22 Feb 2013, Hamburger Bahnhof: George Widener – secret universe IV

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin: George Widener – secret universe IV, 25.1.-16.6.2013

“Born in Kentucky in 1962, Widener developed an early interest in numbers, calendars, numerology, historical data, population statistics, and mathematical calculations” / „Der 1962 in Kentucky geborene Widener hat schon früh eine Vorliebe für Zahlen und Kalender, Numerologie, historische Daten, Bevölkerungsstatistiken und mathematische Berechnungen entwickelt.“

“In his … drawings he combines real historical events, such as the sinking of the Titanic, with his own calculations … and developing specific codes for the super-intelligent computer of the future” / „In seinen … Zeichnungen kombiniert er reale historische Ereignisse, wie den Untergang der Titanic, mit eigenen Berechnungen … und entwickelt spezifische Codes für superintelligente Computer der Zukunft.“

“Influenced by the theories of Ray Kurzweil … Widener is convinced that in the year 2045 human brains will meld with high-power computers …” / „Beeinflusst von den Theorien Ray Kurzweils … ist Widener davon überzeugt, dass im Jahre 2045 die Verschmelzung von Hochleistungsrechnern und menschlichen Gehirnen stattfindet …“

“George Widener is … a savant, that is a person with an unusual, isolated talent for numbers and calendars” / „Widener ist ein Savant, das heißt ein Mensch mit einer außergewöhnlichen Inselbegabung für Zahlen und Kalender.“

27 Jan 2013, Hamburger Kunsthalle: J.C. Reinhart – Deutscher Landschaftsmaler in Rom

Hamburger Kunsthalle: Johann Christian Reinhart – Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom, 26.10.2012-27.1.2013, www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/johann-christian-reinhart

Johann Christian Reinhart (1761-1847) gehört zu den zentralen Künstlergestalten um 1800. In Leipzig und Dresden zum Künstler ausgebildet bergab er sich 1789 nach Rom, entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Vertreter der Landschaftsmalerei, wurde zu einem Mittelpunkt der deutschen Künstlerkolonie und blieb in Rom bis zu seinem Tode.

27-31 Dec 2012, Berlin: From Nofretete to Humboldt-Box

2012_12_27-img_0207aVisiting Berlin / Berlin-Besuch, 27-31 Dec 2012

  • Collegium Hungaricum, Dorotheenstr. 12
  • Museumsinsel: Neues Museum, mit Nofretete
  • Käthe-Kollwitz-Museum
  • Bode-Museum
  • Alte Nationalgalerie
  • Berlin-Rummelsberg: Früher Arbeitshaus, jetzt Wohnanlage
  • Pergamon-Museum
  • Humboldt-Box: Infozentrum für Schloss-Aufbau
  • Nicolai-Viertel

28-29 Jul 2012, Kassel: Documenta 13

Documenta 13, 9.6.-16.9.2012

  • Fridericianum
  • Documenta-Halle
  • Neue Galerie
  • Karlsaue mit Orangerie
Rahmenbau, Documenta 6, 1977
Rahmenbau, Documenta 6, 1977

„Der ‚Rahmenbau‘, von Haus-Rucker-Co errichtet zur documenta 6 im Jahr 1977, öffnet sich zum Staatspark Karlsaue. Die begehbare Plastik … dient als Vorrichtung zur Blicklenkung. Sie zeigt den Vorgang des selektiven Sehens und die Funktion des Bilderrahmens … Der Rahmen schneidet einen Teil der Wirklichkeit aus und lässt ihn zu einem Landschaftsbild werden. … können die Betrachtenden zu Objekten der Betrachtung werden. Denn wer die Bühnensituation über einen seitlichen Steg umgeht, findet sich nun selbst im Bild wieder. Dort wiederholt sich das Rahmungserlebnis in Richtung Orangerie. Gleichzeitig öffnet sich in Gegenrichtung ein Bild zur Innenstadt. … Das wahrnehmungstheoretische Demonstrationsobjekt steht in Bezug zu Observatorien, Kalenderbauten und anderen historischen Architekturen zur Einbindung des Individuums in kosmische Zusammenhänge“, www.kassel.de/kultur/documenta/kunstwerke/objekte/08264/index.html

Zur Documenta 13:

  • 4.12.2008 DIE ZEIT (Tobias Timm): Supertanker. Die Documenta hat eine neue Leiterin – und wahrt die Tradition
  • 9.12.2008 Taz (Interview: Henrike Thomsen): Der Kurator, kein Held. Sie ist US-Amerikanerin italienisch-bulgarischer Herkunft. An Kassel liebt sie den ruhigen Rhythmus. Christov-Bakargiev, designierte Chefin der documenta 13, im Gespräch über Feminismus und Kunst
  • 2012_07_28-018a
    Documenta 13, Infrastruktur

    10.3.12 Taz (Ingo Arend): Vielleicht doch Kunst. Soft Skills. Die Spannung auf die Documenta 13 wächst. Gestern warben ihre Macher auf der ITB.

  • 18.5.12 SZ (Till Briegleb): Phantastischer Kosmos. Die Künstlerliste der Docuemnta 13: Viele US-Künstler, viele Frauen – und kriegszerstörte Objekte aus Beirut.
  • 2.6.12 Taz (Ingo Arend): „Weniger das Zentrum von allem sein“. Carolyn Christov-Bakargiev über ihr Kein-Konzept-Konzept und Gefahren des Wissenskapitalismus
  • 8.6.12 SZ: Kunst für Menschen, Tiere und Erdbeeren: Die Documenta 13. (Catrin Lorch): Ein Außerirdischer blickt auf diese Welt. Selten wurde die Kunst in Kassel so hell und hart inszeniert. (Kia Vahland): Menschen blicken durch das Handy in den Tod. Nie war das politische Programm der Dokumenta klarer.
  • 9.6.12 SZ (Catrin Lorch, Kia Vahland): Highlights im Irrgarten. Wohin auf der Documenta, wenn die Zeit begrenzt ist? Eine erste Auswahl der SZ-Kritikerinnen
  • 26.6.12 Taz (Arno Frank): Der Schubs in den Abgrund. Komische Kunst. Im Kulturbahnhof Kassel lehrt die Caricatura VI den Wert unauffälliger Stopper und des Stutzens schätzen, wichtige Instrumente der Erkenntnis
  • 26.6.12 Taz (Ingo Arend): Radikale Befreiung am Hindukusch. Kunst. In kabul findet die Documenta zu ihrer Ursprungsidee zurück. Bericht einer außergewöhnlichen Intervention
  • 2.7.12 DIE ZEIT (Hanno Rauterberg): „Kassel ist Australien“. Vom Außenrand ins Zentrum der Weltkunst: Das erste große Interview mit der neuen Leiterin der Documenta, Carolyn Christov-Bakargiev
  • 26.7.12 SZ (Kia Vahland): Jedes Tier ist ein Künstler. Anstatt nach dem Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt zu fragen, verliert sich die Documenta 13 in trügerischen Naturidyllen. Ökofeminismus bedeutet in Kassel: Wieder sollen die Frauen sich um alle kümmern – und seien es Hunde und Tomaten.

Unabhängig von der Documenta 13: Ottoneum mit der „Schildbachschen Holzbibliothek“ (Xylothek), www.naturkundemuseum-kassel.de/museum/dauerausstellung/sammlungsgeschichte/holzbibliothek.php