26 Jul – 22 Aug 1959, Sommerreise nach Oberbayern

Reise-Brevier Esso 1959 Graphik Katja Hassler
Reise-Brevier Esso 1959 Graphik Katja Hassler

26.7.-22.8.59 Autoreise (4 Personen) von Oldenburg i.O. nach Oberbayern, mit Touren nach Österreich

26.7.59 Reisenotiz EM: „½ 5 aufgestanden, wollen um 5 hrs starten aber Plattfuss, fahren um 530 hrs ab, der Wagen bleibt zwischen O[ldenburg] und Delmenhorst mehrfach stehen, endlich klappt es“

Hannover

Hessen:

Ab Bad Hersfeld: Autobahn

Bayern:

Bamberg, mit Dom und Bamberger Reiter

Forchheim

27.7.59 Nürnberg: Burg (besichtigt); Fotoserie: Dürer-Haus, Königsstraße, Lorenzkirche, Frauenkirche (mit Männleinlaufen), Mauthalle, „Schöner Brunnen“, Gänsemännchenbrunnen, Tugendbrunnen, Henkersteg und Weinstadel, Heiligengeist-Hospital

München

Nußdorf am Inn

28.7.59 Nußdorf, mit Steinbach

29.7.59 Rosenheim; Klepper Werke (besichtigt), Botanischer Garten

30.7.59 Heuberg bei Nußdorf

31.7.59 Hintersteiner See (nahe Kaisergebirge); St. Johann

1.8.59 Fuchshof und Winkelwies

2.8.59 Über Erl, Kufstein, Wörgl, Brixen nach Zell am See; mittags Thumersbach; Kaprun; zurück über Niedersill, Mittersill, Thurn, Kitzbühel, Kufstein, Kiefersfelden

3.8.59 Brannenburg, Berggasthof Schweinssteig

4.8.59 Autobahnsee

5.8.59 Bad Aibling

6.8.59 Nussdorf

7.8.59 Ammersee, Starnberger See mit Schloss Ammerland

8.8.59 Autobahnsee

9.8.59 Hechtsee, Kufstein, Erl

10.8.59 Über Kufstein, Kirchbach, Jenbach, Wörgl zum Achensee

11.8.59 Wendelstein mit Wendelsteinbahn, -haus, -kirchlein, -höhle; Sonnenobservatorium, „Beitrag zur Erhaltung der Wendelsteinwege“: Erwachsene 20 Pf., Kinder 10 Pf.

Reisenotiz EM: „Fehrs auf dem Wendelstein gefahren, zu Fuß herunter, sehr verlaufen“, Wendelstein: https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelstein_(Berg), Wendelsteinhöhle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelsteinh%C3%B6hle

Lit.: Münch, Paul (1957): Führer durch das Bayerische Inntal – mit Wanderkarten im Maßstab 1:50.000 für das Gebiet zwischen Neubeuern und Kufstein. Bergverlag Rudolf Rother, München. S. 20:  “Wendelstein (1840 m; 4-4 1/2 Stunden, oder mit der Wendelsteinbahn über Aipl-Mitteralm zur Bergstation in 70 Minuten; unvergleichlich großartige Fernsicht vom Berghotel oder Gipfel auf die gesamten Hochalpen mit Großglockner, Großvenediger, Stubaier, Karwendel, Zugspitze, im Osten bis zum Watzmann; berühmtes Sonnen-Observatorium, Sternwarte, UKW-Sender, Fernseh-Sender, beleuchtete Wendelsteinhöhle, höchstgelegenes Kirchlein Deutschlands; im Winter vielseitiges Skigebiet mit Skilift Wendelsteiner Alm, zahlreiche Abfahrtsstrecken)”

12.8.59 Nussdorf

13.8.59 Kufstein, Maria Stein (Mariastein) = Wallfahrtskirche in Tirol; Breitenbach am Inn, Stimmersee (am Fuß des Pendling)

14.8.59 Kaisertal: Österreichischer Alpenverein, Zweigstelle Kufstein – Anton Karg-Haus; Hinterbärenbad („Bergrettungs-, Hütten- und Weggroschen für Nichtmitglieder“)

15.8.59 Birkenstein, Fischbachau, Spitzingsee

16.8.59 Chiemsee (Schiffsfahrkarte Gstadt – Fraueninsel und zurück, DM 0.70); Fraueninsel mit Münster zu Frauenwörth, Klosterpforte; Chiemseer Lebkuchen; Herreninsel; Chieming; Bad Reichenhall

17.8.59 Über Rattenberg (Inn) zum Zillertal, mittags Zell am Ziller; Hintertux (Thermalbad)

18.8.59 Kranzhorn (= Grenzhorn) bestiegen (2 Personen)

19.8.59 Über Kiefersfelden nach Oberaudorf, Hechtsee

Rückfahrt:

20.8.59 München, Ansbach (Schloss-Café), Randersacker bei Würzburg

21.8.59 Würzburg mit Schloßgarten; Bad Hersfeld; Werratal; über Münden, Karlshafen, Höxter, Hameln, Diepholz, Ahlhorn zurück nach Oldenburg.

31 Dez 1958, Ausflüge des Jahres 1958

31.12.1958, Ausflüge des Jahres 1958

Fotoalbum:

  • Sandkrug / Osenberge
  • Wiesmoor
  • Hüttenbusch (Pfingsten 1958)
  • Weser (Spätsommer 1958)
  • Bensersiel / Benser Siel (Sept. 1958)

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM):

  • 2.1.1958 usw. Sandkrug (22mal), inkl. 22.1.1958 Skilaufen; 25.1.1958 Skilaufen und Rodeln; 26.1.1958 „Wintersport“ [vermutlich Sandkrug]; 10.5.1958 Radtour; 27.8.1958 Bickbeeren gepflückt; 5.9.1958 ein Familienmitglied mit Hund per Bus, andere per Rad; 7.9.1958 und 5.10.1958 Pilze gesucht
  • 9.2.1958 usw. Brake (3mal)
  • 16.2.1958 usw. Bremen (8mal) inkl. Wochenschau-Kino; 19.10.1958 Freimarkt
  • 4.5.1958 Wildeloh
  • 9.5.1958 Mein 1. Wandertag: nach Bümmerstede
  • 24.5.1958 Unspezifisch: Mitfahrt zu Bauernhöfen
  • 25.5.1958 usw. Hüttenbusch (2mal)
  • 26.5.1958 Kiesgrube Mollberg (Gemeinde Wiefelstede)
  • 4.6.1958 usw. [Bad] Zwischenahn (2mal)
  • 8.6.1958 Linswege, zur Rhododendronblüte
  • 10.6.1958 usw. Hundsmühlen (2mal)
  • 17.6.1958 Ostfriesland, Schlösser [?] und Berum, Parks und Gärten angesehen, dann Bensersiel – über Jever zurück
  • 29.6.1958 usw. an der Weser (4mal) 29.6.1958 vis à vis Farge [Blumenthal]; 1.8.1958 übergesetzt nach Farge; 31.8.1958 in der Weser gebadet; 14.9.1958 nach Farge, über Bremen abends zurück, enormer Verkehr auf den Strassen
  • 10.8.1958 Thülsfelder Talsperre
  • 16.8.1958 Dangast
  • 17.8.1958 Bensersiel, gebadet
  • 9.11.1958 Bunde; mit Abstecher nach Holland
  • 19.11.1958 sieben Berge [?]
  • 23.11.1958 Hamburg

Insgesamt 57 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.60 Bümmerstede … ein altes Dorf mit Eichenbrink [Hügel]
  • p.74 Linswege … Rhododendron von Hobbie …
  • p.140 Thülsfelder Talsperre … eingesäumt von Nadelwäldern und Heide, ein idyllisches Fleckchen Erde … Für jugendliche Wanderer Gelegenheit zum Zelten …

Ortsinfo (Stand 2020) (alphabetisch)

  • [Bad] Zwischenahn, siehe Ausflüge 1952
  • Bensersiel [Benser Siel], https://de.wikipedia.org/wiki/Bensersiel: Nordseeheilbad in Ostfriesland … Ortsteil der … Kleinstadt Esens … Seit Mai 2011 … eine zwei Kilometer lange Umgehungsstraße … Mit Urteil des Niedersächsisches Oberverwaltungsgerichts … 2013 … die beiden Bebauungspläne 72 und 72a der Straße für rechtsunwirksam erklärt, da die Entlastungsstraße in einem „faktischen Vogelschutzgebiet“ im Sinne der Vogelschutzrichtlinie verläuft … 2017 wurde die Straße wegen ihres unklaren Rechtsstatus für den Verkehr gesperrt …
  • Berum, Samtgemeinde Hage, Ostfriesland, https://de.wikipedia.org/wiki/Berum, Burg Berum, https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Berum: … Erste urkundliche Hinweise datieren die Häuptlingsburg auf das Jahr 1310 … [Hydrogeogr.: (vermutl.) Norder Tief -> Störtebeckerkanal -> Ems]
  • Blumenthal [mit Farge], siehe Ausflüge 1956
  • Brake, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Bümmerstede, Stadtteil von Oldenburg, https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCmmerstede: … Geschichte, die bis in das 7. Jahrhundert zurückgeht … Bümmersteder Fleth, ein etwa 10 Kilometer langer Wasserlauf, der von den Osenbergen bis zum Osternburger Kanal parallel zur Hunte fließt … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Bunde, mit Abstecher nach Holland; siehe Ausflüge 1955
  • Dangast, siehe Ausflüge 1954
  • Hamburg, siehe Ausflüge 1954
  • Hundsmühlen, siehe Ausflüge 1955
  • Hüttenbusch, siehe Ausflüge 1957
  • Jever, https://de.wikipedia.org/wiki/Jever: die Kreisstadt des Landkreises Friesland in Niedersachsen … auf einer weit in die Marsch reichenden flachen Geestzunge des oldenburgisch-ostfriesischen Geestrückens … Werkzeugfunde (… Feuersteindolch … Feuersteinsichel …) belegen eine Besiedlung des Jeverlandes für die jüngere Steinzeit … Der letzte Häuptling des Jeverlandes war Edo Wiemken der Jüngere … Für eine Interimszeit kam Jever unter die Herrschaft des ostfriesischen Grafen Edzard des Großen. Fräulein Maria, Erbtochter Edo Wiemkens, stellte … die jeversche Unabhängigkeit ab 1532 kurzzeitig wieder her…. Unter ihrer Regentschaft erhielt Jever 1536 offiziell die Stadtrechte … bezeichnet sich bis heute als „Marienstadt“ … Nach Maria fielen Jever und das Jeverland … 1575 an Oldenburg… Das Schloss Jever entstand aus einer Wehranlage des 14. Jahrhunderts … 1560 bis 1564 ließ die damalige Regentin Maria von Jever diverse Umbauarbeiten im Stil der Renaissance vornehmen … Seit 1921 … Schlossmuseum … [Hydrogeogr.: verschied. Tiefs -> Nordsee]
  • Linswege, Stadtteil von Westerstede (Landkreis Ammerland), mit Rhododendronpark Hobbie, https://de.wikipedia.org/wiki/Rhododendronpark_Hobbie: … 1928 gegründeter … Privatpark … Gegründet … von dem Landwirt Dietrich Gerhard Hobbie (1899–1985) … Deutschlands größter Rhododendronpark … über 250 Rhododendronwildarten und mehrere tausend Sorten von Rhododendren und Azaleen …
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • Thülsfelder Talsperre, https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BClsfelder_Talsperre: … zwischen Cloppenburg und Friesoythe … zwischen 1924 und 1927 errichtet, um die Uferregionen der Soeste vor Überschwemmungen zu schützen … entstand bei Thülsfeld an einer natürlichen Geestenge … [Hydrogeogr.: Soeste -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Weser, siehe Ausflüge 1954
  • mit Kiesgrube Mollberg, https://de.wikipedia.org/wiki/Wiefelstede: Gemeinde im Landkreis Ammerland … [Ortsteil] Mollberg … Im … Ortsteil Wemkendorf … das „Landschaftsfenster Wallhecken“, eines von fünf Landschaftsfensten des Landkreises Ammerland … [Landschaftsfenster, https://de.wikipedia.org/wiki/Landschaftsfenster#Landkreis_Ammerland:… bewusst gewählte Punkte in der Landschaft, von denen aus der Blick … auf sehenswerte Landschaften und einzelne Objekte gelenkt werden soll …] Mit der Aufnahme in das grenzüberschreitende Naturschutzprojekt Natura 2000 … haben die Mansholter Büsche eine europaweite Bedeutung erlangt … [Hydrogeogr.: Halfstedter Bäke -> Zwischenahner Meer -> Aue -> … -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Wiesmoor, https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesmoor: … Der Großteil des Gebiets … bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts unwegsames Hochmoorgebiet … die ersten dauerhaften Siedlungen erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden …Das … Torf- und Siedlungsmuseum … 1980 gegründet … besteht aus mehreren originalen, wiederaufgebauten Gebäuden … [u.a.] eine historische Dorfschule, eine Schmiede und das Kolonistenhaus … Geschichte der Moorkolonisation ab 1780 … über eine Moorbahn mit der Blumenhalle verbunden … [Hydrogeogr.: ?]
  • Wildenloh, siehe Ausflüge 1954

6 – 30 Jul 1958, Sommerreise nach Oberbayern

Reise-Brevier Esso 1958 Graphik Katja Hassler
Reise-Brevier Esso 1958 Graphik Katja Hassler

6.-30.7.58 Autoreise (3 Personen) von Oldenburg i.O. nach Oberbayern, mit Touren nach Österreich

Baden-Württemberg:

6.7.58 Heidelberg: Neckartal, Schloss, Schlosshof. Großes Fass, Zwerg Perkeo

Neckarzimmern, mit Burg Hornberg (45 Jahre lang von Götz von Berlichingen bewohnt), hier erste Übernachtung

7.7.58 Neckartal, Schwäbische Alb

[seit 1983: Bad] Urach (Landkreis Reutlingen); gelegen am Rand der Schwäbischen Alb, im Tal der Erms. Marktbrunnen am Rathaus. Uracher Wasserfall.

Zwiefalten (Landkreis Reutlingen), Abtei Zwiefalten, mit Münsterkirche (besucht).

Bayern:

Sonthofen (Landkreis Oberallgäu); durch die Stadt fließen Iller und Ostrach (-> Donau).

8.7.58 Füssen (Landkreis Ostallgäu, Reg.bezirk Schwaben, Bayern); am Lech (-> Donau); höchstgelegene Stadt Bayerns. Hohes Schloss Füssen, https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCssen

Oberjoch: ein Ortsteil von Bad Hindelang

Schwangau bei Füssen: Schloss Neuschwanstein; Hohenschwangau

Lit.: Petzet M, Hojer G (1975): Schloss Neuschwanstein. Amtlicher Führer. Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, München. S. 4: “Den Bau der ‘Neuen Burg Hohenschwangau’, die erst seit dem Todesjahr Ludwigs IL den Namen ‘Neuschwanstein’ trägt … hat der König seinem Freund Richard Wagner mit dem folgenden Brief vom 13. Mai 1868 angekündigt: ‘Ich habe die Absicht, die alte Burgruine Hohenschwangau bei der Pöllatschlucht neu aufbauen zu lassen im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen. Der Punkt ist einer der schönsten, die zu finden sind, heilig und unnahbar… Auch Reminiscenzen aus Tannhäuser (Sängersaal mit Aussicht auf die Burg im Hintergrunde) und Lohengrin (Burghof, offener Gang, Weg zur Kapelle) werden Sie dort finden …’ Der König, der nach den Enttäuschungen der ersten Regierungsjahre aus der Offentlichkeit der ihm gänzlich verleideten Residenzstadt München mehr und mehr in seine geliebten Berge floh, … wollte sich in der ihm von Kindheit an vertrauten Gegend einen neuen Wohnsitz gründen …”

Nußdorf am Inn

9.7.58 Brannenburg, mit St. Margarethen

Bayern und Tirol:

10.7.58 Erl: Blaue Quelle (700 Liter Ausschüttung pro Sekunde); Erler Herz; Passionsspieldorf

Kufstein

Hechtsee

11.7.58 Mühlbach, mit Bräustüberl

12.7.58 Fuchshof

13.7.58 Neubeuern

14.7.58 Achensee, Achenseestraße (mit Kanzelkehre)

Rattenberg (Bezirk Kufstein); gelegen am Inn (-> Donau)

15.7.58 Spitzstein (bei Hitze)

16.7.58 Fischbach

17.7.58 Wasserburg/Inn, mit Brucktor

Rosenheim, mit Heimatmuseum / Städtische Sammlungen

18.7.58 Walchsee in Tirol

19.7.58 Brannenburg

20.7.58 Nussdorf. [Undatiert:] Kirchwald, ein Ortsteil von Nussdorf, mit Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und Einsiedelei

21.7.58 Rosenheim

22.7.58 Starnberg, Osterseen

23.7.58 Duftbräu (bei Törwang); hierzu Postkarte: Wasserfall am Duft, Kapelle am Duft

24.7.58 Brannenburg

25.7.58 Kaisertal, Kufstein. [Undatiert:] Troinerhof oder Trojerhof, oberhalb Kiefersfelden; www.trojerhof.de

26.7.58 Autobahnsee; Flintsbach

27.7.58 „Blaue Quelle“ (Lokal), Walchsee, Fuchshof

Rückfahrt:

28.7.58 Ansbach

29.7.58 Rothenburg ob der Tauber, mit Kunstuhr an der ehemaligen Ratstrinkstube, „mittags 11 und 12 Uhr den Meistertrunk darstellend“ – Tillys Gnade erlangt durch den Meistertrunk von Altbürgermeister Nusch: 3.25 Liter Tauberwein auf einen Zug

Würzburg:

  • Barocke Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung, genannt „Käppele“, über der Würzburger Altstadt auf dem Nikolausberg, nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet
  • Residenz mit Kaisersaal; Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrzburger_Residenz): „das Schloss zählt zu den Hauptwerken des süddeutschen Barock und ist im europäischen Kontext als einer der bedeutendsten Residenzbauten des Spätbarock anzusehen, es steht somit in einer Reihe mit Schönbrunn in Wien und Schloss Versailles bei Paris…“ Seit1981 UNESCO Weltkulturerbe
  • Festung Marienberg, mit Scherenbergtor, https://de.wikipedia.org/wiki/Festung_Marienberg
  • Am Stadtrand von Würzburg: Schloss Veitshöchheim.

Hessen:

Gedern (Wetteraukreis)

30.7.58 Kassel

Rückkehr nach Oldenburg.

31 Dez 1957, Ausflüge des Jahres 1957

31.12.1957, Ausflüge des Jahres 1957

Laut Fotoalbum:

  • Der Wilde Loh (= Wildenloh)
  • Lüneburger Heide, inkl. Naturschutzgebiet Wilsede (Sept. 1957)
  • Neuharlingersiel (Sept. 1957)

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM):

  • 6.1.1957 usw. Sandkrug (14mal), inkl. 31.5.1957 Schulwanderung; 12.6.1957 inkl. Forsthaus Badenfleth; 17.6.1957 Modellflugzeug über den Dünen fliegen lassen; 11.8.1957 zwischen Sandkrug u. Huntlosen Pilze u. Bickbeeren gesucht; 14.8.1957 Bickbeeren u. Brombeeren; 18.12.1957 erster Skilauf
  • 7.4.1957 Bad Essen
  • 14.4.1957 Hamburg, inkl. Hagenbecks Tierpark
  • 19.4.1957 usw. Wildenloh (2mal) u. Petersfehn
  • 21.4.1957 usw. Unspezifisch „ins Grüne“, „auf Tour“ (2mal)
  • 12.5.1957 usw. Hude (2mal)
  • 18.5.1957 [Bad] Zwischenahn
  • 25.5.1957 Hundsmühlen (Radtour)
  • 30.6.1957 usw. Brake (2mal)
  • 7.7.1957 Sondertour: Ballonverfolgung per Pkw nach NNO; Strecke bisher nicht rekonstruiert
  • 23.8.1957 Klassenausflug nach Dangast und Jaderberg
  • 25.8.1957 Hüttenbusch
  • 1.9.1957 Lüneburger Heide
  • 13.10.1957 Neuharlingersiel, Mingers Gasthof, durch Neuenfelde [?] zurück
  • 30.10.1957 usw. Bremen (2mal)
  • 14.12.1957 Westerstede

Insgesamt 34 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.83 Huntlosen … einer der zuerst erwähnten Wohnplätze unseres Landes (um 853 …) … Kirche aus dem 13. Jahrhundert …
  • p.73 Westerstede … Sitz der Kreisverwaltung des Ammerlandes … Ort mit städtischem Charakter, gepflegte Vorgärten … Weithin bekannt die … Baumschulen und Gärtnereien mit prächtigen Rhododendronkulturen …

Ortsinfo, Stand Dez. 2020, alphabetisch:

  • Bad Essen, https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Essen: eine Gemeinde im Osten des Landkreises Osnabrück … liegt mit seinem historischen Ortskern an der Deutschen Fachwerkstraße und im Natur- und Geopark TERRA.vita … am Übergang der Mittelgebirge zum Norddeutschen Tiefland. Das Wiehengebirge bedeckt ungefähr das südliche Drittel der Gemeinde … Die Hunte durchfließt Bad Essen von Süden nach Norden und kreuzt … den Mittellandkanal, der das Gemeindegebiet in west-östlicher Richtung durchquert … erstmals … 1075 urkundlich erwähnt … 1309 Bau der Burg Wittlage begonnen, um hierdurch die Besitzansprüche des Bischofs von Osnabrück über das Gebiet zu sichern … Seit 1902 … Titel Bad … Solequelle 800 m unter der Erdoberfläche … Ihr Salzgehalt ist höher als der des Toten Meeres … Mitgliedschaft in der Bewegung Cittàslow … In Analogie zur Slowfood-Bewegung geht es ihr darum, eine „Amerikanisierung“ von Städten unter 50.000 Einwohnern zu verhindern … Unterstützung … von kultureller Diversität und den … speziellen Werten der Stadt und ihres Umlandes … den Lebensrhythmus der in ihnen Wohnenden und sich Aufhaltenden zu entschleunigen … 2016 als 14. Cittàslow-Stadt in Deutschland in das Netzwerk aufgenommen … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • [Bad] Zwischenahn, siehe Ausflüge 1952
  • Brake, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Dangast, siehe Ausflüge 1954
  • Hamburg, inkl. Hagenbecks Tierpark, https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark_Hagenbeck: geht auf die … 1863 … begründete Carl Hagenbeck’s Handels-Menagerie am Spielbudenplatz … St. Pauli zurück … 1907 eröffnete Hagenbeck den weltweit ersten Tierpark ohne Gitter am jetzigen Standort …
  • Hude, siehe Ausflüge 1955
  • Hundsmühlen, siehe Ausflüge 1955
  • Huntlosen, https://de.wikipedia.org/wiki/Huntlosen: ein Ortsteil der Gemeinde Großenkneten in Niedersachsen … Das Dorf erhielt seinen Namen durch … die Hunte; „Los“ bedeutet „Waldstück“. Die … Hunte fließt am östlichen Dorfrand entlang. Jenseits von ihr … die Osenberge … Erste urkundliche Erwähnung … 827 … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Hüttenbusch, https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCttenbusch: ein Ortsteil der Gemeinde Worpswede im Landkreis Osterholz in Niedersachsen … Westlich des Ortes fließt die Hamme … Westlich des Ortes liegen fünf Naturschutzgebiete … [Hydrogeogr.: Hamme -> Lesum -> Weser]
  • Jaderberg, siehe Ausflüge 1953
  • Lüneburger Heide, https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Heide: … überwiegend flachwellige Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens … Die Heidelandschaften sind seit der Jungsteinzeit durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf unfruchtbaren Sandböden im Bereich der Geest entstanden. Die … Reste dieser historischen Kulturlandschaft werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten … Das Relief ist … sehr ungleichartig … umfasst breite Höhenrücken wie den Wilseder Berg (mit 169,2 m höchste Erhebung …), steile Kegel wie den Falkenberg in den Harburger Bergen …, Hochplateaus …, ausgedehnte, meist nach Süden abfallende Sandebenen (Sander), … Die Heide wird von ihren Flüssen entweder nach Norden zur Elbe hin entwässert oder nach Süden zur Aller [-> Weser] hin … die Wümme, die … im Westen des Wilseder Berges entspringt, mündet, als Lesum, in die Weser … Zur Elbe hin entwässern die Ilmenau …, die rasch fließende Luhe, die … Seeve und die … Este … die jägerischen Kulturen des Mesolithikums schon früh von neolithischen Bauern verdrängt … auf den trockenen Geestböden Norddeutschlands seit 3000 v. Chr. Landwirtschaft betrieben … zahlreiche Megalithanlagen, Hügelgräber aus der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit, sowie Steinkisten … Nekropole von Soderstorf, die Oldendorfer Totenstatt und die Sieben Steinhäuser … im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide … mehr als tausend Hügelgräber …
  • Neuharlingersiel, siehe Ausflüge 1954
  • Petersfehn, siehe Ausflüge 1956
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • Westerstede, siehe Ausflüge 1955
  • Wildenloh, siehe Ausflüge 1954

14 Jul – 4 Aug 1957, Sommerreise nach Oberbayern

Reise-Brevier Esso 1957 Graphik Katja Hassler
Reise-Brevier Esso 1957 Graphik Katja Hassler

14.7. – 4.8.57 Autoreise (3 Personen) von Oldenburg i.O. nach Oberbayern, mit Touren nach Österreich

14.7.57 Frankfurt am Main

15.7.57 Miltenberg (Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, im Regierungsbezirk Unterfranken; Bayern), liegt linksmainisch zwischen Spessart und Odenwald

Rothenburg ob der Tauber, Ansbach, Ellingen

16.7.57 Ingolstadt: kreisfreie Großstadt in Bayern, gelegen an der Donau. Wurde 1472 Sitz der ersten Universität in Bayern. 1776 wurde hier der Illuminatenorden gegründet

München und Nußdorf am Inn

17.7.57 Brannenburg: Von hier aus fährt die Wendelsteinbahn auf den Wendelstein. War bis ins 20. Jahrhundert eine Künstlerkolonie, z.B. Wilhelm Busch, Max Liebermann. Seit 1999: Neue Künstlerkolonie Brannenburg

18.7.57 Kufstein

Hechtsee: siehe 23.7.1956

Thiersee (Tirol): der See wird von zwölf kleineren Zuflüssen gespeist und entwässert über den Thierseebach (-> Thierseer Ache -> Inn), https://de.wikipedia.org/wiki/Thiersee_(See)

Bayrischzell: Luftkurort am Fuß des Wendelsteins. Tatzelwurmstraße (mit Entgelt für die Straßenbenützung); zu Füßen der Berglandschaft Sudelfeld

19.7.57 Daffnerwald-Alm: Almfläche östlich des Heuberges, ca. 1.050 m Höhe, www.dullinger-web.de/huetten/chiemgau/daffnerwaldalm.htm

20.7.57 Innsbruck: Hauptstadt des Bundeslandes Tirol; gelegen am Inn. Berge in der Nähe: u.a. Patscherkofel und Hafelekar. Innsbrucker Becken: seit mehr als 3.000 Jahren durchgehend besiedelt. Goldene Dachl, Maria-Theresia-Straße, Schloss, Hofgarten; Ortsteil Hungerburg

21.7.57 Starnberger See (bis 1962 “Würmsee”), der Fläche nach fünftgrößter See Deutschlands, jedoch der zweit-wasserreichste. Hat keinen alpinen Zufluss (Höhenlage), speist sich aus mehreren oberflächigen Fließgewässern und wenigen unterirdischen Quellen. Während die starken alpinen Zuflüsse z.B. am Ammersee oder Chiemsee den Wasserspiegel um bis zu drei Meter schwanken lassen, liegt die Schwankung am Starnberger See deutlich niedriger. Seit 1976 durch die Ramsar-Konvention geschütztes Feuchtgebiet mit internationaler Bedeutung, https://de.wikipedia.org/wiki/Starnberger_See

Bernried am Starnberger See am W-Ufer des Sees

Assenhausen (ein Ortsteil der Gemeinde Berg im Landkreis Starnberg), am Starnberger See

22.7.57 Brannenburg

23.7.57 Nussdorf, Inn-Auen

24.7.57 Oberaudorf; zwischen Ober- und Niederaudorf mündet der Auerbach in den Inn; damalige Überschwemmung

25.7.57 Jagdhäusel

Duftbräu: ein Einödhof, der den Ortsteil Duft der Gemeinde Samerberg (Landkreis Rosenheim; siehe Törwang) bildet. War die höchstgelegene Brauerei im Deutschen Reich

Kirchwald (Ortsteil von Nußdorf), mit Wallfahrtskirche Kirchwald / “Mariä Heimsuchung”; ist Wallfahrtsstätte mit Einsiedelei

26.7.57 Walchsee; siehe 26.7.1956

Reit im Winkl (im Chiemgau), Höhenluftkur- und Wintersport

Chiemsee: siehe 24.7.1956

27.7.57 Nussdorf

28.7.57 Törwang, Wildbichl

29.7.57 Erl, Erler Berg

30.7.57 Fuchshof, oberhalb von Kiefersfelden

Oberaudorf

31.7.57 Rosenheim: siehe 24.7.1956

1.8.57  Innsbruck mit Schloss, Hofgarten, Nordkette: s.o.

Kaisertal (ehem. Sparchental): zwischen dem Zahmen und dem Wilden Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. Kaiserbach (Sparchenbach), der im Norden Kufsteins in den Inn mündet. Seit 1963 Naturschutzgebiet Kaisergebirge

“Das Kaisertal war bis 1. Juni 2008 nur zu Fuß zu erreichen. Der am häufigsten benutzte Zugang führte von Eichelwang … über 285 Stufen auf dem Kaiseraufstieg ins Tal. Das Kaisertal war das letzte bewohnte Tal Österreichs ohne Anbindung an das öffentliche Straßensystem. Kraftfahrzeuge für den Verkehr im Kaisertal wurden entweder per Hubschrauber oder (wenn nötig in Einzelteile zerlegt) über den Kaiseraufstieg transportiert”. Im gesamten Kaisertal: absolutes Radfahrverbot. Antoniuskapelle, am Kaisertalweg, https://de.wikipedia.org/wiki/Kaisertal

Kufstein: Oberer Stadtplatz; Geroldseck; Kaiserlift; Berg Pendling

Luegsteinsee: ein Naturbadesee bei Oberaudorf; speist sich aus einer kalten Quelle, als Springbrunnen in der Mitte des Sees gestaltet, https://de.wikipedia.org/wiki/Luegsteinsee

2.8.57 Rückfahrt: Schliersee (Landkreis Miesbach), mit Insel Wörth. Der See “war längere Zeit in ökologisch bedenklichem Zustand, da er trotz einer Ringkanalisation, die Mitte der 1970er-Jahre fertiggestellt worden war, immer noch eutroph war … installierte man … 1982 eine linienförmige Druckluftleitung, die den See in drei bis vier Tagen weitgehend umwälzen kann. Diese Maßnahme ist offenbar erfolgreich…”, https://de.wikipedia.org/wiki/Schliersee

Tegernsee, Zuläufe: Weißach, Rottach etc.; einziger Abfluss: die Mangfall (-> Inn). Zählt zu den saubersten Seen Bayerns; seit den 1960er Jahren eine durchgängige Ringkanalisation um den See. Im Gegensatz zu vielen anderen oberbayerischen Seen: die Ufer des Tegernsees fast vollständig öffentlich zugänglich. “Am Westufer im Gebiet von Bad Wiessee entspringt eine kleine, natürliche Erdöl-Quelle, die schon im Mittelalter als Quirinus-Öl vermarktet wurde”; gilt als versiegt, https://de.wikipedia.org/wiki/Tegernsee

Ammersee (Landkreis Landsberg am Lech), drittgrößter See in Bayern (unter den Seen, die ausschließlich in Bayern liegen). Hauptzufluss: Ammer, Abfluss: Amper. Gehört zu den sieben international bedeutsamen Feuchtgebieten Bayerns nach Ramsar-Konvention. Fast das gesamte Ostufer ist für die Öffentlichkeit zugänglich, https://de.wikipedia.org/wiki/Ammersee

Landsberg am Lech, liegt an der “Romantischen Straße“. NS-Zeit: um Landsberg und Kaufering der größte Konzentrationslagerkomplex im Deutschen Reich

Baden-Württemberg:

Aalen, gelegen im Tal des oberen Kocher (-> Neckar -> Rhein) am Rand der Schwäbischen Alb. Spuren von menschlichen Rastplätzen aus der Mittelsteinzeit zwischen dem 8. und 5. Jahrtausend v.Chr.

3.8.57 Schwäbisch-Hall, gelegen am Kocher. Michaeliskirche. Ansiedlungen auf dem Stadtgebiet seit der Jungsteinzeit (etwa 6.000 v. Chr.) nachweisbar

Wertheim am Main, nördlichste Stadt von Baden-Württemberg, iegt an der Mündung der Tauber in den Main, an den Ausläufern des Odenwaldes bzw. des Spessarts. Haus der vier Gekrönten; Engelsbrunnen

Hessen:

Burgenstadt Schlitz

4.8.57 Rückkehr nach Oldenburg