1 Aug 2019, Φ♣ Hamburg historic district: temporary pedestrianization / Altstadtquartier Hamburg: temporäre Fußgängerzonierung

1.8.2019, Φ Hamburg historic district: temporary pedestrianization / Altstadtquartier Hamburg: temporäre Fußgängerzonierung

The Hamburg historic district prepares for temporary pedestrianization: during August to October 2019, several streets will be reserved for pedestrians and cyclists during daytime and evenings / Das Altstadtquartier Hamburg bereitet sich auf eine Phase von Verkehrsberuhigung vor: im Zeitraum August bis Oktober 2019 werden einige Straßenzüge tagsüber und abends für Fußgänger und Radfahrer reserviert, www.patriotische-gesellschaft.de/de/aktuelles/aktuell-2016/.


Such traffic calming measures imply a health-positive potential for all persons who live or work there, do their business or simply come to visit the area / Mit Verkehrsberuhigung im Quartier verbindet sich ein gesundheitspositives Potenzial für alle, die dort wohnen, arbeiten, leben, ihren Geschäften nachgehen oder einfach das Quartier besuchen.

Flora and Fauna can profit from such measures as well. Urban green and urban blue spaces seem ready to resurge, too. This, in turn, would benefit human beings in the district / Auch Flora und Fauna können profitieren. (Alt-)Stadtgrün und (Alt-)Stadtblau stehen bereit, um ebenfalls aufzuleben. Dies wäre wiederum auch für die Menschen im Quartier ein Gewinn.

20 Jul 2019, Hamburg Nikolai Quartier: Historischer Rundgang

20.7.19 Hamburg Nikolai Quartier: Historischer Rundgang / 13 Informationstafeln im Business Improvement District (BID)

Tafeln aufgestellt von der Otto Wulff BID Gesellschaft Nicolai Quartier; hierzu https://nikolai-quartier.de/:

Station 1, Das Hamburger Rathaus – Besuch des Kaisers: … 1842 … das alte Rathaus an der Trostbrücke während des Großen Brandes für eine Feuerschneise gesprengt … 1886 … der Grundstein am Rathausmarkt gelegt …die Bauarbeiten durch Wirtschaftskrisen, Streiks, Kriege und die Cholera mehrmals unterbrochen … Der Hygieia-Brunnen im Innenhof … erinnert an die letzte Epidemie 1892, als rund 10.000 Hamburger starben … 1897 eingeweiht … Die Darstellungen der bürgerlichen Tugenden – Tapferkeit, Frömmigkeit, Fleiß und Eintracht – thronen bewusst über den 20 … Bronze-Figuren deutscher Kaiser und Könige … versinnbildlicht die freiheitliche Rolle der Hansestadt Hamburg gegenüber der Krone.

Station 2, Am Nicolaifleeet – Entstehung des Hafens: Hamburger Neustadt … 1187 von Graf Adolf III. von Holstein auf dem Gelände der ehemaligen „Neuen Burg“ am heutigen Hopfenmarkt gegründet … Siedler, hauptsächlich Kaufleute und Schiffer … Bau eines „Alsterhafens“ … etwa am Ende des heutigen Nikolaifleets … nach dem Heiligen Nikolaus von Myra, dem Schutzpatron der Seefahrer, benannt … 1189 unterzeichnete … Kaiser Friedrich Barbarossa … einen Freibrief, der den Hamburgern … Handels- und stadtrechtliche Privilegien garantierte … gilt als die Geburtsurkunde des Hafens … eine Fälschung … entlang des Fleets die Häuser der Kaufleute, die zugleich als Wohn-, Kontor- und Lagerhäuser dienten …Während des Großen Brandes 1842 … der alte „Alsterhafen“ komplett zerstört …

Station 3, Die Patriotische Gesellschaft – Zum Gemeinwohl der Stadt: … zwischen 1844 und 1847 erbaut von Theodor Bülau … eines der bedeutendsten Baudenkmäler Hamburgs … 1878 um ein Stockwerk erhöht und 1924/25 weiter aufgestockt … Stelle …, an der 600 Jahre lang das alte Hamburger Rathaus gestanden hatte … Patriotische Gesellschaft … 1765 im Geiste der Aufklärung als „Hamburgische Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbe“ gegründet. In der … streng nach Ständen geordneten Gesellschaft … ein Novum: … ihre Mitglieder gehörten … unterschiedlichen Berufsgruppen und Schichten an, von Handwerkern über Kaufleute bis hin zu Medizinern und Juristen … von … der Idee der „Gleichheit der Menschen“ und dem Wunsch beseelt, die Bürgerrechte und das Gemeinwohl zu stärken …

Station 4, Die Trostbrücke -Wiederaufbau Hamburgs: … eine der ältesten Brücken Hamburgs … zum ersten Mal 1266 urkundlich erwähnt … In der Mitte der Brücke … die Statue des Heiligen St. Ansgar, der ab 834 Bischof von Hamburg war. Ihm gegenüber … Graf Adolf III. von Holstein …, der 1187 die Neustadt gegründet hatte. Diese beiden Werke des Bildhauers Engelbert Pfeiffer symbolisieren die Vereinigung der bischöflich-geistlichen Altstadt auf dem Ostufer es Nikolaifleets mit der gräflich-weltlichen Neustadt um die Nikolaikirche auf dem westlichen … 1216.

Station 5, Die Bohnenstraße – Zwischen Buchhandlung und Börsenhalle: Die Bohnenstraße … die … als Verlängerung der Straße Neue Burg die Trostbrücke mit dem Großen Burstah verband … seit dem Mittelalter mit Holzbohlen gegen Überflutungen geschützt. Man nimmt … an, dass sie früher Bohlenstraße hieß … Schreibfehler … im 19. Jahrhundert zwei wichtige Zentren … angesiedelt … die Buchhandlung von Julius Campe, der den 1810 gegründeten Hoffmann & Campe-Verlag … zu einem der führenden deutschen Literaturverlage aufbaute … 1804 die private Hamburger Börsenhalle eröffnet … beide Häuser … während des Großen Brandes 1842 zerstört. Anfang der 1970er Jahre … mit einem Bürokomplex überbaut. Dadurch wurde die traditionelle Verbindung aus der Innenstadt zum Katharinenviertel und der Speicherstadt unterbrochen.

Station 6, Die Nikolaikirche – Mahnmal St. Nikolai: … nach Gründung der weltlichen Neustadt … verlangten die Siedler nach einer eigenen Kirche … Kapelle dem Heiligen Nikolaus geweiht, dem Bischof von Myra in Klein-Asien, der als Seefahrer viele Menschen aus der Seenot gerettet hatte … 1659 erhielt die St. Nikolaikirche … ihren dritten Turm, der … während des Großen Brandes … 1842 Feuer fing … Wiederaufbau … 1847 im Jahre der Fertigstellung des Turmes war er mit 147,3 Metern der höchste Kirchturm der Welt. Heute ist er … der fünfthöchste … 1943 … das Kirchenschiff … erneut zerstört. Der Turm … überstand die Luftangriffe während der „Operation Gomorrha“ beinahe unversehrt. … Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945 …

Station 7, Der Hopfenmarkt – Das Fundament der „neuen Burg“: … liegen die verschiedenen Epochen der Hamburger Stadtgeschichte deutlich sichtbar übereinander: … fanden Ausgrabungsexperten des Archäologischen Museums Hamburg … 2017 … Teile des Fundaments der alten Nikolaikirche, die 1842 abgebrannt war. Darunter entdeckten sie gut erhaltene Eichenstämme aus dem Schutzwall der „Neuen Burg“ … 1024 erbaut … rund 40 Jahre älter … als bisher angenommen … Seinen Namen verdankt der Hopfenmarkt den Hamburger Bierbrauern, die hier ab dem 14. Jahrhundert ihre Rohstoffe einkauften … entwickelte sich daraus der erste Hamburger Großmarkt für Lebensmittel … In der Blütezeit … rund 900 Verkaufsstände. Seit 1975 … „Vierländerin-Brunnen“ auf diesem Platz.

Station 8, Der große Burstah – Hamburgs Flaschenhals: Seit dem Mittelalter bis zum Bau der Ost-West-Straße nach dem Zweiten Weltkrieg – heute Willy-Brandt-Straße und Ludwig-Erhard-Straße – war der Große Burstah die wichtigste Ost-West- Querung der aufstrebenden Stad. … mit der … Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs wurden der Rödingsmarkt und der Rathausmarkt ab 1866 zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten … So gut wie alle Straßenbahnen mussten … durch den Großen Burstah fahren…

Station 9, Die Altenwallbrücke – Bau der U-Bahn: Die kurze Altenwallbrücke führt seit 1840 über das Mönkedammfleet in die Straße Alter Wall. Der Alte Wall wurde 1430 als Teil der Hamburger Befestigungsanlagen gebaut. Ab 1560 wurde er nicht mehr benötigt, da mit dem Neuen Wall eine dem Stadtkern vorgelagerte Bastion errichtet wurde … die Brücke … liegt … im Schatten des mächtigen Hochbahn-Viadukts. Mit der steilsten Gleisrampe der Welt beginnt hier der wohl schönste Streckenabschnitt der sogenannten „Ringlinie“, der heutigen U-Bahnlinie 3 … von der … Haltestelle Rödingsmarkt über die Station Baumwall bis hin zu den Landungsbrücken am Hafen entlang … einer der ältesten Gleisabschnitte der Hamburger Hochbahn.

Station 10, Mönkedammfleet – Die letzte Choleraepidemie: Um 1830 … eines von 29 nutzbaren Fleeten … zur Entwässerung und als Stadtgräben zur Verteidigung genutzt … dienten … dem wachsenden Warenverkehr innerhalb der Stadt – und nicht zuletzt als illegale Mülldeponie … Anwohner ließen … ihre Abfälle inklusive der Fäkalien, Tierkadaver und Schlachtreste vor ihren Häusern in den engen Gassen liegen oder kippten den Müll aus ihren Wohnungen hinunter ins Fleet …. Im 19.Jahrhundert … immer wieder … Cholera …, die … letzte Epidemie … 1892. Damals starben rund 10.000 Menschen. … Die „Fleetenkieker“ sollten … die Schiffbarkeit und die Reinhaltung der Fleete sicherstellen. Ab dem 18. Jahrhundert waren damit die Müllsammler gemeint, die die Fleete bei Niedrigwasser nach verwertbaren Gegenständen absuchten … Die Rampenstützen der U-Bahnlinie 3 … direkt ins Mönkedammfleet eingelassen.

Station 11, Der Adolphsplatz – Rettung der Börse: Seinen Namen verdankt der Platz Adolph IV., Graf von Holstein und Schauenburg. Nach seinem Sieg über die Truppen des dänischen Königs … 1227 … stiftete er der Stadt Hamburg das Maria-Magdalenen-Kloster, da ihm die Heilige vor der Schlacht im Traum erschienen war. Das Kloster … wurde im Zuge der Reformation ab 1531 als Witwenheim genutzt … 1839 … Neubau der Hamburger Börse …, der 1841 eingeweiht wurde. Nur ein Jahr später brach der Große Brand aus … suchten viele Hundert Menschen Schutz in dem massiven Steingebäude …. Als das Kupferdach durch die Hitze zu schmelzen begann, ließ der Senat das Gebäude evakuieren. Doch … Hamburger Kaufleute widersetzten sich dem Räumungsbefehl … der Stolz der Hamburger Kaufmannschaft war gerettet. Heute residiert die Handelskammer in dem Gebäude …

Station 12, Am Alsterfleet – Zwischen Alster und Elbe: … Wassergraben, der zur Befestigungsanlage „Alter Wall“ gehörte. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert schützte es die Stadt, ab 1530 … in das verzweigte Fleete-System integriert und schiffbar gemacht … 1846 … im Zuge des Wiederaufbaus der Innenstadt nach dem Großen Brand begradigt. An seiner Westseite … die Alsterarkaden nach venezianischem Vorbild … die einzige schiffbare Verbindung zwischen Alster und Elbe. Im Norden … die Rathausschleuse, im Süden die Schaartorschleuse … Hamburger Deichverteidigungslinie: Um die Alster auch bei Elbhochwasser entwässern zu können … drei Pumpen installiert … 2014 … neben beiden Schleusen zwei Fischtreppen gebaut …

Station 13, Der Alte Wall – Die neue Flaniermeile: … um 1580 … sephardische Juden …, die … von der iberischen Halbinsel … vertrieben worden waren … 1612 errichteten sie ihren ersten „Betsaal“ … Anfang des 19. Jahrhunderts eröffneten hier auch zahlreiche Gast- und Vergnügungsstätten … Nach dem Großen Brand … Kontorhaus-Ensemble am Alten Wall … 2014 begannen Bauarbeiten für eine neue Einkaufs- und Büropassage in den alten Kontorhäusern …. Die historischen Fassaden blieben erhalten …


Otto Wulff BID-Gesellschaft mbH: Business Improvement District (BID), www.otto-wulff.de/node/157: Bei den BIDs … arbeiten öffentliche und private Beteiligte eng zusammen. Kerngedanke: Die Grundeigentümer realisieren alle notwendigen Schritte zur langfristigen Weiterentwicklung ihres Standortes, auch im öffentlichen Raum, in Eigenregie. Die notwendigen Mittel … werden von allen Grundeigentümern in Form einer … Abgabe an die Stadt … gezahlt. Der … eingezahlte Beitrag wird einem … Aufgabenträger zur Umsetzung des Maßnahmenkonzeptes treuhänderisch zur Verfügung gestellt. Der Aufgabenträger wird durch … Rechtsverordnung öffentlich bestellt.

www.otto-wulff.de/betreiben/business-improvement-districts/was-sind-bids-162: … Bei den BIDs zählt Hamburg bundesweit zu den Vorreitern. Seit dem Jahr 2005 gibt es hier das erste BID-Gesetz Deutschlands (Gesetz zur Stärkung der Einzelhandels- und Dienstleistungszentren vom 28. Dezember 2004, mit Änderung vom 27. November 2007 … Die privaten Grundeigentümer aus sechs Quartieren haben uns teilweise wiederholt als Aufgabenträger ausgewählt …. Als Aufgabenträger sind wir verantwortlich für die Umsetzung aller Bau-, Service- und Marketingleistungen. Zusätzlich sind wir erster Ansprechpartner für alle Beteiligten und zentrales Bindeglied zwischen öffentlichen und privaten Akteuren wie Grundeigentümern, Mietern und der Stadt Hamburg.


Otto Wulff Bauunternehmung, https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Wulff_Bauunternehmung: … ein in dritter Generation geführtes Bauunternehmen … Sitz … seit der Gründung … 1932 in Hamburg-Öjendorf … in den folgenden Geschäftsfeldern tätig: Hochbau … Bauträger- und Projektentwicklungsgeschäft … Spezialtiefbau … öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) (… Otto Wulff BID-Gesellschaft mbH …) sowie Immobilienverwaltung …


Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: Business Improvement Districts, , www.hamburg.de/bid-projekte/: Mit dem “Gesetz zur Stärkung der Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gewerbezentren” (GSED) hat … Hamburg … 2005 das Modell … eingeführt … BID Sachsentor als erstes BID in Deutschland …. Seitdem … 23 weitere BIDs sowohl in der Hamburger Innenstadt als auch in zahlreichen Ortszentren entstanden …

16 Jul 2019, Φ Debatte zum Städtebaurecht

16.7.19, Aktuelle Debatte zum Städtebaurecht

  • Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht (Mai 2019): Nichts ist erledigt! Reform der städtebaulichen Gesetzgebung (mit dem Hamburger Oberbaudirektor a.D. Prof. Jörn Walter als einem der Initiatoren und dem gegenwärtigen Hamburger Baudirektor Dr. Franz Josef Höing als einem Unterzeichner), stadtbaukunst.de/homepage/konferenz-no-10-4
  • Positionspapier (Juli 2019): Gegen die Düsseldorfer Deregulierung! (mit Prof. Sabine Baumgart als einer der Initiatorinnen und Prof. Jörg Knieling als einem Unterzeichner), www.bundesstiftung-baukultur.de/sites/default/files/medien/8349/downloads/d-e_widerspruch_2019-07-09-1.pdf
  • Hierzu die Bundesstiftung Baukultur: „Die ‚Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht‘ …spricht sich zur Steigerung der funktionalen und sozialen Vielfalt und Dichte unserer Städte für die Änderung der Baunutzungsverordnung und der TA-Lärm aus. Das Positionspapier ‚Gegen die Düsseldorfer Deregu­lierung‘ … wendet sich als Widerspruch insbesondere gegen die Herleitung und die erwarteten bodenpolitischen Auswirkungen der Düsseldorfer Erklärung. Dazu Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung: ‚Die Bundesstiftung Baukultur‘ spricht sich für eine Vitalisierung bestehender und neuer Quartiere aus und arbeitet an der Minimierung zusätzlichen Flächenverbrauchs. Wir sind offen für alle guten Argumente …“, www.bundesstiftung-baukultur.de/presse/baukultur-debatte-zur-duesseldorfer-erklaerung
  • Siehe auch G. Matzig (SZ 16.7.19): Stadtfragen sind Menschheitsfragen. Viel Lärm um alles: Der aktuelle Streit um den Städtebau vitalisiert eine immer noch notwendige Debatte, die man tot glaubte. … die Existenzfragen unserer Epoche allesamt mit der Stadt verbunden … Die aktuelle Debatte … könnte … der Reanimation eines Städtebaus dienen, der in grotesker Verkennung seiner Relevanz zur Selbstmarginalisierung neigt … Deregulierung des Planungsrechts … Was auf zwei … als ziemlich heikel wahrgenommene Aspekte des Städtischen zielt: auf die Dichte und auf den Lärm … Regulierung steht gegen Deregulierung … laut, strittig, provokativ … und richtig gut für die Stadt.

13 Jul 2019, Φ Poesie im Bauen – Transformation eines Parkhauses

13.7.2019, Preisverleihung: Poesie im Bauen – Transformation eines Parkhauses

www.aivhh.de/: In diesem Sommersemester haben HCU Masterstudierende der Architektur und des Bauingenieurwesens gemeinsam Lösungen entwickelt, die Hochgarage Katharinenkirche in der Neuen Gröningerstraße zu einem Wohngebäude umzuplanen … visionäre Konzepte …, an dieser Stelle künftig neue Wohn- und Lebensräume entstehen zu lassen. Unterstützt wurden die interdisziplinären Teams … durch Lehrende der HCU HafenCity Universität Hamburg sowie Paten aus … Partnerbüros des Architekten- und Ingenieurvereins (AIV). Der AIV prämiert diese Arbeiten im Rahmen des Studierendenwettbewerbs „Poesie im Bauen – Transformation eines Parkhauses”.

Eröffnung und Preisverleihung: 13.7.19, 19 Uhr. Ausstellung: 13.7. – 20.7.19, 9 – 19 Uhr, Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1. – Eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2019


9. Hamburger Architektur Sommer 2019: Ausgang offen – Moderne mit Zukunft?

Mai – Juli 2019, www.architektursommer.de/

Formate: Ausstellung, Aktion, Installation, Performance, Theater, Filmprogramm, Workshop, Konferenz, Vortrag(sreihe), Podiumsdiskussion, Führung, Rundgang, Musik

Bereiche: Räume aufmachen; Maßstab: Mensch; 100 Jahre Bauhaus und Moderne; Konfektionen; Nachbarschaften; Strömungen; Grün; Ansichten; Junger Architektur Sommer

Programmheft:

  • Grußwort Senatorin Stapelfeldt: … Diskurs …, wo jenseits von Bebauungsplänen und Kostenberechnungen Grundsätzliches erörtert wird … dieses „baukulturelle Festival“ … europaweit in dieser Art ohne Beispiel …
  • Vorwort: … zum 25-jährigen Jubiläum … Das Bauhaus hat nur 14 Jahre als Schule existiert, doch … seine Ausstrahlung global und bis heute anhaltend. Der Bundestag hat … 2015 beschlossen, den „erfolgreichsten kulturellen Exportartikel Deuschlands“ … mit einem … Jubiläumsprogramm zu würdigen …
  • An die 260 Veranstaltungen … rund 60 Veranstaltungen Bauhaus und Moderne
  • (Bereich: Räume aufmachen) Poesie im Bauen – Transformation eines Parkhauses

Hauptkirche Sankt Katharinen, https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptkirche_Sankt_Katharinen_(Hamburg): … Turmschaft aus dem 13. Jahrhundert gilt als das älteste aufrecht stehende Bauwerk Hamburgs, das seine Funktion noch erfüllt … herkömmlich die Kirche der Seeleute … Der 1657 errichtete barocke Turmhelm mit mehreren Stufen trägt die Krone der heiligen Katharina … der Sage nach aus dem Goldschatz Klaus Störtebekers hergestellt …

3 Jul 2019, Φ “Umwelt und Gesundheit” im Handbuch Gesundheitswissenschaften

3.7.19, „Environmental Health“ in Public Health handbook / „Umwelt und Gesundheit” im Handbuch Gesundheitswissenschaften

From the beginning, the (German-language) Public Health handbook of Beltz/Juventa Publischers includes a chapter on “Environmental Health” / Von Anfang an enthält das Handbuch Gesundheitswissenschaften des Beltz/Juventa-Verlages auch ein Kapitel „Umwelt und Gesundheit”.

The chapter deals with research methods, incl. environmental epidemiology and toxicology, quantitative risk assessment and exposure modeling; causal chains (incl. environmental media, domains of life) as well as structure models; the relationship of societal sectors with health and sustainability, in a detailed view; plus health protection, ecologic prevention and health promotion incl. the Public Health cycle / Im Beitrag zu finden sind u.a. Erkenntnismethoden wie Umweltepidemiologie, -toxikologie, quantitative Risikoanalyse und Expositionsmodellierung; Wirkungsketten (samt Umweltmedien, Lebensbereichen) und Strukturmodelle; ein detaillierter Blick auf die Bezüge gesellschaftlicher Sektoren zu Gesundheit und Nachhaltigkeit; sowie die Themen Gesundheitsschutz, ökologische Prävention und Gesundheitsförderung samt Public Health-Zyklus.

The latest update now includes current topics such as One health, Planetary health, and Urban health / Das aktualisierte Kapitel behandelt nun auch One health, Planetary health und StadtGesundheit/Urban health.

New book edition: forthcoming / Die Neuausgabe erscheint demnächst [siehe 10.8.2020].

Brief retrospect / Kleiner Rückblick:

1992 (Reihe: Arbeitsberichte und Forschungsmaterialien, Forschungsschwerpunkt Gesundheitswissenschaften und öffentliche Gesundheitsförderung, Zentrum für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld) Nr. 3: Umwelt und Gesundheit – Überblick über ein Fachgebiet der Gesundheitswissenschaften (Fehr, Kobusch, Wichmann)
1993 Gesundheitswissenschaften. Handbuch für Lehre, Forschung und Praxis. K. Hurrelmann, U. Laaser (Hg.), Beltz, Weinheim pp.295-314: Umwelt und Gesundheit (dito) [91-5]
1998 Handbuch Gesundheitswissenschaften. Neuausgabe. K. Hurrelmann, U. Laaser (Hg.), Juventa, Weinheim pp.467-496: Umwelt und Gesundheit (dito)
2003 Handbuch Gesundheitswissenschaften – Studienausgabe. K. Hurrelmann, U. Laaser (Hg.), Juventa, Weinheim pp.467-496: Umwelt und Gesundheit (dito)
2006 Handbuch Gesundheitswissenschaften. 4., vollständig überarbeitete Auflage 2006. K. Hurrelmann, U. Laaser, O. Razum (Hg.), Juventa, Weinheim pp.679-718: Umwelt und Gesundheit (dito)
2012 Handbuch Gesundheitswissenschaften. 5., vollständig überarbeitete Auflage. K. Hurrelmann, O. Razum (Hg.), Beltz Juventa, Weinheim pp.573-608: Umwelt und Gesundheit (Fehr, Hornberg, Wichmann) [11-8]