31 Dez 1954, Ausflüge des Jahres 1954

31.12.1954, Ausflüge des Jahres 1954

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM):

  • 1.1.1954 Dangast
  • 3.2.1954 usw. [Bad] Zwischenahn / Zwischenahner Meer (3mal)
  • 21.3.1954 usw. Sandkrug (6mal)
  • 2.5.1954 usw. Wildeloh (2mal)
  • 27.5.1954 An die Weser
  • 18.6.1954 Norddeich
  • 6.7.1954 usw. Bremen (3mal)
  • 19.9.1954 Hamburg
  • 26.9.1954 Neuharlingersiel
  • 24.10.1954 usw. Brake/Hammelwarden (2mal).

Insgesamt 21 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.162 Dangast … hoher Geestrücken, einsam aufragend aus der Niederung … mit steilem Abfallufer zum Meer … Noch heute … kein Deich … an der Nordsee das älteste Bad … Nur zur Flutzeit kann gebadet werden; darauf Besuch einrichten … um 1910 Malerkolonie (Heckel, Schmidt-Rotluff).
  • p.58 Wildenloh … Höhe aus Lehm und Sand mitten im Moor … ein Rest hoher Geest … Früher Grenze zwischen den Bistümern Bremen und Osnabrück …

Ortsinfo, Stand Dez. 2020, alphabetisch:

  • [Bad] Zwischenahn / Zwischenahner Meer, siehe Ausflüge 1952
  • Brake (Unterweser), https://de.wikipedia.org/wiki/Brake_(Unterweser): … die Kreisstadt des Landkreises Wesermarsch … gehört … zur europäischen Metropolregion Nordwest … Stadtteile … [inkl.] Hammelwarden … Die ersten Fischer und Bauern, die vereinzelt auf den Wurten an der Weser bei Brake siedelten, bekamen um 1100 Zuwachs, als der Erzbischof von Bremen Kolonisten ins Land rief, die als Stedinger Geschichte machten … Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser … 1960 … eingeweiht … Seit 2009 … „Schiffahrtsmuseum Unterweser“ … Brakes Wahrzeichen ist der 1846 unter dem oldenburgischen Großherzog Paul Friedrich August errichtete Telegraph. Der turmartige Backsteinbau … war Bestandteil einer zwischen Bremen und Bremerhaven eingerichteten optischen Telegraphenlinie … Arp Schnitger (1648–1719), Orgelbauer, geboren in Schmalenfleth, heute Ortsteil von Brake …
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Dangast, https://de.wikipedia.org/wiki/Dangast: Die Anfänge … reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück. Bei der Zweiten Marcellusflut 1362 wurde die erste Siedlung Dangast … zerstört … an flutgeschützter Stelle auf dem Südhang eines eiszeitlichen Geestrückens neu gegründet … einer der wenigen Plätze an der deutschen Nordseeküste, an dem der Bau eines Schutzdeiches nicht erforderlich ist … hierdurch … „deichlose Meerblick“ … [Hydrogeogr.: Jadebusen -> Nordsee]
  • Hamburg
  • Neuharlingersiel, https://de.wikipedia.org/wiki/Neuharlingersiel: … erstmals 1693 … erwähnt … Hafen für Hochseefischerei … 1806 … für einige Jahre zur holländischen Garnisonsstadt … 1810 … Handelseinschränkungen der … Kontinentalsperre … versuchte man die ausbleibenden Einnahmen aus Frachtverkehr und Handel durch Warenschmuggel zu ersetzen … wurde das Hafengelände durch einen unterirdischen Gang mit einer Gaststätte verbunden, deren Kellerräume man als Lager für die geschmuggelte Ware nutzte. Überreste dieses Tunnels kamen 1959 … ans Tageslicht.
  • Norddeich, siehe Ausflüge 1952
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • Wildenloh, https://de.wikipedia.org/wiki/Wildenloh: ein Ortsteil der Gemeinde Edewecht im … Landkreis Ammerland … gleichnamige Staatsforst Wildenloh … vermutlich der Rest eines weitläufigen Waldgebietes, das sich einst von Oldenburg bis über Friedrichsfehn und Klein-Scharrel hinaus erstreckte und vor gut 8000 Jahren im sich ausbreitenden Wildenlohs Moor versank …Reste … der heutige „Große Wildenloh“ und der „Kleine Wildenloh“ … als trockenere Geestinseln … Der Sage nach entstand der Wildenloh, nachdem die Oldenburger ihre erste Kirche errichtet hatten. Als der Teufel davon erfuhr, beschloss er, die Stadt mitsamt der Kirche mit einem Wald, den er des Nachts bei Zwischenahn aus dem Boden riss, zu zerstören. Der Anbruch des Morgens verhinderte jedoch diesen Plan, und der Teufel musste den ausgerissenen Wald dort fallen lassen, wo sich heute der Wildenloh befindet. Die Stelle aber, an der sich der Wald einst befand, füllte sich mit Wasser und es entstand das Zwischenahner Meer… [Hydrogeogr.: wohl Haaren -> Hunte -> Weser]

6-21 Jul 1954, Sommerreise nach Fehmarn

6.-21.7.1954, Sommerreise nach Burg auf Fehmarn

Bahnreise (2 Personen) von Oldenburg i.O. nach Burg auf Fehmarn.

Privatunterkunft im „Ostseebad Burg auf Fehmarn“ (Landkreis Ostholstein, Land Schleswig-Holstein).

Reiseveranstalter: Scharnow-Reisen GmbH & KG, gegründet 1953 von Willy Scharnow (1897-1985), welcher 1925 in Bremen ein Reisebüro eröffnet hatte und heute als „Pionier des modernen Tourismus“ und Initiator der Pauschalreisen gilt, https://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Scharnow.

Damals: Überquerung des Fehmarn-Sund mit der Eisenbahnfähre. – Inselbahn Fehmarn: „Anders als … die Inselbahnen der meisten Nordseeinseln war die Strecke in Normalspur angelegt, so dass ein durchgehender Zugverkehr vom Festland möglich war. Hierbei wurden die Züge mit einer Eisenbahnfähre vom Fährhafen Großenbroder Fähre – nicht zu verwechseln mit dem Fähranleger Großenbrode Kai, von wo aus … der Zugverkehr nach Gedser in Dänemark abgewickelt wurde – auf die Insel übergesetzt“, https://de.wikipedia.org/wiki/Inselbahn_Fehmarn.

Fotoserie: Kirche mit Museum, Rathaus, Badestrand, Burgstaaken (an der Südküste der Insel), Fährschiff Schleswig-Holstein, Nordermühle, Katharinenhof (im Osten der Insel), Steilufer, Staberhuk (Leuchtturm im SO), Südstrand.

Rückkehr nach Oldenburg: 21.7.54, morgens um 620 h.

31 Dez 1953, Ausflüge des Jahres 1953

31.12.1953, Ausflüge des Jahres 1953

Laut Fotoalbum:

  • Glaner Eck (Hunteniederung)
  • Jaderberg
  • Cuxhaven, inkl. „Alte Liebe“

(Notizen von Familienmitgliedern liegen für 1953 nicht vor.)

Insgesamt 3 dokumentierte Ausflüge.

Ortsinfo, Stand Dez.2020, alphabetisch:

  • Cuxhaven, https://de.wikipedia.org/wiki/Cuxhaven: an der Mündung der Elbe in die Nordsee … das größte deutsche Seeheilbad … gehört zu den Metropolregionen Nordwest und Hamburg … Der Fischereihafen … zählt zu den größten … Deutschlands … Die Hafensiedlung Cuxhaven und das Amt Ritzebüttel[1] … auf dem heutigen Gebiet der Stadt Cuxhaven … gehörten vom 13. Jahrhundert bis 1937 zu Hamburg. Das damals wichtigere und größere Ritzebüttel und Cuxhaven schlossen sich 1872 zum Ort Cuxhaven zusammen … Wahrzeichen … die Kugelbake … markiert … die Grenze für die Binnenschifffahrt … Urnenfunde und ein auf 4000 v. Chr. datiertes Großsteingrab … Ritzebüttel ein hamburgischer Stützpunkt gegen die Piraterie und ein Schutzhafen …
  • Glane[2], https://de.wikipedia.org/wiki/Glane_(Wildeshausen): Bauerschaft der Landgemeinde Wildeshausen im … Landkreis Oldenburg … südlich der Hunte und gegenüber der … Gemeinde Dötlingen … Naturschutzgebiet Glaner Heide … Megalithgrab Glaner Braut, https://de.wikipedia.org/wiki/Glaner_Braut: … neolithisches Ensemble von vier Megalithanlagen aus der Trichterbecherkultur … nahe … Wildeshausen … entstanden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. … Ausdruck der Kultur und Ideologie jungsteinzeitlicher Gesellschaften … am linken Ufer der Hunte, auf dem Gebiet der Wildeshauser Bauerschaft Glane … Während die große Zahl von Megalithbauten im Umkreis der Glaner Braut auf eine verhältnismäßig hohe Siedlungsdichte schließen lässt, waren bis vor wenigen Jahren entsprechende Siedlungen nur aus Oberflächenfunden belegbar … südlich von Ahlhorn … entdeckte das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege Überreste einer Siedlung des späten 4. Jahrtausends v. Chr. … gelang es, in Visbek-Uhlenkamp einen Hausgrundriss und zwei Flachgräber freizulegen … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Jaderberg, Ort in der Gemeinde Jade im Landkreis Wesermarsch; Tierpark, https://de.wikipedia.org/wiki/Jaderpark: Die Geschichte des Parks geht bis in das 17. Jahrhundert zurück … 1950 wurde ein Privatzoo eröffnet, der … in den 1980er Jahren den … Anforderungen an die Zoohaltung nicht mehr gerecht wurde … mit neuem Konzept zu Ostern 1996 neu eröffnet … zusätzliche Themenparks … [Hydrogeogr.: wohl Japel -> Jade -> Jadebusen -> Nordsee]

[1] Familiengeschichtliche Bedeutung

[2] Glaner Eck: aktuell (16.12.20) nur als Straßenname in Wildeshausen lokalisiert; dürfte nicht der fotografisch abgebildeten Örtlichkeit entsprechen.

31 Dez 1952, Ausflüge des Jahres 1952

31.12.1952, Ausflüge des Jahres 1952

Laut Fotoalbum:

  • Ohmstede
  • Bremerhaven

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM):

  • 24.8.1952 Neuenburger Urwald, Neustadtgödens, Schloss besichtigt, Knyphausen[1] (Burg)
  • 7.9.1952 Norddeich, Dornum, Schloß Lütetsburg, „klare Sicht auf Juist und Wangerooge“
  • 1.10.1952: [Bad] Zwischenahn
  • 12.10.1952 Dammer Berge
  • 25.10.1952 usw. Bremen (2mal), inkl. 25.10.1952 Freimarkt.

Insgesamt 8 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.67 Bad Zwischenahn … Zwischenahner Meer … im Norden von 5 Bächen gespeist, 2 Auen als südlicher Abfluß zum Flußsystem der Ems … In der Nordwestecke des Sees Schwingmoor „Stamers Hop“ … Ammerländer Bauernhaus … Freilichtmuseum … 1908 … Vollständiger, in allen Teilen echter Bauernhof von 1605 …
  • p.126 Dammer Berge … höchste Erhebung des Oldenburger Landes … Für den Wanderer bieten sich hier – in der …“Oldenburgischen Schweiz“ – außerordentlich reizvolle und verschiedenartige Landschaftsbilder: Berge, … Wiesentäler, dunkle Kiefernbestände mit freundlichem Laubwald, Durchblicke auf anmutig wechselnde Heide-, Acker- und Weideflächen …auf die silberne Fläche des Dümmers … Signalberg 145m, Mordkuhlenberg 142m …
  • p.165-6 Neuenburger Urwald … zwischen Bockhorn, Zetel und Neuenburg … ein Ausschlußforst …, wo nur Windfälle sowie einzelne … trocken gewordene Stämme genutzt werden (Naturschutzgebiet). 1945 wurde ein teil … leider abgeholzt …In hundert Jahren wird der ‚Urwald‘ sich vollständig verändert haben. Er wird ein Buchenwald sein, wenn man die Buchen nicht kurzhält.

Ortsinfo, Stand Dez. 2020, alphabetisch:

  • Bad Zwischenahn, https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Zwischenahn: (niederdeutsch Twüschenahn) … im Landkreis Ammerland … im Gebiet der Nordoldenburgisch-Ostfriesischen Geest. Während in den Niederungen … feuchte Wiesen zu finden sind, wurden auf den sandigen Rücken Ackerflächen kultiviert … Südlich der Ammerländer Geest befindet sich die Leda-Jümme-NiederungZwischenahner Meer, https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenahner_Meer: … zwischen dem Hauptort Bad Zwischenahn im Süden und dem Ortsteil Dreibergen im Norden … nach dem Steinhuder Meer und dem Dümmer der drittgrößte Binnensee Niedersachsens … befindet sich über einem Salzstock als Überbleibsel des Zechsteinmeeres aus dem … Perm vor etwa 250 Millionen Jahren … entstand dadurch, dass es durch grundwasserbedingte Salzablaugungen zu einem Einsturz des Salzstockes und des darüberliegenden Deckgebirges kam … [Hydrogeogr.: Aue -> … -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Bremen, https://de.wikipedia.org/wiki/Bremen:… Zwei-Städte-Staat … Stadt Bremen … gehört zur Europäischen Metropolregion Nordwest … In Höhe der Bremer Altstadt geht die Mittelweser in die Unterweser über, die … zur Seeschifffahrtsstraße ausgebaut ist … Der Ortsname … im 9./10. Jahrhundert bezeugt … Zwischen dem 1. und dem 8. Jahrhundert n. Chr. … erste Siedlungen, die auf einer langen Düne Schutz vor Hochwasser und gleichzeitig guten Zugang zu einer Furt boten … 787 von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben. Seit dem späten 9. Jahrhundert mit dem Erzbistum Hamburg zum Erzbistum Hamburg-Bremen vereint, erlangte Bremen unter Erzbischof Adalbert (1043–1072) erstmals Einfluss auf Reichsebene …
  • Bremerhaven, https://de.wikipedia.org/wiki/Bremerhaven:… am Westrand des Elbe-Weser-Dreiecks, das in die Nordsee übergeht. Als Exklave gehört sie zum Land Freie Hansestadt Bremen. … Teil der Metropolregion Nordwest …Wegen der zunehmenden Versandung der Weser kaufte Bremen … von Hannover Gelände und Deichvorland der ehemaligen, unvollendeten schwedischen Festungsstadt Carlsburg an der … Mündung der Geeste in die Außenweser, das am 1. Mai 1827 übergeben und Bremerhaven genannt wurde … Bis 1830 wurde der Alte Hafen fertiggestellt … die Stadt stieg bis 1854 zum größten Auswandererhafen Europas auf. 1857 gründete sich der Norddeutsche Lloyd (NDL) … wurde … die größte Reederei Bremens und ab 1881 die größte der Welt … 1927 … Columbuskaje zusammen mit dem Columbusbahnhof als Bahnhof am Meer
  • Dammer Berge, https://de.wikipedia.org/wiki/Dammer_Berge: bewaldeter Höhenzug … im Süden des … Landkreises Vechta … am Südrand der Norddeutschen Tiefebene in der Dümmer-Geestniederung … Teil einer eiszeitlichen Endmoränenstaffel aus dem frühen Vergletscherungsgeschehen der Saaleeiszeit … Eisenerz, das von 1939 bis 1967 … abgebaut wurde … Erhebungen: Signalberg (146 m) … mit Sendeturm und Fernmeldeturm … Mordkuhlenberg (142 m … mit Aussichtsturm) … Die Dammer Berge liegen auf der Weser-Ems-Wasserscheide: Das Wasser aller Bäche, die … ostwärts fließen, hat durch die Hunte die Weser zum Ziel, und jenes der westwärts verlaufenden Bäche erreicht durch die Hase die Ems.
  • Dornum, Hauptort der gleichnamigen Einheitsgemeinde in Ostfriesland, https://de.wikipedia.org/wiki/Dornum: Funde aus der Steinzeit … in urgeschichtlicher Zeit Warften an günstigen Stellen der noch unbedeichten Marsch … Untersuchungen des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung an der Kirchwarft von Resterhafe lassen vermuten, dass diese schon in der römischen Kaiserzeit angelegt wurde … Um das Jahr 1000 begann der Deichbau in der Region … [Hydrogeogr.: wohl Dornumersieler Tief -> Nordsee]
  • Kniphausen, https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Kniphausen: … Herrschaft Kniphausen … als reichsunmittelbares Territorium ein Teil Frieslands … wurde von friesischen Häuptlings- und Adelsfamilien regiert … Burg Kniphausen, https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Kniphausen: … in Fedderwarden im Stadtgebiet von Wilhelmshaven … 1438 gebaut … hatte schließlich „das typische Bild eines Adelssitzes der Spätrenaissance“ … 1666/67 … zur Festung mit vier Eckbastionen ausgebaut … Heute … nur noch der ehemalige Marstall mit dem Treppenturm und ein Torhaus … [Hydrogeogr.: wohl Maade -> Jadebusen -> Nordsee]
  • Lütetsburg (Schloss), https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_L%C3%BCtetsburg: … ein Wasserschloss … östlich der Stadt Norden … mehrfach grundlegend umgebaut … Das Schloss selbst entstand in den Jahren 1959 bis 1960 auf den Grundmauern des niedergebrannten Vorgängerbaus … Wesentlich älter ist die Vorburg … ließ die Familie Inn- und Knyphausen im 16. Jahrhundert in der Formensprache der niederländischen Renaissance erbauen … Der zweigeschossige Torturm … entstand 1731 … Schlosspark Lütetsburg, https://de.wikipedia.org/wiki/Schlosspark_L%C3%BCtetsburg: Sein heutiges Aussehen erhielt das … Gartenareal in den Jahren 1790–1813 … gilt als der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands … zählt zu den wenigen auf dem Kontinent erhaltenen Beispielen des frühromantischen Gartentyps. [Hydrogeogr.: (vermutl.) Norder Tief -> Störtebeckerkanal -> Ems]
  • Neuenburger Urwald, https://de.wikipedia.org/wiki/Neuenburger_Urwald: … Bestandteil des FFH-Gebietes 009 „Neuenburger Holz“ … Rest eines alten Hudewaldes … gehörte … zur … Allmende … der Dorfgemeinschaft und unterlag der Holznutzung, der Bodennutzung (wie dem Laubharken oder der Plaggengewinnung …) sowie der Waldweide … Charakteristisch … die … mächtigen Eichen mit einem Alter von 600 bis 800 Jahren … Nachdem die Waldweide, das Köpfen der Hainbuchen zur Laubheugewinnung und die Plaggengewinnung im Wald eingestellt wurde, konnten sich Hainbuchen und Buchen entwickeln … Sie … überragten … die Eichen und verdrängten sie immer mehr … [Hydrogeogr.: Jadebusen -> Nordsee]
  • Neustadtgödens, https://de.wikipedia.org/wiki/Neustadtg%C3%B6dens: ein Ortsteil der Gemeinde Sande im Landkreis Friesland … Nach der Antoniusflut von 1511 … begannen in der Herrlichkeit Gödens umfangreiche Eindeichungsmaßnahmen … Franz Ico von Frydag (1606–1652), selbst reformiert, war mit der katholischen Margarethe Elisabeth von Westerholt verheiratet und stellte seinen Nachkommen die Wahl des Bekenntnisses frei … Darüber hinaus gewährten er und seine Nachfolger … Lutheranern, Reformierten, Katholiken, Mennoniten und Juden eine Heimstatt … [Hydrogeogr.: wohl Friedeburger Tief -> Dangaster Tief -> Jadebusen -> Nordsee]
  • Norddeich, https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeich:… Stadtteil von Norden (Ostfriesland) … unmittelbar an der Nordseeküste … seit 1979 ein „staatlich anerkanntes Nordseebad“ … Tourismus … ein … 1813 veröffentlichter Prospekt …: „Die kleine Seebadeanstalt am Norddeiche ohnweit Norden betrf. mache ich Unterzeichneter […] näher bekannt.“ … bot zur mehreren Bequemlichkeit der resp. Herren Badegäste … Fahrdienst im verdeckten 4sitzigem Wagen … zweimal täglich …von Norden aus an. Gegen diesen Prospekt, der … in deutscher und – mit Blick auf die napoleonische Besatzungstruppen – … in französischer Sprache abgefasst war, intervenierte der Präfekt des Départements Ems-Oriental
  • Ohmstede, ein Stadtteil von Oldenburg, https://de.wikipedia.org/wiki/Ohmstede: … Bauerndorf … erste urkundliche Erwähnung … 1158 … Während des Zweiten Weltkriegs … ein Zwangsarbeiterlager … Nach dem Krieg wurden die … Baracken in ein DP-Lager [DP = Displaced Persons] umgewandelt, das „Lettenlager“ genannt wurde, weil in ihm vor allem ethnische Letten und Esten untergebracht waren. Einige von ihnen blieben auf Dauer in Ohmstede … erinnern noch die Straßennamen „Rigaer Weg“ und „Kurlandallee“ sowie ein hoher Anteil lettischstämmiger Anwohner dieser Straßen an das „Lettenlager“ … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]

[1] heute: Kniphausen

31 Dez 1951, Ausflüge des Jahres 1951 und kumulativ bis 1960

31.12.1951, Ausflüge des Jahres 1951 und kumulativ bis 1960

Mit „Ausflug“ ist hier eine Ortsveränderung gemeint, die über einen von zu Hause startenden „Spaziergang“ hinausgeht, typischerweise die Nutzung eines Verkehrsmittels (Fahrrad, Bus, Bahn, Pkw) einschließt, aber nicht zu einer auswärtigen Übernachtung führt und somit unterhalb einer „Reise“ bleibt.

Die Rekonstruktion meiner frühen Ausflüge stützt sich insbesondere auf Fotos/Fotoalben und – soweit vorhanden – auf Tagesnotizen eines Familienmitglieds (EM). Für ergänzende Information zu den aufgesuchten Orten ziehe ich bspw. das Oldenburger Wanderbuch (1951) sowie aktuelle Internet-Quellen heran.

1951

Laut Fotoalbum:

  • Sandkrug / Osenberge

(Notizen von Familienmitgliedern liegen für 1951 nicht vor.)


Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

p.81 Sandkrug: „gern besuchter Ausflugsort … viele Wochenendhäuser … Eisenbahnerkinderheim, Licht- und Luftbad … “, p.82 Osenberge: „Dünenreihe von Bümmerstede nach Sandhatten und Kirchhatten, seit etwa 50 Jahren mit Fuhren besät oder einzeln bepflanzt … Herz und Lungen belebender Duft des Nadelwaldes, unhörbares gehen über den weichen, mit Nadeln bestreuten Boden … Wohltuend die unendliche Stille … zur Steilen Wand … mächtigste Sanddüne im Höhenzug … Sagen: … soll Graf Otto ein Wunderhorn von der ‚Feemöhne‘ (Königin der Erdmännchen) … erhalten haben …“

Weitere Ortsinfo, Stand Dez.2020:

  • Osenberge, https://de.wikipedia.org/wiki/Osenberge: … südlich von Bümmerstede … Im Westen … von einem Abschnitt der Hunte passiert … die höchsten Erhebungen der Region … Ihre zwei höchsten, mit jeweils 23 m Höhe gleich hohen Erhebungen sind der Kistenberg … und der Gierenberg …; vom zuletzt genannten „Berg“ … Ausblick auf das Tal der Hunte …. Innerhalb des Forst- und Waldgebiets Barneführer Holz … großflächig mit alten Kiefern bewachsen … in der Mitte … durch die … Ortschaft Sandkrug in zwei Teile geteilt … Der nördliche Bereich … Standortübungsplatz … Die Erhebungen bilden in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Ostfriesisch-Oldenburgische Geest (Nr. 60), in der Haupteinheit Hunte-Leda-Moorniederung (600) … den Naturraum Osenberge (600.14) … Im Südosten der Osenberge liegt das Naturschutzgebiet Tannersand und Gierenberg … mit … Fauna-Flora-Habitat-Gebiet … (FFH-Nr. 2915-331 …) … im Südosten befindet sich das Landschaftsschutzgebiet … Staatsforst Alt-Osenberge, Wunderhorn, Oldenburger Sand, Tannersand mit Randgebieten … Die sandreiche Landschaft … während der letzten Eiszeit (Weichseleiszeit) geformt. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit … massiver Raubbau an der Natur in Form von jahrhundertelanger Hudewirtschaft sowie ungeregelter Holzwirtschaft … Verheidung der Osenberge … Beweidung … durch Schafherden … Plaggenhieb … führte … zu einer Bildung großer Flugsandflächen und zur Ausbildung meterhoher Wanderdünen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts … Wanderdünen … Bedrohung landwirtschaftlicher Nutzflächen und der Siedlungen. Dies führte ab 1803 zu einer … Kultivierung des entstandenen Ödlandes …, der Festlegung der Dünen und anschließender Wiederaufforstung in Form einer Kiefer-Monokultur … erwiesen sich … als sehr anfällig gegen Windbruch … 1972 … die Bestände durch … Orkan … nahezu vollständig vernichtet … Wiederaufforstung … Aus der Sagenwelt … in den Osenbergen ein Zwergenvolk … Ferner spielt dort die Sage vom Oldenburger Wunderhorn … [Hydrogeogr.: Hunte -> Weser]
  • Sandkrug, https://de.wikipedia.org/wiki/Sandkrug_(Hatten): Ortsteil der Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg … zehn Kilometer südlich von Oldenburg … fand unter dem Namen Streek seine erste urkundliche Erwähnung … 1275 … Den Namen Sandkrug erhielt die Ortschaft, als vor den Dünen der Osenberge der Sandkrug, eine Station zur Verpflegung von Reisenden und Postreitern sowie ihrer Pferde, errichtet wurde … nachdem die “Oldenburgische fahrende Post” 1734 ihren Dienst aufnahm. Seit … 2010 … am Sandkruger Bahnhof … eine bronzene Skulpturengruppe, genannt Osenzwerge … [Hydrogeogr.: wohl Bümmersteder Fleth -> Hunte -> Weser]

Dazu:

  • Hutewald, Hudewald, https://de.wikipedia.org/wiki/Hutewald: … vormaliger (Ur-)Wald, der … als Weide zur Viehhaltung genutzt wird – anstelle der aufwendigen Rodung und Anlage von Grünland … wird das Vieh in den Wald getrieben, um dort sein Futter zu suchen … vom Beginn der europäischen Jungsteinzeit bis über das Mittelalter hinaus üblich …
  • Plaggenhieb oder Plaggenstechen: hier „wird der humose und durchwurzelte Oberboden mit Teilen der darauf befindlichen Vegetation in … vier bis sechs Zentimeter Stärke abgestochen“, siehe: Plagge … ein ausgestochenes Stück Oberboden, https://de.wikipedia.org/wiki/Plaggen.

Übersicht der dokumentierten, vom Wohnort Oldenburg aus unternommenen Ausflüge 1951-1960 (gesamt = 278):

1951195219531954195519561957195819591960
18321253134574157

Ca. 80 Ausflugsziele (Exzerpte/Ortsinfo jeweils beim Jahr der Ersterwähnung):

  • Ahlhorn 1956, 1960
  • Altes Land 1960
  • [Bad] Bentheim 1960
  • Bad Essen 1957
  • [Bad] Zwischenahn, mit Zwischenahner Meer 1952, 1954, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
  • Bensersiel 1958
  • Berum 1958
  • Bielefeld 1960
  • Blumenthal (mit Farge) 1956, 1958, 1960
  • Brake/Hammelwarden 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
  • Bremen 1952, 1954, 1955, 1956 (Flughafen), 1957, 1958, 1959, 1960
  • Bremerhaven 1952
  • Bümmerstede 1958
  • Bunde 1955, 1956, 1958, 1959, 1960
  • Burhave 1956
  • Buxtehude 1960
  • Carolinensiel 1959
  • Clemenswerth 1959
  • Cuxhaven 1953
  • Dammer Berge 1952, 1956
  • Dangast 1954, 1957, 1958, 1959, 1960
  • Dornum 1952
  • Dreibergen 1955, 1956
  • Elbe 1960
  • Emden 1955
  • Friesoythe 1955, 1959
  • Garrel 1960
  • Glane mit Glaner Braut 1953, 1959
  • Glaner Eck (Hunteniederung) 1953
  • Groningen (NL) 1960
  • Hamburg 1954, 1957 (Hagenbecks Tierpark), 1958
  • Harpstedt 1960
  • Hude 1955, 1957
  • Hümmling 1959
  • Hundsmühlen 1955, 1956, 1957, 1958, 1960
  • Huntlosen 1957
  • Hüttenbusch 1957, 1958, 1959, 1960
  • Hüvener Mühle 1959
  • Jaderberg 1953, 1957, 1960
  • Jever 1958
  • Jork 1960
  • Kloster Blankenburg 1960
  • Kniphausen (Burg) 1952
  • Lilienthal 1960
  • Linswege 1958, 1959, 1960
  • Littel 1960
  • Lühe 1960
  • Lüneburger Heide 1957
  • Lütetsburg (Schloss und Park) 1952
  • Neuenburger Urwald 1952
  • Neuharlingersiel 1954, 1955, 1956, l957, 1959, 1960
  • Neustadtgödens 1952
  • Norddeich 1952, 1954
  • Ohmstede 1952
  • Osenberge 1951
  • Osnabrück 1960
  • Osterholz-Scharmbeck 1960
  • Petersfehn 1956, 1957
  • Rastede 1959
  • Rheiderland 1959
  • Ritterhude 1960
  • Sandhatten 1959
  • Sandkrug 1951, 1954, 1955, 1956, 1957 (mit Forsthaus Badenfleth), 1958, 1959, 1960
  • Schierbrok 1959
  • Sögel 1959
  • St.Magnus 1960
  • Stade 1960
  • Stenum 1959, 1960
  • Surwold 1959
  • Thülsfelder Talsperre 1958, 1959, 1960
  • Vegesack 1956, 1960
  • Weser 1954, 1958
  • Westerscheps 1956
  • Westerstede 1955, 1957, 1960
  • Wiefelstede mit Kiesgrube Mollberg 1958
  • Wiesmoor 1958
  • Wildenloh 1954, 1956, 1957, 1958
  • Wildeshausen 1960
  • Wilhelmshaven 1959
  • Worpswede, mit Niedersachsenstein 1956
  • Wüsting[-Holle] 1960
  • Zeven 1960