14 Jul – 4 Aug 1957, Sommerreise nach Oberbayern

14.7. – 4.8.57 Autoreise (3 Personen) von Oldenburg i.O. nach Oberbayern, mit Touren nach Österreich

14.7.57 Frankfurt am Main

15.7.57 Miltenberg (Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, im Regierungsbezirk Unterfranken; Bayern), liegt linksmainisch zwischen Spessart und Odenwald

Rothenburg ob der Tauber, Ansbach, Ellingen

16.7.57 Ingolstadt: kreisfreie Großstadt in Bayern, gelegen an der Donau. Wurde 1472 Sitz der ersten Universität in Bayern. 1776 wurde hier der Illuminatenorden gegründet

München und Nußdorf am Inn

17.7.57 Brannenburg: Von hier aus fährt die Wendelsteinbahn auf den Wendelstein. War bis ins 20. Jahrhundert eine Künstlerkolonie, z.B. Wilhelm Busch, Max Liebermann. Seit 1999: Neue Künstlerkolonie Brannenburg

18.7.57 Kufstein

Hechtsee: siehe 23.7.1956

Thiersee (Tirol): der See wird von zwölf kleineren Zuflüssen gespeist und entwässert über den Thierseebach (-> Thierseer Ache -> Inn), https://de.wikipedia.org/wiki/Thiersee_(See)

Bayrischzell: Luftkurort am Fuß des Wendelsteins. Tatzelwurmstraße; zu Füßen der Berglandschaft Sudelfeld

19.7.57 Daffnerwald-Alm: Almfläche östlich des Heuberges, ca. 1050 m Höhe, www.dullinger-web.de/huetten/chiemgau/daffnerwaldalm.htm

20.7.57 Innsbruck: Hauptstadt des Bundeslandes Tirol; gelegen am Inn. Berge in der Nähe: u.a. Patscherkofel und Hafelekar. Innsbrucker Becken: seit mehr als 3.000 Jahren durchgehend besiedelt. Goldene Dachl, Maria-Theresia-Straße, Schloss, Hofgarten.

21.7.57 Starnberger See (bis 1962 “Würmsee”), der Fläche nach fünftgrößter See Deutschlands, jedoch der zweit-wasserreichste. Hat keinen alpinen Zufluss (Höhenlage), speist sich aus mehreren oberflächigen Fließgewässern und wenigen unterirdischen Quellen. Während die starken alpinen Zuflüsse z.B. am Ammersee oder Chiemsee den Wasserspiegel um bis zu drei Meter schwanken lassen, liegt die Schwankung am Starnberger See deutlich niedriger. Seit 1976 durch die Ramsar-Konvention geschütztes Feuchtgebiet mit internationaler Bedeutung, https://de.wikipedia.org/wiki/Starnberger_See

Bernried am Starnberger See am W-Ufer des Sees

Assenhausen (ein Ortsteil der Gemeinde Berg im Landkreis Starnberg), am Starnberger See

22.7.57 Brannenburg

23.7.57 Nussdorf

24.7.57 Oberaudorf; zwischen Ober- und Niederaudorf mündet der Auerbach in den Inn; beim Besuch 1957: Überschwemmung

25.7.57 Jagdhäusel

Duftbräu: ein Einödhof, der den Ortsteil Duft der Gemeinde Samerberg (Landkreis Rosenheim; siehe Törwang) bildet. War die höchstgelegene Brauerei im Deutschen Reich.

Kirchwald (Ortsteil von Nußdorf), mit Wallfahrtskirche Kirchwald / “Mariä Heimsuchung”; ist Wallfahrtsstätte mit Einsiedelei.

26.7.57 Walchsee; siehe 26.7.1956

Reit im Winkl (im Chiemgau), Höhenluftkur- und Wintersport

Chiemsee: siehe 24.7.1956

27.7.57 Nussdorf

28.7.57 Törwang, Wildbichl

29.7.57 Erl, Erler Berg

30.7.57 Fuchshof, oberhalb von Kiefersfelden

Oberaudorf

31.7.57 Rosenheim: siehe 24.7.1956

1.8.57  Innsbruck mit Schloss, Hofgarten, Nordkette: s.o.

Kaisertal (ehem. Sparchental): zwischen dem Zahmen und dem Wilden Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. Kaiserbach (Sparchenbach), der im Norden Kufsteins in den Inn mündet. Seit 1963 Naturschutzgebiet Kaisergebirge.

“Das Kaisertal war bis 1. Juni 2008 nur zu Fuß zu erreichen. Der am häufigsten benutzte Zugang führte von Eichelwang … über 285 Stufen auf dem Kaiseraufstieg ins Tal. Das Kaisertal war das letzte bewohnte Tal Österreichs ohne Anbindung an das öffentliche Straßensystem. Kraftfahrzeuge für den Verkehr im Kaisertal wurden entweder per Hubschrauber oder (wenn nötig in Einzelteile zerlegt) über den Kaiseraufstieg transportiert”. Im gesamten Kaisertal: absolutes Radfahrverbot. Antoniuskapelle, am Kaisertalweg, https://de.wikipedia.org/wiki/Kaisertal

Kufstein: Oberer Stadtplatz; Geroldseck; Kaiserlift; Berg Pendling

Luegsteinsee: ein Naturbadesee bei Oberaudorf; speist sich aus einer kalten Quelle, als Springbrunnen in der Mitte des Sees gestaltet, https://de.wikipedia.org/wiki/Luegsteinsee

2.8.57 Rückfahrt: Schliersee (Landkreis Miesbach), mit Insel Wörth. Der See “war längere Zeit in ökologisch bedenklichem Zustand, da er trotz einer Ringkanalisation, die Mitte der 1970er-Jahre fertiggestellt worden war, immer noch eutroph war. … installierte man … 1982 eine linienförmige Druckluftleitung, die den See in drei bis vier Tagen weitgehend umwälzen kann. Diese Maßnahme ist offenbar erfolgreich…”, https://de.wikipedia.org/wiki/Schliersee

Tegernsee, Zuläufe: Weißach, Rottach etc.; einziger Abfluss: die Mangfall (-> Inn). Zählt zu den saubersten Seen Bayerns; seit den 1960er Jahren eine durchgängige Ringkanalisation um den See. Im Gegensatz zu vielen anderen oberbayerischen Seen: die Ufer des Tegernsees fast vollständig öffentlich zugänglich. “Am Westufer im Gebiet von Bad Wiessee entspringt eine kleine, natürliche Erdöl-Quelle, die schon im Mittelalter als Quirinus-Öl vermarktet wurde”; gilt als versiegt, https://de.wikipedia.org/wiki/Tegernsee

Ammersee (Landkreis Landsberg am Lech), drittgrößter See in Bayern (unter den Seen, die ausschließlich in Bayern liegen). Hauptzufluss: Ammer, Abfluss: Amper. Gehört zu den sieben international bedeutsamen Feuchtgebieten Bayerns nach Ramsar-Konvention. Fast das gesamte Ostufer ist für die Öffentlichkeit zugänglich, https://de.wikipedia.org/wiki/Ammersee

Landsberg am Lech, liegt an der “Romantischen Straße“. NS-Zeit: um Landsberg und Kaufering der größte Konzentrationslagerkomplex im Deutschen Reich.

Baden-Württemberg:

Aalen, gelegen im Tal des oberen Kocher (-> Neckar -> Rhein) am Rand der Schwäbischen Alb. Spuren von menschlichen Rastplätzen aus der Mittelsteinzeit zwischen dem 8. und 5. Jahrtausend v.Chr.

3.8.57 Schwäbisch-Hall, gelegen am Kocher. Michaeliskirche. Ansiedlungen auf dem Stadtgebiet seit der Jungsteinzeit (etwa 6.000 v. Chr.) nachweisbar.

Wertheim am Main, nördlichste Stadt von Baden-Württemberg, iegt an der Mündung der Tauber in den Main, an den Ausläufern des Odenwaldes bzw. des Spessarts. Haus der vier Gekrönten; Engelsbrunnen

Hessen:

Burgenstadt Schlitz

4.8.57 Rückkehr nach Oldenburg