1 Jun 2016 etc, Historische Unwetterlage

9.6.16 Wetteronline.de, fotostrecke: A historic situation of severe weather – From end of May … flash floods, myriads of thunderbolts and tornados afflicted the country for nearly two weeks. Never before there were so many severe weather warnings in such a short time period / “Eine historische Unwetterlage – Von Ende Mai bis weit in den Juni hinein hat eine historische Unwetterlage Deutschland heimgesucht. Sturzfluten, unzählige Blitze und Tornados hielten das Land fast zwei Wochen lang in Atem. Nie zuvor wurden in einem solch kurzen Zeitraum so viele Unwetterwarnungen ausgegeben!”,

5.6.16 Wetteronline.de, Link: “Zehn Tage lang täglich Unwetter – Außergewöhnliche Wetterlage. Flutwellen, Hagelmassen, Blitzschläge und sogar Tornados: Seit zehn Tagen hält eine beispiellose Unwetterserie Deutschland und weite Teile Europas in Atem. … Der Schaden geht in die Milliarden, mindestens zehn Menschen kamen ums Leben. Viele andere .. verloren … ihre gesamte Existenz…. Ursache war eine sogenannte blockierte Wetterlage… Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien hielt schwülwarme Gewitterluft tagelang über Mitteleuropa gefangen…”

4.6.16 Taz: “Land unter in Europa. Unwetter – Gewitter und Starkregen fordern Todesopfer und führen zu großen Schäden in mehreren Ländern. … Den Meteorologen fällt es schwer, lokale Unwetter vorherzusagen.”

28 May 2016, Bargfeld: Arno Schmidt‘s house

Arno Schmidt (born in Hamburg 1914, died in Celle 1979) moved with his wife Alice to Bargfeld (county of Celle) in 1958. Among other works, he wrote “Zettels Traum” in this place. The house is being looked after by the Arno Schmidt Foundation / Arno Schmidt (geb. 1914 in Hamburg, gest. 1979 in Celle) zog mit seiner Frau Alice 1958 nach Bargfeld (Kreis Celle) und schrieb hier u.a. „Zettels Traum“. Das Haus wird von der Arno Schmidt Stiftung betreut, www.arno-schmidt-stiftung.de/

Fischer B.E. & Fischer A. (2011): Arno Schmidt in Bargfeld. Edition A-B-Fischer, Berlin

25 May 2016, Wallraf Richartz Museum from Human ecology view

Wallraf-Richartz-Museum, Cologne / Köln

www.wallraf.museum/

Spontaneous search for human ecologic, and urbanistic, motifs in the collection of paintings / Spontansuche nach humanökologischen und urbanistischen Motiven in der Gemäldesammlung

Tentative examples, currently on display / Provisorische Auswahl aktuell ausgestellter Beispiele:

  • 1605 Hendrick Averkamp: Landscape in winter / Winterlandschaft. – Der taubstumm geborene Maler präsentiert ein lebhaftes winterliches Eisvergnügen in der Umgebung eines Wasserschlosses (Meteorologie, Bewegung, Wohlbefinden)
  • 1660er Jacob van Ruisdael: Waterfall near a church / Wasserfall bei einer Kirche. – Düster-drohender Himmel, entwurzelter Baum in der Gischt: „Inmitten der Urgewalten erhebt sich auf einer Anhöhe eine Kirche als Zeichen … menschlicher Kultur“ (Budde & Krischel p.146)
  • 1743 Antonio Canaletto: Canal Grande in Venice, looking northwards, from near the Rialto bridge / Canal Grande in Venedig, Blick nach Norden, aus der Nähe der Rialto-Brücke. – Detailreiche, nahezu hyperrealistische Ansicht von Venedis wichtigster Wasser“straße“. Die auch im Zusammenhang mit italienischen Bildungsreisen stehende Rolle von Veduten wurden später von Fotografien übernommen.
  • 1784 Jacob Philipp Hackert: Autumn: Grape harvest and view towards Sorrento, the gulf and the islands / Der Herbst: Weinlese und Blick auf Sorrent, den Golf und die Inseln. – Im Vordergrund zahlreiche Aspekte der Weinlese, im mittelgrund die Stadt Sorrent, in der Ferne die Inseln Ischia und Procida (Saisonaler Rhythmus; Nahrungs- und Genussmittel; ökotone Küstenlage)
  • 1796 Joseph Anton Koch: Mountainous region / Gebirgslandschaft. – Budde & Krischel, p.183: „Der Vedutismus des 18. Jahrhunderts, das heißt die gefällige … Abschilderung schöner Naturgegebenheiten und Stadtansichten war Koch nicht ausreichend. Er … wollte die Bestrebungen eines Poussin, Lorrain oder auch Jacob van Ruisdael … wieder aufnehmen und weiterentwickeln. Für ihn musste die Natur … in ihrem Bezug zur Sphäre des von ihr abhängigen und aus ihr Nutzen ziehenden Menschen in der Landschaftsmalerei zum Ausdruck kommen“
  • 1825 Caspar David Friedrich: River area in the mist / Flussufer im Nebel. – Ein Naturausschnitt mit Wiesenhang, Elbe im Morgennebel, Hügelkette; in der Mitte ein Lastschiff mit kleiner Crew
  • 1867 Camille Pissaro: L‘ Hermitage near Pontoise / L‘ Hermitage bei Pontoise. – Ein Landschaftsausschnitt in L’Hermitage, einem Vorort von Pontoise: dörfliche Nutzgärten, darunter ein Kohlfeld, worin gebückt gearbeitet wird
  • 1882 Max Liebermann: The grass bleach / Die Rasenbleiche. – „In einem Bauerngarten mit alten Apfelbäumen sind zwei Mägde damit beschäftigt, Wäsche zum Bleichen auf dem Rasen auszubreiten“ (Budde & Krischel, p.208)
  • 1886 Arnold Böcklin: Pirates‘ assault / Überfall von Seeräubern. – Düstere Wolken, stark bewegtes Meer; auf einer Felsinsel deutet der rote Widerschein eines Feuers auf das Unheil hin, das die Insel getroffen hat… „Böcklins Absicht, die Dämonie der Naturgewalten und die Abgründe menschlichen Handelns sinnbildhaft zu verschmelzen…“ (Budde & Krischel, p.215)

Budde R, Krischel R (Hg.) (2000): Das Wallraf-Richartz-Museum. Hundert Meisterwerke. DuMont Buchverlag, Köln

20 May 2016, Frauenberg

A basalt cone (379 m) of volcanic origin, within the Lahn mountain range, including a nature reserve (since 1985, 9.,8 ha); panoramic view of Ebsdorf Ground and Amöneburg Basin; location mentioned in Caroline von Schelling’s letters / Vulkanische Basaltkuppe (379 m) im Höhenzug Lahnberge (Westhessisches Bergland), mit Naturschutzgebiet (seit 1985, 9.8 ha); Rundblick über Ebsdorfer Grund und Amöneburger Becken; der Frauenberg ist erwähnt in Caroline von Schellings Briefen

On top: ruins of the Frauenberg Castle, established c. 1250 by Duchess Sophie of Brabant, daughter of St. Elisabeth; the castle was meant to counterbalance the Amöneburg Castle which belonged to Mayence-Mainz / Ruine der Burg Frauenberg, errichtet um 1250 durch Herzogin Sophie von Brabant, Tocher der Heiligen Elisabeth, auch als Gegenposition zur mainzischen Burg Amöneburg

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Am Frauenberg

Near the summit: a half-timbered Jugendstil villa / Nahe dem Gipfel: ein Fachwerk-Jugendstil-Haus, http://www.hotel-seebode.de

www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9065 [Landesgschichtliches Informationssystem Hessen], https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenberg_%28Hessen%29https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Frauenberg_%28Hessen%29

19 May 2016, Amöneburg, Rauischholzhausen

Amöneburg

An elevation (365 m) within the Amöneburg Basin: a basalt cone visible over a long distance (towering c. 150 m over the basin); including a nature reserve which is the second oldest in Hesse / Erhebung (365 m) inmitten des Amöneburger Beckens: weithin sichtbarer Basalt-Kegel (überragt das Amöneburger Becken um ca. 150 Meter); mit Naturschutzgebiet Amöneburg als zweitältestes hessisches Naturschutzgebiet, https://de.wikipedia.org/wiki/Am%C3%B6neburg

Town of Amöneburg: first traces of settlement from the 6th millennium a.C.; the convent school St. John dates back to a monastery, founded by Bonifatius in 721 / Stadt Amöneburg: erste Spuren von Besiedlung seit dem 6. Jahrtausend a.C.; die Stiftsschule St. Johann geht auf ein 721 von Bonifatius gegründetes Kloster zurück, https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftsschule_St._Johann

Amöneburg Castle / Burg Amöneburg (auch Mainzische Burg Amöneburg), www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14571 [Landesgschichtliches Informationssystem Hessen], https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Am%C3%B6neburg


Rauischholzhausen

Village of Rauischholzhausen, with a  park and “Rauischholzhausen Castle”, a castle-like manor, established after 1873 by Ferdinand Eduard von Stumm who earned a fortune in the coal and steel industry. The castle is managed by the Justus-Liebig-University Gießen as a venue for meetings and continued education / Dorf Rauischholzhausen mit Schlosspark und „Schloss Rauischholzhausen“, einem schlossartigen Herrensitz, errichtet nach 1873 von Ferdinand Eduard von Stumm, der in der Montanindustrie zu Wohlstand kam. Das Schloss wird seit 1849 durch die Justus-Liebig-Universität Gießen als Tagungs- und Fortbildungsstätte bewirtschaftet, https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rauischholzhausen