19 Aug 2018, Naumburg

Naumburg (Sachsen-Anhalt)

  • Naumburger Dom St. Peter und Paul (UNESCO-Kulturerbe), erbaut seit 1028, mit Kreuzgang und Kuriengebäuden; Naumburger Meister: Westchor mit Westlettner (Reliefs zur Passionsgeschichte) und 12 Stifterfiguren des Naumburger Meisters, inkl. Markgraf Ekkehard II. und Uta sowie Markgraf Hermann und Reglindis; Elisabethkapelle mit Statue der Hl. Elisabeth von Thüringen sowie Neo-Rauch-Fenstern, naumburgerdom.de
  • Beim Dom: „Garten des Naumburger Meisters“ – „Auf acht Schotterflächen wird der steinerne und pflanzliche Rohstoff des Bildhauers dargestellt.“
  • Stadtkirche (Bürgerkirche) St. Wenzel mit Wenzelsturm (auch Wachturm der Stadt), kirche-naumburg.de; Hildebrandt-Orgel (1746), www.hildebrandtorgel-naumburg.de; Orgelspiel „Orgel punkt Zwölf“; Rundblick von 70m Höhe
  • Nietzsche-Haus: Friedrich Nietzsche (1844-1900) (Für die Standorte des Stadtmuseums: museumnaumburg.de)
  • Historische Straßenbahn
Rudelsburg (li) und Burg Saaleck
Rudelsburg (li) und Burg Saaleck

Bad Kösen (Ortsteil von Naumburg)

  • Solebad
  • in der Nähe die Burgen Saaleck (ca. 1050) und Rudelsburg (12. Jh.)

Lit.

  • Brömel H-J, Hege F (1956): Besuch an Saale und Unstrut. 3. Auflage, Sachsenverlag, Dresden
  • Küas H (1938): Die Meisterwerke im Naumburger Dom. Aufnahmen von Erich Kirsten. 2. Auflage, Verlag A. Seemann, Leipzig
  • Schubert E (1968): Der Naumburger Dom. Fotos von Fritz Hege. Union Verlag, Berlin

18 Aug 2018, Dornburger Schlösser

Dornburg (Thüringen): Dornburger Schlösser

Auf einem Muschelkalkfelsen oberhalb der Saale, entstanden im 16.-19. Jahrhundert: Altes Schloss, Renaissance-Schloss, Neues Schloss (heute: Rokoko-Schloss, gartenseitig: eingeschossig, talseitig: dreigeschossig), Gartenlandschaft / Schlossgärten; Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, https://de.wikipedia.org/wiki/Dornburger_Schl%C3%B6sser

Goethe: war „begeistert von … [der] Entdeckung dieses großartigen Schloßensembles“ (Burghoff 1982, p.26), „beim Spazierengehen in den ‚architektonisch auf das schicklichste verschränkten‘ Terrassengärten wird er … in den Zustand neuen Lebensmutes versetzt“ (p.29). „ ‚Wer nicht im Dunkel leben will‘, schreibt er, müsse sich von 3 000 Jahren Geschichte jederzeit Rechenschaft ablegen können“ (p.29).

“‚Die Aussicht ist herrlich und fröhlich‘, schrieb Goethe in einem Brief aus Dornburg, ‚die Blumen blühen in den wohlunterhaltenen Gärten, die Traubengelände sind reichlich behangen, und unter meinem Fenster sehe ich einen wohlgediehenen Weinberg, den der Verblichene (gemeint ist Karl August) auf dem ödesten Abhang noch vor drei Jahren anlegen ließ und an dessen Ergrünung er sich die letzten Pfingstfeiertage noch erfreute. Von der anderen Seite sind die Rosenlauben bis zum Feenhaften geschmückt, und die Malven, und was nicht alles, blühend und bunt; und mir erscheint das alles in erhöhten Farben, wie der Regenbogen auf schwargrauem Grunde‘ “ (Brömel & Hege 1956, p.31).

Lit.:

  • Brömel H-J, Hege F (1956): Besuch an Saale und Unstrut. 3. Auflage, Sachsenverlag, Dresden
  • Burghoff I, Burghoff L (1982): Reisen zu Goethe. Wirkungs- und Gedenkstätten. VEB Tourist Verlag, Berlin und Leipzig. Lizenzausgabe für Brockhaus Stuttgart, mit Eintrag „Dornburg“ (pp. 25-32)

17 Aug 2018, Saalfeld – Rudolstadt

Saalfeld

  • 9. Jahrhundert: karolingischer Gutshof
  • 1180: Gründung der Stadtgemeinde durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa; großer Marktplatz
  • 1250: Franziskanerkloster; ca. 1500: Kreuzgänge; Klosterbibliothek mit „Kettenbüchern”; heute Stadtmuseum Saalfeld (Münzplatz 5), Stadt- und Regionalgeschichte, www.museumimkloster.de
  • 1300: Turmburg Hoher Schwarm, heute Burgruine
  • 1530: Renaisssance-Rathaus
  • „Saalfeld, steinerne Chronik Thüringens“ (Brömel & Hege 1956, p.10)

Rudolstadt-Schwarza

Lit.: Brömel H-J, Hege F (1956): Besuch an Saale und Unstrut. 3. Auflage, Sachsenverlag, Dresden

31 Jul 2018, Berlin: Natur-Park Schöneberger Südgelände

Berlin: Natur-Park Schöneberger Südgelände, https://gruen-berlin.de/natur-park-suedgelaende

Untertitel: „Kunst – Natur – Technik“

Kunst: zeitgenössische Bildhauerkunst, inkl. Stahlkunstwerke / Stege

Natur: wild gewachsen seit ca. 1952

Technik: Relikte aus der Bahngeschichte Berlins, inkl. Wasserturm, Schienenstränge, Weichen, Drehscheibe, Brückenmeisterei, Lokhalle

Motto im Eingangsbereich: „Kunst ist der nächste Nachbar der Wildnis“ (Karl Ganser)