24 May 1975, Göhrde, Fußwanderung (Weg Nr.2): Leitstade, Mailage, Plumbohm, Mosebusch, Kollase, Göhrde

24.5.1975, Göhrde, Fußwanderung (Weg Nr.2): Leitstade, Mailage, Plumbohm, Mosebusch, Kollase, Göhrde

Per Pkw in die Göhrde; Fußwanderung Nr.2 (nach Lukner & Wagner 1973, S.15-21): Leitstade, Plumbohn, Mosebusch, Kollase, Göhrde, Leitstade. (25 km, 8 Std. unterwegs.) Begegnung mit „Jagdschutz“. Rückfahrt über Lüneburg nach Hamburg.


Aus Lukner & Wagner (1973): Weg Nr.2 (S.15-21): Leitstade – Nördliche Göhrde – Mailage – Plumbohm – Mosebusch – Kollase – Göhrde – Leitstade

1975_05_24 Damaliger Karteneintrag
1975_05_24 Damaliger Karteneintrag
  • S.15 Im mittleren Abschnitt führt diese Wanderung durch sehr abgelegene und einsame Waldungen. Eine genaue Befolgung der Beschreibung ist unbedingt erforderlich … Bahnhof Leitstade …
  • S.16 … Beim nächsten Querweg wird man durch eine Verbotstafel (deren Rechtmäßigkeit allerdings angezweifelt werden muß) am Weiterwandern gehindert … Hof Mailage … kleine Ortschaft Plumbohm …, die nur aus zwei Höfen und zwei Siedlungshäusern besteht …
  • S.18 … Der Pfad verläuft sich nun im Gesträuch [!]. Wir folgen…  rechts dem Grenzwall durch schlecht begehbares Gelände (Bickbeerensträucher …) … Der … Wall, den wir nicht aus den Augen verlieren dürfen, bildet unsere Richtschnur … [Zu diesem Weg-Abschnitt: siehe Unterbrechung des manuellen Eintrags auf dem Kartenausschnitt] … Kate Mosebusch …
  • S.19 … Walddorf Kollase … eines der schönsten Gebiete der Göhrde … Kollaser Grund … Wiekaukuhle … der ehemalige Dorfteich der Ortschaft Vieskau, die im 17.Jahrhundert zusammen mit zwei anderen Dörfern niedergelegt worden ist, um das Jagdrevier zu vergrößern …
  • S.20 Schloss Göhrde (Rest eines 1706 bis 1710 erbauten, bedeutend größeren Barockschlosses) … Walddorf Dübbekold … Vom 5.9. bis 15.10. ist der größte Teil der Göhrde gesperrt …

Quelle: Lukner A, Wagner F (1973): Führer durch Göhrde und Wendland. Verlag Frank Wagner, Wesselburen und Hamburg.


[Recherchen, 14.11.2020]

  • Staatsforst Göhrde, https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsforst_G%C3%B6hrde, s. 23.3.1975
  • Leitstade, www.waldbahnhof-leitstade.de/, s. 23.3.1975
  • Plumbohm, https://de.wikipedia.org/wiki/Plumbohm, https://de.wikipedia.org/wiki/Opferstein_von_Plumbohm: … ein Bodendenkmal … Findling von 5,0 × 2,2 × 3,0 m, der zum Teil in der Erde steckt … Auf der Oberfläche zeigen tiefe Rillen menschliche Bearbeitungsspuren … Wegen der Verwitterung kann nicht entschieden werden, ob es sich bei drei Vertiefungen um Schälchen handelt. In Deutschland tragen insbesondere Monolithe in Niedersachsen und Westfalen den Namen Opferstein. Eine vorgeschichtliche Bedeutung … liegt im Bereich des Möglichen, wird aber … durch wissenschaftliche Untersuchung nicht belegt.
  • Kollase, https://de.wikipedia.org/wiki/Kollase: … Der Name des Ortes leitet sich vom polnischen Begriff las (= Wald) ab …
  • Göhrde [Gemeinde], https://de.m.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6hrde:… im Landkreis Lüchow-Dannenberg, gehört zur Samtgemeinde Elbtalaue. Jagdschloss Göhrde, https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jagdschloss_G%C3%B6hrde; Aus dem 16. Jahrhundert stammte ein zweigeschossiges Jagdhaus … Georg Ludwig gab 1706 den Bau eines dreistöckigen Jagdschlosses … in Auftrag … war 1709 der damals stilvollste und größte Barockbau im Lüneburger Raum abgeschlossen, der mit zahlreichen Nebengebäuden aufwarten konnte … Mit der Thronbesteigung Georg Ludwigs im Vereinigten Königreich 1714 … reduzierten sich die großen Jagdgesellschaften der Göhrde auf wenige Ereignisse … die Rückkehr des nun hannoverschen Königs nach Deutschland … 1837 ließ den Ort wieder aufleben. Das Eigentum an der Anlage ging 1871 an den Deutschen Kaiser … Nach dem Ersten Weltkrieg diente das Schloss als Beamtenerholungsheim, ab 1929 als Predigerseminar … nach 1946 … Heimvolkshochschule Jagdschloss Göhrde … Ende 2005 an ein bildungsorientiertes Unternehmen für 30.000 Euro … veräußert …

22 Mar 1975, Göhrde, Fußwanderung (Weg Nr. 3): Leitstade, Sammatz, Höhe 108, Wietzetze etc.

22.3.1975, Göhrde, Fußwanderung (Weg Nr. 3): Leitstade, Sammatz, Höhe 108, Wietzetze etc.

Morgens per Pkw über Lauenburg in die Göhrde. Wanderung Nr.3 (nach Lukner & Wagner 1973 s.u.): Leitstade, Sammatz, Groß-Lissa, Höhe 108, Wietzetze, Grünhagen, Leitstade (17 km). Großartige Ausblicke. Rückfahrt über Hitzacker („Riesenkastanie“) und Lauenburg nach Hamburg.


Aus Lukner & Wagner (1973): Weg Nr.3 (S.21-25): Leitstade – Sammatz – Groß-Lissa – Höhe 108 – Wietzetze – Grünhagen – Leitstade

1975_03_22 Damalige Unterlagen
1975_03_22 Damalige Unterlagen
  • S.21 … [Bahnhof Leitstade] … Sammatz … Flurbereinigung …
  • S.22 … Man ist bestürzt, mit welcher Kurzsichtigkeit hier eine einmalige Erholungslandschaft ruiniert worden ist … [Gehölz Klein Lissa] … [Hochwald Groß Lissa] …
  • S.23 … Abstecher nach der Höhe 108 … Sehr gut überblickt man das jenseitige Elbufer …
  • S.24 Auf der niedersächsischen Seite … der Kniepenberg im Südosten … erhebt sich jäh aus dem Elbtal … Kirchdorf Wietzetze …
  • S.25 … Grünhagener Hünenbett … Grünhagen … Das mittelalterliche Dorf ist im 30jährigen Krieg untergegangen … kleiner Forstort … entstanden … wieder Wüstung …

Quelle: Lukner A, Wagner F (1973): Führer durch Göhrde und Wendland. Verlag Frank Wagner, Wesselburen und Hamburg.


[Recherchen, 13.11.2020]

  • Staatsforst Göhrde, https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsforst_G%C3%B6hrde: … ein Teilbereich des Naturparks Elbhöhen-Wendland … auf einem … Hochplateau im Nordwesten des Drawehn … in Kernbereichen mit sehr altem Baumbestand bewachsen … Im Breeser Grund im Süden der Göhrde … ein … Hutewald mit alten Solitäreichen und Heidelandschaft erhalten … Zu den Bodendenkmälern gehören … zwei jungsteinzeitliche Großsteingräber bei Grünhagen (Leitstade I und II), die … vor … 2500 v. Chr. entstanden und der Opferstein von Plumbohm …
  • Leitstade, www.waldbahnhof-leitstade.de/: „Waldbahnhof Leitstade – soll bleiben !!“
  • Sammatz, www.wendland-archiv.de/ort/Sammatz
  • Wietzetze, https://de.wikipedia.org/wiki/Wietzetze, https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCnenbetten_von_Wietzetze: Die Hünenbetten von Wietzetze … entstanden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. und sind Megalithanlagen der Trichterbecherkultur
  • Grünhagen, https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnhagen_(Hitzacker): … war ein Dorf 2,5 Kilometer südöstlich von Wietzetze … Das vier Hufen große mittelalterliche Dorf wurde im Dreißigjährigen Krieg zur Wüstung. 1776 gab es dort eine herrschaftliche Schäferei, später … eine Domäne. 1855 wurde das Land aufgeforstet. Einem Bericht aus dem Jahr 1917 … zufolge war wenige Jahrzehnte zuvor in Grünhagen eine Försterei mit zwei Landstellen errichtet worden … 1917 seien in Grünhagen noch einige Fundamente, zwei Brunnen sowie verwilderte Gärten vorhanden gewesen …

14-15 Dec 1974, Dänemark: Ribe – Haderslev – Sønderburg

14.-15.12.1974, Dänemark: Ribe – Haderslev – Sønderburg

Stationen: Tønder, Møgeltønder, Ribe, Haderslev, Abenraa, Sønderburg.

Auf einem Privatgrundstück in Dänemark, wo Camper generell willkommen waren, wurden wir aufgrund unseres deutschen Autokennzeichens um Weiterfahrt gebeten. Der Grundstücksbesitzer teilte uns sachlich mit, dass er angesichts der Erfahrungen unter deutscher Besatzung grundsätzlich alle Deutschen weiterschicke.


Westliches Dänemark, nahe Nordsee-Küste:

  • Tønder (deutsch: Tondern): eine dänische Kleinstadt nahe der deutsch-dänischen Grenze
  • Møgeltønder (deutsch Mögeltondern): ein dänisches Dorf nahe der deutsch-dänischen Grenze, gehört zur Kommune Tønder
  • Ribe, https://de.wikipedia.org/wiki/Ribe: … (deutsch: Ripen) … die älteste Stadt Dänemarks … gehört … zur Gemeinde Esbjerg Kommune … Das gesamte Mittelalter hindurch bis in die frühe Neuzeit war Ribe der wichtigste dänische Hafen an der Nordsee. Heute … ihre einstige Bedeutung verloren … immer noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, allen voran den Dom zu Ribe

Östliches Dänemark, nahe Ostsee-Küste:

  • Haderslev, https://de.wikipedia.org/wiki/Haderslev: … (deutsch Hadersleben) … an der Haderslebener Förde … hat einen Hafen … eine historische Innenstadt mit Dom und dem heimatkundlichen Haderslev Museum … war seit seiner Gründung im Hochmittelalter Teil des Herzogtums Schleswig … gehörte … von 1867 bis 1920 zu Preußen und somit von 1871 bis 1920 zum Deutschen Reich …
  • Aabenraa oder Åbenrå, https://de.wikipedia.org/wiki/Aabenraa: (deutsch Apenrade …) … etwa 30 Kilometer nördlich von Flensburg an … der Apenrader Förde … eine lange Tradition als Seefahrerstadt und Werftstandort …
  • Sønderburg, https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B8nderborg: … (deutsch: Sonderburg; …) … an der Flensburger Förde, unweit der Grenze zu Deutschland … Die Altstadt und weitere große Teile der Stadt liegen landschaftlich reizvoll auf der Insel Als (dt.: Alsen), der westliche Teil … gehört zur Kimbrischen Halbinsel. Dazwischen … der trennende, 250 Meter breite Als Sund (dt.: Alsensund), der nach Süden hin in die Sønderborg Bugt (dt.: Sonderburger Bucht) mündet. Diese ist Teil der Flensburger Förde … außergewöhnlich schöne Lage am Eingang des Als-Sundes in die Flensburger Förde …, der vom Schloss beherrscht wird …

19 Jul 1974, Ostsee-Ausflug inkl. Brodtener Ufer

19.7.1974, Ostsee-Ausflug inkl. Brodtener Ufer

Von Hamburg nach Niendorf (Ostsee), Brodtener Ufer, Hermannshöhe

1974_07_19 Z_10a Brodtener Ufer
1974_07_19 Z_10a Brodtener Ufer

Recherche, 15.7.2020:

Brodtener (Steil-)Ufer, https://de.wikipedia.org/wiki/Brodtener_Ufer: … eine über 4 km lange Steilküste an der Lübecker Bucht … zwschen Lübeck-Travemünde und Niendorf (in der Nähe des Dorfes Brodten) … Bei dieser bis zu 20 m hohen Steilküste handelt sich in weiten Teilen um ein aktives Kliff, das durch die Einwirkung der Ostsee im Durchschnitt um ca. 50 bis 100 cm pro Jahr zurückweicht … Der Sand aus dem Abbruch der Küste wird durch Strömungen sowohl nach Westen in die Lübecker Bucht als auch nach Osten in die Travemündung versetzt … Größere Steine bleiben in der Uferzone des Kliffs liegen, so dass der Strandbereich … mit teils sehr großen Geschiebeblöcken übersät ist … Das historische Ausflugslokal Hermannshöhe, ursprünglich vor dem Ersten Weltkrieg errichtet, wurde … 2012 durch einen Neubau ersetzt … Am Strand … kann gebadet und nach Fossilien gesucht werden … mit ca. 2600 Brutröhren eine der größten Uferschwalbenkolonien Europas …

17-22 Aug 1972, Marxdorf (Schashagen), Bungsberg, Fehmarn

17.-22.8.1972, Marxdorf (Schashagen), Bungsberg, Fehmarn

17.8.1972: Mit Zug nach Neustadt, weiter per Vélosolex-Mofa nach Marxdorf (Schashagen)

Vélosolex, https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9losolex: … ein Mofa, das vom französischen Vergaserhersteller Solex … entwickelt und von 1946 bis 1988 produziert wurde. Noch heute … weltweit in verschiedenen Ländern in Lizenz hergestellt…

18.8.1972: Von Marxdorf aus eine Vélo-Tour nach Malente-Eutin sowie Bungsberg und Ukleisee

Bungsberg, https://de.wikipedia.org/wiki/Bungsberg: mit 167,4 m … die höchste Erhebung in Schleswig-Holstein … Aussichtsturm Elisabethturm … Sender Bungsberg … Fernmeldeturm Bungsberg mit Aussichtsplattform …

Ukleisee, https://de.wikipedia.org/wiki/Ukleisee: … in der Nähe der Stadt Eutin … Seine Entstehung geht auf die letzte Kaltzeit (Weichsel-Kaltzeit) zurück. Es handelt sich um einen sogenannten Toteissee … Zur Zeit der kulturellen Blüte Eutins im 18. Jahrhundert (Weimar des Nordens) wurde der See häufig in der Literatur erwähnt. Außerdem … mehrere Sagen und Legenden, die den Ukleisee zum Thema haben …

20.8.1972: Vélosolex-Tour nach Grömitz, „Brandungsbad“

21.8.1972: Per Pkw über die Dörfer nach Fehmarn (inkl. Burg/Fehmarn und Niobedenkmal); Lütjenburg

Segelschulschiff Niobe, https://de.wikipedia.org/wiki/Niobe_(Schiff,_1913): … ein Schulschiff der Reichsmarine …sank 1932 in der Ostsee vor der Insel Fehmarn in einer … Gewitterbö, wobei 69 Mann der Besatzung ertranken.

22.8.1972: Per Vélosolex Rückfahrt nach Hamburg via Eutin und Bad-Segeberg.