23 Jul 2017 Berlin, Akademie der Künste: Katharina Sieverding

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, www.adk.de

Special exhibition / Sonderausstellung: Käthe-Kollwitz-Preis 2017 – Katharina Sieverding

This year, Katharina Sieverding received the Käthe Kollwitz Prize which is awarded by the Akademie der Künste / Katharina Sieverding erhielt den diesjährigen Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste.

2017_07_23 IMG_1117a Berlin AdKThe exhibition includes 19 works sized 252 x 356 cm, several of them publicly posted since the 1990s, and nine wall-sized projections, each of them including 580 triptychs of photo compositions TESTCUTS 1966-2010 / Die Ausstellung zeigt 19 Arbeiten im Format 252 x 356 cm, die zum Teil seit den 1990er Jahren im öffentlichen Raum großflächig plakatiert wurden, und neun wandgroße Projektionen von jeweils 580 Fotomontage-Triptychen TESTCUTS 1966-2010.

With the Käthe Kollwitz Prize, the Akademie der Künste is honouring a German artist who has been a pioneer in an age of large-scale photo art since the 1960s. An underlying theme in her work is concerned with “identity as individuality and dividualism as a collective individual” / Mit dem Käthe-Kollwitz-Preis ehrt die Akademie eine deutsche Künstlerin, die seit den 1960er Jahren das Zeitalter der großformatigen Fotokunst einleitete. Ihr Grundthema ist die „Identität als Individualität und Dividualität und als kollektives Individuum“.

21 Jul 2017 Potsdam, Museum Barberini: From Hopper to Rothko

Museum Barberini, Alter Markt , Humboldtstr. 5-6, Potsdam

In the reconstructed Palais Barberini / Im rekonstruierten Palais Barberini, www.museum-barberini.com

Special exhibition: From Hopper to Rothko – America’s road to modern art / Sonderausstellung: Von Hopper bis Rothko – Amerikas Weg in die Moderne, 17 Jun – 3 Oct 2017

In cooperation with / In Zusammenarbeit mit: Phillips Collection, Washington, DC,

Selected works / Werkeauswahl:

  • Georgia O’Keeffe: Ranchos church / Kirche in Ranchos
  • Jackson Pollock: Composition / Komposition
  • Ernest Lawson: Spring night, Harlem River / Frühlingsnacht, Harlem River
  • Arthur G. Dove: Red sun / Rote Sonne.

21 Jul 2017 Berlin-Zehlendorf: Architect Richard Neutra

Eva-Christina Meier, taz 15.4.17: Bevor Neutra nach Kalifornien ging / Before Neutra went to California. Architektur. Harriet Roth beleuchtet in „Richard Neutra in Berlin“ die Entstehung von vier Zehlendorfer Häusern im Kontext moderner Stadtentwicklung der 1920er Jahre / Architecture. In the book „Richard Neutra in Berlin“, Harriet Roth examines the genesis of four Zehlendorf houses in the context of modern urban development in the 1920s.

For the project “Sommerfeld’s meadow”, RN (then working in the Mendelsohn office) designed a single-family home model of upscale standard: a white cube, structured horizontally by a rust-coloured ribbon / RN (damals im Büro Mendelsohn tätig) entwarf für das Projekt „Sommerfelds Aue“ ein Einfamilienhaus-Typenmodell in gehobenem Standard als weißer Kubus, horizontal mit einem rostroten Band abgesetzt.

Today’s address / Heutige Adresse: Onkel-Tom-Straße 85, 87, 89, 91.

The small windows are in striking contrast with RN’s later designs. Before the buildings’ completion, RN left Berlin towards New York / Auffällig sind die für die spätere Architektur RNs untypischen kleinen Fenster. Noch vor Fertigstellung verließ RN 1923 Berlin in Richtung New York.

There were struggles between opponents and supporters of platform roofs, storied as the “roof war” of Zehlendorf (1926) / Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Befürwortern des Flachdachs gingen als „Zehlendorfer Dächerkrieg“ (1926) in die Geschichte ein.


Denkmaldatenbank Berlin: Wohnhausgruppe Onkel-Tom-Straße 85, 87, 89, 91, www.berlin.de/landesdenkmalamt/denkmale/liste-karte-datenbank/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09075871

Between dining room and living room, there was a revolving stage (subdivided into sectors), making it possible to easily modify the interior design / Zwischen Eßzimmer und Wohnzimmer war eine in Sektoren unterteilte Drehbühne angebracht, wodurch die Raumgestaltung ohne großen Aufwand variiert werden konnte.

[Link aktualisiert 30 Aug 2021.]

17-18 Jul 2017, Φ Stuttgart: „City of the future – Healthy, sustainable metropolises“ – Advisory board meeting

On 17-18 July 2017, the “City of the future – Healthy, sustainable metropolises” program’s scientific Advisory board met in Stuttgart. This advisory board was established in 2010 in order to advise the Berg Foundation concerning their “City of the future” funding program (www.urban-health.de) / Am 17.-18.7.17 tagte der Wissenschaftliche Beirat des Programms „Stadt der Zukunft – gesund und nachhaltig“ in Stuttgart. Dieser Beirat wurde in 2010 ins Leben gerufen, um die Berg-Stiftung bezüglich ihres Förderprogramms „Stadt der Zukunft – Gesunde, nachhaltige Metropolen“ (www.stadt-und-gesundheit.de) zu beraten.

The Stuttgart-based junior research group “autonomMobil” (www.autonom-mobil.de/), together with the respective consortium incl. University of Stuttgart, University of Frankfurt, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, and Research Institute for Regional and Urban Development (ILS) presented preliminary results to the Advisory board / Die in Stuttgart angesiedelte Juniorforschungsgruppe “autonomMobil” (www.autonom-mobil.de/) zusammen mit dem sie betreuenden Konsortium einschl. Universität Stuttgart, Universität Frankfurt, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart und Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ils) Dortmund stellten dem Beirat vorläufige Arbeitsergebnisse vor.

Cf. selected Advisory board meetings / Auswahl von Beiratstreffen:

17 Jul 2017, Φ Stuttgart, Wolfgang Schlicht: Urban Health. Springer essentials. Foreword / Geleitwort: Rainer Fehr

New book publication / Neue Buchveröffentlichung:

Wolfgang Schlicht: Urban Health. Erkenntnisse zur Gestaltung einer „gesunden“ Stadt. Springer Spektrum, Reihe „essentials“. XI + 37 pp., c. 95 references; available as hardcopy and as e-book / erhältlich als Hardcopy und als e-Buch.

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From the Table of Contents / Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Stadt, Urbanisierung – Planungsleitbilder
  •             So soll sie sein, die Stadt …
  • Public Health – Urban Health
  •             Verhalten oder Verhältnisse ändern?
  •             Urban Health / StadtGesundheit
  • Stadtgestalt und Gesundheit – Ausgewählte Fakten
  • Forschungsdesigns
  • Statt eines Fazits, eine Grafik

On the author / Zum Autor:

Prof. Dr. Wolfgang Schlicht ist Inhaber des Lehrstuhls für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Universität Stuttgart. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören „Person x Umwelt-Konstellationen“, die sich im städtischen und ländlichen Raum auf Alltagsaktivität auswirken, sowie die Wirkungen von Alltagsaktivität auf Gesundheit.

Im Rahmen des Forschungsprogramms „Stadt der Zukunft – Gesunde, nachhaltige Metropolen“ (siehe: www.stadt-der-zukunft.de) leitet Prof. Schlicht das Konsortium, welches die Juniorforschungsgruppe „autonomMobil“ betreut (siehe: http://stadt-und-gesundheit.de/foerderprogramm-stadt-der-zukunft-gesunde-nachhaltige-metropolen/die-forschungskonsortien-und-ihre-forschungsgruppen/konsortium-und-juniorforschungsgruppe-3-autonommobil-die-altersfreundliche-stadt-autonomie-und-nachhaltige-mobilitaet-im-zeichen-des-klimawandels/; sowie: 17 Apr 2015).

Am 8.-9. Nov 2017 veranstaltet die Juniorforschungsgruppe „autonomMobil“ die Fachtagung: „Die Stadt der Zukunft gestalten – Lebenslang mobil, bei jedem Wetter“ (siehe: 28 Feb 2017).


Rainer Fehr: Foreword / Geleitwort

Foreword summary / Zusammenfassung des Geleitworts:

Eine 1988 erschienene Schrift der Soziologin Rodenstein eröffnete mit der Überschrift „Das Desinteresse des heutigen Städtebaus an gesundheitlichen Fragen“ und schloss mit der Feststellung: „Zur Zeit sieht es … so aus, als habe der Wert ‚Gesundheit‘ … seine einst gesellschaftsgestaltende Kraft verloren“. Knapp 30 Jahre später wächst das wechselseitige Interesse von Stadtplanung/-entwicklung und Gesundheit wieder deutlich an, z.T. in bewusster Anknüpfung an gemeinsame Wurzeln von Gesundheit und (Stadt-) Planung, z.T. inspiriert durch eine Kultur von Urban Health im internationalen Raum.

So kommt das vorliegende Werk zur rechten Zeit. In konzentrierter Form bringt es kompetent und verständlich die Themenvielfalt zur Sprache, wobei gesundheits- und umweltpsychologische Blickwinkel besonders stark vertreten sind. Zutreffend sieht dieser Band Städte als komplexes Agglomerat von physikalischen Entitäten und sozialen Interaktionen. Folgerichtig werden Sozial- und Humanökologie als gemeinsame theoretische Grundlage benannt. Zu Recht bringt dieser Band auch das umfangreiche Konfliktpotenzial für StadtGesundheit zur Sprache.

In der Wissenschaft hat StadtGesundheit gegenwärtig Konjunktur, vgl. Nature, Science und Lancet. Das vorliegende Werk könnte dazu beitragen, dem Thema auch in der Zivilgesellschaft in Deutschland die verdiente Resonanz zu geben.