29 Jun – 19 Jul 1962, Sommerreise nach Dahme an der Ostsee

29.6.-19.7.62: Autoreise (5 Personen) von Osnabrück nach Dahme an der Ostsee

29.6.61 Von Osnabrück via Bremen und Hamburg; mittags in Bad Oldesloe; in Dahme: Pension Lindenhof.

3.7.62 Mit der Fähre nach Fehmarn; Fahrt über die Insel zum Niobedenkmal; Burg auf Fehmarn

11.7.62 Cismar, Eutin, Großer Eutiner See, Bungsberg mit Fernmeldeturm (weiter Ausblick von oben), Uklei-See, Keller-See, [Bad] Malente-Gremsmühlen mit Dieksee-Schlösschen, Kiel, Kieler Hafen mit „Gorch Fock“, Hohwaldt Werft; Reisenotiz EM hebt „Düsternbrooker Weg“ hervor, https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmale_in_Kiel-D%C3%BCsternbrook

13.7.62 Kellenhusen

1962_07_16 Passat vom Wasserturm in Travemünde aus
1962 Die “Passat” vom Wasserturm in Travemünde aus

16.7.62 Bäderfahrt mit dem „Seelöwen“, inkl. Travemünde; dort Blick vom Wasserturm auf die „Passat“

18.7.62 Kriegsschiffe vor Dahme (Tender, Minen-Räumboote, Minen-Suchboote)

Ohne zeitliche Zuordnung: Leuchtturm Dahmeshöved

19.7.62 Rückkehr via Hamburg und Bremen nach Osnabrück.

23 Jun – 15 Jul 1961, Sommerreise Schweiz und Oberbayern

23.6.-15.7.61: Autoreise (4 Personen) von Osnabrück in die Schweiz und nach Oberbayern, mit Touren nach Österreich

23.6.61 Von Osnabrück über Paderborn und Sennelager

1961 Burg Staufenberg
1961 Burg Staufenberg (Mini-Camera)

Hessen:

Reisenotiz EM: „fahren durch unendliche Wälder im Hessischen Land“; Marburg/Lahn (kurze Besichtigung)

Burg Staufenberg (in Staufenberg, Vorderer Vogelsberg, Kreis Gießen): Übernachtung auf der Burg (4 Personen = DM 20.00, Frühstück = DM 10.00; mit 10% für Bedienung -> Gesamtpreis DM 33.00)

24.6.61 Lollar, Giessen, mittags: Solitude mit Gamseck; Stuttgart: Bundesgartenschau; Hechingen („die Zollernstadt“) mit Hotel Brielhof am Hohenzoller, An der Bundesstraße 27.

1961 Stuttgart Bundesgartenschau
1961 Stuttgart Bundesgartenschau (Mini-Camera)

25.6.61 Bodensee, mittags Insel Reichenau; Konstanz; Zürich mit Zürichsee, Bahnhofstrasse; Zürich-Küsnacht (Hotel Sonne)

26.6.61 Zürich-Rapperswil; Schiffsfahrt Zürich – Küsnacht (SFr 1.20); Küsnacht

27.6.61 Zürich

28.6.61 Rapperswil, Liechtenstein (mit Balzers, Vaduz, Schloss Gutenberg), Feldkirch, Bludenz, Montafon, Silvretta-Hochalpenstraße, Silvretta-Plateau, Paznauental, Landeck (Hotel Sonne)

1961 Nr05a Silvretta
1961 Silvretta Pass

29.6.61 Imst, Nassereith, Fernpass, Miemingerplateau, Obsteig, Innsbruck, mittags Weerberg (mit Blick auf Karwendel), Kufstein, Nussdorf am Inn

30.6.61 Nussdorf mit Winkelwies

1.7.61 Nussdorf mit Winkelwies

2.7.61 Chiemsee

3.7.61 Autobahnsee, Brannenburg, Degerndorf

4.7.61 Achensee, Wörgl

5.7.61 Rosenheim, mit Café Schick

6.7.61 Neubeuern

7.7.61 Zell am See, mittags beim Fischerwirt

8.7.61 Autobahnsee; Inntal-Motel; Nussdorf: Staberwirt

9.7.61 „Blaue Quelle“, Erl (Passionsspiel-Ort), Tatzelwurm, Bayrisch-Zell, Hinterthiersee, Thiersee, Kiefersfelden

10.7.61 Brannenburg

11.7.61 Autobahnsee beim Inntal-Motel; Hagelschießen: „Im Inntal wurden in den 1950er Jahren nach dem Vorbild der Schweizer Hagelabwehr entsprechende Programme gestartet, obwohl Schweizer Studien keine signifikante Wirkung der Hagelabwehr durch Raketenbeschuss festgestellt hatten“, https://de.wikipedia.org/wiki/Hagelabwehr

12.7.61 Löffelalm, Redenfelden, Hechtsee, Kufstein

13.7.61 Törwang (mit Rosencafé)

Rückfahrt / Bayern und Baden-Württemberg:

14.7.61 München (mit neuen Tunnels), Ellwangen, Ansbach, Marktbreit/Main (Übernachtung im Hotel Löwen)

Bayern, Hessen, NRW, Niedersachsen:

15.7.61 Würzburg (mit Veitshöchheim), Fulda, Werratal, Weserbergland, über Detmold, Herford, Melle, Rückkehr nach Osnabrück.

31 Dez 1960, Ausflüge des Jahres 1960

31.12.1960, Ausflüge des Jahres 1960

Fotoalbum:

  • [Bad] Bentheim
  • Bielefeld, mit Burg Sparrenberg
  • Dangast
  • Groningen (11.10.1960)

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM):

  • 1.1.1960 usw. Sandkrug (19mal), inkl. 1.4. Radtouren mit Freunden; 23.7.1960 einige Pilze mitgebracht; 7.8.1960 Pilze gesucht; 21.8.1960 viele Pilze gefunden
  • 17.1.1960 Bunde
  • 14.2.1960 usw. Hundsmühlen / Wöbken (2mal)
  • 21.2.1960 usw. Bremen (10mal), inkl. 30.4.1960 Friedhof Riensberg; 30.6.1960 zum Ottilien-Haus am Osterdeich, Neue Vahr besichtigt; Vegesack
  • 13.3.1960 usw. Brake (4mal)
  • 3.4.1960 über Bremen nach Vegesack, Knoops Park in St. Magnus besichtigt
  • 10.4.1960 usw. Thülsfelder Talsperre (2mal), inkl. 10.4.1960 über Littel, Garrel (Waldspaziergang), 26.6. 1960 mit Schlauchboot
  • 14.4.1960 usw. Stenum (3mal), inkl. 14.4.1960 bei Backenköhler Abend gegessen, 8.5.1960 dann nach [Limmer?], Waldspaziergang gemacht; 3.7.1960 in [Wüsting-]Holle zum Huntedeich
  • 16.4.1960 (Ostersamstag) um 10 hrs abgefahren über Bremen, Ritterhude, Osterholz-Scharmbeck, Stade ins Alte Land, vor Jork an die Elbe gefahren, in Lühe Kohrs [Cohrs] Fährhaus gegessen, dann Jork, Zeven, Buxtehude, Lilienthal, Bremen zurück, die Bäume blühen noch nicht, aber eine wunderschöne Landschaft u. in Lühe reger Schiffsverkehr, Wetter: Schauerneigung, aber wunderbare Beleuchtung
  • 17.4.1960 Neuharlingersiel
  • 20.4.1960 Unspezifisch: Radtour mit Freunden
  • 12.5.1960 Westerstede
  • 14.5.1960 (Nähe von Linswege)
  • 12.6.1960 Wildeshausen, über Harpstedt, Ahlhorn zurück
  • 17.6.1960 über Farge nach Hüttenbusch, über Bremen zurück
  • 2.7.1960 [Bad] Zwischenahn
  • 6.7.1960 Kloster Blankenburg, Deichspaziergang
  • 24.7.1960 Dangast, kühl, sonnig, windig, Fam. Fehr gebadet, Schlauchboot
  • 3.8.1960 usw. Osnabrück (2mal), inkl. 3.8.1960 mit Weiterfahrt nach [Bad] Bentheim zu Karl May Festspielen; 29.12.1960 Wohnungsbesichtigung
  • 23.9.1960 Unspezifisch: Wandertag
  • 11.10.1960 Groningen (NL), abends Bunde
  • 16.11.1960 Jaderberg

Insgesamt 57 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.112 Harpstedt … Reste einer … Burganlage, deren Graft und Wassermühle … von der Delme gespeist werden …
  • p.56 Kloster Blankenburg, 1294 von 5 Rittern für Dominikanernonnen … gestiftet …heute Lungenheilstätte … und Altersheim … Huntedeich …
  • p.56 Wüsting … Ausflüge: … 2. Reiherholz … (… vom Waldrand Blick auf Oldenburg). Reich an Bickbeeren, jährlich über 4000 Pflücker. 3. Holle, einsam in der Huntemarsch gelegen, von holländischen Siedlern vor 1200 gegründet …

Ortsinfo (Stand 2020) (alphabetisch):

  • Ahlhorn, siehe Ausflüge 1956
  • Altes Land, https://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Land: Teil der Elbmarsch südlich der Elbe in Hamburg und in Niedersachsen … Der Name … geht auf die Kolonisierung durch niederländische Kolonisten zwischen 1130 und 1230 zurück … entlang des Elbufers in drei „Meilen“ gegliedert, die … die Besiedlungsgeschichte widerspiegeln: Die Erste Meile, zwischen den Flüssen Schwinge und Lühe, … um 1140 eingedeicht und besiedelt. Die Zweite Meile … das östlich davon gelegene Gebiet zwischen Lühe und Este, dessen Eindeichung Ende des 12. Jahrhunderts abgeschlossen war. Die Eindeichung der Dritten Meile zwischen Este und Süderelbe … erst Ende des 15. Jahrhunderts abgeschlossen … das größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas … die elbnahen Gebiet … umfassen den fruchtbarsten Marschboden, während sich zur Geest hin ein Moorgürtel anschließt … Marschhufendörfer, bei denen die Höfe an der Straße liegen und das Land gleich hinter den Höfen beginnt. Kennzeichnend sind reich verzierte Bauernhäuser sowie … die typischen Prunkpforten … Erstmals … erwähnt wird der Obstanbau an der Niederelbe im Stadtbuch von Stade … 1312 …
  • [Bad] Bentheim, https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Bentheim: Stadt und … Kurort im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen … staatlich anerkanntes Thermalsole- und Schwefelheilbad … Burg Bentheim, https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Bentheim: … eine der größten und schönsten Burganlagen Nordwestdeutschlands … steht auf einem großen Felsen aus Bentheimer Sandstein … der letzte Ausläufer des Teutoburger Waldes … – Bentheimer Freilichtspiele, https://de.wikipedia.org/wiki/Freilichtspiele_Bad_Bentheim: Die Bühne ist in einem alten Steinbruch für Bentheimer Sandstein errichtet … bieten ein See, Ruinen, Höhlen, steile Felswände und ein Wäldchen eine mittelalterliche, vielseitig einsetzbare Kulisse … [Inszenierung 1960: Der Schatz im Silbersee] [Hydrogeogr.: wohl Vechte -> IJsselmeer]
  • [Bad] Zwischenahn, siehe Ausflüge 1952
  • Bielefeld
  • Blumenthal/Farge, siehe Ausflüge 1956
  • Brake, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952; „Ottilie“, https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/tag-des-bieres-ottilie-hoffmann-100.html: … [Ottilie Hoffmann] Nach dem Erfolg des alkoholfreien Imbisses im Bürgerpark gründete Hoffmann 1891 … den “Bremer Mäßigkeitsverein” … 1900 gründete Hoffmann zusätzlich einen Abstinenzverein, den “Deutschen Bund abstinenter Frauen” … Hoffmann … war vor allem auch Frauenrechtlerin. In Bremen organisierte sie … Volksunterhaltungsabende … Ab 1893 etablierte sie neun alkoholfreie Speisehäuser und sogenannte “Milchhäuschen” für Arbeiter … 1910 wurde das Ottilie-Hoffmann-Haus im Faulenquartier eröffnet … Weitere Ottilie-Hoffmann-Häuser folgten und immer häufiger hieß es bei den Bürgern der Stadt “Wir gehen nach Ottilie” … – Die Vahr, https://de.wikipedia.org/wiki/Vahr: Stadtteil von Bremen … in der Architekturgeschichte der deutschen Nachkriegszeit … durch seine Neubauvorhaben bekannt … Die Vahr wurde 1959 als neuer Stadtteil gegründet, mit den drei … neuen Ortsteilen Gartenstadt Vahr, Neue Vahr Nord und Neue Vahr Süd … die Neue Vahr Süd seit 1971 in zwei kleinere Ortsteile aufgeteilt … Neue Vahr Südost … 60 Meter hohe Aalto-Hochhaus …, das 22 Stockwerke besitzt und unter Denkmalschutz steht …
  • Bunde, siehe Ausflüge 1955
  • Buxtehude, https://de.wikipedia.org/wiki/Buxtehude: selbständige Gemeinde … im Landkreis Stade in Niedersachsen … in der Metropolregion Hamburg … In der … Gemarkung Ovelgönne fand man 1952 den Spitzwecken von Ovelgönne … Teil eines aus der Vorrömischen Eisenzeit stammenden Brötchens … Hude-Orte bilden eine Gruppe von Ortsnamen … sind in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg, Niedersachsen, in den Niederlanden (-hijde) und in England (-hithe) verbreitet … Das Märchen vom Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel von Dr. Wilhelm Schröder (aufgenommen in die Sammlung … der Brüder Grimm) spielt in Buxtehude (obwohl Schröder es ursprünglich in dem ähnlich klingenden Ort Bexhövede hörte). Hase und Igel gehören … zu den Wahrzeichen der Stadt und sind ihre Maskottchen … [Hydrogeogr.: Este -> Elbe]
  • Dangast, siehe Ausflüge 1954
  • Elbe, https://de.wikipedia.org/wiki/Elbe: mitteleuropäischer Strom, der in Tschechien entspringt … Unterelbe (auch Tideelbe) … bezeichnet im weiteren Sinne den gezeitenabhängigen Abschnitt des Flusses, das Elbeästuar, … heutzutage ab dem Wehr in Geesthacht. Im engeren Sinne ist es die Untere Tideelbe, ab der Aufteilung in Norder- und Süderelbe in Hamburg … Das Ästuar hat stromab der Staustufe Geesthacht bis zum Mühlenberger Loch eine Breite zwischen 300 und 500 m … und vom Mühlenberger Loch bis Brunsbüttel zwischen 1 und 2,5 km … Im Tidenstau am Übergang von Mittel- und Unterelbe hat sich ein Binnendelta gebildet, in dem heute der weitverzweigte Hamburger Hafen liegt …
  • Garrel, https://de.wikipedia.org/wiki/Garrel: Gemeinde im Landkreis Cloppenburg … In unmittelbarer Nähe befindet sich die Thülsfelder Talsperre und der Naturpark Wildeshauser Geest … [Hydrogeogr.: Vehne -> Aue -> … -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Groningen (NL), https://de.wikipedia.org/wiki/Groningen: in alten hochdeutschen Dokumenten: Gröningen … Hauptstadt der Provinz Groningen … liegt an den Kanälen Winschoterdiep, Nord-Willemskanal, Van Starkenborghkanaal und am Eemskanaal … Die Innenstadt ist … sehr kompakt bebaut … Im Zweiten Weltkrieg wurde Groningen im Mai 1940 … von deutschen Truppen besetzt … 3300 Einwohner kamen im Krieg unmittelbar zu Tode, darunter 2800 jüdische Bürger Groningens … Martinikerk (Martinikirche) am „Grote Markt“, älteste und größte Kirche der Stadt, mit dem Martinitoren (Martiniturm) an der Westseite … [bis] 1482 aus Bentheimer Sandstein errichtet … Orgel von Arp Schnitger … 1692 installiert … [Hydrogeogr.: Hunze, https://de.wikipedia.org/wiki/Hunze: … Seit einigen Jahren wird der U-Ring aus Winschoterdiep und Eemskanaal … in beiden Richtungen zur Emsmündung hin entwässert. So gehört die Hunze heutzutage künstlicherweise zum Flusssystem der Ems]
  • Harpstedt, https://de.wikipedia.org/wiki/Harpstedt: … Gemeinde im … Landkreis Oldenburg … Erholungsort im Zentrum des Naturparkes Wildeshauser Geest. Durch Harpstedt fließen die Delme … Im Norden liegt der Ortsteil Klein Amerika mit der Ozeanbrücke über die Delme … Ozeanbrücke, https://de.wikipedia.org/wiki/Ozeanbr%C3%BCcke: Der Vorläufer … war ein einfacher Steg … 1925 … errichtet … In Anlehnung an den Weg nach … Amerika … Ozeanbrücke genannt … 1967 … durch eine richtige Brücke ersetzt … Amtshof … als schlichter Fachwerkbau 1741–1744 auf den Fundamenten des abgebrochenen Wasserschlosses der Grafen von Delmenhorst errichtet … vom ehemaligen Burggraben umgeben … Harpstedter Niederungsburg, https://de.wikipedia.org/wiki/Harpstedter_Niederungsburg: eine vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert errichtete Wallburg … [Hydrogeogr.: Delme -> Ochtum -> Weser]
  • Hundsmühlen / Wöbken, siehe Ausflüge 1955
  • Hüttenbusch, siehe Ausflüge 1957
  • Jaderberg, siehe Ausflüge 1953
  • Jork, https://de.wikipedia.org/wiki/Jork: Gemeinde … im Landkreis Stade … und das Zentrum des Alten Landes … 1221 urkundlich erwähnt … 1776 heirateten in Jork … Gotthold Ephraim Lessing und Eva König … [Hydrogeogr.: wohl Jorker Hauptwettern -> Elbe]
  • , https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Blankenburg: ein ehemaliges Dominikanerinnen-Kloster nahe der Hunte am östlichen Stadtrand von Oldenburg … Ende des 13. Jahrhunderts gegründet, 1577 … säkularisiert … danach eine wechselvolle Nutzungsgeschichte … Haupthaus von 1294 … Brauhaus (1623) … Kloster Blankenburg bildet gemeinsam mit dem Stadtteil Neuenwege den Oldenburgischen Stadtbezirk 8 … Während der Zeit des Nationalsozialismus … gezielte Tötungen geistig behinderter Kinder … sowie Euthanasieverbrechen und Zwangssterilisation … Nach dem Zweiten Weltkrieg … zunächst als Tuberkulose-Krankenhaus genutzt … Auf dem Freigelände … seit 2008 „interkulturelle Gärten“ … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Lilienthal, https://de.wikipedia.org/wiki/Lilienthal: Gemeinde im Landkreis Osterholz … grenzt unmittelbar an … Bremen … am Rande des … Teufelsmoores … Der Bremer Bischof und erste Hamburger Erzbischof Ansgar … ließ 865 auf dem kleinen Geesthügel der heutigen St.-Jürgens-Kirche eine steinerne Wegkapelle errichten … Die Erschließung des Sankt-Jürgenslandes im Westen des heutigen Gemeindegebietes durch holländische Siedler (Hollerkolonisation) begann 1106 … Der Ort Lilienthal … geht auf die Gründung des Klosters Lilienthal …zurück. Unter dem Namen Sancta Maria in Valle Liliorum … begann 1232 der Bau des Nonnenklosters, das dem Zisterzienserorden angegliedert und 1264 geweiht wurde … Astronomie in Lilienthal … 1782 bezog der Amtmann Johann Hieronymus Schroeter den Amtshof … errichtete in Lilienthal im Garten seines Amtshauses eine Sternwarte … wurde in den folgenden Jahren zu dem am besten ausgerüsteten Observatorium der Welt … erlangte Lilienthal Berühmtheit und wurde von Astronomen, hohen Staatsbeamten und Militärs zahlreicher Staaten besucht. Schroeter … gründete … am 21. September 1800 in Lilienthal die Astronomische Gesellschaft, die erste astronomische Vereinigung der Welt … [Hydrogeogr.: Wörpe -> Wümme -> Lesum -> Weser]
  • Linswege, siehe Ausflüge 1958
  • Littel, https://de.wikipedia.org/wiki/Littel: das oldenburgische „Geestdorf am Vehnemoor“ … ein Ortsteil der Gemeinde Wardenburg südlich von Oldenburg … in der Letheniederung … Die ältesten Hinweise … aus dem 14. Jahrhundert … [Hydrogeogr.: Lethe -> Hunte -> Weser]
  • Lühe, https://de.wikipedia.org/wiki/Samtgemeinde_L%C3%BChe: im Landkreis Stade … Mühle Venti Amica, eine Holländer-Galerie-Windmühle in Hollern-Twielenfleth…. Schifffahrtsmuseum im Alten Leuchtturm in Hollern-Twielenfleth … Möglichkeit, mit der Lühe-Schulau-Fähre, die nur Personen und Fahrräder transportiert, auf die andere Seite der Elbe u. a. nach Wedel … zu gelangen.
  • Neuharlingersiel, siehe Ausflüge 1954
  • Osnabrück, https://de.wikipedia.org/wiki/Osnabr%C3%BCck: (… lateinisch Ansibarium) … kreisfreie Stadt … Gründung … an einem Knotenpunkt alter Handelsstraßen … Im Mittelalter … Prinzipalstadt des westfälischen Quartiers der Hanse … gemeinsam mit … Münster … Ort der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens von 1648 … Laut eigener Aussage gilt in Osnabrück noch heute … der Leitsatz „Frieden als Aufgabe – dem Frieden verpflichtet“, der das kulturelle und politische Leben in der Stadt bestimme … bundesweit die einzige Großstadt, die in einem Naturpark liegt: … Natur- und Geopark TERRA.vita … Osnabrücker Hügelland, das im Norden durch das Wiehengebirge und im Süden durch den Teutoburger Wald begrenzt wird …Vielzahl von Erhebungen … Die höchste ist der Piesberg mit 188 Metern … Hauptgewässer … die Hase samt den Nebenflüssen Belmer Bach, Nette und Düte … Kathedrale Dom St. Peter … Rathaus des Westfälischen Friedens … viele Gebäude des Klassizismus … zudem Gebäude des Rokoko … um die 150 romanische und gotische Steinwerke … mehr als in jeder anderen Stadt Deutschlands. Steinwerke, https://de.wikipedia.org/wiki/Steinwerk: Grundriss … gedrungen rechteckig … meist mehrgeschossig … oft mit einem überwölbten Obergeschoss … so gebaut und befestigt, dass sie gut gegen Angriffe verteidigt werden konnten … verfügen regelmäßig über einen hochgelegenen, verteidigbaren Eingang … Ein das Stadtbild … bis heute prägendes Steinwerk mit Palas ist der Ledenhof … Steinwerke in ihrer ursprünglichen massiven Bauweise wurden bis ins 16. Jahrhundert gebaut … [Hydrogeogr.: Hase -> Ems]
  • Osterholz-Scharmbeck, https://de.wikipedia.org/wiki/Osterholz-Scharmbeck: Kreisstadt des Landkreises Osterholz in Niedersachsen … nordnordöstlich von Bremen nahe der Hamme … Die Siedlungsgeschichte des Gebietes geht bis in die Jungsteinzeit zurück … im Rahmen des … bis 2009 laufenden … Projekts Hammeniederung mehrere Aussichtstürme bzw. -Punkte angelegt … Einblick in die Landschaft … Die drei Bauwerke bei Osterholz-Scharmbeck wurden 2012 als Aussichten im Teufelsmoor mit dem niedersächsischen Architektenpreis BDA ausgezeichnet … [Hydrogeogr.: Hamme -> Lesum -> Weser]
  • Ritterhude, https://de.wikipedia.org/wiki/Ritterhude: Gemeinde im Landkreis Osterholz … Hamme- und Wümme-Niederung … 1182 … als Hude … erstmals … erwähnt … Hude-Orte … Im Zentrum … Gebäude in Backsteinarchitektur …, welche von den in Ritterhude gebürtigen und Ende des 19. Jahrhunderts in die USA ausgewanderten Gebrüdern Ries gestiftet wurden … Turnhalle … Apotheke …  Rathaus … Pfarrhaus … Ries-Schule … und … Post … [Hydrogeogr.: Hamme & Wümme -> Lesum -> Weser]
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • St. Magnus, Ortsteil von Burglesum (= Stadtteil von Bremen), https://de.wikipedia.org/wiki/Burglesum#St._Magnus: durchgrünter und ruhiger Wohnstandort an der Lesum. Knoops Park, https://de.wikipedia.org/wiki/Knoops_Park: benannt nach dem Bremer Kaufmann Ludwig Knoop (1821–1894) … Aussichtspunkte am hoch gelegenen Lesumhang … boten einen unvergleichlichen Blick über den Fluss und das Werderland nach Bremen sowie ins Oldenburger Land. Dieser ist heute … teilweise beeinträchtigt, aber immer noch sehenswert … 1936 ging der Park in den Besitz der Gemeinde Lesum über und wurde durch den Gartenarchitekten Christian Roselius (1871–1945) in eine öffentliche Parkanlage umgewandelt … [Hydrogeogr.: Lesum -> Weser]
  • Stade, https://de.wikipedia.org/wiki/Stade: Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen … gehört zur Metropolregion Hamburg. Durch das Stadtgebiet fließt die Schwinge … historische Zentrum … auf der Schwingeinsel … vom Burggraben umgeben … aus der Altsteinzeit … archäologische Funde … Um 650 n. Chr. … befestigte Siedlung mit Schiffslände. Sie lag ca. 4 km südwestlich der heutigen Altstadt (bei Groß Thun) … früher irrtümlich als Schwedenschanze bezeichnet. Hier wurde eine Burganlage errichtet, welche … um 800 aus unbekannten Gründen aufgegeben … Altstadt mit Fachwerkhäusern, die meisten … aus dem 17. Jahrhundert … Ratskeller … erstmals … 1305 … als … Schänke erwähnt … gehört damit zu den ältesten Ratskellern Deutschlands … Hansehafen … Schwedenspeicher von 1705 … Die Löwenapotheke …1655 … verfügt noch über eine Offizineinrichtung aus Mahagoni von 1867 … [Hydrogeogr.: Schwinge -> Elbe]
  • Stenum, siehe Ausflüge 1959
  • Thülsfelder Talsperre, siehe Ausflüge 1958
  • Vegesack, siehe Ausflüge 1956
  • Westerstede, siehe Ausflüge 1955
  • Wildeshausen, https://de.wikipedia.org/wiki/Wildeshausen: Kreisstadt des niedersächsischen Landkreises Oldenburg … inmitten des Naturparks Wildeshauser Geest an der Hunte … in der Metropolregion Nordwest … Die Umgebung von Wildeshausen wird … „Quadratmeile der Vorgeschichte“ genannt. Die Kleinenkneter Steine, die Visbeker Braut, das Pestruper Gräberfeld und andere … Grabanlagen … weisen auf eine frühe Besiedlung der Region hin … in den 1230er Jahren von Propst und Graf zur Stadt erhoben … die älteste Stadt im Oldenburger Land … von 1916 an … Luftschiffhafen … 1988: Die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg zog … nach Wildeshausen … Remter [Refectorium] … aus dem 10. Jahrhundert … älteste Bauwerk Wildeshausens … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Wüsting[-Holle],https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCsting: Wüsting ist eine ehemalige Gemeinde, die heute den Westteil der Einheitsgemeinde Hude (Oldenburg) im … Landkreis Oldenburg bildet … Der Ursprung Wüstings ist die frühere Gemeinde Holle, die 1277 erstmals urkundlich erwähnt wurde … Der Verlauf der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg markiert in etwa den Verlauf der Grenze zwischen der Wesermarsch im Norden und der Wildeshauser Geest im Süden … Vielfalt an Kulturlandschaften … im Norden die Marschhufensiedlungen wie Holle … mit ihren Grünlandflächen und Wassergräben … im Süden ausgedehnte, kultivierte Moorflächen wie in Tweelbäke oder auch typische Geestsiedlungen … [Hydrogeogr.: Blankenburger Sieltief? -> Hunte -> Weser]
  • Zeven, https://de.wikipedia.org/wiki/Zeven: Stadt im Landkreis Rotenburg (Wümme) … in der Mitte des Städtedreiecks Bremerhaven, Bremen und Hamburg … in der Zevener Geest … von der Mehde-Aue durchflossen, die … in die Oste mündet … Zahlreiche Bodenfunde … und mehr als 30 stein- und bronzezeitliche Hügelgräber belegen, dass die Besiedlung … bis in die Vorgeschichte zurückreicht. Erstmals … erwähnt … 986 … [Hydrogeogr.: Mehde-Aue -> Oste -> Elbe]

24 May – 2 Jun 1960, Klassenfahrt nach Juist

24.5.-2.6.1960 Klassenfahrt nach Juist

Altes Gymnasium, Oldenburg; Klassen 7g mit Dr. Hanken und Hrn. Hausschild sowie Klasse 7o mit Hrn. Futterlieb und Hrn. Linkerhägner.

  • Dienstag, den 24. Mai: … um 6 Uhr 20 fuhr der Zug ab … kamen … bei strömendem Regen in Norddeich an … Kurz nach der Abfahrt um 10 Uhr 15 zogen wir uns ins Innere des Schiffes zurück. Lange konnten wir den Rauch der Zigaretten und Zigarren der … Fahrgäste aber nicht aushalten … Als wir um 11 Uhr 20 anlegten, hatte der Regen aufgehört … Verladen des Gepäcks in die kleine Inselbahn … und ab ging die Fahrt durch das Watt … verluden das Gepäck auf einen Pferdewagen … erreichten … die Jugendherberge … wanderten ins Dorf …
  • Mittwoch, den 25. Mai: … wanderten … zum Naturschutzgebiet um den Hammer See [Hammersee] … ein eigenartiger, noch gar nicht alter See … Vor ca. 100 Jahren wurde die Insel … durch die Gewalt des Meeres und der Stürme auseinandergerissen … Den Zwischenraum konnte man nur bei Ebbe durchqueren. Vor ungefähr 30 Jahren gefiel … dieses den Bewohnern … nicht mehr. Sie verbanden die beiden Inseln durch einen Wall an der Südseite … an der Nordseite einen ähnlichen Wall … entstandene See … Salzwasser … nach und nach durch Regenwasser ersetzt … Dieser auf den ostfriesischen Inseln einmalige See ist … im Begriff, zu verlanden … wird … in 10-20 Jahren vollkommen verschwunden sein … gingen wir weiter … Dühnen …  Sanddorn … [Nachmittag] … übten unter der Leitung von Dr. Hanken einen lateinischen Kanon ein …
  • Donnerstag, denn 26. Mai: Nach dem Aufstehen … musste unsere Gruppe Kartoffeln „picken“ … Schach, Roulett und Tip-Kick … Handball … bauten wir weiter an unseren [Sand-]Burgen … suchten für unsere Burg Muscheln … fanden Holz aus China, aus Singapore, aus Marocco … ein „Verzeichnis der Leuchtfeuer der Ostsee“ …
  • Freitag, den 27. Mai: … hatten wir Tischdienst … badete ich zum ersten Mal auf Juist … Wir versuchten, das Ostende der Insel zu erobern. Unser Weg führte uns zunächst durch das Dorf, hinter dem wir nach rechts abbogen … Die Landschaft war sehr schön, aber mich störte, dass wir … zehn tote Vögel und zwei tote Hasen fanden … kamen wir an den kleinen Flugplatz der Insel … Strand … die ziemlich seltenen „Schwert- oder Säbelscheide-Muscheln“ fanden wir in rauhen Mengen …
  • Sonnabend, den 28. Mai: …Um 4 Uhr besichtigten die Preisrichter die Burgen … Den 1. [Siegern] wurde … ein Stoffabzeichen von Juist überreicht. Die 2. bekamen eine Anstecknadel …
  • Sonntag, den 29. Mai: … Bedingungen zu einem neuen Wettbewerb … Erstens: Jede Gruppe musste eine oder mehrere Vogelfedern suchen … Zweitens: Das gleiche mit einem toten oder lebendigen Tier. Drittens: Man musste interessantes Strandgut sammeln, und … viertens: Jede Gruppe musste ein Lied singen … wurde gemeinsam gesungen, bis die Sieger errechnet waren …
  • Montag, den 30. Mai: … versuchten wir, zum Westende der Insel zu kommen … am Hammersee vorbei bis an das Ende des Naturschutz-Gebiets. Dort mussten wir leider wegen Zeitmangel umkehren … der „Große bunte Abend der Klassen 7o und 7g“ … schade, dass unser Quiz, für den wir … Preise gekauft hatten, ausfiel. Auch unseren Kanon, den wir … eingeübt hatten, trugen wir nicht vor. Unser Lehrer meinte, das kirchliche Lied passe nicht hierher …
  • Dienstag, den 31. Mai: … zu einem Dünengebiet hinter dem Dorf … Grenzen des Spielfelds … Bedingungen zu dem Geländespiel …, das wir gegen die 7o austragen sollten … würde die 7o … versuchen einen Sperriegel zu bilden, der uns hindern sollte, uns zu den nächsten Häusern durchzuschlagen, da wir dann unser Ziel erreicht hatten … … Um 2 Uhr wanderten wir zum Westende der Insel … liefen … [wir zu dritt] … zum westlichsten Zipfel der Insel … sanken … mitunter fast 15 cm in den weichen feuchten Sand ein … Bald hatten wir … [die anderen] wieder eingeholt und gingen mit ihnen zur „Domäne Bill“. Dort bekam jeder ein Glas Milch … wählten den an der „Grodenkante“ entlangführenden Weg … viele … Entwässerungsgräben …
  • Mittwoch, den 1. Juni: … Wattwanderung … Stellenweise sanken wir 30 cm tief … ein. Wir fanden den Wattwurm, Sandklaffmuscheln, Seeigel und vieles andere …
  • Donnerstag, den 2. Juni: … [Rückfahrt:] dasselbe Schiff wie auf der Hinfahrt, Frisia X …

31 Dez 1959, Ausflüge des Jahres 1959

31.12.1959, Ausflüge des Jahres 1959

Fotoalbum:

  • Hümmling (Himmelfahrt 1959)
  • Neuharlingersiel (Sommer 1959)
  • Dangast (Sommer 1959)
  • Weser (Sommer 1959)

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM)

  • 1.1.1959 usw. Sandkrug (21mal), inkl. 10.1.1959 Rodeln; 28.3.1959 Ostereier-Suchen; 6.9.1959 Pilze gesucht, schwache Beute! 12.9.1959 in Sandhatten eingeladen
  • 4.1.1959 usw. Brake (4mal)
  • 7.1.1959 usw. Bremen (3mal), 7.1.1959 Skiausrüstungen eingekauft; 21.10.1959 Freimarkt
  • 30.3.1959 um 14 hrs zur Geniusbank hinter W[ilhelms]haven
  • 12.4.1959 usw. [Bad] Zwischenahn (2mal), 12.4.1959 im Spieker zu Abend gegessen
  • 19.4.1959 Neuharlingersiel, sehr stürmisch, aber herrliche Sicht und Himmel
  • 1.5.1959 nach Linswege zur Rhododendronblüte, in Rastede Kaffee getrunken
  • 3.5.1959 ins Rheiderland zur Tulpenblüte, anschließend in Bunde
  • 7.5.1959 (Himmelfahrt) Friesoythe, Hüvener Mühle, besonders schön, Sögel Mittag gegessen, Clemenswerth besichtigt, über Surwold (Waldspaziergang), Kü[sten]ka[nal] – [Hümmling]
  • [20.5.-12.6.1959 EM in Hamburg] / keine Notizen zu OL
  • 13.6.1959 Thülsfelder Talsperre, mit Schlauchboot
  • 14.6.1959 nach Stenum, Waldspaziergang nach Schierbrok, Backenköhler Kaffee getrunken
  • 17.6.1959 Glaner Braut
  • 21.6.1959 usw. Dangast (3mal)
  • 22.7.1959 Carolinensiel
  • 13.9.1959 Hüttenbusch

Insgesamt 41 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.61 Rastede … Luftkurort … während des Sommers starker Fremdenverkehr. 7 Gärtnereien … 1336 … eine Abschrift des ‚Sachsenspiegels‘ … gehört dem Erbgroßherzog von Oldenburg … Graf Anton Günther lässt … ein ‚Lusthaus‘ errichten …
  • p.87 Sandhatten …Wer auf der Hauptstraße von Sandhatten nach Kirchhatten bleibt, genießt etwa in der Mitte des Weges einen wunderschönen Blick auf die Osenberge und Oldenburg (Türme der Stadt deutlich erkennbar) …
  • p.103 Stenum … Oberhalb des Dorfes Sandhügel, Aussicht auf Dorf und Holz, Weserniederung und … bis nach Bremen hin …

Ortsinfo (Stand 2020) (alphabetisch):

  • [Bad] Zwischenahn, siehe Ausflüge 1952
  • Brake, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Bunde, siehe Ausflüge 1955
  • Carolinensiel, https://de.wikipedia.org/wiki/Carolinensiel: Stadtteil von Wittmund im gleichnamigen Landkreis … Namensgeberin des 1730 gegründeten Sielortes und Fischerdorfes war die Gemahlin Sophie Caroline des Ortsgründers Georg Albrecht von Ostfriesland … Harlebucht … Um 1500 begann … Landgewinnung durch Eindeichung … Zur Vermeidung von Konflikten … einigten sich … 1666 Fürstin Christine Charlotte von Ostfriesland und der Herr von Jever, Graf Anton Günther von Oldenburg, auf die zukünftige Grenze. Vom Treffpunkt der ostfriesischen und jeverschen Deiche … südöstlich von Carolinensiel zog man auf der Seekarte mit goldener Tinte eine Linie bis zu einem Punkt genau zwischen den Inseln Spiekeroog und Wangerooge. Die „Goldene Linie“ ist heute noch die Grenze zwischen dem … Landkreis Wittmund und dem Landkreis Friesland … 1806 … Die von Frankreich erlassene Kontinental­sperre untersagte den Handel mit Großbritannien … blühte der Schmuggel mit Tee, ein für Ostfriesen wichtiges Lebensmittel … Um 1860 … hier … 40 Kapitäne mit … 59 Schiffen … zwei Werften … Das Deutsche Sielhafenmuseum … Zur Ausstellung gehören auch die Hafenapotheke, ein ehemaliger Kaufmannsladen und eine Seemannskneipe … [Hydrogeogr.: Harle -> Nordsee]
  • Clemenswerth, https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Clemenswerth: … für Clemens August I. von Bayern errichtetes Jagdschloss in der Nähe des emsländischen Sögel … Die aus einem zentralen Hauptschloss und acht Pavillons bestehende Anlage gehört zu den Hauptwerken des westfälisch geprägten Barock … beherbergen das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth … Das zentrale Schloss steht inmitten eines großen Jagdsterns … Der Buchenwald reicht … bis an die Seitenwände der Pavillons heran … drei durch Gräben verbundene Teiche. Nördlich des Kapuzinerklosters liegt … der barocke Klostergarten, der mit geschnittenen Taxus- und Buxus-Gehölzen seit dem 18. Jahrhundert fast unverändert erhalten ist … [Hydrogeogr.: siehe Sögel]
  • Dangast, siehe Ausflüge 1954
  • Friesoythe, siehe Ausflüge 1955
  • Glane mit Glaner Braut, siehe Ausflüge 1953
  • Hümmling, https://de.m.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCmmling: bis zu 73 m hohe Grundmoränenlandschaft (Geest) des Norddeutschen Tieflandes … im Landkreis Emsland … Fließgewässer … zur … Ems … in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Ems-Hunte-Geest (Nr. 59), in der Haupteinheit Sögeler Geest (Hümmling) (592) …
  • Hüttenbusch, siehe Ausflüge 1957
  • Hüvener Mühle, https://de.m.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCvener_M%C3%BChle: eine der letzten komplett erhaltenen kombinierten Wind- und Wassermühlen Europas … im Landkreis Emsland … am Fluss Mittelradde … südsüdöstlich der Ortschaft Hüven … eine auf die Wassermühle aufzubauende Windmühle … ließ sich bei Bedarf über eine Kupplung zuschalten: eine … in Niedersachsen noch nie angewandte Bauart von Mühlen … 1852 … konnte die Mühle in ihrer heute noch bestehenden Form in Betrieb gehen. Bei ausreichendem Wasserstand mahlte der Müller das Getreide weiterhin mit Wasserkraft; sank der Wasserstand, konnte er auch die Windkraft nutzen … 1955 erwarb der Heimatverein Aschendorf-Hümmling die Mühle und setzte sie in den kommenden zwei Jahren grundlegend instand …  Die Mühle in ihrem heutigen Zustand … äußerlich … im einheitlichen Baustil, jedoch mit Bauteilen aus den vier verschiedenen Bauphasen …: die tragende Konstruktion der Wassermühle und große Teile der Mühlentechnik … von 1801, die Windmühle von 1850/51 … Details wie die wasserseitige Ausfachung des Gebälks … stammen von der ersten Restaurierung 1957 … die zusätzlichen tragenden Bauteile im Fundament, aber auch das Wasserrad und Wehr der Wasser- sowie Galerie und Steert der Windmühle sind Neubauten aus dem Jahr 2005 … [Hydrogeogr.: Mittelradde -> Hase -> Ems]
  • Linswege, siehe Ausflüge 1958
  • Neuharlingersiel, siehe Ausflüge 1954
  • Rastede, https://de.wikipedia.org/wiki/Rastede: Gemeinde im Landkreis Ammerland … am Ostrand der Oldenburger Geest, die auf dem Gemeindegebiet in die Wesermarsch übergeht … 1059 … Kirchengründung …1091 … Benediktiner-Kloster … Rastede hatte in dieser Zeit eine herausragende Stellung in der Region … Kloster Rastede wurde … zu einem geistigen Zentrum in Norddeutschland … Rastede lag an der Friesischen Heerstraße … Militär- und Handelsweg zwischen Bremen und Friesland … In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts baute Graf Anton Günther die säkularisierte Anlage zu seiner gräflichen Sommerresidenz mit Jagdschloss und Pferdeställen um … 1918 … auch in Oldenburg die Monarchie abgeschafft. Großherzog Friedrich August … machte seine Sommerresidenz in Rastede zu seinem ständigen Wohnsitz … um die Wende … zum 20. Jahrhundert entstanden viele … Oldenburger Hundehütten, ein populärer Haustyp des bürgerlichen Wohnens, die noch heute das Ortsbild … prägen … Schloss Rastede, https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rastede: war für lange Zeit die Residenz der Grafen und Großherzöge des Hauses Oldenburg … noch heute in Familienbesitz beispielhaft für den Oldenburger Klassizismus, der durch den Herzog Peter Friedrich Ludwig nach Oldenburg gebracht wurde … wichtigste Profanbau im Ammerland … inmitten einer Parklandschaft im englischen Stil … [Hydrogeogr.: Rasteder Bäke -> Jade -> Jadebusen -> Nordsee; Jade, https://de.wikipedia.org/wiki/Jade_(Fluss): eine der Quellen befindet sich mitten im Schlosspark von Rastede …]
  • Rheiderland, https://de.wikipedia.org/wiki/Rheiderland: Landstrich in Deutschland und den Niederlanden zwischen Ems und Dollart. Der deutsche Teil … liegt in Ostfriesland, westlich der Ems. Der niederländische Teil … liegt in der niederländischen Provinz Groningen …
  • Sandhatten, https://de.wikipedia.org/wiki/Sandhatten: Ortsteil der Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg … Im Nordwesten grenzen das Barneführer Holz und die Osenberge an den Ort … Das Gebiet war … schon in der Jungsteinzeit besiedelt … Großsteingrab Steenberg … Der Sandhatter Verein SV Murmel 011 war 2015 Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Murmelspiel … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Schierbrok: selbständige Bauerschaft in der Gemeinde Ganderkesee, am nördlichen Rand der Wildeshauser Geest … [Hydrogeogr.: wohl Schierbroker Bäke -> Randgraben – > Delme -> Ochtum -> Weser]
  • Sögel, https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6gel: Gemeinde … in der Samtgemeinde Sögel im Landkreis Emsland … am Südrand des Hümmlings … um 1000 erstmals im Heberegister des Klosters Corvey erwähnt. Corvey besaß hier im 11. Jahrhundert drei tributpflichtige Höfe … Die kanadische Armee bezeichnete den Kampf um Sögel als einen der für sie schwersten und verlustreichsten während des alliierten Vormarsches in Deutschland … ab 1963 … ein zentrales Atomwaffenlager … Das Jagdschloss Clemenswerth [s. dort] ist das am besten erhaltene barocke Jagd- und Lustschloss seiner Art in Europa [Hydrogeogr.: Nordradde -> Ems]
  • Stenum, https://de.wikipedia.org/wiki/Stenum_(Ganderkesee): selbständige Bauerschaft in der Gemeinde Ganderkesee … am nördlichen Rand der Wildeshauser Geest … erste urkundliche Erwähnung … 1275 … Großsteingrab …, das vermutlich namensgebend für den Ort war (Sten-um = Stein-Heim) … eine Fachklinik für Orthopädie …, Stenumer Holz, https://de.wikipedia.org/wiki/Stenumer_Holz: … NSG WE 311 … praktisch deckungsgleich mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet … Naturdenkmäler „Grabfindlinge im Stenumer Holz“ (ND213) und „Dicke Eiche Stenum“ … [Hydrogeogr.: ?]
  • Surwold, https://de.wikipedia.org/wiki/Surwold: Gemeinde … des Landkreises Emsland … Samtgemeinde Nordhümmling… am Nordrand des Hümmling südlich des Küstenkanals … Während der Zeit des Nationalsozialismus … KZ Börgermoor, eines der Emslandlager. Bekannt … durch das Lied von den Moorsoldaten … [Hydrogeogr.:?]
  • Thülsfelder Talsperre, siehe Ausflüge 1958
  • Wilhelmshaven, https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelmshaven: kreisfreie Stadt … an der Nordwestküste des Jadebusens … gehört … zur Metropolregion Nordwest … Die Stadtgeschichte ist seit der Einweihung als „erster deutscher Kriegshafen an der Jade … 1869 eng mit der … deutschen Marine verbunden … der … größte Standort der Bundeswehr … Tiefwasserhafen mit der größten Wassertiefe in Deutschland … der größte Erdölumschlaghafen des Landes … Mit dem … 2012 eröffneten JadeWeserPort … ein tideunabhängiges Containerterminal … Standort der Jade Hochschule sowie wissenschaftlicher … des Senckenberg-Instituts für Meeresgeologie und -biologie, des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung, … des Meeresforschungsinstituts Terramare … Unter dem Stadtgebiet … der Salzstock Rüstringen … als Speicherkaverne für die Erdöllagerung genutzt … Mit dem „Jade-Vertrag“ … 1853 kaufte Preußen … vom Großherzogtum Oldenburg … Gebiet am Jadebusen zur Errichtung eines Stützpunktes für die preußische Marine … Zweitname … Schlicktau entstammt der kaiserlichen Marine, die eine Anspielung auf den Schlick des Wilhelmshavener Watts als auch das Wortende der Hauptstadt Tsingtau des ehemaligen Pachtgebietes von Kiautschou in China in einem Wort vereinigten. In Tsingtau waren zur Kolonialzeit vor allem Wilhelmshavener Marinesoldaten stationiert … Begriff Schlicktown … in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden … Seit 1992 … eine Hafenpartnerschaft … [Hydrogeogr.: Jadebusen -> Nordsee]