4 Mar 2018, Museum der Arbeit: Gesundheit

Thema Gesundheit im Ausstellungsbereich “ABC der Arbeit – Vielfalt – Leben – Innovation”


Der Arztberuf

“… In Hamburg fand medizinische Lehre bereits vor der Universitätsgründung in Krankenhäusern und Privatkliniken statt. Ab 1919 war das Studium an der Medizinischen Fakultät möglich. 1934 wurde das Allgemeine Krankenhaus Eppendorf zum Universitätskrankenhaus.“ „Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Frauen aus dem Medizinstudium zunächst wieder verdrängt. Bis in die 1990er Jahre blieben sie im Arztberuf unterrepräsentiert …“

Objekte:

  • Eppendorfer Kittel | 2011
  • Arbeitsgeräte aus dem Nachlass von Dr. med. Hans Julius Georg Mensching | 1891-1966 (Hamburg, Helmstedt …)
  • Arzttasche und Geburtshilfebesteck | um 1921-1966 – Hörrohr, Geburtszange (zweiteilig), Schere für Kraniotomie, Kranioklasten (dreiteilig), Kornzange (zum Anfassen von Wattetupfern), Spekulum
  • Lupenbrille | um 1930
  • Polarimeter (zur Bestimmung des Zucker- und Eiweißgehaltes im Urin)
  • Stethoskop und Reflexhammer – aus der Hausarztpraxis von Elisabeth Heidenhain in Hamburg-Ottensen.

Die Altenpflege

Objekte:

  • Kittel und Schürze einer Altenpflegerin | um 1930 – „… in den 1930er Jahren die Arbeitskleidung der Pflegerinnen im Pflegeheim Oberaltenallee in Hamburg-Uhlenhorst”
  • Wiener Rollstuhl | um 1940 – „Rollstühle waren bis in die 1950er Jahre nur für wenige Menschen erschwinglich … – Dieser Rollstuhl stammt aus der historischen Objektsammlung des Pflegeheims Oberaltenallee in Hamburg”
  • Zwei Esslöffel für Behinderte, einer für Rechts- und einer für Linkshänder | um 1990
  • Schnabelbecher | um 1990
  • Stechbecken/Bettschüssel | um 1930.

3 Mar 2018, Chilehaus, Kontorhausviertel (UNESCO), Chocoversum

 

Chilehaus

Built between 1922 and 1924 by the architect Fritz Höger for the Hamburg merchant Henry Brarens Sloman, who left Hamburg for Chile as a poor young man and, having made his fortune, returned rich at the age of 60 / Erbaut 1922-1924 vom Architekten Fritz Höger für den Hamburger Kaufmann Henry Brarens Sloman, der in seiner Jugend mittellos nach Chile auswanderte und im Alter von 60 Jahren als reicher Mann zurückkehrte:

  • then modern office building that was without precedent either nationally or internationally; regarded as an icon of expressionist architecture (brick expressionism) / seinerzeit moderne Bürohausarchitektur ohne Vorbild im In- und Ausland; gilt als eine Ikone des Expressionismus in der Architektur (Klinkerexpressionismus)
  • brick façades, including an S-shaped curving façade on the Meßberg side and the eastern tip which resembles a ship’s prow / Backstein-Fassaden, darunter die S-förmig geschwungen Fassade am Meßberg und Gebäudespitze im Osten, einem Schiffsbug nachempfunden
  • ceramic façade decorations by sculptor Richard Kuöhl / baukeramischem Fassadenschmuck des Bildhauers Richard Kuöhl
  • 2.800 windows / 2.800 Fenster

www.chilehaus.de


World heritage: Kontorhaus district / Welterbe: Kontorhausviertel

www.unesco.de/kultur/welterbe/welterbestaetten/welterbe-deutschland/hamburger-speicherstadt.html


Chocoversum = Chocolate museum, sponsored by a chocolate company in Bremen, founded in 1890 / Schokoladenmuseum einer 1890 gegründeten Bremer Schokoladenfirma.

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Messberg 1

Adresse: Messberg 1, 20095 Hamburg (Kontorhausviertel)

Journey from tropical rain forest via the Hamburg harbour all the way to the chocolate factory. Historic machinery demonstrates the production process / Reise vom tropischen Regenwald über den Hamburger Hafen bis hin zur Schokoladenfabrik. Historische Maschinen demonstrieren den Produktionsprozess.

www.chocoversum.de

1 Mar 2018, Elphi: Winterreise / Winter journey

Elbphilharmonie, Großer Saal, Franz Schubert: Winterreise

  • Matthias Goerne, Bariton
  • Markus Hinterhäuser, Klavier
  • William Kentridge (in absentia), Visualisierung, Regie

Serie Liederabende, „Winterreisen“, 3. Konzert

Franz Schubert, 1797-1828: Winterreise. Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller, D911 (1827)

2018_03_01 IMG_2370aIncl.: Gute Nacht  („Fremd bin ich eingezogen , Fremd zieh‘ ich wieder aus…“) – Der Lindenbaum („Am Brunnen vor dem Tore Da steht ein Lindenbaum; Ich träumt‘ in seinem Schatten So manchen süßen Traum …“) – Auf dem Flusse – Frühlingstraum („Ich träumte von bunten Blumen, So wie sie wohl blühen im Mai …“) – Einsamkeit – Die Krähe – Im Dorfe – Der stürmische Morgen – Mut („… Lustig in die Welt hinein, Gegen Wind und Wetter! Will kein Gott auf Erden sein, Sind wir selber Götter!“) – Die Nebensonnen („Drei Sonnen sah ich am Himmel steh’n, Hab lang und fest sie angeseh’n; und sie auch standen da so stier, Als wollten sie nicht weg von mir. Ach, meine Sonnen seid ihr nicht…“) –

Produktion des Festival d’Aix-en-Provence.

„In Trübe und in Schnee gehüllt ist die Welt der Gedichte Wilhelm Müllers, denen Franz Schubert 1827 in 24 Liedern Ewigkeitswert verschafft … In den intimen Kreis … treten nun die Bilder des südafrikanischen Künstlers William Kentridge – der Schuberts fiktiven und zutiefst romantischen Landschaften des Todes eigene Filmprojektionen des »Erinnerns und Vergessens« zur Seite stellt.“

www.elbphilharmonie.de/de/programm/matthias-goerne-markus-hinterhauser/9053