22 Aug 2017, Φ Cooperative network “Sustainable Urban Health” / Kooperations-Initiative “Nachhaltige StadtGesundheit”

The project „Transdisciplinarity – Building bridges for Urban Health“ intends to establish a cooperative network for promoting Sustainable Urban Health. Today, a small group of experts gathered at the University of Bielefeld to discuss options and agree on next steps / Das Projekt “Transdisziplinarität – Brückenbau für StadtGesundheit” plant, eine Kooperations-Initiative für Nachhaltige StadtGesundheit in Gang zu bringen. Heute traf sich eine kleine Expertenrunde in der Universität Bielefeld, um Optionen zu diskutieren und nächste Schritte zu vereinbaren.

Background: current (re-)emergence of activities on Urban (and Rural) Health; own projects, c. 1980ff (Link) / Hintergrund: gegenwärtig (wieder) zunehmende Aktivitäten zum Thema StadtGesundheit bzw. Gesundheit in Stadt und Land; eigene Projekte, seit ca. 1980 (Link).


The 40-year-old main building of Bielefeld University is undergoing modernisation. In six phases of construction, the building is intended to be brought up to date, www.uni-bielefeld.de/(en)/bau/index.html / Das 40 Jahre alte Hauptgebäude der Universität Bielefeld wird modernisiert. In sechs Bauabschnitten soll das Gebäude auf den modernsten Stand gebracht werden, www.uni-bielefeld.de/bau/index.html.

19 Aug 2017, Passage Kino: „Der Stern von Indien“ / “Viceroy’s House“

Director / Regie: Gurinder Chadha. Great Britain / India 2017

Passage Kino, Mönckebergstraße.

About the inside life of the Viceroy’s House in 1947 during the Partition of India. – The final Viceroy of India, Lord Mountbatten, has to oversee the transition of British India to independence but meets with conflict as the sides clash in the face of monumental changes; i.e., ultimately the division of India into separate Hindu and Muslim countries, https://en.wikipedia.org/wiki/Viceroy%27s_House_(film).


Fabian Tietke: Filmstart von „Der Stern von Indien“. Spielball der britischen Kolonialpolitik. Gurinder Chadha erzählt von der indischen Teilung und der Kolonialzeit – und scheut dabei keine Elemente des Bollywood-Kinos. Taz, 10.8.2017, www.taz.de/!5433278/

„Die britisch-indische Regisseurin Gurinder Chadha … schildert in ihrem … Film … die letzten Monate vor der indischen Unabhängigkeit. Sie konzentriert sich dabei ganz auf die Verhandlungen und das Leben im Palast des Vizekönigs … Die nationalistische indische Kongresspartei unter Jawaharlal Nehru und Mahatma Ghandi erhebt den Anspruch, alle Teile der Bevölkerung zu vertreten … Für die islamisch-nationalistische Muslimliga unter Muhammad Ali Jinnah hingegen ist die Teilung unabdingbar … Dass [Vizekönig] Mountbatten sich zwei tief zerstrittenen Fraktionen gegenüber sieht …, ist das Ergebnis jahrzehntelanger britischer Kolonialpolitik … Chadha nutzt den Balanceakt zwischen Politik und Populärem, um Aufmerksamkeit für das historische Ereignis der Teilung zu erzeugen, das sich in diesem Jahr zum 70. Male jährt.“

27 Jul 2017, ♣ Marzahn-Hellersdorf: IGA Horticultural exhibition (on a rainy day)

Berlin Marzahn-Hellersdorf: International Horticultural exhibition / Internationale Gartenausstellung (IGA), 13 Apr – 15 Oct 2017, EN: https://iga-berlin-2017.de/en, DE: https://iga-berlin-2017.de/

[Korrektur, 24.4.22: Der Ausstellungsbesuch erfolgte nicht am 27.7.2017, sondern am 26.7.2017.]

Concept / Leitbild:

“a festival celebrating international garden design and green lifestyles in the city … a showcase of contemporary garden and landscape design, a place of learning and experimentation, a platform for intercultural dialogue and a laboratory for innovation“ / “ein Festival … internationaler Gartenkunst und grüner Lebenskultur in der Stadt … ein Schaufenster zeitgemäßer Garten- und Landschaftsgestaltung, ein Lern- und Experimentierort, Plattform für einen Dialog der Kulturen und Labor für Innovation“

„the state-owned Grün Berlin GmbH is using the IGA Berlin 2017 to initiate pioneering projects and showcase exhibits on sustainable lifestyles” / „Mit der IGA Berlin 2017 initiiert die landeseigene Grün Berlin GmbH über die vielfältigen gärtnerischen Ausstellungen hinaus zukunftsweisende Projekte und zeigt Ausstellungsbeiträge zu nachhaltiger Lebenskultur”

[also] “a generator of ideas for urban development in the district of Marzahn-Hellersdorf … the IGA combines horticultural and architectural landmarks in the ‘Gardens of the World’ and Kienberg Park with the unique nature of the Wuhletal Valley” / “auch … Impulsgeber der Stadtentwicklung für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf … verbindet … neue gärtnerische und architektonische Landmarken in den Gärten der Welt und im Kienbergpark mit der einzigartigen und schützenswerten Natur des Wuhletals”

Highlights:

  • Aquatic gardens / Wassergärten
  • Vertical gardens / Vertikale Gärten
  • Espalier fruit trees / Spalierobst
  • Carnivore plants / Carnivore Pflanzen
  • Wolkenhain: Viewpoint, constructed from c. 170 steel knots / Aussichtspunkt Wolkenhain, aus ca. 170 Stahlknoten konstruiert.

Johanna Pfund, SZ, 24.5.17: Pracht für mehr als einen Sommer. Die IGA Berlin verknüpft klassische Elemente einer Gartenschau mit kulturellem Anspruch. Der Weg dorthin war nicht leicht.

„Gleich hinter den Plattenbauten eine üppige Welt in Grün …

„Bisher fanden die IGAs in Deutschland in Jahren statt, die auf drei endeten … künftig in Jahren mit einer 7 am Ende … Zum Zeitpunkt dieser Entscheidung hatte Hamburg bereits mit den Vorbereitungen für die Ausstellung 2013 begonnen, sodass sie einmalig den Namen Internationale Gartenschau (IGS) trug.“

Tanja Koch, SZ, 24.5.17: Grüne Schau, rotes Tuch. Immer mehr Bürger lehnen Gartenschauem ab – nicht nur wegen hoher Defizite.

Johanna Pfund, SZ, 24.5.17: Dahinschweben. Die Seilbahn auf dem Ausstellungsgelände ermögliche nicht nur einen großartigen Überblick, sondern zeigt auch, was sie als urbanes Verkehrsmittel leisten kann. Und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf erhofft sich davon eine Aufwertung.

23 Jul 2017, Berlin-Moabit, Hamburger Bahnhof: Hanne Darboven – Korrespondenzen

Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Invalidenstr. 50-51, www.smb.museum/hbf

Special exhibition / Sonderausstellung: Hanne Darboven – Correspondences / Korrespondenzen, www.hannedarboveninberlin.de, 19 May – 27 Aug 2017.

HD is an important representative of Conceptual Art in Germany. The Nationalgalerie possesses works from every creative period of the artist who died in 2009 / HD ist eine wichtige Vertreterin der Konzeptkunst in Deutschland. Die Nationalgalerie verfügt über Werke aus allen Schaffensphasen der 2009 verstorbenen Künstlerin.

The exhibition shows drawings, numerical constructions, and serial images derived from her engagement with Minimal and Conceptual Art. These works are combined with mailings from 1967 to 1975, which reveal the establishment and maintenance of a dense network of fellow artists, curators and friends / Die Ausstellung zeigt Zeichnungen, Zahlenkonstruktionen und serielle Bildfolgen der Künstlerin, die in Auseinandersetzung mit der Minimal und Conceptual Art entstanden sind. Diese Werke werden mit Postsendungen von 1967 bis 1975 kombiniert, wodurch die Etablierung und Pflege eines dichten Netzwerkes von Künstler*innen, Kurator*innen und Freund*innen erkennbar wird.


Accompanying Booklet / Begleitbroschüre (Petra Lange-Berndt, Dietmar Rübel et al.):

  1. Conceptual art in Hamburg and New York: … rows of numbers become the core of her work / Konzeptkunst in Hamburg und New York: … wanderten die Zahlenreihen in das Zentrum der Arbeiten
  2. Mapping space and time: From the Japanese Conceptual artist On Kawara, HD regularly receives I got up postcards which she frames / Kartierung von Raum und Zeit: Vom japanischen Konzeptkünstler On Kawara erhält HD regelmäßig I got up-Postkarten, die sie rahmt
  3. People and landscapes: British Land artist Richard Long – shown here with a floor installation consisting of driftwood / Menschen und Landschaften: Britischer Land-Art-Künstler Richard Long – vertreten mit einer Bodenarbeit aus Schwemmhölzern
  4. Musical and literary notations: „I write mathematical literature and mathematical music“ / Musikalische und literarische Notationen: “Ich schreibe mathematische Literatur und mathematische Musik”
  5. Flowing forms of time: „I write, but I describe nothing“ / Die fliessenden Formen der Zeit: “Ich schreibe, aber ich beschreibe nichts”
  6. The materiality of communication: „I am not a Conceptual artist“ / Die Materialität der Kommunikation: “Ich bin keine Konzeptkünstlerin”
  7. Additive procedures and serial structures: American Minimal artist Fred Sandback: Letters can be described as “halved dialogues” / Additive Verfahren und serielle Strukturen: US-amerikanischer Minimal Artist Fred Sandback: Briefe als “halbierte Dialoge”
  8. Elective affinities : All you need is love: HD’s graphomania / Wahlverwandtschaften: All you need is love: HDs Graphomanie.

Lorina Speder, taz, 13.6.17: Zahl und Ziegenstall. Hamburger Bahnhof. Eine Ausstellung … zeigt die Künstlerin hinter dem Konzept.

“Ich werde so lange schreiben, wie es Papier gibt” … Die deutsche Konzeptkünstlerin … verwandelte mit ihren Schriften die Zeit in ein sichtbares Element.

[Bildlegende:] Die Präzision der Zahlen kontrastiert mit der Willkür der Natur in Richard Longs Holzstücken.

www.taz.de/%215418038/ [jedoch mit Abbildung: nur im taz-Archiv]