15 Jul – 2 Aug 1956, Sommerreise nach Oberbayern

Reise-Brevier Esso 1956 Graphik Katja Hassler
Reise-Brevier Esso 1956 Graphik Katja Hassler

15.7.-2.8.1956, Autoreise (3 Personen) von Oldenburg i.O. nach Oberbayern, mit Touren nach Österreich

Hessen:

15.7.56 Burgenstadt Schlitz (N von Fulda; Vogelsbergkreis); Fluss Schlitz (-> Fulda). Burgenring; Innenstadt als geschlossenes historisches Ensemble

Bayern:

[Bad] Brückenau (S von Fulda; Landkreis Bad Kissingen); gelegen an der Sinn (-> Fränkische Saale -> Main), mit Staatsbad; Heilbad-Anerkennung seit den 1970er Jahren

16.7.56 Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach); Fluss Tauber (-> Main). Altstadt, von einer begehbaren Stadtbefestigung umgeben. – Besuch der Kleinkunst-Werkstätten Paul M. Preiser in Steinsfeld bei Rothenburg: handgeschnitzte Figuren aus Lindenholz, auch zur „Belebung von Modellanlagen“, z.B. für Modelleisenbahnen Spur H0, Maßstab 1:87, www.preiserfiguren.de/

Ansbach (kreisfreie Stadt in der Metropolregion Nürnberg), gelegen am Zufluss des Onolzbachs in die Fränkische Rezat (->  -> Main). Hier gelernt: “Franken ist das Land, wo die Hasen Hosen und die Hosen Husen haasen”.

Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhause, Mittelfranken, Bayern). Durch das Stadtgebiet führt die Europäische Hauptwasserscheide, die die Einzugsgebiete von Rhein und Donau von einander trennt.

17.7.56 München, Landeshauptstadt des Freistaates Bayern, gelegen an der Isar (-> Donau); mit Museums- und Praterinsel.

Nußdorf am Inn (Landkreis Rosenheim, Oberbayern), 788 erstmals urkundlich genannt. 2001 „Schönstes Dorf Bayerns“, 2004 bei Entente Florale Europe als „Schönstes Dorf Europas“ gewählt. Hausberg: Heuberg.

18.7.56 Sulzberg (1.117 m), www.tourentipp.de/de/touren/Sulzberg-Bergwanderung_1512.html

Teils Tirol, teils Bayern:

19.7.56 Kufstein (Tirol), gelegen am Inn (-> Donau), Hausberg: Pendling; Wahrzeichen: Festung Kufstein (Feste Geroldseck), mit “Heldenorgel”. Kaiserlift, Römerhofgasse, Unterer Stadtplatz

Wörgl (Bezirk Kufstein, Tirol), gelegen an der Mündung der Brixentaler Ache in den Inn. Gebiet ist seit der frühen Eisenzeit (1000 v. Chr.) besiedelt

“Triptik” (d.h. 3teilige Bescheinigung zum Grenzübertritt) besorgt

20.7.56 Zu Fuß nach Erl in Tirol (Bezirk Kufstein, Unterinntal), gehört zu den ältesten Dörfern des Inntales; vgl. Mithrasstein:  DIM PRO SALUTE („dem unbesiegbaren Gott Mithras zum Heil“)

21.7.56 Wildbichl-Alm mit Wildpark (www.wildpark-wildbichl.com/), Waldsee; Fahrt um das Kaisergebirge

Kaisergebirge (Tirol): eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen; umfasst den Wilden Kaiser, den Zahmen Kaiser sowie den südöstlich vorgelagerten Niederkaiser; liegt zwischen Kufstein und St. Johann in Tirol. Höchste Erhebung: Ellmauer Halt (2344 m). Naturschutzgebiet seit 1963

22.7.56 Neubeuern am Inn (Landkreis Rosenheim), mit Schloss und Pfarrkirche. Hausberg: Samerberg

23.7.56 Fuchshof oberhalb von Kiefersfelden

Hechtsee (Tirol), Zufluss: Hechtbach, Abfluss in den Kieferbach; größter und tiefster der sechs Seen W von Kufstein

Kufstein (s.o.)

1956_07 Nr05b Gerlos-Pass
1956_07 Gerlos-Pass

24.7.56 Rosenheim (kreisfreie Stadt), an der Mündung der Mangfall in den Inn

Simssee, mit Abfluss in die Sims

Chiemsee (Landkreis Traunstein), größter See in Bayern, drittgrößter See in Deutschland, mit Herren-, Frauen-, Krautinsel. Größter Zufluss: die Tiroler Achen, Abfluss: die Alz (-> Inn). Chiemsee-Rundweg: kombinierter Radfahrer- und Fußgängerweg, ca. 57 km, https://de.wikipedia.org/wiki/Chiemsee

25.7.56 Flintsbach am Inn (Landkreis Rosenheim); Petersberg, mit Ausgrabungsort eines alten Klosterfriedhofs; in der Nähe: Gletscherschliff.

Hohe Asten: 1.106 m, der höchstgelegene ganzjährig bewirtschaftete Bauernhof in D, https://de.wikipedia.org/wiki/Hohe_Asten

26.7.56 Törwang: Gemeinde Samerberg (Landkreis Rosenheim). Hier seit dem Mittelalter ein Saumweg, über den Säumer (im Österreichischen: Samer) Salz und andere Güter beförderten.

Aschau im Chiemgau (Landkreis Rosenheim), mit Ortsteil Sachrang; Schloss Hohenaschau

Walchsee (beim Ort Walchsee, Tirol), größter Zufluss: Ramsbach; Abfluss: Walchseebach -> Weißenbach -> Kohlenbach -> Großache; diese trägt in ihrem Lauf 5 verschiedene Namen, mündet als als Tiroler Achen in den Chiemsee (s.o.)

Kufstein (s.o.)

27.7.56 Zell am Ziller (-> Inn), im Zillertal. Mönchszelle, 8. Jahrhundert

Gerlos-Pass / Gerlos-Straße: Landesstraße B 165 in Österreich, 61 km lang, von Mittersill vorbei am Großvenediger zum Gerlospass, dann Zillertal, Tirol

Pass Thurn: 1274 m ü. A. (Meter über Adria) hoch gelegener Alpenpass in den Kitzbüheler Alpen, der den Pinzgau (oberes Salzachtal) mit Tirol (Leukental) verbindet. Nächstgelegene Städte: Kitzbühel, Mittersill, https://de.wikipedia.org/wiki/Pass_Thurn

Kitzbühel (Stadtgemeinde in Tirol), an der Kitzbüheler Ache (Großache s.o., mündet als Tiroler Achen in den Chiemsee). “In der späten Bronzezeit (1100–800 v. Chr.) wurde das Gebiet um Kitzbühel von Illyrern besiedelt, die hier auch nach Kupfererz schürften”, https://de.wikipedia.org/wiki/Kitzb%C3%BChel

28.7.56 Autobahnsee

29.7.56 Nussdorf, mit Heimatfest

30.7.56 Zell am Ziller, Gerlos-Pass, Mittersill, Pass Thurn (s.o.)

1956_07 Nr10a Groß-Venediger
1956_07 Groß-Venediger

31.7.56 München, Deutsches Museum

1.8.56 Ansbach, [Bad] Brückenau (s.o.)

2.8.56 Rückkehr nach Oldenburg

(Fotoquelle: privat)

28-29 Apr 1956, Zweitages-Reise Harz, Wolfenbüttel, Braunschweig

28.-29.4.1956, Zweitages-Reise Harz, Wolfenbüttel, Braunschweig

  • 28.4.1956 Spontan geplante Harztour: Um 10 hrs zu viert mit Pkw Abfahrt aus Oldenburg; via Hannover nach Seesen und Lautenthal. Nachmittags Spaziergang an der Innersten. Gang ins Hüttschental (Rehe, Raubvögel, Salamander), im Hotel Waldschloß gewohnt.
  • 29.4.1956 Spaziergang durch Lautenthal; Weiterfahrt über Harzhochstr. nach Altenau; Clausthal-Zellerfeld, Okertalsperre, Romkerhall; Rückfahrt über Wolfenbüttel (mit Schloss und Klein-Venedig), Braunschweig (mit Eulenspiegelbrunnen). Abends 7 hrs in Oldenburg.

Harz, https://de.wikipedia.org/wiki/Harz_%28Mittelgebirge%29: … das höchste Gebirge Norddeutschlands … liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen … Der Brocken ist mit 1141,2 m … der höchste Berg des Harzes … ausgedehnte Wälder, teils landwirtschaftlich genutzte Hochflächen, tief eingeschnittene Täler mit wilden Flussläufen und Wasserfällen sowie Stauteiche und Stauseen. Vielerorts … Zeugnisse einer langen Siedlungsgeschichte … enthält den Nationalpark Harz, drei Naturparks … und das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Das Mittelgebirge liegt im Südteil des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen. Im Harz und in seiner unmittelbaren Umgebung befinden sich mit Goslar, Quedlinburg, der Lutherstadt Eisleben und dem Rammelsberg sowie dem Oberharzer Wasserregal zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbestätten …

Harzhochstraße, https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_242: … Bundesstraße 242 … von Seesen nach Mansfeld … führt einmal komplett über den Harz …

31 Dez 1955, Ausflüge des Jahres 1955

31.12.1955, Ausflüge des Jahres 1955

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM)

  • 1.1.1955 usw. Brake(-Hammelwarden) (5mal); ab Okt.1955: Brake
  • 9.1.1955 usw. Bunde (2mal), inkl. am 30.1955 bis zur holländischen Grenze
  • 6.2.1955 usw. Sandkrug (7mal), inkl. zum Rodeln
  • 13.2.1955 Hude
  • 23.3.1955 usw. Bremen (4mal), inkl. 23.10. Freimarkt, 6.11. zum [Übersee-]Museum
  • 20.4.1955 Dreibergen
  • 8.5.1955 Friesoythe
  • 30.5.1955 Hundsmühlen
  • 19.6.1955 Emden, dort am Deich gepicknickt, … Emden sehr zerschlagen
  • 14.8.1955 Neuharlingersiel
  • 2.10.1955 Westerstede

Insgesamt 25 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.109 Hude Eisenbahnknotenpunkt … von … der Berne … durchflossen … Ruine des Klosters Hude … Mönche des Zisterzienser-Ordens … gewölbte Pfeilerbasilika …
  • p.56 Hundsmühlen ehemals von der Lethe betriebene Mühle, 1787 eine Fehnanstalt, die die Stadt Oldenburg mit Torf versorgte … heute Gutsbetrieb und viel besuchte Gastwirtschaft … Gartenwirtschaft Wöbcken …

Ortsinfo, Stand 2020, alphabetisch:

  • Brake/Unterweser, siehe Ausflüge 1954
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Bunde, https://de.wikipedia.org/wiki/Bunde: Die Gemeinde Bunde liegt im Rheiderland, einem der vier historischen Landstriche im Landkreis Leer … Westlich des Bunder Gemeindegebiets liegt der Dollart, dessen südlicher Teil … zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört … UNESCO-Weltnaturerbe … Steinzeitliche Artefakte … auf einer Sandanhöhe entdeckt worden. Eine aus Geweih gefertigte Axt … aus dem Mesolithikum … Anwesenheit der Römer … nachgewiesen … [Hydrogeogr.: u.a. wohl Dwarstief -> Buschfelder Sieltief -> Ems]
  • Dreibergen, https://de.wikipedia.org/wiki/Dreibergen_(Bad_Zwischenahn): …am Nordufer des Zwischenahner Meers … Bei Dreibergen mündet die Otterbäke … in den See … Der Name … leitet sich von drei aufgeschütteten Hügeln ab, auf denen die Grafen von Elmendorf im Mittelalter die Burg Elmendorf errichteten … [Hydrogeogr.: Zwischenahner Meer -> Aue -> … -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Emden, https://de.wikipedia.org/wiki/Emden:größte Stadt Ostfrieslands … an der Emsmündung am Nordufer des Dollarts … als friesischer Handelsort um … 800 entstanden … bis heute wesentlich durch ihren Seehafen geprägt, der im 20. Jahrhundert die Basis für die Ansiedlung größerer Industriebetriebe … war … Alliierte Bombereinheiten zerstörten rund 80 Prozent der Innenstadt und damit fast die gesamte historische Bausubstanz … Der Wiederaufbau … zog sich bis in die frühen 1960er Jahre hin … wurde erst 1962 mit der Wiedereröffnung des Rathauses für offiziell beendet erklärt.
  • Friesoythe, https://de.wikipedia.org/wiki/Friesoythe: … liegt überwiegend in der östlichen Hunte-Leda-Moorniederung; zwei Stadtteile sind … Teil des Hümmling … geprägt vom Wechsel aus Geestinseln, Talsandplatten sowie Hoch- und Niedermoorgebieten … [Hydrogeogr.: Soeste -> Jümme -> Leda -> Ems]
  • Hude, https://de.wikipedia.org/wiki/Hude_(Oldenburg): … am Rande der leicht hügeligen Wildeshauser Geest … durch zahlreiche Bachläufe sowie sumpfiges Gelände geprägt … 1232 … erwähnt … aus Anlass der Errichtung des Zisterzienserklosters. 1536 wurde das Kloster aufgehoben und die Klostergebäude weitgehend abgerissen, so dass fast nur noch Ruinen vorhanden sind … einstige Torkapelle … erhalten; sie ist die heutige Elisabethkirche … Auch das ehemalige Abtshaus besteht noch; nach Verwendung als Jagdschloss wurde es Gutshaus … [Hydrogeogr.: Huder Bach -> Hunte -> Weser]
  • Hundsmühlen, https://de.wikipedia.org/wiki/Hundsm%C3%BChlen: … Ortschaft in der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg … Ortsname leitet sich von Hunoldes Molen ab, einer Wassermühle, die im 14. Jahrhundert an der am Ort vorbeifließenden Lethe stand. Die Mühle war damals Eigentum der Ritter von Everse (heute: Eversten) … [Hydrogeogr.: Lethe -> Hunte -> Weser]
  • Neuharlingersiel, siehe Ausflüge 1954
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • Westerstede, https://de.wikipedia.org/wiki/Westerstede: die Kreisstadt des Landkreises Ammerland, mit Rhododendronpark Linswege [Hydrogeogr.: Gr. Norderbäke -> … -> Aper Tief -> Jümme -> Leda -> Ems]

16 Jul – 2 Aug 1955, Sommerreise 1955 nach Lautenthal im Harz

16.7.-2.8.1955, Autoreise (3 Personen) von Oldenburg i.O. nach Lautenthal (Harz).

Lautenthal:

  • am Fluss Innerste gelegen (-> Leine -> Aller – > Weser)
  • ist inzwischen – seit 1972 – ein Ortsteil der Stadt Langelsheim im Landkreis Goslar, Niedersachsen
  • trägt seit 2013 wieder die offizielle Bezeichnung „Bergstadt“
  • Marktplatz mit Marktbrunnen
  • Abraumhalden mit (silber-)erzhaltigem Gestein

St. Andreasberg (gehört seit 2011 zur neugebildeten Stadt Braunlage im Landkreis Goslar), mit Sperrlutter -> Oder -> Rhume -> Leine…

Bad Grund (Landkreis Göttingen), geschnitzter Wegweiser

Bad Gandersheim am Harz:

  • „… liegt zwischen Leinebergland, Weserbergland und Harzvorland im Tal des Flusses Gande, in den im Stadtgebiet die Eterna mündet“, https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Gandersheim; (Gande -> Leine…)
  • Marktplatz; Stiftskirche; Abtei mit Kaisersaal; Solbad
  • Hrotsvit von Gandersheim, modernisiert: Roswitha von Gandersheim, (um 935 – nach 973, Frühmittelalter) war Kanonisse des Stiftes Gandersheim. Gilt als erste deutsche Dichterin; verfasste geistliche Schriften und historische Dichtungen; durch sie entstanden die ersten Dramen seit der Antike. Ihre Verehrung für Kaiser Otto I. brachte sie in den Gesta Ottonis zum Ausdruck (in lateinischen Hexametern: Familiengeschichte und politisches Wirken Ottos des Großen), https://de.wikipedia.org/wiki/Hrotsvit

(Fotoquelle: privat und RF)

31 Dez 1954, Ausflüge des Jahres 1954

31.12.1954, Ausflüge des Jahres 1954

Laut Notizen eines Familienmitglieds (EM):

  • 1.1.1954 Dangast
  • 3.2.1954 usw. [Bad] Zwischenahn / Zwischenahner Meer (3mal)
  • 21.3.1954 usw. Sandkrug (6mal)
  • 2.5.1954 usw. Wildeloh (2mal)
  • 27.5.1954 An die Weser
  • 18.6.1954 Norddeich
  • 6.7.1954 usw. Bremen (3mal)
  • 19.9.1954 Hamburg
  • 26.9.1954 Neuharlingersiel
  • 24.10.1954 usw. Brake/Hammelwarden (2mal).

Insgesamt 21 dokumentierte Ausflüge.

Diers, Heinrich; von Lindern, Georg (1951): Oldenburger Wanderbuch. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg:

  • p.162 Dangast … hoher Geestrücken, einsam aufragend aus der Niederung … mit steilem Abfallufer zum Meer … Noch heute … kein Deich … an der Nordsee das älteste Bad … Nur zur Flutzeit kann gebadet werden; darauf Besuch einrichten … um 1910 Malerkolonie (Heckel, Schmidt-Rotluff).
  • p.58 Wildenloh … Höhe aus Lehm und Sand mitten im Moor … ein Rest hoher Geest … Früher Grenze zwischen den Bistümern Bremen und Osnabrück …

Ortsinfo, Stand Dez. 2020, alphabetisch:

  • [Bad] Zwischenahn / Zwischenahner Meer, siehe Ausflüge 1952
  • Brake (Unterweser), https://de.wikipedia.org/wiki/Brake_(Unterweser): … die Kreisstadt des Landkreises Wesermarsch … gehört … zur europäischen Metropolregion Nordwest … Stadtteile … [inkl.] Hammelwarden … Die ersten Fischer und Bauern, die vereinzelt auf den Wurten an der Weser bei Brake siedelten, bekamen um 1100 Zuwachs, als der Erzbischof von Bremen Kolonisten ins Land rief, die als Stedinger Geschichte machten … Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser … 1960 … eingeweiht … Seit 2009 … „Schiffahrtsmuseum Unterweser“ … Brakes Wahrzeichen ist der 1846 unter dem oldenburgischen Großherzog Paul Friedrich August errichtete Telegraph. Der turmartige Backsteinbau … war Bestandteil einer zwischen Bremen und Bremerhaven eingerichteten optischen Telegraphenlinie … Arp Schnitger (1648–1719), Orgelbauer, geboren in Schmalenfleth, heute Ortsteil von Brake …
  • Bremen, siehe Ausflüge 1952
  • Dangast, https://de.wikipedia.org/wiki/Dangast: Die Anfänge … reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück. Bei der Zweiten Marcellusflut 1362 wurde die erste Siedlung Dangast … zerstört … an flutgeschützter Stelle auf dem Südhang eines eiszeitlichen Geestrückens neu gegründet … einer der wenigen Plätze an der deutschen Nordseeküste, an dem der Bau eines Schutzdeiches nicht erforderlich ist … hierdurch … „deichlose Meerblick“ … [Hydrogeogr.: Jadebusen -> Nordsee]
  • Hamburg
  • Neuharlingersiel, https://de.wikipedia.org/wiki/Neuharlingersiel: … erstmals 1693 … erwähnt … Hafen für Hochseefischerei … 1806 … für einige Jahre zur holländischen Garnisonsstadt … 1810 … Handelseinschränkungen der … Kontinentalsperre … versuchte man die ausbleibenden Einnahmen aus Frachtverkehr und Handel durch Warenschmuggel zu ersetzen … wurde das Hafengelände durch einen unterirdischen Gang mit einer Gaststätte verbunden, deren Kellerräume man als Lager für die geschmuggelte Ware nutzte. Überreste dieses Tunnels kamen 1959 … ans Tageslicht.
  • Norddeich, siehe Ausflüge 1952
  • Sandkrug, siehe Ausflüge 1951
  • Wildenloh, https://de.wikipedia.org/wiki/Wildenloh: ein Ortsteil der Gemeinde Edewecht im … Landkreis Ammerland … gleichnamige Staatsforst Wildenloh … vermutlich der Rest eines weitläufigen Waldgebietes, das sich einst von Oldenburg bis über Friedrichsfehn und Klein-Scharrel hinaus erstreckte und vor gut 8000 Jahren im sich ausbreitenden Wildenlohs Moor versank …Reste … der heutige „Große Wildenloh“ und der „Kleine Wildenloh“ … als trockenere Geestinseln … Der Sage nach entstand der Wildenloh, nachdem die Oldenburger ihre erste Kirche errichtet hatten. Als der Teufel davon erfuhr, beschloss er, die Stadt mitsamt der Kirche mit einem Wald, den er des Nachts bei Zwischenahn aus dem Boden riss, zu zerstören. Der Anbruch des Morgens verhinderte jedoch diesen Plan, und der Teufel musste den ausgerissenen Wald dort fallen lassen, wo sich heute der Wildenloh befindet. Die Stelle aber, an der sich der Wald einst befand, füllte sich mit Wasser und es entstand das Zwischenahner Meer… [Hydrogeogr.: wohl Haaren -> Hunte -> Weser]