31 Dez 1956, Ausflüge des Jahres 1956

31.12.1956, Ausflüge des Jahres 1956

Laut Fotoalbum:

  • Bad Zwischenahn mit Zwischenahner Meer
  • Vegesack, Sept. 1956
  • Neuharlingersiel(„und in jedem Jahr einmal…“)

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM):

  • 15.1.1956 usw. Bremen (6mal), inkl. 11.3.1956 zum Flughafen, 28.10.1956 Freimarkt
  • 22.1.1956 Burhave
  • 19.2.1956 usw. Sandkrug (6mal)
  • 18.3.1956 Ahlhorn
  • 18.3.1956 usw. Brake (3mal)
  • 22.4.1956 Worpswede, Spaziergang zum Niedersachsenstein
  • 5.5.1956 Petersfehn und Wildenloh
  • 10.5.1956 Dreibergen
  • 22.5.1956 Hundsmühlen
  • 4.8.1956 usw. [Bad] Zwischenahn (3mal), inkl. Modellboot-Segeln; 6.8.1956 Dampferfahrt nach Dreibergen
  • 5.8.1956 usw. Neuharlingersiel (2mal)
  • 25.8.1956 Vegesack
  • 23.9.1956 Westerscheps, See und Heide
  • 30.9.1956 an die Weser in Blumenthal
  • 21.10.1956 Dammer Berge
  • 4.11.1956 Bunde.

Insgesamt 31 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.91ff Ahlhorn Ausgangspunkt fürdie Wanderungen in die Ahlhorner Heide mit den Steindenkmälern, … dem Lethetal und den staatlichen Fischteichanlagen … „Visbeker Bräutigam“ … Decksteine … einer von ihnen … wiegt 22 000 kg. Wieviel Mühe hat er den Steinzeitleuten gemacht! Herbeischaffen und aufrichten! … an schönen Teichanlagen und Steingrotten gelegenen Gaststätte „Engelmanns Bäke“ …
  • p.152 Nordseebad Burhave Kirchdorf … an der Nordküste Butjadingens, Station der Butjadinger Bahn (Triebwagen) … Grüner Uferstrand mit unterschiedlichem Wellenschlag. Seebäder auch für Nichtschwimmer und Kinder. Wattlaufen. Liegewiesen. Strandkörbe. Strandhalle.

Ortsinfo, Stand Dez. 2020, alphabetisch:

  • [Bad] Zwischenahn, siehe Ausflüge 1952
  • Ahlhorn, https://de.wikipedia.org/wiki/Ahlhorn_(Gro%C3%9Fenkneten): der größte Ortsteil der Gemeinde Großenkneten im Landkreis Oldenburg … Sitz eines Niedersächsischen Landesforstamtes … Flugplatz Ahlhorn, https://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Ahlhorn: 1916 … unter dem Namen Luftschiffhafen Ahlhorn als Militärluftschiffhafen der Kaiserlichen Marine in Betrieb genommen … Ahlhorner Fischteiche, https://de.wikipedia.org/wiki/Ahlhorner_Fischteiche: … Naturschutzgebiet (… NSG WE 216) im Westen des Naturparks Wildeshauser Geest … beiderseits der Lethe … Das Großherzogtum Oldenburg war um 1900 das einzige Land im Deutschen Reich, das nicht Mitglied im Deutschen Fischereiausschuss war und daher auch keine Mittel … zur Förderung der Binnenfischerei erhielt. In der Sager Heide … größere Heide- und Ödlandflächen über Sand … Anlage von Fischteichen … 1884 … Hauptbauphase … zwischen 1906 und 1929 … 54 Teiche … Heute … um die 35 Teiche … bewirtschaftet .,.. [Hydrogeogr.: Lethe -> Hunte -> Weser]
  • Blumenthal, https://de.wikipedia.org/wiki/Blumenthal_(Bremen): …Bremens nördlichster Stadtteil … einzige Bremer Stadtteil, der an beiden Seiten der Weser liegt … Farge, https://de.wikipedia.org/wiki/Farge: … besonderen militärischen Bauten, die das NS-Regime im Ort und der näheren Umgebung durchführen ließ (Wifo-Tanklager, U-Boot-Bunker Valentin, Kriegsmarinetanklager) und die zugehörigen Arbeitslager (KZ-Farge, Arbeitserziehungslager Farge) …
  • Brake, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen inkl. Flughafen, siehe Ausflüge 1952
  • Bunde, siehe Ausflüge 1955
  • Burhave, https://de.wikipedia.org/wiki/Burhave: … Nordseebad Burhave … ein Ortsteil der Gemeinde Butjadingen, Landkreis Wesermarsch … Um 1800 kursierte in der nördlichen Wesermarsch das kalte Fieber, eine Form der Malaria, an dem viele Menschen – auch in Burhave – starben … durchschnittliche Lebenserwartung sank auf unter 30 Jahre … durch Verbesserungen bei der Entwässerung erfolgreich bekämpft …
  • Dammer Berge, siehe Ausflüge 1952
  • Dreibergen, siehe Ausflüge 1955
  • Hundsmühlen, siehe Ausflüge 1955
  • Neuharlingersiel, siehe Ausflüge 1954
  • Petersfehn, https://de.wikipedia.org/wiki/Petersfehn: … Ortsteil der Gemeinde Bad Zwischenahn im Landkreis Ammerland … Das Moorgebiet am Wildenloh … bereits Anfang des 19. Jahrhunderts für Schafhaltung, Torfabbau und Buchweizenanbau genutzt … 1847 ergaben zwei staatliche Begutachtungen, dass die … Moorfläche über die Haaren leicht … zu entwässern wäre … günstige Bedingungen zur Ausweisung eines Moorkolonats … im Sommer 1851 … 42 Kolonate … ausgewiesen und 25 Wohnhäuser errichtet … Nordwestlich … im Zusammenfluss von Haaren und Putthaaren das Hochwasserrückhaltebecken Petersfehn … 1975 zum Hochwasserschutz der Haarenunterlieger, insbesondere der Stadt Oldenburg, errichtet … [Hydrogeogr.: Haaren -> Hunte -> Weser]
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • Vegesack, https://de.wikipedia.org/wiki/Vegesack: … an der Mündung der Lesum in die Weser … Havenhaus, erbaut 1645–1648 als Dienstsitz des Hafenmeisters, 1781/82 umgebaut, jetzt Hotel und Restaurant … Bis 1997 war die 1893 gegründete Großwerft Bremer Vulkan Hauptarbeitgeber der Region …
  • Westerscheps, Ortsteil von Friedrichsfehn, Gemeinde Edewecht, https://de.wikipedia.org/wiki/Edewecht: … im Landkreis Ammerland … Durch die Aue entwässert die Gemeinde … in südwestlicher Richtung über die Jümme und Leda zur Ems … Archäologisches Fundmaterial … belegt die Anwesenheit von Menschen seit der Altsteinzeit … aus der römischen Kaiserzeit … mehrere Moorleichen …
  • Wildenloh, siehe Ausflüge 1954
  • Worpswede, mit Niedersachsenstein, https://de.wikipedia.org/wiki/Worpswede: Gemeinde im Landkreis Osterholz in Niedersachsen, an der Hamme … mitten im Teufelsmoor gelegen … an der 54,4 Meter hohen Erhebung des Weyerbergs …Erste Spuren der Besiedlung reichen … in die Bronzezeit zurück … Künstlerkolonie Worpswede als Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von Künstlern … Im 11. Jahrhundert … Gründung einer Fischersiedlung auf dem Besitz des Klosters Osterholz … am Weyerberg gelegene Niedersachsenstein, ein 18 Meter hohes Monument aus Ziegelsteinen … erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus der Region … 1922 nach einem Entwurf des Architekten Bernhard Hoetger … fertiggestellt … als einzige expressionistische Großplastik Deutschlands von … kunsthistorischer Bedeutung … Errichtung … in einer Zeit großer Armut und Lebensmittelknappheit … seinerzeit umstritten, ebenso … heute wegen der ursprünglich zugedachten Funktion als Kriegsdenkmal … Barkenhoff (niederdeutsch Birkenhof) – ursprünglich ein Worpsweder Bauernhof – … 1895 vom Künstler Heinrich Vogeler gekauft und … zu einem beeindruckenden Gebäude des Jugendstils umgebaut … wurde … Mittelpunkt der … „Künstlerkolonie Worpswede“ … wurde … 1919 zur Kommune und Arbeitsschule Barkenhoff … 1932 … an den Gartenarchitekten und Anthroposophen Max Karl Schwarz … verkauft, … Gartenbau- und Siedlungsschule Worpswede, an der mit anthroposophisch orientierten Lehrern die biologisch-dynamische Arbeit gelehrt und erforscht wurde … Das Kaffee Worpswede … expressionistischer Bau, am Fuße des Weyerbergs … seit 1925 … Café und Restaurant … auch „Café Verrückt“ genannt … Bernhard Hoetger … ein Haus ohne vernünftige Bauzeichnungen und ohne rechte Winkel … [Hydrogeogr.: Hamme -> Lesum -> Weser]

15 Jul – 2 Aug 1956, Sommerreise nach Oberbayern

Reise-Brevier Esso 1956 Graphik Katja Hassler
Reise-Brevier Esso 1956 Graphik Katja Hassler

15.7.-2.8.1956, Autoreise (3 Personen) von Oldenburg i.O. nach Oberbayern, mit Touren nach Österreich

Hessen:

15.7.56 Burgenstadt Schlitz (N von Fulda; Vogelsbergkreis); Fluss Schlitz (-> Fulda). Burgenring; Innenstadt als geschlossenes historisches Ensemble

Bayern:

[Bad] Brückenau (S von Fulda; Landkreis Bad Kissingen); gelegen an der Sinn (-> Fränkische Saale -> Main), mit Staatsbad; Heilbad-Anerkennung seit den 1970er Jahren

16.7.56 Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach); Fluss Tauber (-> Main). Altstadt, von einer begehbaren Stadtbefestigung umgeben. – Besuch der Kleinkunst-Werkstätten Paul M. Preiser in Steinsfeld bei Rothenburg: handgeschnitzte Figuren aus Lindenholz, auch zur „Belebung von Modellanlagen“, z.B. für Modelleisenbahnen Spur H0, Maßstab 1:87, www.preiserfiguren.de/

Ansbach (kreisfreie Stadt in der Metropolregion Nürnberg), gelegen am Zufluss des Onolzbachs in die Fränkische Rezat (->  -> Main). Hier gelernt: “Franken ist das Land, wo die Hasen Hosen und die Hosen Husen haasen”.

Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhause, Mittelfranken, Bayern). Durch das Stadtgebiet führt die Europäische Hauptwasserscheide, die die Einzugsgebiete von Rhein und Donau von einander trennt.

17.7.56 München, Landeshauptstadt des Freistaates Bayern, gelegen an der Isar (-> Donau); mit Museums- und Praterinsel.

Nußdorf am Inn (Landkreis Rosenheim, Oberbayern), 788 erstmals urkundlich genannt. 2001 „Schönstes Dorf Bayerns“, 2004 bei Entente Florale Europe als „Schönstes Dorf Europas“ gewählt. Hausberg: Heuberg.

18.7.56 Sulzberg (1.117 m), www.tourentipp.de/de/touren/Sulzberg-Bergwanderung_1512.html

Teils Tirol, teils Bayern:

19.7.56 Kufstein (Tirol), gelegen am Inn (-> Donau), Hausberg: Pendling; Wahrzeichen: Festung Kufstein (Feste Geroldseck), mit “Heldenorgel”. Kaiserlift, Römerhofgasse, Unterer Stadtplatz

Wörgl (Bezirk Kufstein, Tirol), gelegen an der Mündung der Brixentaler Ache in den Inn. Gebiet ist seit der frühen Eisenzeit (1000 v. Chr.) besiedelt

“Triptik” (d.h. 3teilige Bescheinigung zum Grenzübertritt) besorgt

20.7.56 Zu Fuß nach Erl in Tirol (Bezirk Kufstein, Unterinntal), gehört zu den ältesten Dörfern des Inntales; vgl. Mithrasstein:  DIM PRO SALUTE („dem unbesiegbaren Gott Mithras zum Heil“)

21.7.56 Wildbichl-Alm mit Wildpark (www.wildpark-wildbichl.com/), Waldsee; Fahrt um das Kaisergebirge

Kaisergebirge (Tirol): eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen; umfasst den Wilden Kaiser, den Zahmen Kaiser sowie den südöstlich vorgelagerten Niederkaiser; liegt zwischen Kufstein und St. Johann in Tirol. Höchste Erhebung: Ellmauer Halt (2344 m). Naturschutzgebiet seit 1963

22.7.56 Neubeuern am Inn (Landkreis Rosenheim), mit Schloss und Pfarrkirche. Hausberg: Samerberg

23.7.56 Fuchshof oberhalb von Kiefersfelden

Hechtsee (Tirol), Zufluss: Hechtbach, Abfluss in den Kieferbach; größter und tiefster der sechs Seen W von Kufstein

Kufstein (s.o.)

1956_07 Nr05b Gerlos-Pass
1956_07 Gerlos-Pass

24.7.56 Rosenheim (kreisfreie Stadt), an der Mündung der Mangfall in den Inn

Simssee, mit Abfluss in die Sims

Chiemsee (Landkreis Traunstein), größter See in Bayern, drittgrößter See in Deutschland, mit Herren-, Frauen-, Krautinsel. Größter Zufluss: die Tiroler Achen, Abfluss: die Alz (-> Inn). Chiemsee-Rundweg: kombinierter Radfahrer- und Fußgängerweg, ca. 57 km, https://de.wikipedia.org/wiki/Chiemsee

25.7.56 Flintsbach am Inn (Landkreis Rosenheim); Petersberg, mit Ausgrabungsort eines alten Klosterfriedhofs; in der Nähe: Gletscherschliff.

Hohe Asten: 1.106 m, der höchstgelegene ganzjährig bewirtschaftete Bauernhof in D, https://de.wikipedia.org/wiki/Hohe_Asten

26.7.56 Törwang: Gemeinde Samerberg (Landkreis Rosenheim). Hier seit dem Mittelalter ein Saumweg, über den Säumer (im Österreichischen: Samer) Salz und andere Güter beförderten.

Aschau im Chiemgau (Landkreis Rosenheim), mit Ortsteil Sachrang; Schloss Hohenaschau

Walchsee (beim Ort Walchsee, Tirol), größter Zufluss: Ramsbach; Abfluss: Walchseebach -> Weißenbach -> Kohlenbach -> Großache; diese trägt in ihrem Lauf 5 verschiedene Namen, mündet als als Tiroler Achen in den Chiemsee (s.o.)

Kufstein (s.o.)

27.7.56 Zell am Ziller (-> Inn), im Zillertal. Mönchszelle, 8. Jahrhundert

Gerlos-Pass / Gerlos-Straße: Landesstraße B 165 in Österreich, 61 km lang, von Mittersill vorbei am Großvenediger zum Gerlospass, dann Zillertal, Tirol

Pass Thurn: 1274 m ü. A. (Meter über Adria) hoch gelegener Alpenpass in den Kitzbüheler Alpen, der den Pinzgau (oberes Salzachtal) mit Tirol (Leukental) verbindet. Nächstgelegene Städte: Kitzbühel, Mittersill, https://de.wikipedia.org/wiki/Pass_Thurn

Kitzbühel (Stadtgemeinde in Tirol), an der Kitzbüheler Ache (Großache s.o., mündet als Tiroler Achen in den Chiemsee). “In der späten Bronzezeit (1100–800 v. Chr.) wurde das Gebiet um Kitzbühel von Illyrern besiedelt, die hier auch nach Kupfererz schürften”, https://de.wikipedia.org/wiki/Kitzb%C3%BChel

28.7.56 Autobahnsee

29.7.56 Nussdorf, mit Heimatfest

30.7.56 Zell am Ziller, Gerlos-Pass, Mittersill, Pass Thurn (s.o.)

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1956_07 Groß-Venediger

31.7.56 München, Deutsches Museum

1.8.56 Ansbach, [Bad] Brückenau (s.o.)

2.8.56 Rückkehr nach Oldenburg

(Fotoquelle: privat)

28-29 Apr 1956, Zweitages-Reise Harz, Wolfenbüttel, Braunschweig

28.-29.4.1956, Zweitages-Reise Harz, Wolfenbüttel, Braunschweig

  • 28.4.1956 Spontan geplante Harztour: Um 10 hrs zu viert mit Pkw Abfahrt aus Oldenburg; via Hannover nach Seesen und Lautenthal. Nachmittags Spaziergang an der Innersten. Gang ins Hüttschental (Rehe, Raubvögel, Salamander), im Hotel Waldschloß gewohnt.
  • 29.4.1956 Spaziergang durch Lautenthal; Weiterfahrt über Harzhochstr. nach Altenau; Clausthal-Zellerfeld, Okertalsperre, Romkerhall; Rückfahrt über Wolfenbüttel (mit Schloss und Klein-Venedig), Braunschweig (mit Eulenspiegelbrunnen). Abends 7 hrs in Oldenburg.

Harz, https://de.wikipedia.org/wiki/Harz_%28Mittelgebirge%29: … das höchste Gebirge Norddeutschlands … liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen … Der Brocken ist mit 1141,2 m … der höchste Berg des Harzes … ausgedehnte Wälder, teils landwirtschaftlich genutzte Hochflächen, tief eingeschnittene Täler mit wilden Flussläufen und Wasserfällen sowie Stauteiche und Stauseen. Vielerorts … Zeugnisse einer langen Siedlungsgeschichte … enthält den Nationalpark Harz, drei Naturparks … und das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Das Mittelgebirge liegt im Südteil des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen. Im Harz und in seiner unmittelbaren Umgebung befinden sich mit Goslar, Quedlinburg, der Lutherstadt Eisleben und dem Rammelsberg sowie dem Oberharzer Wasserregal zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbestätten …

Harzhochstraße, https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_242: … Bundesstraße 242 … von Seesen nach Mansfeld … führt einmal komplett über den Harz …

31 Dez 1955, Ausflüge des Jahres 1955

31.12.1955, Ausflüge des Jahres 1955

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM)

  • 1.1.1955 usw. Brake(-Hammelwarden) (5mal); ab Okt.1955: Brake
  • 9.1.1955 usw. Bunde (2mal), inkl. am 30.1955 bis zur holländischen Grenze
  • 6.2.1955 usw. Sandkrug (7mal), inkl. zum Rodeln
  • 13.2.1955 Hude
  • 23.3.1955 usw. Bremen (4mal), inkl. 23.10. Freimarkt, 6.11. zum [Übersee-]Museum
  • 20.4.1955 Dreibergen
  • 8.5.1955 Friesoythe
  • 30.5.1955 Hundsmühlen
  • 19.6.1955 Emden, dort am Deich gepicknickt, … Emden sehr zerschlagen
  • 14.8.1955 Neuharlingersiel
  • 2.10.1955 Westerstede

Insgesamt 25 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.109 Hude Eisenbahnknotenpunkt … von … der Berne … durchflossen … Ruine des Klosters Hude … Mönche des Zisterzienser-Ordens … gewölbte Pfeilerbasilika …
  • p.56 Hundsmühlen ehemals von der Lethe betriebene Mühle, 1787 eine Fehnanstalt, die die Stadt Oldenburg mit Torf versorgte … heute Gutsbetrieb und viel besuchte Gastwirtschaft … Gartenwirtschaft Wöbcken …

Ortsinfo, Stand 2020, alphabetisch:

  • Brake/Unterweser, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Bunde, https://de.wikipedia.org/wiki/Bunde: Die Gemeinde Bunde liegt im Rheiderland, einem der vier historischen Landstriche im Landkreis Leer … Westlich des Bunder Gemeindegebiets liegt der Dollart, dessen südlicher Teil … zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört … UNESCO-Weltnaturerbe … Steinzeitliche Artefakte … auf einer Sandanhöhe entdeckt worden. Eine aus Geweih gefertigte Axt … aus dem Mesolithikum … Anwesenheit der Römer … nachgewiesen … [Hydrogeogr.: u.a. wohl Dwarstief -> Buschfelder Sieltief -> Ems]
  • Dreibergen, https://de.wikipedia.org/wiki/Dreibergen_(Bad_Zwischenahn): …am Nordufer des Zwischenahner Meers … Bei Dreibergen mündet die Otterbäke … in den See … Der Name … leitet sich von drei aufgeschütteten Hügeln ab, auf denen die Grafen von Elmendorf im Mittelalter die Burg Elmendorf errichteten … [Hydrogeogr.: Zwischenahner Meer -> Aue -> … -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Emden, https://de.wikipedia.org/wiki/Emden:größte Stadt Ostfrieslands … an der Emsmündung am Nordufer des Dollarts … als friesischer Handelsort um … 800 entstanden … bis heute wesentlich durch ihren Seehafen geprägt, der im 20. Jahrhundert die Basis für die Ansiedlung größerer Industriebetriebe … war … Alliierte Bombereinheiten zerstörten rund 80 Prozent der Innenstadt und damit fast die gesamte historische Bausubstanz … Der Wiederaufbau … zog sich bis in die frühen 1960er Jahre hin … wurde erst 1962 mit der Wiedereröffnung des Rathauses für offiziell beendet erklärt.
  • Friesoythe, https://de.wikipedia.org/wiki/Friesoythe: … liegt überwiegend in der östlichen Hunte-Leda-Moorniederung; zwei Stadtteile sind … Teil des Hümmling … geprägt vom Wechsel aus Geestinseln, Talsandplatten sowie Hoch- und Niedermoorgebieten … [Hydrogeogr.: Soeste -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Hude, https://de.wikipedia.org/wiki/Hude_(Oldenburg): … am Rande der leicht hügeligen Wildeshauser Geest … durch zahlreiche Bachläufe sowie sumpfiges Gelände geprägt … 1232 … erwähnt … aus Anlass der Errichtung des Zisterzienserklosters. 1536 wurde das Kloster aufgehoben und die Klostergebäude weitgehend abgerissen, so dass fast nur noch Ruinen vorhanden sind … einstige Torkapelle … erhalten; sie ist die heutige Elisabethkirche … Auch das ehemalige Abtshaus besteht noch; nach Verwendung als Jagdschloss wurde es Gutshaus … [Hydrogeogr.: Huder Bach -> Hunte -> Weser]
  • Hundsmühlen, https://de.wikipedia.org/wiki/Hundsm%C3%BChlen: … Ortschaft in der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg … Ortsname leitet sich von Hunoldes Molen ab, einer Wassermühle, die im 14. Jahrhundert an der am Ort vorbeifließenden Lethe stand. Die Mühle war damals Eigentum der Ritter von Everse (heute: Eversten) … [Hydrogeogr.: Lethe -> Hunte -> Weser]
  • Neuharlingersiel, siehe Ausflüge 1954
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • Westerstede, https://de.wikipedia.org/wiki/Westerstede: die Kreisstadt des Landkreises Ammerland, mit Rhododendronpark Linswege [Hydrogeogr.: Gr. Norderbäke -> … -> Aper Tief -> Jümme -> Leda -> Ems]

16 Jul – 2 Aug 1955, Sommerreise 1955 nach Lautenthal im Harz

16.7.-2.8.1955, Autoreise (3 Personen) von Oldenburg i.O. nach Lautenthal (Harz).

Lautenthal:

  • am Fluss Innerste gelegen (-> Leine -> Aller – > Weser)
  • ist inzwischen – seit 1972 – ein Ortsteil der Stadt Langelsheim im Landkreis Goslar, Niedersachsen
  • trägt seit 2013 wieder die offizielle Bezeichnung „Bergstadt“
  • Marktplatz mit Marktbrunnen
  • Abraumhalden mit (silber-)erzhaltigem Gestein

St. Andreasberg (gehört seit 2011 zur neugebildeten Stadt Braunlage im Landkreis Goslar), mit Sperrlutter -> Oder -> Rhume -> Leine…

Bad Grund (Landkreis Göttingen), geschnitzter Wegweiser

Bad Gandersheim am Harz:

  • „… liegt zwischen Leinebergland, Weserbergland und Harzvorland im Tal des Flusses Gande, in den im Stadtgebiet die Eterna mündet“, https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Gandersheim; (Gande -> Leine…)
  • Marktplatz; Stiftskirche; Abtei mit Kaisersaal; Solbad
  • Hrotsvit von Gandersheim, modernisiert: Roswitha von Gandersheim, (um 935 – nach 973, Frühmittelalter) war Kanonisse des Stiftes Gandersheim. Gilt als erste deutsche Dichterin; verfasste geistliche Schriften und historische Dichtungen; durch sie entstanden die ersten Dramen seit der Antike. Ihre Verehrung für Kaiser Otto I. brachte sie in den Gesta Ottonis zum Ausdruck (in lateinischen Hexametern: Familiengeschichte und politisches Wirken Ottos des Großen), https://de.wikipedia.org/wiki/Hrotsvit

(Fotoquelle: privat und RF)