr als 85 Millionen Menschen … seit der Gründung der Republik im Jahr 1923 als Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches laizistisch und kemalistisch ausgerichtet … Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk … Die Westküste Anatoliens … wurde bereits seit Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends von … Griechen besiedelt … Ab 700 v. Chr. drangen von Osten Meder und Perser ein und eroberten Lydien und Teile der griechischen Siedlungen. Ab 334 v. Chr. eroberte Alexander der Große ganz Kleinasien. Nach dessen Tod zerfiel sein Großreich, es begann der Hellenismus mit mehreren rivalisierenden Herrschern makedonischer Abstammung. Die griechische Vorherrschaft wurde gegen Ende des 3. Jahrhunderts von der Expansion des Römischen Reichs beendet, das … die Macht in Kleinasien übernahm und bis zur Reichsteilung in West- und Ostrom (Byzanz) im 4. Jahrhundert behielt … Um 1299 begründete Osman I. … die nach ihm benannte Osmanendynastie, von der sich der Name des Osmanischen Reichs (auch Türkisches Reich genannt) ableitet …

Orient, https://de.wikipedia.org/wiki/Orient (11.4.26): … von lateinisch sol oriens …, seit Martin Luther auch „Morgenland“ genannt, … ursprünglich eine der vier römischen Weltgegenden. Zwischen Norden (Mitternacht) und Süden (Mittag) liegt der Orient, ihm gegenüber der Okzident (Abendland). Der Begriff unterliegt historischen Veränderungen und wurde … durch unterschiedliche Diskurse geprägt. So spielen geographische, politische, sprachwissenschaftliche und kulturelle Überlegungen eine Rolle bei dem Versuch, genauere Aussagen zu dem Begriff Orient zu treffen … stand das Wort „Morgenland“ im Alten Testament für die Gebiete östlich von Israel bzw. Juda … lagen … im europäischen Hochmittelalter auch die Gebiete der Ostkirchen (Teile Osteuropas, Südosteuropa, Balkan) „im Orient“. Im Griechischen nennt man den Orient heute anatoli (ανατολή, siehe Anatolien) und im Italienischen und Spanischen levante (Partizip Präsens zu levare „aufgehen“) … Im 19. Jahrhundert erlangte der Begriff „Orient“ … ein enormes Bedeutungsspektrum … bezeichnete … zu dieser Zeit ganz Asien … fast durchweg auch der ganze afrikanische Kontinent zum Orient gerechnet. Darüber hinaus galten teilweise sogar Spanien, Süditalien, Kreta und Zypern als orientalisch …

Levante, https://de.wikipedia.org/wiki/Levante (4.6.26): … von lateinisch levare ‚emporheben, aufgehen‘ … historische geografische Bezeichnung für die Länder am östlichen Mittelmeer … Im weiteren Sinn … besonders die griechische Halbinsel und die griechischen Inseln in der Ägäis, die mediterranen Küstengebiete der Türkei, Zypern, der Libanon, die historische Region Palästina, das historische Syrien und Ägypten bezeichnet. Im engeren Sinn beschränkt sich die Bezeichnung auf die Ostküste des Mittelmeeres und ihr Hinterland, also das Gebiet der heutigen Staaten Syrien, Libanon, Israel, Jordanien sowie Palästina und der türkischen Provinz Hatay …

Cf.:

10-15 May 2008, Istanbul

21-24 Apr 2026, ♣ Hermannstadt (rumän.: Sibiu), in Siebenbürgen (RO)

21.-24.4.2026, Hermannstadt (rumän.: Sibiu), in Siebenbürgen (RO)

Hermannstadt (rumänisch: Sibiu),https://de.wikipedia.org/wiki/Hermannstadt (11.4.26):…in der historischen Landschaft Siebenbürgen … eines der Zentren der Siebenbürger Sachsen … nahe den Südkarpaten … Hier trafen die wichtigsten Handelsrouten Siebenbürgens und der Rotenturmpass in Richtung Walachei zusammen … Vermutlich 1147 erreichten die ersten deutschen Siedler die Gegend … 1241 … im Mongolensturm zerstört … 1438 belagerten die Türken die Stadt … das gesamte Umland verwüstet. Als Folge der Bedrohung durch die Türken ließ die Stadt drei Mauerringe … mit 39 Türmen und mehreren großen Toren errichten … Im Kaisertum Österreich unterstand Hermannstadt bis 1867 wie ganz Siebenbürgen der kaiserlich-königlichen (k. k.) Regierung in Wien. Bei der Neugliederung in die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn wurde es zum Königreich Ungarn … gezählt und unterstand … bis 1918 der königlichen Regierung in Budapest. Sie war bestrebt die nichtmagyarischen Nationalitäten des Königreichs … zu magyarisieren … Sehenswürdigkeiten … Casa Luxemburg …


Parcul Astra (Astra-Park), https://www.siebenbuerger.de/portal/service/standorte/standort.php?id=112 (10.6.26): … Schon 1869 überlegte man anstelle der abgerissenen Stadtmauern einen Stadtgarten anzulegen. 1879 wird der Verschönerungsverein gegründet, und der Park ist dessen erstes größeres Unterfangen …

Piatsa Friedrich von Schiller (Friedrich-von-Schiller-Park)


Siebenbürgen, Transsylvanien https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenb%C3%BCrgen (11.4.26): … ein historisches und geografisches Gebiet im südöstlichen Karpatenraum mit einer wechselvollen Geschichte. Heute … im Zentrum Rumäniens … Das Gebiet, auf dem das heutige Siebenbürgen liegt, war in der Antike das politische Zentrum des Dakischen Königreichs … 106 n. Chr. wurde dieses vom Römischen Reich unter Trajan in den Dakerkriegen erobert und als Provinz Dacia dem Römischen Reich einverleibt … Nach dem Abzug der römischen Truppen unter Kaiser Aurelian 272 n. Chr. war die Region bis zum 11. Jahrhundert Durchzugs- und auch Siedlungsgebiet verschiedener Ethnien und Stammesverbände … Goten, Hunnen, … Bulgaren, Slawen … Anwerbung deutscher Siedler … Ab etwa 1147 begann die Besiedelung mit deutschen Siedlern … Als das ungarische Heer … 1526 … von Süleyman I. vernichtend geschlagen worden war, begann eine fast 200-jährige Phase ständiger Bedrohungen für das Land. Durch das türkische Vordringen in Ungarn (1526–1686) wurde besonders Zentralungarn verwüstet. Mehr als hunderttausend Gefangene wurden dabei ins Osmanische Reich verschleppt. Ungarn zerbrach schließlich in drei Teile … Fürstentum Siebenbürgen …1541 unter die Oberhoheit des Osmanischen Reiches gestellt … Durch eine Urkunde Maria Theresias … 1775 wurde Siebenbürgen weitgehend autonom und von eigenen Fürsten nach eigenen Gesetzen regiert … … …

Karpaten https://de.wikipedia.org/wiki/Karpaten (11.4.26): … ein Hochgebirge in Mitteleuropa, Osteuropa und Südosteuropa … Sie bilden einen über 1300 km langen … nach Westen offenen Bogen, der – einschließlich seiner Ausläufer – in der nördlichen Umfassung des Wiener Beckens beginnt und … im Osten Zentralserbiens endet … setzen … sich nach Westen in die Alpen und nach Südosten im Balkan- und Rhodopengebirge fort …Neben den Alpen bilden die Karpaten das bestimmende Gebirgssystem in Mitteleuropa. Insgesamt acht Staaten haben Anteil an den Karpaten. Die größten Anteile entfallen auf die Slowakei und Rumänien …

Weiterfahrt:


Cf.:

20-21 Apr 2026, ♣ Szeged, an der Theiß (HU)

20.-21.4.2026, Szeged, an der Theiß (HU)

Szeged, https://de.wikipedia.org/wiki/Szeged (11.4.2026): …[ˈsɛgɛd] … drittgrößte Stadt Ungarns … liegt an der Südgrenze des Landes am Dreiländereck mit Serbien und Rumänien an der Mündung des Flusses Marosch … in die Theiß … im südlichen Teil der Großen Ungarischen Tiefebene … Szeged wurde von den Römern gegründet und trug den Namen Partiscum … Die Ungarn siedelten sich … im 10. Jahrhundert an … 1526 … von den Türken geplündert … Die Türkenherrschaft … endete 1686, als die Stadt und die Burg von den österreichischen kaiserlichen Heeren zurückerobert wurde. Während des Freiheitskampfes gegen die Habsburger (1848/49) fungierte Szeged für kurze Zeit als Hauptstadt des Landes … Ein katastrophales Hochwasser … 1879 … Die Stadt wurde mit internationaler Hilfe wieder aufgebaut, wobei praktisch alles neu geplant und angelegt wurde … mit Ringstraßen und strahlenförmigen Boulevards … Mit seinem einheitlichen Stadtbild im damals modernen eklektizistischen Stil, den Palästen der Innenstadt sowie den großzügigen Parks und Plätzen erhielt Szeged den Charakter einer modernen europäischen Stadt …


Theiß, https://de.wikipedia.org/wiki/Thei%C3%9F (3.6.26): … mitteleuropäischer Fluss … längste Nebenfluss der Donau …, außerdem der zweitgrößte Fluss Ungarns …

Ungarn, https://de.wikipedia.org/wiki/Ungarn (11.4.2026): ein Binnenstaat in Mitteleuropa mit rund 9,6 Millionen Einwohnern … im Pannonischen Becken gelegene und von der Donau durchflossene Land … Als einer der ersten Ostblock-Staaten wurde Ungarn … 1989 zur Demokratie … Seit 2004 … Mitglied der Europäischen Union … Slowaken, Slowenen, Kroaten und Serben, die bis 1918 ganz oder teilweise im multiethnischen Ungarn lebten, unterscheiden … bei der Staats- und Volksbezeichnung zwischen „ungarisch“ und „magyarisch“ … Große Ungarische Tiefebene … Nach 145 Jahren türkischer Besetzung Ungarns … 1686 … die Habsburger eroberten … Ungarn … Spannungen zwischen dem ungarischen Adel und dem Wiener Hof … Revolution von 1848/49 … mit Hilfe Russlands … niedergeschlagen … wurde Ungarn durch den österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 gleichberechtigter Teil der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn … Vielvölkerstaat Königreich Ungarn durch innere Spannungen (Selbstständigkeitsbestrebungen der nichtmagyarischen Völker, Nationalitätenkonflikte im Zuge der Magyarisierungspolitik) gekennzeichnet … Ungarn erklärte am 31. Oktober 1918 den Austritt aus der Realunion mit Österreich … Damit war die k. u. k. Monarchie aufgelöst …

21 Apr 2026, Puszta in Rumänien

21.4.2026, Puszta in Rumänien

Puszta, https://de.wikipedia.org/wiki/Puszta (3.6.26): … ein Landschaftsgroßraum in Ungarn, der südwestlichen Slowakei und im heutigen österreichischen Burgenland … besteht aus baumarmer Steppe mit stark kontinentalem Klima … der westlichste Ausläufer einer eurasischen Vegetationszone (Eurasische Steppe), die sich von hier – mit kleinen Unterbrechungen z. B. durch die Karpaten und den Ural – bis in die Mongolei erstreckt … entstand die Puszta als Waldsteppe vor über 35.000 Jahren, verwandelte sich vor über 8000 Jahren allmählich in eine Grassteppe und breitete sich in den letzten 3000 Jahren durch menschliche Einwirkung als Kultursteppe … schrittweise aus … … besonders im Laufe des 20. Jahrhunderts … wurde die Puszta für intensive Landwirtschaft kultiviert. Von der alten Steppenlandschaft der Puszta finden sich nur noch wenige großflächige Gebiete …


Rumänien, https://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nien (11.4.26): … eine semipräsidentielle Republik in Südosteuropa … Der moderne rumänische Staat entstand 1859 durch die Vereinigung der Fürstentümer Moldau und Walachei zum Fürstentum Rumänien. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde dem Königreich Rumänien Siebenbürgen … zugesprochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Rumänien als Sozialistische Republik … Teil des Warschauer Paktes … Seit 1989 hat sich Rumänien politisch den westeuropäischen Staaten angenähert und trat … der Europäischen Union (2007) bei.