Johann Christian Reinhart (1761-1847) gehört zu den zentralen Künstlergestalten um 1800. In Leipzig und Dresden zum Künstler ausgebildet bergab er sich 1789 nach Rom, entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Vertreter der Landschaftsmalerei, wurde zu einem Mittelpunkt der deutschen Künstlerkolonie und blieb in Rom bis zu seinem Tode.
„Der ‚Rahmenbau‘, von Haus-Rucker-Co errichtet zur documenta 6 im Jahr 1977, öffnet sich zum Staatspark Karlsaue. Die begehbare Plastik … dient als Vorrichtung zur Blicklenkung. Sie zeigt den Vorgang des selektiven Sehens und die Funktion des Bilderrahmens … Der Rahmen schneidet einen Teil der Wirklichkeit aus und lässt ihn zu einem Landschaftsbild werden. … können die Betrachtenden zu Objekten der Betrachtung werden. Denn wer die Bühnensituation über einen seitlichen Steg umgeht, findet sich nun selbst im Bild wieder. Dort wiederholt sich das Rahmungserlebnis in Richtung Orangerie. Gleichzeitig öffnet sich in Gegenrichtung ein Bild zur Innenstadt. … Das wahrnehmungstheoretische Demonstrationsobjekt steht in Bezug zu Observatorien, Kalenderbauten und anderen historischen Architekturen zur Einbindung des Individuums in kosmische Zusammenhänge“, www.kassel.de/kultur/documenta/kunstwerke/objekte/08264/index.html
Zur Documenta 13:
4.12.2008 DIE ZEIT (Tobias Timm): Supertanker. Die Documenta hat eine neue Leiterin – und wahrt die Tradition
9.12.2008 Taz (Interview: Henrike Thomsen): Der Kurator, kein Held. Sie ist US-Amerikanerin italienisch-bulgarischer Herkunft. An Kassel liebt sie den ruhigen Rhythmus. Christov-Bakargiev, designierte Chefin der documenta 13, im Gespräch über Feminismus und Kunst
Documenta 13, Infrastruktur
10.3.12 Taz (Ingo Arend): Vielleicht doch Kunst. Soft Skills. Die Spannung auf die Documenta 13 wächst. Gestern warben ihre Macher auf der ITB.
18.5.12 SZ (Till Briegleb): Phantastischer Kosmos. Die Künstlerliste der Docuemnta 13: Viele US-Künstler, viele Frauen – und kriegszerstörte Objekte aus Beirut.
2.6.12 Taz (Ingo Arend): „Weniger das Zentrum von allem sein“. Carolyn Christov-Bakargiev über ihr Kein-Konzept-Konzept und Gefahren des Wissenskapitalismus
8.6.12 SZ: Kunst für Menschen, Tiere und Erdbeeren: Die Documenta 13. (Catrin Lorch): Ein Außerirdischer blickt auf diese Welt. Selten wurde die Kunst in Kassel so hell und hart inszeniert. (Kia Vahland): Menschen blicken durch das Handy in den Tod. Nie war das politische Programm der Dokumenta klarer.
9.6.12 SZ (Catrin Lorch, Kia Vahland): Highlights im Irrgarten. Wohin auf der Documenta, wenn die Zeit begrenzt ist? Eine erste Auswahl der SZ-Kritikerinnen
26.6.12 Taz (Arno Frank): Der Schubs in den Abgrund. Komische Kunst. Im Kulturbahnhof Kassel lehrt die Caricatura VI den Wert unauffälliger Stopper und des Stutzens schätzen, wichtige Instrumente der Erkenntnis
26.6.12 Taz (Ingo Arend): Radikale Befreiung am Hindukusch. Kunst. In kabul findet die Documenta zu ihrer Ursprungsidee zurück. Bericht einer außergewöhnlichen Intervention
2.7.12 DIE ZEIT (Hanno Rauterberg): „Kassel ist Australien“. Vom Außenrand ins Zentrum der Weltkunst: Das erste große Interview mit der neuen Leiterin der Documenta, Carolyn Christov-Bakargiev
26.7.12 SZ (Kia Vahland): Jedes Tier ist ein Künstler. Anstatt nach dem Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt zu fragen, verliert sich die Documenta 13 in trügerischen Naturidyllen. Ökofeminismus bedeutet in Kassel: Wieder sollen die Frauen sich um alle kümmern – und seien es Hunde und Tomaten.
Hamburger Kunsthalle, Ausstellung aus Anlass ihres 100. Geburtstages.
Auf dem Außenplateau der Kunsthalle: Maman, eine >9 m hohe Spinne aus Bronze und Marmor.
Taz 7.3.12 (Friederike Gräff interviewte Luisa Fink): „Sie war ein bissiges Ding“. Künstlerinnenleben. Bekannt geworden ist die Bildhauerin Louise Bourgeois als alte Frau. Davor hat sie jahrzehntelang … ihre Skulpturen geschaffen …