3 Oct 2015, Hamburg: Experimentalfilm “Stadt”

Experimental documentary “City” of the Hamburg-based filmmaker Timo Großpietsch and the composer Vladyslav Sendecki / Dokumentarischer Experimentalfilm “Stadt” des Hamburger Filmemachers Timo Großpietsch und des Komponisten Vladyslav Sendecki.

Premiere within the Hamburg Film Festival 2015. The NDR (Northern Germany Broadcasting) big band, in a live performance, played the soundtrack / Premiere im Rahmen des Hamburger Filmfests 2015. Die NDR Bigband spielte den Soundtrack dazu live.

Über den Film

Taz 1.10.15, Wilfried Hippen: Kommt ein Alien nach Hamburg. Experiment. Werbeästhetik und ein distanzierter Blick auif einsame Arbeitnehmer, Lavaströme im Hochofen und eine Tonspur, auf der nichts “natürlich” ist: Die musikalische Dokumentation “Stadt” hat Premiere beim Filmfest Hamburg.

“Das Vorbild … ist eindeutig Walther Ruthmanns “Berlin – Die Sinfonie einer Großstadt” aus dem Jahr 1927 … im Stil der zeitgenössischen Neuen Sachlichkeit konzipiert … das vollautomatische Versorgungssystem unter dem Universitätsklinikum Eppendorf … “

16 May 2015, Thalia Theatre: The Tin Drum / Die Blechtrommel

Thalia Theatre, Hamburg, 16 May 2015: The Tin Drum, by Günter Grass / Thalia Theater, Hamburg, 16.5.15: Die Blechtrommel, von Günter Grass; Regie: Luk Perceval

Part 3 of a package of 4, “New German classics”: Made in Germany / Teil 3 einer Viererserie “Neue deutsche Klassiker”: Made in Germany

The Tin Drum / Die Blechtrommel

An seinem dritten Geburtstag beendet Oskar Matzerath sein Wachstum und wird als scheinbar harmloses Kind Zeuge der historischen Ereignisse seit den 1920er Jahren in Danzig und Deutschland … Szenen, die in die Literaturgeschichte eingehen sollten, wie die Zeugung unter kaschubischen Röcken, die Aale im Pferdekopf, das Brausepulver, das verschluckte Parteiabzeichen und der Zwiebelkeller… Oskar Matzerath erzählt die Geschichte seiner Familie und seines Jahrhunderts … (Roman erschienen 1959)

www.thalia-theater.de/de/spielplan/repertoire/die-blechtrommel/

SZ, 31.3.15 (Peter Laudenbach): “Schulfunk in Hamburg. … Sei es aus Respekt vor dem Autor und seiner Sprache, sei es, weil sie vor der Stoff-Menge kapitulierten, versuchen die Schauspieler gar nicht, für die Roman-Welt eine szenische Entsprechung zu finden. … Ab und zu dürfen sie auch singen oder oder in kurzen Sequenzen ihre Figuren mehr anreißen als darstellen. … Weil die Regie erst gar nicht den Versuch unternimmt, den Roman als grotesk verzerrtes und damit so erschreckendes Bild für die deutsche Mentalitätsgeschichte … ernst zu nehmen, bleibt ihr nichts anderes übrig als im Readers Digest-Stil von Roman-Höhepunkt zu -Höhepunkt zu hüpfen …”

Szene Hamburg, Mai 2015 (Katharina Manzke): “… Große Erzählkomposition zwischen Wäscheleinen … verkörpert Barbara Nüsse die Außenseiterfigur, die nicht überhört werden kann … So entsteht eine Komposition, deren Stimmung man schwer greifen kann”

Taz, 8.4.16 (Katrin Ullmann): “Eine Bühne voller Wäsche und Statisten. … Der Abend gleicht … einem Singspiel mit ermüdenden Ausflügen in die Volksmusik. ,,, Grass’ bildstarke Sprache ist ein Hörgenuss und Percevals Inszenierung ist ihr ehrfurchtsvoll ergeben.”

12 Feb 2015, Thalia Theatre: Every man dies alone / Jeder stirbt für sich allein

Thalia Theatre, Hamburg, 12 Feb 2015: Every man dies alone, by Hans Fallada / Thalia Theater, Hamburg: Jeder stirbt für sich allein, von Hans Fallada; Regie: Luk Perceval

Part 1 of a package of 4, “New German classics”: Made in Germany / Teil 1 einer Viererserie “Neue deutsche Klassiker”: Made in Germany

Every man dies alone / Jeder stirbt für sich allein

“Spitzel und Denunzianten, Spieler und Betrüger bevölkern das Berlin der frühen vierziger Jahre. Mit beharrlicher Widerständigkeit kämpfen die Eheleute Anna und Otto Quangel gegen das Nazi­Regime, rufen mit handgeschriebenen Karten zum Kampf gegen Hitler auf. Doch bald sind die beiden im klaustrophobischen Berlin selbst Gejagte.

‘Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!’  Mit diesem Satz auf einer Postkarte beginnt der ungewöhnliche Widerstand eines einfachen Arbeiterpaares zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Berlin … 60 Jahre nach seinem Tod avanciert Falladas Roman … gerade zum internationalen Bestseller. Es ist der erste Widerstandsroman eines nicht emigrierten Schriftstellers, verfasst in einer atemberaubenden Schreibwut. Zwischen Aufenthalten in Nervenkliniken schreibt Fallada manisch 899 Seiten in vier Wochen und stirbt drei Monate nach Beendigung an Herzversagen” (Roman erschienen 1947)

www.thalia-theater.de/de/spielplan/repertoire/jeder-stirbt-fuer-sich-allein/

19 Jan 2015, Thalia Theatre: The German Lesson / Deutschstunde

19 Jan 2015, Thalia Theatre: The German Lesson, by Siegfried Lenz / 19.1.15, Thalia Theater: Deutschstunde, von Siegfried Lenz; Bühnenfassung: Susanne Meister, Regie: Johan Simons

Part 4 of a package of 4, “New German classics”: Made in Germany / Teil 4 einer Viererserie “Neue deutsche Klassiker”: Made in Germany

The German Lesson / Deutschstunde

“Schreiben und Erinnern als Grundlage der Demokratie – in einem der wichtigsten deutschen Nachkriegsromane erzählt … Siegfried Lenz von der Freundschaft zwischen dem Polizisten Jens Jepsen und dem Maler Max Nansen in schwierigen Zeiten. Eine scheinbar unspektakuläre Tragödie über Pflicht und Pflichtvergessenheit, über brennende Bilder und zerstörte Freundschaften. Siegfried Lenz, einer der ganz Großen Hamburgs, hat mit ‘Deutschstunde’ einen der wichtigsten deutschen Nachkriegsromane geschrieben” (Roman erschienen 1968)

www.thalia-theater.de/de/spielplan/repertoire/deutschstunde/