20 Jul 2021, München: Stauwehr Oberföhring

20 Jul 2021, München: Stauwehr Oberföhring

https://de.wikipedia.org/wiki/Stauwehr_Oberf%C3%B6hring: … eine Wehranlage an der Isar im Norden Münchens … Das Stauwehr verbindet den nördlichen Teil des Englischen Gartens mit dem östlich der Isar gelegenen Stadtteil Oberföhring … das erste Bauwerk am dort beginnenden Mittlere-Isar-Kanal, der nach 64 Kilometern knapp oberhalb von Landshut wieder in die Isar mündet. Das Stauwehr und die ersten 54 km des Kanals gehören der Uniper Kraftwerke GmbH … Das Stauwehr … dient dazu, die Isar um rund 6 m aufzustauen und ihr Wasser weitgehend in den Mittlere-Isar-Kanal abzuleiten, um die … aus sieben Laufwasserkraftwerken bestehende Kraftwerkstreppe … anzutreiben … Fußgänger können … an der Nordseite des Gebäudes die Isar überqueren oder das Freizeitgelände “Isarinsel Oberföhring” zwischen der Isar und dem Mittlere-Isar-Kanal erreichen …

18 Jul 2021, Raisting: Sühnekreuze

20 Jul 2021, Raisting: Sühnekreuze

Aus der Liste der Baudenkmäler in Raisting, https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Raisting:

  • Sühnekreuz aus Tuffstein, Kirchenweg 15, wohl 16. Jahrhundert; beim südlichen Friedhofstor
  • Sühnekreuz bei Sölb, Sandstein, 16./17. Jahrhundert; ursprünglicher Standort bei der Ertlmühle.

Sühnekreuz oder Mordkreuz, https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BChnekreuz: … (auch Mord- und Sühnekreuz) … ein steinernes Flurkreuz, das zur Sühne für einen begangenen Mord oder Totschlag errichtet wurde … Auf einigen Steinkreuzen sind Waffen … eingeritzt, möglicherweise die Tatwaffen … Ab 1300 soll es üblich gewesen sein, am Tatort oder dort, wo es die Angehörigen wünschten, ein steinernes Sühnekreuz aufzustellen … Etwa 7000 Steinkreuze, von denen vermutet wird, dass es sich um Sühnekreuze handelt, sind heute in ganz Europa bekannt; in Deutschland gibt es ungefähr 4000 …


Cf.:

17 Jul 2021, Fürstenfeldbruck

17 Jul 2021, Fürstenfeldbruck

https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstenfeldbruck: Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises … Teil der Metropolregion München … von der Amper durchflossen …

  • Altes Rathaus. Die späte Einrichtung eines Rathauses in einem umgebauten Geschäftshaus erklärt sich aus der langen Abhängigkeit des Marktes Bruck vom nahen Kloster Fürstenfeld. Wegen dieser, erst durch die Säkularisation beendeten … Konstellation … war ein bürgerliches Verwaltungszentrum … keine vordringliche Notwendigkeit gewesen. Das Gebäude wurde 1866 bis 1868 … errichtet
  • Wallfahrtskirche St. Leonhard … seltener gotischer Zentralbau, der für die Leonhards-Wallfahrten und die damals üblichen Durchquerungen der Kirche zu Pferde im 15. Jahrhundert errichtet worden war … – Infotafel: … Der Eindruck eines fehlenden Langhauses führte zum volkstümlichen Namen „Kapellkirche“ – für eine Kapelle zu groß, für eine Kirche zu klein …
  • Amperbrücke: s. Liste der Baudenkmäler in Fürstenfeldbruck, https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_F%C3%BCrstenfeldbruck: … Eisenbetonbrücke mit Widerlagern, zwei Pfeilern und Überbau aus Plattenbalken, Brüstung mit Kanzeln und Wappen … bezeichnet 1909. – Infotafel: 1909 wurde die alte Holzbrücke durch eine Steinbrücke ersetzt.

Cf.:

16 Jul 2021, Jachenau

16 Jul 2021, Jachenau

https://de.wikipedia.org/wiki/Jachenau:

  • Gemeinde im … Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen … mit 842 Einwohnern der Bevölkerungszahl nach die kleinste Einheitsgemeinde, d. h. Gemeinde mit eigener Verwaltung, in Bayern … Erholungsort, der sich … dem „sanften Tourismus“ verpflichtet fühlt … in den Bayerischen Voralpen … nahe am Walchensee … Als „die Jachenau“ wird auch das 15 km lange, Wald- und Wiesental der Jachen bezeichnet, … in dem Jachenau liegt …
  • Auf Grund der West-Ost-Ausrichtung hat das 15 km lange Jachental … im Sommer vom frühen Morgen bis zum späten Abend durchgehend Sonne … Doch wird das Tal auf beiden Seiten durch Bergrücken begrenzt … Im Winterhalbjahr befinden sich daher die am südlichen Talrand gelegenen Höfe über mehrere Wochen im Schatten … „Schattenhöfe“ …
  • Pfarrkirche St. Nikolaus: 1192 erteilte das Bistum Augsburg den Auftrag, in „Nazareth“ eine steinerne Kirche zu bauen. 1291 … wurde die Kirche … geweiht.

5 Jun 2021, ♣ HH-Ohlsdorf: Stunden, Tage, … Jahrhunderte stürzen in den Abgrund der Vergangenheit hinab

5.6.21, HH-Ohlsdorf: Stunden, Tage, … Jahrhunderte stürzen in den Abgrund der Vergangenheit hinab

Parkfriedhof Ohlsdorf, https://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_Ohlsdorf: 1877 eingeweiht … der größte Parkfriedhof der Welt … 202.000 Grabstätten … Parkcharakter der Anlage mit einigen hundert Laub- und Nadelgehölzarten sowie Teichen und Wasserläufen und einer Landschaft, die sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und … Themengrabstätten auszeichnet …

Teilbereich: Ämtersteine: „ … 55 sog. Ämtersteine, die seit 1899 von den Steintor- und Dammtor-Friedhöfen hierher gebracht wurden und überwiegend um 1800 entstanden sind. Ämter waren die Innungen und Bruderschaften der Stadt, und so sind u. a. hier vertreten „Ewerführer vom alten Krahn“ (1611/ 1885), die Bruderschaft der Butter- und Käsehändler (1808) mit einem Obelisk und in der Mitte der Anlage das Pyramidendenkmal der Gold- und Silberarbeiter (um 1820)“ [Quelle: Skrentny W (2006): Zu Fuß durch Hamburg. 21 Stadtteilrundgänge durch Geschichte und Gegenwart. Verlag Die Hanse, Hamburg, S. 299].

Unter den Ämtersteinen:

  • Pyramidendenkmal der Gold- und Silberarbeiter (um 1820): „Stunden, Tage, Jahre, Jahrhunderte stürzen in den Abgrund der Vergangenheit hinab – doch des Menschen Geist schwingt sich hoch über der Zeiten Schicksale empor – Sein ewiges Leben ist Wirken und Lieben“
  • ein Stein „Sterbe-Caffe“ mit großenteils unleserlicher Aufschrift. Hierzu (mit fraglicher Zusammengehörigkeit): 3717a) Bekanntmachung [aus dem Beiblatt zum Amtsblatt der Freien und Hausestadt Hamburg 1891]Die Unterzeichnete Deputation bringt hierdurch zur Kenntniß des betheiligten Publikums, daß die für Hamburg, Altona und Umgegend errichtete freie Genossenschafts-Kranken- und Sterbe-caffe „Wohlauf” mit dem Sitz in Altona hier in Hamburg auf Grund § 10, Abs, 2, der Todtenladen-Verordnung als eine unerlaubte Vereinigung zu betrachten ist und daß daher die bei den hiesigen Vertretern der Casse befindlichen, auf die Casse bezüglichen Effecten unter dem 21, Juli d, I, polizeilich beschlagnahmt worden sind. Das Publikum wird in seinem eigenen Interesse dringend davor gewarnt, sich durch hiesige Agenten zum Beitritt in die genannte Casse bewegen zu lassen, Hamburg, den 25. Juli 1891, Die Todtenladen-Deputation. [Quelle: content.staatsbibliothek-berlin.de/dc/PPN82113146X.ocr.txt, OCR-Text, hier geringfügig editiert]