16 May 2015, Thalia Theatre: The Tin Drum / Die Blechtrommel

Thalia Theatre, Hamburg, 16 May 2015: The Tin Drum, by Günter Grass / Thalia Theater, Hamburg, 16.5.15: Die Blechtrommel, von Günter Grass; Regie: Luk Perceval

Part 3 of a package of 4, “New German classics”: Made in Germany / Teil 3 einer Viererserie “Neue deutsche Klassiker”: Made in Germany

The Tin Drum / Die Blechtrommel

An seinem dritten Geburtstag beendet Oskar Matzerath sein Wachstum und wird als scheinbar harmloses Kind Zeuge der historischen Ereignisse seit den 1920er Jahren in Danzig und Deutschland … Szenen, die in die Literaturgeschichte eingehen sollten, wie die Zeugung unter kaschubischen Röcken, die Aale im Pferdekopf, das Brausepulver, das verschluckte Parteiabzeichen und der Zwiebelkeller… Oskar Matzerath erzählt die Geschichte seiner Familie und seines Jahrhunderts … (Roman erschienen 1959)

www.thalia-theater.de/de/spielplan/repertoire/die-blechtrommel/

SZ, 31.3.15 (Peter Laudenbach): “Schulfunk in Hamburg. … Sei es aus Respekt vor dem Autor und seiner Sprache, sei es, weil sie vor der Stoff-Menge kapitulierten, versuchen die Schauspieler gar nicht, für die Roman-Welt eine szenische Entsprechung zu finden. … Ab und zu dürfen sie auch singen oder oder in kurzen Sequenzen ihre Figuren mehr anreißen als darstellen. … Weil die Regie erst gar nicht den Versuch unternimmt, den Roman als grotesk verzerrtes und damit so erschreckendes Bild für die deutsche Mentalitätsgeschichte … ernst zu nehmen, bleibt ihr nichts anderes übrig als im Readers Digest-Stil von Roman-Höhepunkt zu -Höhepunkt zu hüpfen …”

Szene Hamburg, Mai 2015 (Katharina Manzke): “… Große Erzählkomposition zwischen Wäscheleinen … verkörpert Barbara Nüsse die Außenseiterfigur, die nicht überhört werden kann … So entsteht eine Komposition, deren Stimmung man schwer greifen kann”

Taz, 8.4.16 (Katrin Ullmann): “Eine Bühne voller Wäsche und Statisten. … Der Abend gleicht … einem Singspiel mit ermüdenden Ausflügen in die Volksmusik. ,,, Grass’ bildstarke Sprache ist ein Hörgenuss und Percevals Inszenierung ist ihr ehrfurchtsvoll ergeben.”

7-9 May 2015, Φ Sommerhausen: DGH-Tagung “Umwelt und Gesundheit – Ökologie der Person im Anthropozän”

German Society for Human Ecology (DGH): Environment and health – Human ecology in the Anthropocene / Deutsche Gesellschaft für Humanökologie (DGH): Umwelt und Gesundheit – Ökologie der Person im Anthropozän

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Focus 1, Urban development as a laboratory of the Anthropocene; contribution (invited speaker): “Urban Health – Human ecologial concepts of health promotion in urban conglomerations” / Fokus 1, Stadtentwicklung als Labor des Anthropozän; eingeladener Beitrag: “Urban Health – Humanökologische Konzepte der Gesundheitsförderung in städtischen Ballungsräumen“

18 April 2015, Mannheim: Technoseum mit Ausstellung “Herzblut”

“Technoseum”, with special exhibition “Heart blood” / “Technoseum mit Sonderausstellung “Herzblut”

Example / Beispiel:

Footwear X-ray machine “Schucoskop”, Schelmer & Co. AG, Hagen, 1956. From the explanatory plate: Since the 1920s, footwear X-ray machines with luminescent screens, so-called “pedoscopes”, were used in shore stores. They helped customers to check the fit of their shoes. They were a medical device, and marketing instrument at the same time. …” / Schuhröntgengerät “Schucoskop”, Schelmer & Co. AG, Hagen, 1956. Die Erläuterungstafel sagt: “Seit den 1920er Jahren kamen in Schuhgeschäften Röntgengeräte mit Leuchtschirm, sogenannte Pedoskope, zum Einsatz. Mit diesen konnten die Kunden überprüfen, ob ihre Schuhe passten. Sie stellten Medizingerät und Marketing-Instrument zugleich dar. …”

Link: Technoseum

Link: Ausstellung Herzblut